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23.12.2020, 10:05
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
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23.12.2020, 10:10Inaktiver User
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
@chaos
Wenn du es oberflächlich betrachtest dann ist es auch oberflächlich.
Mir ist nicht klar gewesen das ich bei jeder Eigenschaft dazu schreiben muss, das es zu mir passen muss. Davon bin ich ausgegangen.
Auch Werte und Lebensziele sind wichtige Faktoren.
Egal wie viele Funken da sind..... Gleicher Humor usw....
Z. B.
Wenn einer unbedingt Kinder will und der andere nicht..... Wird es nicht klappen.
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23.12.2020, 10:14
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
Bei dem Teil bin ich auch hängengeblieben.
Ich würde mir jetzt auch keinen Mann wünschen, der auf der Straße mit offenem Mund einer anderen Frau nachgafft und dann noch ein "Boah, geil" ablässt.
Aber dass man über die Optik anderer Menschen spricht und er sagt: "XY ist schon eine attraktive Frau" - das muss doch möglich sein? Dann denk ich mir, ich sehe auch lieber schöne Frauen an, als hässliche Männer.
Wenn er nicht schauen und nichts sagen "darf" weil es die Frau lästig findet - liegt das doch am Selbstwert der Frau, die sich selbst nicht so 100% attraktiv findet. Und deshalb soll der Mann dann einen Maulkorb tragen?
Man kann doch andere Menschen auch ganz ohne erotische Hintergedanken hübsch und nett anzusehen finden.
Ist halt die Frage, aus welchem Zeitalter die Exklusivität, gemessen an der Lebensdauer, stammt, bzw. wie lange sie von der Natur als nützlich angesehen wird. Plus zig Launen der Natur dazwischen - Exklusivität ohne Aufzucht von Kindern etc.
"Wunsch nach fremder Haut" ist auch so was. Ich würde das eher "Wunsch nach Abwechslung", Homo ludens und so, nennen, als: ich seh einen feschen Kerl an der Tankstelle und will seine Haut riechen. Oder einfach an irgendeiner Haut schnuppern.
Wie erklärst du dir die vielen Trennungen? Mit dem Erfolg des Konzepts lebenslanger Monogamie ja wohl eher nicht, oder?Wer das so leben will, kann das gerne tun - aber wenn das den meisten Menschen entsprechen würde, hätte sich das längst durchgesetzt. Hat es aber nicht.
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23.12.2020, 10:16
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
Nach einem halben Jahr muss man doch noch nicht streiten - wenn es in der Kennlernphase schon zu einem richtigen Streit gekommen wäre, hätte ich mich getrennt!
Und ob ein Streit eher den Weg zur Klärung und Lösung öffnet oder ob er vor allem verletzend ist, man aber Jahrzehnte immer wieder um dasselbe streitet, das hängt ja auch davon ab, wie man streitet.
Streit ist etwas Emotionales - und u.a. darum geht es, dass Streits zumindest möglich sein müssen, und m.E. auch ab und zu vorkommen. Wenn eine Beziehung Tiefe hat, dann gibt es auch negative Emotionen, und die müssen mal hochkommen (können). Oft geht es auch um Dinge, die einem selbst nicht so klar sind.
Und manches kann der andere nur "begreifen" (auch wenn ich es ihm 100mal gesagt habe), wenn es mal emotional zugeht.
Positive Gefühle, Freude, Begeisterung drücke ich ja auch nicht nur durch "ruhig reden" aus.
Und mein Freund hatte vorher eine lange Beziehung in der es viel Streit gab (kann es also), ich "kann" es grundsätzlich auch.
Heftige Streits, die dann wirklich etwas auf den Weg gebracht haben, haben wir alle paar Jahre. Ich könnte sie einschließlich ihrer "Gründe und Wirkung" noch einzeln aufzählen - das sind in fast 40 Jahren Beziehung weniger als 10. Aber die haben wir gebraucht. Wenn das nicht möglich und "Katastrophe" gewesen wäre, wären wir geschieden.
Genau darum geht es.Ich finde Streit kann in Beziehungen (auch Freundschaft, Familie) eine klärende Funktion haben (er zeigt Verletzungen, Dinge die übersehen oder unterdrückt wurden, Erwartungen, Enttäuschungen, Muster).
