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  1. Inaktiver User

    AW: Langzeit Singles - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen
    Was genau hat das alles damit zu tun, dass Gefühle nicht das Wichtigste sind?
    Was Du beschreibst sind, ich sag mal "Wünsche ans Leben", Lebensplanungen (ob die dann immer so klappen sei dahin gestellt), deren Basis die gegenseitigen (Liebes-)Gefühle doch überhaupt erstmal bilden.
    Oder willst du ein pures Fühlen, ohne dass das mit gelebtem Leben erfüllt wird?
    Daß meine Vorstellungen von gelebtem Leben, Wünschen ans Leben und Lebensplanungen ungewöhnlich sind wurde mir tatsächlich erst bewußt als ich mit Mitte 40 wieder zu daten begann.
    Jene Dinge, also vor allem Haus, Wohnung, Kredite dafür, Kinder gehören definitiv nicht dazu und sind imo Garantie für das Scheitern der Liebesbeziehung. Und Ursache für Frust und Burnout und Verlust der Lebensfreude - also für mich wäre es das, jedem das seine.

    Gelebtes Leben wäre für mich dann tatsächlich das zu teilen was ich alleine all die Jahre gemacht habe, Musik, Kultur zu erforschen, mit einer Partnerin das Leben und unsere Liebe zelebrieren ohne sich derartiges (....) aufzuladen, Reisen, jene Tänze die ich in den letzten Jahren gemacht habe gemeinsam mit einer Partnerin zu entdecken wäre auch schön gewesen. Leben eben, spielen, nicht arbeiten, arbeiten nur soviel nötig um das zu finanzieren.

    Oder von mir aus gemeinsam "auf Sachensuche gehen" wie Pippi Langstrumpf.
    Irgendwas spielerisches, sinnliches an dem die Liebe wachsen kann, dazu gibt es viele Möglichkeiten.

    Leute die ich kenne gehen zB miteinander sehr viel Klettern und sind wann immer es geht in der Natur, andere spielen gemeinsam in einer Band und haben ein dazu passendes Auto (Cadillac aus den 50s), oder die letztens zitierten die ich auch entfernt kenne Nostalgie - Schon war die Zeit - Stil - SZ.de

    Wobei ich aus der Praxis sagen muß daß ich schon zwei, dreimal Beziehungen hatte wo wir das erste Jahr in der gemeinsamen Zeit kaum aus dem Bett kamen, vielleicht mal für einen Ausflug oder die Tanzkurse, sonst wäre da für keine anderen "Wünsche ans Leben" Zeit gewesen.
    Geändert von Inaktiver User (20.12.2020 um 20:48 Uhr)

  2. gesperrt

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    AW: Langzeit Singles - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Greenbird0 Beitrag anzeigen
    ich auch

    Hallo, ich auch.

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    AW: Langzeit Singles - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Daß meine Vorstellungen von gelebtem Leben, Wünschen ans Leben und Lebensplanungen ungewöhnlich sind wurde mir tatsächlich erst bewußt als ich mit Mitte 40 wieder zu daten begann.
    Jene Dinge, also vor allem Haus, Wohnung, Kredite dafür, Kinder gehören definitiv nicht dazu und sind imo Garantie für das Scheitern der Liebesbeziehung. Und Ursache für Frust und Burnout und Verlust der Lebensfreude - also für mich wäre es das, jedem das seine.

    Gelebtes Leben wäre für mich dann tatsächlich das zu teilen was ich alleine all die Jahre gemacht habe, Musik, Kultur zu erforschen, mit einer Partnerin das Leben und unsere Liebe zelebrieren ohne sich derartiges (....) aufzuladen, Reisen, jene Tänze die ich in den letzten Jahren gemacht habe gemeinsam mit einer Partnerin zu entdecken wäre auch schön gewesen. Leben eben, spielen, nicht arbeiten, arbeiten nur soviel nötig um das zu finanzieren.

    Oder von mir aus gemeinsam "auf Sachensuche gehen" wie Pippi Langstrumpf.
    Irgendwas spielerisches, sinnliches an dem die Liebe wachsen kann, dazu gibt es viele Möglichkeiten.

