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25.12.2020, 15:27
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
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25.12.2020, 15:28
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25.12.2020, 15:31
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25.12.2020, 15:34
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25.12.2020, 15:42
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
that was the river - this is the sea
Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum
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25.12.2020, 16:10
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
@mary (ich kürze dich lieber ab, hab mich grade voll vertippt bei deinem Nick
) ja, das hatte ich auch noch grob so im Hinterkopf, ich habs aber grad gar nicht in den Zusammenhang:
jeder ist, auch finanziell unabhängig
bekommen, bzw ist da wohl auch gar keiner
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25.12.2020, 16:42
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
Dann betritt man eben eine andere. Ich kenne ein Paar, da sind die beiden finanziell auf Augenhöhe. Dafür hat sie einen fetten Arsch und ist inkonsequent und frisst zu viele Süßigkeiten und Nudeln, gibt Geld (davon haben sie genug) für unnützen Kram aus und hat ein blödes Hobby. Sagt er über sie. Besonders gern vor anderen. Ich habe noch nie ein nettes Wort des Mannes über seine Freu vernommen.
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25.12.2020, 17:00
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
schon klar, sowas ist ekelhaft.
Mir gings nur darum, dass wenn man finanziell abhängig ist, was man ist, wenn man selber kein Geld verdient, alleine dadurch schon eine ziemliche Schieflage entsteht und sich wohl nur ganz schwer "ignorieren lässt".
Spätestens wenn zu irgendeinem Streit kommt.
In deinem Beispiel gesprochen käme dann noch dazu: Sie gibt sein Geld für all das aus, was du aufgezählt hast.
Da hat der Streit dann doch gleich nochmal ein ganz anderes "Gschmäckle", oder?
Erst recht noch wenns einem dann irgendwann reicht. Es geht sich doch erheblich leichter wenn man über eigene finanzielle Ressourcen verfügt.
Wurde hier ja auch schon öfters geschrieben, dass viele Langzeitbeziehungen oft nicht zuletzt aus "finanziellem" Kleber bestanden.
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25.12.2020, 17:18Inaktiver User
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
ich kenne ein paar, da ist es umgekehrt, der mann ist "zu fett" etc. allerdings ist es er gut genug, die gemeinsame behausung zur verfügung zu stellen und die von der kritisikfreudigen partnerin gewünschten an- und umbauten vorzunehmen.
eine zeitlang dachte ich, sie muss irgendwelche speziellen tricks im bett drauf haben oder so
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25.12.2020, 18:01Inaktiver User
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
Ich denke nicht, dass finanzielle "Augenhöhe" einen Einfluss auf die Dauerhaftigkeit einer Beziehung hat, das Gleichgewicht muss in anderen Bereichen gewahrt werden wie Respekt, Anerkennung der unterschiedlichenen Beiträge zum Gelingen der Beziehung. Machtausübung hat in einer Beziehung, über welche Hebel auch immer, nix zu suchen, meine Meinung.
Ich persönlich kenne auch kein Paar, dass trotz großer Differenzen bzw. Zerrüttung der Beziehung aus rein wirtschaftlichen Gründen zusammengeblieben ist. Vielleicht lässt man sich nicht scheiden, wenn das finanziell günstiger sein sollte oder um Rentenansprüche (Anspruch auf Witwen- und Witwerrenten z. B.) zu behalten, aber die Beziehung ist trotzdem beendet.
Dafür kenne ich langfristige Beziehungen, die sich auf Ungleichheit eingelassen haben und damit gut zurecht kommen. Langfristig heißt hier zwischen mehr als 25 Jahren bis über 40 Jahre. Ob nun für immer, ist also noch offen. Bei diesen Paaren hat man sich vom derzeitigen Ideal des doppelverdiendenden Paares bewusst verabschiedet, weil es als nicht passend erachtet wurde. Das ist für mich auch eine Form der Emanzipation, es werden eben eigene Wege jenseits von gesellschaftlichen Vorstellungen gewählt.
Gründe für eine asymmetrische Finanzierung des Paares war entweder der Klassiker, dass die Karriere eines Partners Priorität bekommen hat und der andere Partner den Beruf mehr als Liebhaberei betreibt, um so z. B. beruflich notwendige Ortswechsel und gemeinsames entspanntes Familienleben zu ermöglichen. In anderen Fällen ist es so, dass ertragreiche Erwerbstätigkeit bei einem der Partner einfach kein Lebensziel ist und das für den anderen Partner in Ordnung ist. Bei beiden Varianten ist es in meinem Bekanntenkreis keinesfalls immer der Mann, der die berufliche Karriere macht.



sehr anschaulich beschrieben.
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