Manchmal kann er das Ende einer Beziehung sein - wenn beide einander nicht wichtig genug sind, es kann aber auch - wenn beide einander wichtig sind - eine positive Veränderung bewirken.
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23.12.2020, 10:18Inaktiver User
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23.12.2020, 10:18
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23.12.2020, 10:23
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

Ja finde ich auch grässlich, Leute die so tun als ob.
Oder als ob nicht.
Generell sehe ich das Thema "Was gefällt mir" aber keinesfalls als oberflächlich an. Und schon gar nicht sehe ich die zwingende sexuelle Verbindung.
Oder wollte schonmal jemand das Bild seines Lieblingsmalers vögeln? Oder das allerliebste Lieblingslied?
Ich sehe durchaus mehr als zwei Möglichkeiten und mache grundsätzlich niemanden an seiner Oberfläche fest.
Ums nochmal, zum an sich jetzt schon x-ten Male, zu präzisieren: Ich finde es schon wichtig, ob jemand ein "schlaffer Sack " ist, sprich keine Körperspannung hat und sich also in aller Regel kaum oder so wenig wie möglich bewegt (zu was auch immer).
Weil jeder, der irgendwas macht, mit einer gewissen Leidenschaft, hat auch immer eine gewisse Spannung. Und auch Kraft, meine ich durchaus auch metaphorisch.
Ich war noch nie in einer Muckibude und würde sehr wahrscheinlich auch niemanden attraktiv finden, der pumpt um des Pumpens willens.
Außer es würde eh funken, dann aber sicherlich nicht deswegen. Sondern trotzdem.
Jemanden direkt oder indirekt zu einem körperlichen Umstyling, gar noch durch Ärzte, zu nötigen fiele mir in diesem Leben nicht ein.
Muss aber, auch wenn das für mich nie wichtig war oder ist, dann doch anmerken: Bei nix ginge das leichter als bei Muskeln.
Und jeder der selber mal ne Zeit lang, warum auch immer, schlaff in der Ecke hing, hängen musste, weiß doch aus eigener Anschauung, wie viel energiegeladener man sich fühlt, wenn man mal wieder: joggen war, spazieren, radfahren, Yoga, Pilates, was auch immer.....war.
Und vielen Menschen gibt äußerliche "Kraft" auch innerliche Kraft.
So, wenn das jetzt jemand immernoch falsch verstehen will oder muss, bitteschön
Um aber wieder den direkten Bogen zur Langzeitbeziehung zu schlagen:
Ein "schlaffer Sack", Einer, den man nur mit aller Kraft zu was auch immer bewegen kann, wird auf die Dauer sicherlich nicht mit einem Energiebündel harmonieren können bzw wird das vermutlich je schwerer, je älter man ist (wie auch schon geschrieben gesundheitliche Aspekte außen vor)
Und liest man beispielweise hier zu Themen wie: Sie hat sich einen wesentlich Älteren gesucht und je länger die Beziehung andauert, desto unerträglicher wird es meist für sie, liegt das oft primär an der (zunehmenden) Unbeweglichkeit des Partners.
Energie generiert sich ja grundsätzlich nicht aus Nichts.
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23.12.2020, 10:23
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23.12.2020, 10:24
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
Es kommt auch auf das Konzept an, ob man/frau für den anderen der/die tollste/attraktivste etc. sein will/muss.
Ziemlich am Anfang habe ich zu meinem Mann mal gesagt, er sei der tollste.
Das fand er gar nicht gut, das sei keine Grundlage.
So nach dem Motto:"und was passiert mit uns, wenn sie wieder vernünftig wird?".
Und es stimmt. Es geht nicht darum, dass er der attraktivste unter Milliarden ist - sondern dass wir und verliebt haben, dass daraus Liebe wird, dass eine tiefe Verbindung entsteht, und schließlich, dass wir uns füreinander entscheiden.Geändert von Marta-Agata (23.12.2020 um 10:30 Uhr)
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23.12.2020, 10:26



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), noch keinen.