    Leute die ich kenne gehen zB miteinander sehr viel Klettern und sind wann immer es geht in der Natur, andere spielen gemeinsam in einer Band und haben ein dazu passendes Auto (Cadillac aus den 50s), oder die letztens zitierten die ich auch entfernt kenne Nostalgie - Schon war die Zeit - Stil - SZ.de
    Dadurch schließt du natürlich jede Menge Menschen mit nicht in deinem Sinne gelebtem Leben gleich mal aus.(Damit meine ich nicht die Hobbies, sondern Haus, Wohnung, Kinder, das alles)


    Nächster Punkt, einer meiner "Spitznamen" ist lustigerweise Pippi Sachenfinderin. Und dennoch wärst du der Letzte, von dem ich mich dazu inspiriert fühlen würde, gemessen an all dem was du schreibst.


    Du stellst dich, beispielweise, als Musiker dar. Wenn ich mit dir spielen möchte, würde dies daran scheitern, dass du es gar nicht kannst (schreibst du selbst) Und das dann noch, weil du zu faul zu üben bist (schreibst du selbst)


    Stattdessen werde ich mit Vorträge zu ge-worfen, dass Gitarristen eigentlich rechts lange Nägel haben.

    Nein, eigentlich nicht.
    Und wenn man Schnittmengen unter meinen (Ex-)Partnern bilden wollen würde, wären dabei fast nur Musiker, davon fast nur Gitarristen. Und die Nägel sahen eher aus wie bei Nägelkauern, so störend wurden sie empfunden und daher entsprechend gekürzt.

    Wo also wäre denn da ein Anknüpfungspunkt für jemanden, selbst wenn er sich, was ja deine Intention ist, dich spiegelnd in deine Welt begeben würde?

    Und bitte nicht noch nen (unbeseelten) Vortrag über Fingerpicking und Stahlsaiten.

    Das ist lediglich als ganz praktisches Beispiel gedacht, wie du selbst dafür sorgst, dass sich keine gelebten Schnittmengen bilden können. Nicht mal mit Menschen, die das leben, von du behauptest, du würdest dafür brennen.

    Und ich bin mir sicher, das könnten wir identisch zum Thema Cadillacs (Oldtimer) fortsetzen.
    Weil du mit Sicherheit noch an Keinem auch nur ein Schräubchen getauscht hast ;-)

    Vielleicht hilft dir das weiter bei der Suche nach der Antwort auf die Frage, warum ausgerechnet du niemanden findet, der zu dir, in dein Leben passt.

    Was, um noch exakter im Thema zu bleiben, mit Sicherheit exponentiell schwieriger werden wird mit jedem Jahr, in dem Du händeringend nach einem Spiegel für ein SO nicht existierendes Bild suchst.

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    AW: Langzeit Singles - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist das jetzt etwa ein Beispiel für "Weiterentwicklung" imo im Gegenteil, das ist es was mir bei Dates (und nicht nur da) seit Mitte 40 begegnet: ich neugierig, mal schauen was kommt, wie sich das anfühlt - die Frauen total seltsam, so wie du es beschreibst. Mit sowas kann ich gar nicht.
    Es ist auf alle Fälle ein Beispiel für Entwicklung. Ich denke, eine gewisse Entwicklung findet doch immer statt im Laufe der Zeit.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Könnte ja auch mal sein, dass die Lebenserfahrung eher Gutes bewirkt.
    Nämlich, dass man sich nicht mehr unvoreingenommen auf IRGENDjemand einlässt, sondern nur auf jemanden bei dem man ein wirklich gutes Gefühl hat.
    Und den trifft man eben nicht an jeder Ecke.

    Mal wo gelesen und ich glaube es ist was dran: Ältere Menschen sind oft länger Single als jüngere aber wenn sie sich dann (wieder) binden, halten die Partnerschaften eben auch länger als bei Jüngeren.

    Kann man ja mal überlegen woran das liegen könnte.
    Könnte auch daran liegen, dass man wenn man älter ist weiß, dass man nicht mehr so viele Singles kennenlernt und die Chancen auf eine Beziehung nicht mehr so groß sind. Darum lässt man sich aus "pragmatischeren" Gründen auf jemanden ein.....könnte auch daran liegen, dass man realistischer ist ab einem gewissen Alter und nicht (mehr) den Märchenprinzen / Märchenprinzessin erwartet....und natürlich kann es auch daran liegen (worauf Du vermutlich hinaus willst), dass man sich selbst mit der Zeit besser kennt und auch andere Menschen besser einschätzen kann....und dass man erst voll und ganz "ja" sagt, wenn es passt.

