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  1. Inaktiver User

    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Körperliche Liebe ist das, was es ist. Ein Akt der Hingabe ohne etwas daraus im Automatismus abzuleiten.
    Nein, Automatismus sicher nicht. Und körperliche Liebe KANN auch etwas anderes sein. Verschmelzung, sich-erkennen, sich LIEBEN. Mit manchen Männern kann man das trennen, mit DEM Mann kann ich zumindest das nicht (immer). Ist das OT?

  2. Inaktiver User

    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Es ist Deine Interpretation, die ich so annehme. Es muss ja für Dich stimmig sein.

    Das unterscheidet uns z.B. in dem Punkt, wo ich bei Eingehung von Beziehungen nie gedacht habe, dass es für's Leben ist. So weit zu denken, war mir unmöglich.
    Da wir Kinder haben wollten, war uns klar, dass wir schon 20 Jahre zusammen bleiben wollten.
    Insofern... mindestens für einen Lebensabschnitt. Geht ja hier im Langzeitbeziehungen.

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    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mit manchen Männern kann man das trennen, mit DEM Mann kann ich zumindest das nicht (immer). Ist das OT?
    Es ist ja die Frage, wie Langzeitbeziehungen funktionieren und da gehört die körperliche Liebe ja nun mal dazu (oder habe ich was verpennt?).

    Wenn Du schreibst, mit DEM Mann kannst Du das nicht (immer), dann gehe ich davon aus, dass Du in einer Langzeitbeziehung lebst und es zwischen Euch aber soweit bestens läuft?

    Vielfach habe ich gehört, dass viele es wiederum nicht trennen können; sie brauchen diesen Kokon um sich herum, diese Exklusivität etc. pp. Daraus wird geschlossen, dass frau geliebt wird und erst dann ergeben sich die körperlichen Kontakte/Möglichkeiten, es überhaupt zu tun. Wenn es beide so sehen und das auf Dauer, dann ist es ja gut.

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    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Insofern... mindestens für einen Lebensabschnitt. Geht ja hier im Langzeitbeziehungen.
    Ok. Wenn Ihr beide das so gesehen habt, dann ist das stimmig.

    Und hält ja inzwischen über die 20 Jahre .

    So habe ich halt nie gedacht.

  5. Inaktiver User

    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Es ist ja die Frage, wie Langzeitbeziehungen funktionieren und da gehört die körperliche Liebe ja nun mal dazu (oder habe ich was verpennt?).

    Wenn Du schreibst, mit DEM Mann kannst Du das nicht (immer), dann gehe ich davon aus, dass Du in einer Langzeitbeziehung lebst und es zwischen Euch aber soweit bestens läuft?
    Ja und ja. Höhen, Tiefen, Flauten, Stürme, ruhige Wasser... alles dabei. Und mit den Jahren wird es leichter - um die Strangfrage für mich zu beantworten

    Vielfach habe ich gehört, dass viele es wiederum nicht trennen können; sie brauchen diesen Kokon um sich herum, diese Exklusivität etc. pp. Daraus wird geschlossen, dass frau geliebt wird und erst dann ergeben sich die körperlichen Kontakte/Möglichkeiten, es überhaupt zu tun. Wenn es beide so sehen und das auf Dauer, dann ist es ja gut.
    Das sehen viele Menschen sicherlich ganz unterschiedlich. Wichtig ist für die Ausgewogenheit einer Beziehung, dass bei Treue etc. die Ansichten zueinander passen - wie auch immer das dann ausgestaltet wird.

  6. Inaktiver User

    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Ok. Wenn Ihr beide das so gesehen habt, dann ist das stimmig.

    Und hält ja inzwischen über die 20 Jahre .

    So habe ich halt nie gedacht.
    Ich weiß nicht, ob es ein Unterschied ist, ob man ein gemeinsames "Projekt" hat, wie Kinder oder ein Unternehmen betreiben oder nicht.

    Kinder bzw. ein gemeinsames Unternehmen binden doch anders.

    Mit einer Kurzzeitbeziehung will ich so ein Abenteuer doch nicht machen....

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    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mit einer Kurzzeitbeziehung will ich so ein Abenteuer doch nicht machen....
    Hm, viele Ehen und Familien sind doch noch in der Kurzzeitbeziehungsphase, wenn sie beginnen.

  8. Inaktiver User

    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Hm, viele Ehen und Familien sind doch noch in der Kurzzeitbeziehungsphase, wenn sie beginnen.
    Ich habe Chambord so verstanden, dass er sich darüber keine Gedanken gemacht hat.

