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  1. User Info Menu

    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Ich würde sagen, nicht nur "vielleicht". Nur gibt es Menschen, die den Wunsch unterdrücken können, schnell wieder abgelenkt sind und wiederum viele, die es nicht können.
    nein, ich habe keinen Wunsch nach fremder Haut - das ist bei mir vergessen worden.
    Das ist aber nicht mein Verdienst.

  2. Inaktiver User

    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    @chaos

    Wenn du es oberflächlich betrachtest dann ist es auch oberflächlich.

    Mir ist nicht klar gewesen das ich bei jeder Eigenschaft dazu schreiben muss, das es zu mir passen muss. Davon bin ich ausgegangen.

    Auch Werte und Lebensziele sind wichtige Faktoren.

    Egal wie viele Funken da sind..... Gleicher Humor usw....

    Z. B.
    Wenn einer unbedingt Kinder will und der andere nicht..... Wird es nicht klappen.

  3. gesperrt

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    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen

    Soll also der Partner seine Vorstellungen gefälligst ganz für sich behalten? Damit sie auch nicht hintenrum beim Partner ankommen?
    Sorry, versteh ich nicht.
    Bei dem Teil bin ich auch hängengeblieben.
    Ich würde mir jetzt auch keinen Mann wünschen, der auf der Straße mit offenem Mund einer anderen Frau nachgafft und dann noch ein "Boah, geil" ablässt.
    Aber dass man über die Optik anderer Menschen spricht und er sagt: "XY ist schon eine attraktive Frau" - das muss doch möglich sein? Dann denk ich mir, ich sehe auch lieber schöne Frauen an, als hässliche Männer.
    Wenn er nicht schauen und nichts sagen "darf" weil es die Frau lästig findet - liegt das doch am Selbstwert der Frau, die sich selbst nicht so 100% attraktiv findet. Und deshalb soll der Mann dann einen Maulkorb tragen?
    Man kann doch andere Menschen auch ganz ohne erotische Hintergedanken hübsch und nett anzusehen finden.

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen

    Aber der Wunsch nach Exklusivität ist im Menschen angelegt - wenn vielleicht daneben vielleicht auch der Wunsch nach fremder Haut.
    Ist halt die Frage, aus welchem Zeitalter die Exklusivität, gemessen an der Lebensdauer, stammt, bzw. wie lange sie von der Natur als nützlich angesehen wird. Plus zig Launen der Natur dazwischen - Exklusivität ohne Aufzucht von Kindern etc.
    "Wunsch nach fremder Haut" ist auch so was. Ich würde das eher "Wunsch nach Abwechslung", Homo ludens und so, nennen, als: ich seh einen feschen Kerl an der Tankstelle und will seine Haut riechen. Oder einfach an irgendeiner Haut schnuppern.

    Wer das so leben will, kann das gerne tun - aber wenn das den meisten Menschen entsprechen würde, hätte sich das längst durchgesetzt. Hat es aber nicht.
    Wie erklärst du dir die vielen Trennungen? Mit dem Erfolg des Konzepts lebenslanger Monogamie ja wohl eher nicht, oder?

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    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Findest Du denn das Auseinandersetzung im Streit statt finden muss?
    Wir hatten (in dem halben Jahr in dem wir zusammen sind), noch keinen.
    Nach einem halben Jahr muss man doch noch nicht streiten - wenn es in der Kennlernphase schon zu einem richtigen Streit gekommen wäre, hätte ich mich getrennt!

    Und ob ein Streit eher den Weg zur Klärung und Lösung öffnet oder ob er vor allem verletzend ist, man aber Jahrzehnte immer wieder um dasselbe streitet, das hängt ja auch davon ab, wie man streitet.

    Streit ist etwas Emotionales - und u.a. darum geht es, dass Streits zumindest möglich sein müssen, und m.E. auch ab und zu vorkommen. Wenn eine Beziehung Tiefe hat, dann gibt es auch negative Emotionen, und die müssen mal hochkommen (können). Oft geht es auch um Dinge, die einem selbst nicht so klar sind.
    Und manches kann der andere nur "begreifen" (auch wenn ich es ihm 100mal gesagt habe), wenn es mal emotional zugeht.