    Zitat Zitat von Rotweinliebhaberin Beitrag anzeigen
    Nein. Eine Menge Single-Frauen mutieren nicht zu schüchternen Jasagerinnen, nur weil sie unbemannt sind. Die stehen auch so gut im Leben und empfinden sich nicht als haltlose Hälften. Was für eine komische Denke.
    Ich habe das nicht "schwarz-weiß" gemeint. Nur weil ich Single bin, bin ich keine schüchterne Ja-Sagerin. Aber ich hätte es definitiv einfacher im Leben mit jemandem, der mir den Rücken stärkt und mit dem ich mich vorher über Entscheidungen austauschen könnte. Nach dem Motto: "Gemeinsam ist man stark!"

    Und ja, als Single muss ich selber mein Sozialleben nochmal viel mehr in die Hand nehmen und ich aktiv an Wochenenden verabreden (Corona mal zur Seite gelassen) - während in einer Partnerschaft klar ist, mit wem ich die meiste Zeit verbringe und mit wem ich in den Urlaub fahre...nämlich mit dem Partner.

    Zitat Zitat von Fyona Beitrag anzeigen
    Ich bin sicher, dass bei dir alles in Ordnung ist !

    Meiner Ansicht nach aber gibt es "überzeugte" Singles eher nicht, Menschen gehen als Singles durchs Leben, weil es sich so ergeben hat und nicht aus Überzeugung.
    Da war oder ist dann nie jemand, der passt oder gepasst hat.


    Aber niemand kann mir erzählen, dass er/sich verliebt und auf Gegenliebe stößt - dass alles passt - dass er/sie diesen Zustand aufgibt aufgrund des Prinzips: ich bin überzeugter Single!
    Nein, Beziehungen gehen auseinander, meist mit großen Schmerzen, weil es kurz- oder langfristig eben trotz anfänglicher Euphorie nicht passt, ansonsten bleibt man zusammen.
    Gekürzt von mir: Auch wenn ich persönlich (noch) keine überzeugten Singles kenne...also Singles, die total gerne Single sind und das Single-sein einer Partnerschaft bevorzugen - so bin ich sicher, dass es überzeugte Singles gibt.

    Es gibt sicher Menschen, die mit dem Thema Partnerschaft abgeschlossen haben. Und es gibt Menschen, die als Single so glücklich und zufrieden sind, dass sie von sich sagen, dass sie keine Partnerschaft brauchen. Und ich glaube ihnen das....

    Und ich weiß nicht, inwievern einem das Single-Sein und eine Partnerschaft "passiert". Glück und Zufall spielt sicher auch eine Rolle.....aber man kann auch die Entscheidung treffen, dass man alleine bleiben will oder sich aktiv auf Partnersuche begeben...und damit (mehr) Gelegenheiten schaffen, jemanden kennenzulernen.
    Ganz so passiv sehe ich den Menschen da nicht...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    gekürzt von mir

    Ich bin zwar kein Langzeitsingle, glaube ich . Aber ich fühle mich als Single überhaupt nicht auf andere Menschen angewiesen. Ich bin viel unabhängiger und kann jeden Tag selbst entscheiden, wen ich um mich rum habe. Ich sage viel eher nein zu Verabredungen mit anderen Menschen als während meiner langjährigen Beziehung.

    Man hat ja in einer Partnerschaft quasi doppelt so viele 'soziale Verpflichtungen' (nicht negativ gemeint) und da war ich viel eher die Ja-Sagerin als jetzt.
    Vielleicht ist "angewiesen" zu heftig ausgedrückt. Aber die Abhängigkeit von anderen Menschen, wenn man nicht gerne alleine ist, ist doch größer.
    Ich kenne das zum Beispiel von Sylvester. Da muss man alleine immer gucken, wo und mit wem man feiern kann...
    (wenn man nicht ganz alleine da hocken will!) Das ist doch mit Partner viel leichter. Da weiß ich von vornherein ich habe jemanden, mit dem ich Sylvester verbringen kann....

    Und ja, ich bin traurig, wenn ich an Sylvester keine Einladung habe, alleine zu Hause hocke und mich fragen muss, was mit mir nicht stimmt, dass ausgerechnet ich alleine bin...das tut mir weh. Einsamkeit schmerzt....
    Und darum meine ich, man ist abhängiger von anderen, als in einer Partnerschaft. Da ist man dann nur vom Partner abhängig.

    Zumindest eine gute Sache an Corona: Man muss sich jetzt den Sylvesterstress nicht mehr machen.

  5. Inaktiver User

    AW: Langzeit Singles - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Tinkerbell123 Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist "angewiesen" zu heftig ausgedrückt. Aber die Abhängigkeit von anderen Menschen, wenn man nicht gerne alleine ist, ist doch größer.
    Ich kenne das zum Beispiel von Sylvester. Da muss man alleine immer gucken, wo und mit wem man feiern kann...
    (wenn man nicht ganz alleine da hocken will!) Das ist doch mit Partner viel leichter. Da weiß ich von vornherein ich habe jemanden, mit dem ich Sylvester verbringen kann....