  9. gesperrt

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    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe Chambord so verstanden, dass er sich darüber keine Gedanken gemacht hat.
    Chambord ist eine Frau, Ü60.
    Deswegen meine Frage direkt @Chambord:
    Ist es im Laufe deines Lebens leichter oder schwerer geworden, so wie du durchs Leben zu gehen?
    Wann war für dich klar, dass du so tickst?
    Ist aber eigentlich eher was für die Singles, kann auch gern drüben beantwortet werden.

  10. Inaktiver User

    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Mir ist nicht ganz klar, warum das Thema Prostitution in den Strang eingebracht wurde. Wie auch immer eine Langzeitbeziehung gesehen und gelebt wird – Prostitution ist eine geschäftliche und keine partnerschaftliche Beziehung.

    Zurück zum Thema:
    Ich möchte gern den Beitrag von Lea1958 aufgreifen. Sie hat sich auf den Beitrag einer Userin bezogen, die meinte, es sei schon schwieriger, Anziehung über lange Zeiten hinweg aufrechtzuerhalten.

    Genau das wurde auch von anderen problematisiert.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eigentlich ist es nicht schwieriger als in anderen Lebensbereichen. Wie erhält man sich langfristig das Interesse am Beruf? Die Verbindung zu Freunden, zu Familie?
    Da gibt es ja auch nicht dauernd Kicks bzw. gibt es die oft nur dann, wenn wir uns aktiv darum bemühen.
    Genau so erlebe ich das auch. Ich war im Alter zwischen 20 und 30 Single. In der Zeit war ich zwei mal an einem Mann interessiert, einer war vergeben, dem anderen habe ich nicht gefallen, so ist es halt im Leben. Gefehlt hat mir weiter nichts. Ich hatte keinen Wunsch nach einer Beziehung, es gab keine Sehnsucht, einen Partner an der Seite zu haben. Ich hätte gerne eine Beziehung zu den zwei erwähnten Männer (besser: zu einem der beiden zu gegebener Zeit) gehabt, aber eben nicht losgelöst von einem konkreten Mann.

    Im Alter von 30 habe ich dann meinen Partner kennengelernt, mit dem mich mittlerweile 23 gemeinsame Jahre verbinden.

    Den Gedanken, dass es in einer langjährigen Beziehung sicher nicht einfach ist, dem täglichen Einerlei zu entgehen, die gegenseitige Anziehung nicht von Routine auffressen zu lassen oder noch schlimmer: vom anderen gelangweilt zu sein oder gar – à la Buffalo Bill – den Wunsch nach „fremder Haut“ unterdrücken zu müssen (bei der Gelegenheit: danke an alle, die sich zu der Redewendung hier so treffend geäußert haben) – an so was dachte ich in jungen Jahren schon auch, aber grau ist alle Theorie.

    Die Praxis sieht ganz anders aus und da bin ich ganz bei Lea1958. Was mich fesselt, verliert nicht durch den Lauf der Zeit an Faszination. Mein Beruf, meine Hobbys, mein Haustier, meine Familie, meine Freunde, gutes Essen, guter Wein – Nichts davon ist über die Jahre hinweg öd und schal geworden. So ist es in meiner Beziehung auch. Bei uns wurde jedenfalls im Laufe der Jahre jedenfalls nichts schwieriger. Dabei ist es auch nicht so, dass wir keine schwierigen Zeiten hatten, die waren aber zum einen gesundheitlich bedingt durch eine lebensbedrohliche Erkrankung bei ihm und eine von ihm als schwierig empfundene finanzielle Situation nach gescheiterter Selbstständigkeit die aber gemeinsam aufgefangen werden konnte. An unserer Beziehung hat das nicht gekratzt.

    Ansonsten kann ich auch nicht von der so oft bemühten Beziehungsarbeit reden. Auch nicht von Geschichten, die ich mir oder er sich zum 100.sten mal anhören muss. Ja, es gibt schon Geschichten, die ich kenne und die in meinem Beisein erzählt werden. Gelangweilt war ich davon nie, es kommt ja immer auf Umfeld und Zusammenhang an und vor allem: Die Geschichten sind nie zu Ende erzählt, es kommt immer Neues hinzu. Und: Ich werde nach wie vor überrascht. Nicht mit Blumen und Pralinen, sondern von seiner Sicht der Dinge und einfach dem, was er ist. Ich komme gerne heim, freue mich, wenn er da ist, höre ihm gerne zu. Vertrautheit und Vertrauen müssen nicht Langeweile zur Folge haben. In der Rückschau wundere ich mich selbst, hätte früher nicht gedacht, dass ich mal in einer langjährigen Partnerschaft lebe, 23 Jahre sind ja nicht nichts.

    Wir hatten und haben wohl einfach Glück.

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