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  1. User Info Menu

    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    DAS findest du einfach?

    Was ist denn deine These?
    Keineswegs.

    Meine These? Krankheit des einen zB.

    Und sicherlich auf mehr oder weniger lange Phasen auch Deine Anmerkungen. In diesen Fällen müssen die Beteiligten gucken, ob es behebbar ist oder sich im Verlauf von Jahren Verletzungen beigebogen wurden, die zwar vernarbt aber nicht mehr rückgängig zu machen sind?

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    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Das kriegen viele auch gebacken, aber ebenso viele nicht.
    Das stimmt. Diejenigen, die es nicht gebacken kriegen, können sich dann ja überleben, wie sie es gebacken kriegen, sofern sie das überhaupt wollen. Oder mit dem Problem weiter leben.

    Deshalb gibt es auch für mich keine allgemeingültige Vorgehensweise, weil Menschen zu individuell sind.
    Na ja, das sowieso - und von "allgemeinen Vorgehensweisen" habe ich ja auch nicht gesprochen, das war ja gar nicht mein Thema.

    Was für viele 20 Jahre lang in Ordnung war, muss es ab dem 21. nicht mehr zwingend sein.
    Ja, das kann auch passieren. Wenn es denn passiert, können sich die beiden Beteiligten ja überlegen, was sie dann tun wollen und werden.

    Man muss einfach Glück haben, den Menschen im Leben getroffen zu haben, mit dem die Unternehmung Beziehung weitestgehend geklappt hat, man auf ein erfülltes, zufriedenes Leben zurückblicken kann, das sicherlich Höhen und Tiefen hatte, aber sich ansonsten rund anfühlt.
    Ja - wobei aus meiner Sicht und gem. meiner Erfahrung Glück in diesem Zusammenhang nur ein Faktor unter mehreren ist.
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

  3. Inaktiver User

    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich Es wäre schön, wenn dieses gegeneinander Ausspielen von Modellen irgendwann mal auf dem Misthaufen der Geschichte landen könnte.

    Dazu müsste man u. a. die Kriterien der Sozialauswahl bei Kündigungen, die Bestandteil des Kündigungsschutz es sind, kippen.

    Ein Kriterium ist die Unterhaltspflicht des Arbeitnehmers.

    Wie die Praxis aussieht, sei dahin gestellt.

    Mit diesen Kriterien ist dem gegenseitigen Ausspielen ausreichend Nährboden gegeben.

  4. Moderation

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    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Mit dem Begriff 'Schieflage' kann ich kaum etwas anfangen.
    Oder anders rum: immer, wenn Menschen zusammenkommen bzw. Teams bilden, ergeben sich zwangsläufig 'Schieflagen' - eben weil Menschen nicht gleich sind, nicht immer alle das Gleiche tun, nicht immer alles gleich (gut) verrichten können etc. etc.
    Das gilt natürlich auch für Partnerschaften.
    Und wenn der Eine die Kinder betreut und die Andere das Geld für die Familie verdient, dann kann ich darin keine 'Schieflage' erkennen.
    Das war eine persönliche Beschreibung, und für mich war das schon eine Schieflage.

    Im Grunde für uns beide, wenn ich drüber nachdenke. Wir waren viel zusammen, haben uns in der Tiefe füreinander interessiert, aber beide die Vision gehabt, dass wir nicht verschmelzen und auch kein Team bilden wollen (gibt’s einen schönen Abschnitt bei Fromm drüber), haben auch nach der Hochzeit noch zwei Wohnungen gehabt und sind erst während der ersten Schwangerschaft zusammengezogen.

    Für mich war mein Beruf, meine fachliche Entwicklung und auch die Anerkennung und der Austausch in meinem Fach immer ein wichtiger Teil meines Lebens. Den für etliche Jahre und ohne Anschlussgewissheit hintan zu stellen, weil ich und auch wir beide es für sinnvoll und richtig hielten, war absolut eine Schieflage. Eine freiwillige halt.

    Das heißt nicht, dass ich so ein Konstrukt immer für eine Schieflage halte, und Diskussionen darüber finde ich auch nicht so interessant. Ich finde es im Gegenteil interessant, wenn jenseits von Klischees und Hörensagen andere Leute von ihren ureigenen Erfahrungen berichten. Die ganz andere sein können.