    Und ja, ich bin traurig, wenn ich an Sylvester keine Einladung habe, alleine zu Hause hocke und mich fragen muss, was mit mir nicht stimmt, dass ausgerechnet ich alleine bin...das tut mir weh. Einsamkeit schmerzt....
    Und darum meine ich, man ist abhängiger von anderen, als in einer Partnerschaft. Da ist man dann nur vom Partner abhängig.

    Zumindest eine gute Sache an Corona: Man muss sich jetzt den Sylvesterstress nicht mehr machen.
    gekürzt von mir

    Okay, das versteh ich. Ich glaube, dass mich das auch traurig machen würde. Dadurch, dass mein Ex an Feiertagen meistens gearbeitet hat, war ich an denen eh sehr oft bei meiner Familie und meinen Freunden. Daher hat sich da durch die Trennung nicht viel verändert. Auch mein Sozialleben sonst hat sich durch die Trennung nicht geändert. Ich hänge immer noch gleich viel mit den gleichen Leuten ab und eine Handvoll neue Leute sind dazu gekommen .

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    AW: Langzeit Singles - wird es dann immer schwerer?

    Tinkerbell - eine provokante Frage - was ist mit der "Einsamkeit zu zweit"? Die wurde schon oft beschrieben - Kästner, Tucholsky und auch Judith oder Julia Zeh - die Fahrt des Ehepaares zur Ferienwohnung in Frankreich.

    Alleineleben brauch mehr logistik um die Kontakte zu organisieren die man will - beispielsweise an Weihnachten, an Sylvester und sonst. Aber Logistik ist keine Abhängigkeit. Paarleben ist eine gewisse Abhängigkeit - die kann gesund sein, die kann aber auch toxisch sein. Das hängt von den Individuen und ihrer Bereitschaft zur permanenten Paararbeit ab.

    An Silvester alleine zu hocken ist Alleinsein. Da kann man fluchen, dass A L L E Bekannten und freunde - nicht gemeinsam sondern zufällig gleichzeitig - nicht an mich gedacht haben. Aber Einsamkeit ist es nicht. Einsamkeit ist auch nicht am 24. Allein zu sein. Einsamkeit ist ein innerer Zustand - und er entsteht viel eher, wenn man an 50 Wochen im Jahr alleine ist und nicht wenn man an diesen zwei Tagen alleine ist. Und Alleinlebende können
    die diese beien Tage in Gesellschaft verbringen wollen können swich - in nicht corona-Zeiten - Gesellschaft organisieren. Und da gibt es viele sehr viele Möglichkeiten.

  7. Inaktiver User

    AW: Langzeit Singles - wird es dann immer schwerer?

    @Grissom, ich weiß nicht genau worauf du hinauswillst. Ich habe gesagt daß ich ein Instrument spiele aber nicht sehr gut. Tatsächlich bin ich auch Sammler, ich interessiere mich unter anderem mehr für Sound, Nuancen, als Musik, sammle Gitarren, baue Verstärker und Effektgeräte die ich gar nicht sooo viel nutze weil ich es liebe diese Geräte zu erforschen, aber jedes Wort das ich diesbezüglich schreibe gibt dir mehr Stoff irgendwas negatives hineinzuinterpretieren.
    Ach, an meinen Oldtimern habe ich durchaus einiges geschraubt aber nur Kleinigkeiten, Ford, Opel aus den 70s, mit der Energie der Verzweiflung weil ich keine gscheite Werkstätte dafür hatte und an den VWs nur Kleinigkeiten, obwohl stimmt gar nicht, ich hab am Käfer mal den ganzen Unterboden abgeschliffen und neu lackiert, da meinte der Typ beim Pickerl der ist unten schöner lackiert als oben.

