Zweiteres.
Die anderen drei Alternativen wären ja nicht erwähnenswert in einem Strang über Beziehung, Beziehungsanbahnung, Liebe, Gernhaben, etc.
Warum sollte ich hier berichten, wenn mich wer an der Tankstelle anmeckert?
Das nennen viele Frauen "emanzipiert", weil sie es ja selber beschlossen haben, weißt du.
Antworten
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25.12.2020, 12:32
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
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25.12.2020, 12:52
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
Schon klar.
Aber spätestens an der "Geld-Sache" merk ich doch, dass man sich nicht "aus der Hand genommen" sondern direkt in eine Selbige begeben hat.
Und in dem von mir genannten Beispiel auch der Mann jetzt nicht irgendwie seine Macht ausspielt, sondern ich nachvollziehen kann, wieso er ihr nicht auch noch Putzfrau Gärntner etc. pp finanzieren will.
Da sind die Winterreifen dann nur das Tüpfelchen aufs I. Ein blödes noch dazu, weil man die ja tatsächlich braucht im Winter.
Doch da hat man ganz krass das Grund-Gefälle gespürt, wobei sie auf ihre passive-aggressive Weise ihn im Laufe der vielen Jahre nun dazu gebracht hat, selber das zu machen, wozu sie einen bezahlten Gehilfen wollte.
Aber unter dem Gesichtspunkt Stabilität liegen die beiden ganz weit vorne, ich denke es dürften so 35-40 Jahre sein.
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25.12.2020, 13:06
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
Von außen es das natürlich schwer zu berurteilen, was sich da genau abspielt. Oft genug dürfte Geld aber nur die Bühne sein, auf der Konflikte ausgetragen werden.
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25.12.2020, 13:10
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25.12.2020, 13:12
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
ganz so "außen" war ich insofern nicht, als dass sie mir da sehr viel dazu gesagt hat.
Es also nicht nur um meine Wahrnehmung geht, meine ich.
Klar ist das eine Bühne, auf der die beide ihre sämtlichen Sträuße ausfechten.
Faktisch aber gibt es diese Bühne nicht, wenn in der Hinsicht tatsächliche "Augenhöhe" besteht.
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25.12.2020, 13:13
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25.12.2020, 13:33
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25.12.2020, 14:28
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
Ich würde die Frage „Geld“ erweitern auf die Frage der eigenen persönlichen und meistens ja auch beruflichen Entwicklung. Die halte ich für zentral, auch in einer langfristigen Beziehung.
Das ist für mich @Grissom auch kein „hehres Ziel“ sondern der eigene Lebensweg, der ohne Kenntnis seiner selbst und ohne Entwicklung wohl weder für einen selbst gut zu meistern ist noch einer lebendigen und balancierten Beziehung zuträglich.
Ich halte viel davon, dass man das „ich“ nicht in ein „wir“ aufgehen lässt, persönlich wie ökonomisch, auch wenn man in der Beziehung Phasen haben mag, zum Beispiel bei Schwangerschaft und in der Kleinkinderzeit des Nachwuchses, in der man eine Arbeits- und Verdienstteilung lebt.
Wie man das regelt, ist Paar-Innensache, aber es sollte so geregelt sein, dass es für beide fair ist und längerfristig gedacht. Da empfiehlt sich dann schon die eigenständige berufliche Existenz.
Umgekehrt wäre für mich auch kein Mann interessant gewesen, der seinen eigenen Kram nicht hätte regeln können und nicht ökonomisch unabhängig gewesen wäre. Dass man einander einlädt und hilft und in Durststrecken auch unterstützen würde, ist was anderes, und wäre für mich auch keine Einbahnstraße.
Aber um die Frage, was macht meinen Mann in einer langen Beziehung für mich immer noch interessant, zu beantworten, gehört diese Autonomie auf beiden Seiten dazu. Ebenso eine Mischung aus Sturheit und Konzilianz. Eigenständige Interessen. Natürlich die Persönlichkeit. Und eine gehörige Prise je ne sais quoi... Magie... göttlicher Funke... nix, was sich herstellen lässt. Daher ist das auch kein Rezept sondern ein vorläufiger Erfahrungsbericht...that was the river - this is the sea
Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum
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25.12.2020, 14:56
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
@maryquietcontary:
sehr anschaulich beschrieben.
Mich irritiert nur grad, warum du mich im Zusammenhang mit "hehren Zielen zitierst?
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25.12.2020, 15:23



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