Praktische und notwendige Dinge
Ich kenne es nicht anders, als das jeder in einer Beziehung das macht was ihm besser liegt bzw was man lieber macht. Im Idealfall findet sich ein ausgewogenes Verhältnis.
.........
Ich mache nur wenn du das und jenes machst? Erwartungen haben?
Puh...... Natürlich und selbstverständlich.
Ich erwarte in einer Beziehung gewisse Dinge. Sind diese nicht gegeben, ist es für mich keine Beziehung.
Eine Beziehung ist immer ein Geben und Nehmen.
Zugewandheit, Aufmerksamkeit, Respekt, Ehrlichkeit, Loyalität, Vertrauen usw.
Das wünsche und erwarte ich von einer Beziehung. Ich kann es nicht erzwingen sondern wird mir freiwillig entgegen gebracht.
Ich selbst bringe das gleiche ein..... Wenn ich es nicht mehr mache, wird der andere irgendwann Konsequenzen ziehen.
Völlig zurecht.
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27.12.2020, 18:07Inaktiver User
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
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27.12.2020, 18:18
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
Das mit dem "Aufgabe erfüllen" hast du so für dich verwendet, du hast nur andere Aufgaben benannt.
Ich sehe das grundsätzlich nicht so. Mal auf einen ganz kurzen Nenner gebracht: Ich will weder brauchen noch gebraucht werden. Hat bei mir in Beziehungen keinen (positiven) Platz und beobachte ich bei anderen nur in negativer Art und Weise.
Die von dir nun eingebrachten "Aufgaben", die sich aus dem alltäglichen Leben ergeben, und deren (Ver-) Teilung steht für mich auf einem komplett anderen Blatt und ist an dem Punkt der Diskussion meinen Eindruck nach auch nicht gemeint.

Die Gedanken sind frei....


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27.12.2020, 18:20
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27.12.2020, 18:20
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
Das, was EwigerBub formuliert hat hinsichtlich gegenseitiger Erwartungen an eine Partnerschaft ist im Grunde das Normalste der Welt.
Alle möglichen Ehegelübde, insb. die christlichen, lauten im Kern ähnlich - Versprechen, was man für den Partner tun wird bzw. dass man sich dazu verpflichtet, dem Partner Gutes zu tun, es ihm schön zu machen, zu ihm zu halten usw. usf.
Und sich verantwortlich zu fühlen für das Wohlbefinden des Partners, sozusagen eine wichtige Aufgabe zu übernehmen, bzw. eine Verpflichtung eingehen.Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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27.12.2020, 18:30
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
oder man ist zu eklektisch bei der Platzvergabe bzgl der mentalen Festplatte

Neugierigerweise habe ich jetzt diesen Gottmann gegogelt und sogleich bemerkt, warum ich den nicht kenne. Bzw nichtmal ein Buch von ihm gelesen hätte, hätte es mir einer empfohlen:
Von "So klappts mit.........- (beliebiges einsetzen)- Ratgebern" habe ich noch nie was gehalten. Schon gar nicht wenn die allerältesten "Erkenntnisse" drin aufgelistet werden.
Und zur Krönung noch Formeln zur Berechnung von Menschen oben draufgepackt
Wie Einem das helfen könnte eine Partnerschaft langzeit-fähig zu "machen", wenn man zu solchen "Binsen" ein Buch braucht, ist mir allen Ernstes vollkommen schleierhaft.
Kombiniert mit der xten Variante von Frauen soundso und Männer diesundas
Geändert von Grissom (27.12.2020 um 18:40 Uhr)


Die Gedanken sind frei....


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27.12.2020, 18:37
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
Also ich gehe so damit halt nicht um. Wenn Einer sehen will, wie schnell ich rennen kann, braucht er nur zu sagen:
"Ich brauche dich aber doch für......."
Ich gebe gerne und ich gebe viel. Und nehme auch gerne, was ich emotional "angeboten" bekomme. Und da beileibe nicht nur die Sonnenseiten.
Sich im positivsten Sinne für den Partner mit-verantwortlich zu fühlen, für ihn einzustehen, wenns nötig ist, ist für mich selbstverständlich und mit Sicherheit nichts, dass ich ausdrücklich versprochen bekommen möchte.
Und schon gar nicht unter dem "brauchen" Aspekt.
Leider aber ist das doch oft so, oder nicht?

Die Gedanken sind frei....


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27.12.2020, 18:38
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
Okay, danke für die Antwort - ich hoffe, ich habs jetzt verstanden.
Mir ist mal in zwei früheren Beziehungen die sexuelle Attraktion bei den Freundinnen sozusagen ziemlich abhanden gekommen - das lag aber nicht daran, dass zu wenig Sex stattfand und/oder dieser nicht erfüllend war; zumal diese beiden Gründe bei mir sowieso nicht Grund dafür sein könnten, dass die sexuelle Attraktion verlustig geht.
Womöglich verstehen wir beide auch was unterschiedliches bei der Begrifflichkeit 'sexuelle Attraktion' (des Gegenübers).Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
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Daniel Kahneman
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27.12.2020, 18:42
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
Sprachlos macht mich das nicht, kommt mir sehr bekannt vor. Geborgenheit ist die weitaus häufigere Beziehungsform oder irre ich?
Das eine kann ich aussuchen, das andere nicht.
Das eine wird schnell zur Illusionsblase das andere ist Glück.
Das Thema ist auch nicht ganz eindeutig, ist mit dem Begriff Langzeitbeziehung eine Liebesbeziehung überhaupt gemeint?Vollkasko war gestern - ab heute zählt Verantwortung und Solidarität.
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27.12.2020, 18:48
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27.12.2020, 18:59Inaktiver User
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
Langzeitbeziehung bitte mit Liebe, also keine reine Vernunftehe.
Dennoch gibt es Phasen in denen man gemeinsam Projekte hat,z.B. Kinder großziehen.


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