    Positive Gefühle, Freude, Begeisterung drücke ich ja auch nicht nur durch "ruhig reden" aus.
    Und mein Freund hatte vorher eine lange Beziehung in der es viel Streit gab (kann es also), ich "kann" es grundsätzlich auch.

    Heftige Streits, die dann wirklich etwas auf den Weg gebracht haben, haben wir alle paar Jahre. Ich könnte sie einschließlich ihrer "Gründe und Wirkung" noch einzeln aufzählen - das sind in fast 40 Jahren Beziehung weniger als 10. Aber die haben wir gebraucht. Wenn das nicht möglich und "Katastrophe" gewesen wäre, wären wir geschieden.

    Ich finde Streit kann in Beziehungen (auch Freundschaft, Familie) eine klärende Funktion haben (er zeigt Verletzungen, Dinge die übersehen oder unterdrückt wurden, Erwartungen, Enttäuschungen, Muster).
    Manchmal kann er das Ende einer Beziehung sein - wenn beide einander nicht wichtig genug sind, es kann aber auch - wenn beide einander wichtig sind - eine positive Veränderung bewirken.
    Genau darum geht es.

  5. Inaktiver User

    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen

    Ich habe meinen Mann immer geliebt, auch wenn wir durchaus ernsthafte Probleme hatten zwischendurch, aber es gab dann einen Mann der mir so wichtig wurde, dass ich mich zwischen beiden nicht hätte entscheiden wollen oder können. Den Gedanken dass man das dann aber muss fand ich nicht logisch.

    Wie habt ihr diese "Unlogik" aufgelöst, das würde mich wirklich interessieren?

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    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von hawaiianstarline Beitrag anzeigen
    Wie erklärst du dir die vielen Trennungen? Mit dem Erfolg des Konzepts lebenslanger Monogamie ja wohl eher nicht, oder?
    Mit erfolgreichen Konzepten zu offenen Beziehungen aber nun auch nicht.

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    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dass man bestimmte optische Merkmale attraktiv findet, sollte überhaupt generell kein Problem darstellen, nienicht. Daher muss es auch nicht gelöst werden, auch nicht im Gespräch mit Zweiten oder Dritten.

    Wie muss ich mir das bei dir vorstellen: "Hilfe, Schatz, ich steh auf Muskeln!" und er sagt dann: "Kein Problem, Liebes, ich helfe dir. Mit mir kannst du über alles reden. Gut, dass du dich mir anvertraut hast."
    Oder "Hilfe! Leide total darunter, dass ich über meine Muskelvorliebe nicht offen und beiläufig mit meinem Schatz sprechen kann!!" und die Dritten nicken dann mitfühlend und sagen: "Ja, das kenn ich. Ne Freundin meiner Kollegin hat das auch. Die nimmt jetzt so Globuli, seitdem ist es besser."
    Oder ihr sitzt im Café und kommentiert launig die Vorbeigehenden: "Guck mal, die da vorne, die ganz anders aussieht als du, also die wäre voll mein Fall." -"Stimmt! Und der da, der zwanzig cm größer ist als du, genau mein Kaliber. Die Freundin vom dem kann immer hohe Schuhe tragen."

    Das kommt mir alles sehr konstruiert vor. Ich finde das weltfremd und unrealistisch. Leute, die so tun als ob.

    ......



    Ja finde ich auch grässlich, Leute die so tun als ob.

    Oder als ob nicht.

    Generell sehe ich das Thema "Was gefällt mir" aber keinesfalls als oberflächlich an. Und schon gar nicht sehe ich die zwingende sexuelle Verbindung.

    Oder wollte schonmal jemand das Bild seines Lieblingsmalers vögeln? Oder das allerliebste Lieblingslied?

    Ich sehe durchaus mehr als zwei Möglichkeiten und mache grundsätzlich niemanden an seiner Oberfläche fest.