    Außerdem ist meine (!) Erfahrung, dass ganz konkrete Verteilung von Aufgaben und Verantwortung viel Reibung verursachen kann und auch xanidaes schwarze Krümel. So idyllisch wie du wäschst und ich bügel geht es bei uns nicht immer zu.
    that was the river - this is the sea


    Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum

  5. Inaktiver User

    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dazu müsste man u. a. die Kriterien der Sozialauswahl bei Kündigungen, die Bestandteil des Kündigungsschutz es sind, kippen.

    Ein Kriterium ist die Unterhaltspflicht des Arbeitnehmers.

    Wie die Praxis aussieht, sei dahin gestellt.

    Mit diesen Kriterien ist dem gegenseitigen Ausspielen ausreichend Nährboden gegeben.
    Für das Gegenseitig-Ausspielen braucht es keine Gesetze und Arbeitgeber, das besorgen die Menschen, v.a. Frauen, schon unter sich...

  6. User Info Menu

    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Ja - wobei aus meiner Sicht und gem. meiner Erfahrung Glück in diesem Zusammenhang nur ein Faktor unter mehreren ist.
    Unter "Glück" in der Beziehung subsumiere ich z.B. auch die Tatsache, dass Du einen Partner hast, mit dem Du Probleme lösen kannst.

    Die Beteiligten treten in den Dialog und nicht in den Monolog.

  7. Inaktiver User

    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Daraus leite ich übrigens die These ab, dass genau das der Grund ist, warum viele nach Langzeitbeziehung Verwitwete für das Umfeld oft überraschend früh wieder eine neue Beziehung eingehen.
    Wenn man den Studien glauben darf, dann sind das in der überwiegenden Zahl der Fälle, Menschen, die eine gute Ehe führten.

    Die lassen sich schneller wieder auf eine Beziehung und einen neuen Partner ein. Irgendwie ja auch logisch.

  8. Inaktiver User

    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn man den Studien glauben darf, dann sind das in der überwiegenden Zahl der Fälle, Menschen, die eine gute Ehe führten.

    Die lassen sich schneller wieder auf eine Beziehung und einen neuen Partner ein. Irgendwie ja auch logisch.
    Genau das meinte ich.
    (Schlechte Langzeitehen gibt es nach meiner Logik nicht, und wer die dennoch führt, den kann ich nicht ernstnehmen.)

  9. User Info Menu

    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nochmal zurück zur Strangfrage:
    Es wird m.E. immer leichter.
    Zustimmung - und ebenso zu deinen weiteren Gedanken im Beitrag.

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Unter "Glück" in der Beziehung subsumiere ich z.B. auch die Tatsache, dass Du einen Partner hast, mit dem Du Probleme lösen kannst.
    Die Beteiligten treten in den Dialog und nicht in den Monolog.
    Da will ich nicht widersprechen.
    Geändert von VanDyck (26.12.2020 um 13:18 Uhr)
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
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  10. User Info Menu

    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Das war eine persönliche Beschreibung, und für mich war das schon eine Schieflage.
    Im Grunde für uns beide, wenn ich drüber nachdenke.
    Okay - für dich/euch war es eine Schieflage.

    Wir waren viel zusammen, haben uns in der Tiefe füreinander interessiert, aber beide die Vision gehabt, dass wir nicht verschmelzen und auch kein Team bilden wollen ...
    Verstehe - für mich allerdings ganz undenkbar, dass der 'Team-Gedanke' nicht ein bedeutender Pfeiler einer Partnerschaft ist.

    Für mich war mein Beruf, meine fachliche Entwicklung und auch die Anerkennung und der Austausch in meinem Fach immer ein wichtiger Teil meines Lebens. Den für etliche Jahre und ohne Anschlussgewissheit hintan zu stellen, weil ich und auch wir beide es für sinnvoll und richtig hielten, war absolut eine Schieflage. Eine freiwillige halt.
    Verstehe.

    Das heißt nicht, dass ich so ein Konstrukt immer für eine Schieflage halte, und Diskussionen darüber finde ich auch nicht so interessant.
    Okay.

    Ich finde es im Gegenteil interessant, wenn jenseits von Klischees und Hörensagen andere Leute von ihren ureigenen Erfahrungen berichten. Die ganz andere sein können.
    Geht mir ähnlich - wobei ich immer auch auf den Aspekt der Erkenntnis Wert lege, auch jenseits von Erfahrungen.
    Mir jedenfalls hat jenseits von 'Erfahrungen' auch 'Erkenntnis' viel dabei geholfen, eine für mich nahezu perfekte Partnerschaft mit meiner Frau zusammen zu entwickeln.
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
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