    Ums nochmal, zum an sich jetzt schon x-ten Male, zu präzisieren: Ich finde es schon wichtig, ob jemand ein "schlaffer Sack " ist, sprich keine Körperspannung hat und sich also in aller Regel kaum oder so wenig wie möglich bewegt (zu was auch immer).

    Weil jeder, der irgendwas macht, mit einer gewissen Leidenschaft, hat auch immer eine gewisse Spannung. Und auch Kraft, meine ich durchaus auch metaphorisch.

    Ich war noch nie in einer Muckibude und würde sehr wahrscheinlich auch niemanden attraktiv finden, der pumpt um des Pumpens willens.
    Außer es würde eh funken, dann aber sicherlich nicht deswegen. Sondern trotzdem.

    Jemanden direkt oder indirekt zu einem körperlichen Umstyling, gar noch durch Ärzte, zu nötigen fiele mir in diesem Leben nicht ein.
    Muss aber, auch wenn das für mich nie wichtig war oder ist, dann doch anmerken: Bei nix ginge das leichter als bei Muskeln.

    Und jeder der selber mal ne Zeit lang, warum auch immer, schlaff in der Ecke hing, hängen musste, weiß doch aus eigener Anschauung, wie viel energiegeladener man sich fühlt, wenn man mal wieder: joggen war, spazieren, radfahren, Yoga, Pilates, was auch immer.....war.

    Und vielen Menschen gibt äußerliche "Kraft" auch innerliche Kraft.

    So, wenn das jetzt jemand immernoch falsch verstehen will oder muss, bitteschön

    Um aber wieder den direkten Bogen zur Langzeitbeziehung zu schlagen:

    Ein "schlaffer Sack", Einer, den man nur mit aller Kraft zu was auch immer bewegen kann, wird auf die Dauer sicherlich nicht mit einem Energiebündel harmonieren können bzw wird das vermutlich je schwerer, je älter man ist (wie auch schon geschrieben gesundheitliche Aspekte außen vor)

    Und liest man beispielweise hier zu Themen wie: Sie hat sich einen wesentlich Älteren gesucht und je länger die Beziehung andauert, desto unerträglicher wird es meist für sie, liegt das oft primär an der (zunehmenden) Unbeweglichkeit des Partners.

    Energie generiert sich ja grundsätzlich nicht aus Nichts.

  8. gesperrt

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    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Mit erfolgreichen Konzepten zu offenen Beziehungen aber nun auch nicht.
    Nein, das glaub ich auch nicht. Aber damit ist die Frage ja nicht komplett beantwortet, weil die offenen Beziehungen ja in der Minderzahl sind.

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    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von hawaiianstarline Beitrag anzeigen
    Wenn er nicht schauen und nichts sagen "darf" weil es die Frau lästig findet - liegt das doch am Selbstwert der Frau, die sich selbst nicht so 100% attraktiv findet. Und deshalb soll der Mann dann einen Maulkorb tragen?
    Man kann doch andere Menschen auch ganz ohne erotische Hintergedanken hübsch und nett anzusehen finden.
    Es kommt auch auf das Konzept an, ob man/frau für den anderen der/die tollste/attraktivste etc. sein will/muss.

    Ziemlich am Anfang habe ich zu meinem Mann mal gesagt, er sei der tollste.
    Das fand er gar nicht gut, das sei keine Grundlage.
    So nach dem Motto:"und was passiert mit uns, wenn sie wieder vernünftig wird?".

    Und es stimmt. Es geht nicht darum, dass er der attraktivste unter Milliarden ist - sondern dass wir und verliebt haben, dass daraus Liebe wird, dass eine tiefe Verbindung entsteht, und schließlich, dass wir uns füreinander entscheiden.
    Geändert von Marta-Agata (23.12.2020 um 10:30 Uhr)

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    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von hawaiianstarline Beitrag anzeigen
    Bei dem Teil bin ich auch hängengeblieben.......


    Man kann doch andere Menschen auch ganz ohne erotische Hintergedanken hübsch und nett anzusehen finden. .....
    genau so gehts mir.
    Scheint aber eher nicht die Regel zu sein.

    Und für solche Menschen wird das auf Dauer sicherlich ein Problem in der Partnerschaft

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