    Übrigens "zusammen allein" ist definitiv ein Ding, wird auf Blogs für Introvertierte öfters diskutiert, damit ist allerdings nicht gemeint daß einem der Partner so fremd ist daß man sich mit ihm einsamer fühlt als alleine.
    Das finde ich wirklich schön, ist offenbar nicht nur eine verschrobene Spinnerei von mir:

    Introvert Love - Let's Be Single Together - Introvert Spring
    Geändert von Inaktiver User (20.12.2020 um 22:19 Uhr)

  8. gesperrt

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    AW: Langzeit Singles - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Tinkerbell123 Beitrag anzeigen
    Und ja, als Single muss ich selber mein Sozialleben nochmal viel mehr in die Hand nehmen und ich aktiv an Wochenenden verabreden (Corona mal zur Seite gelassen) - während in einer Partnerschaft klar ist, mit wem ich die meiste Zeit verbringe und mit wem ich in den Urlaub fahre...nämlich mit dem Partner.
    Es geht die Welt auch nicht unter, wenn man einmal ein Wochenende alleine verbringt oder alleine auf Urlaub fährt.

    Und ja, ich bin traurig, wenn ich an Sylvester keine Einladung habe, alleine zu Hause hocke und mich fragen muss, was mit mir nicht stimmt, dass ausgerechnet ich alleine bin...das tut mir weh. Einsamkeit schmerzt....
    Und darum meine ich, man ist abhängiger von anderen, als in einer Partnerschaft. Da ist man dann nur vom Partner abhängig.

    Zumindest eine gute Sache an Corona: Man muss sich jetzt den Sylvesterstress nicht mehr machen.
    Ich glaube, mein letztes Silvester in Gesellschaft ist ... keine Ahnung, über zehn Jahre her. Und ich erfreue mich bester Gesundheit und Laune.

    Das sind irgendwie so Glaubenssätze: ist man zu Weihnachten allein, ist man zu Silvester allein .... mei, wie schlimm.
    Liegt das jetzt an den Namen der Feiertagen? Oder woran? Ob ich Dienstag, den 5. Mai abends allein bin oder zu Silvester ist doch eigentlich völlig egal.

    Wenn ich sonst gute Freundschaften habe und ein Sozialleben, nette Kollegen ... was hängt man sich da an wenigen Gelegenheiten im Jahr auf?
    Und dann: zu Silvester Geselligkeit auf Knopfdruck?

    Zitat Zitat von Di-Di-Di Beitrag anzeigen

    An Silvester alleine zu hocken ist Alleinsein. Da kann man fluchen, dass A L L E Bekannten und freunde - nicht gemeinsam sondern zufällig gleichzeitig - nicht an mich gedacht haben.
    Und du hast an sie gedacht und zu dir eingeladen?

    Zum angeblich leichteren Neinsagen in Partnerschaft fallen mir übrigens hauptsächlich die Frauen ein, die dann alleine den Haushalt schupfen und sich um kranke Familienmitglieder kümmern, weil der Mann ja nicht will oder mehr verdient und daher Vollzeit arbeitet, während Frau zuhause die "Familienmanagerin" macht. Ganz großartig.

  9. Inaktiver User

    AW: Langzeit Singles - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Di-Di-Di Beitrag anzeigen
    Tinkerbell - eine provokante Frage - was ist mit der "Einsamkeit zu zweit"?
    Dachte ich auch. Hier gibt es Stränge, wo verheiratete Frauen sich verzweifelt Freundinnen oder einen Freundeskreis wünschen. Mit denen wollte ich nicht tauschen.


    Zitat Zitat von Tinkerbell123 Beitrag anzeigen
    Und ja, als Single muss ich selber mein Sozialleben nochmal viel mehr in die Hand nehmen und ich aktiv an Wochenenden verabreden (Corona mal zur Seite gelassen) - während in einer Partnerschaft klar ist, mit wem ich die meiste Zeit verbringe und mit wem ich in den Urlaub fahre...nämlich mit dem Partner.
    Eine Frage der Perspektive. Du nennst es müssen, ich nenn es können.

    Ich hab es hier schon öfter geschrieben - ich hab verheiratete Freundinnen, die viel lieber mit mir in Urlaub fahren würden als mit ihrem Mann. Scheitert daran, dass ich lieber allein fahre - aber auch mit denen möcht ich nicht tauschen.

    oder sich aktiv auf Partnersuche begeben...und damit (mehr) Gelegenheiten schaffen, jemanden kennenzulernen.
    Ich schaffe diese Gelegenheiten, in dem ich einfach mein Leben lebe - dazu muss ich ja nicht explizit auf Suche sein. Wenn es sein soll kann ich auch wen beim tanken kennenlernen, oder sonstwo. Nur weil man nicht vorsätzlich sucht sitzt man ja nicht isoliert daheim, jedenfalls zu normalen Zeiten nicht.


    Vielleicht ist "angewiesen" zu heftig ausgedrückt. Aber die Abhängigkeit von anderen Menschen, wenn man nicht gerne alleine ist, ist doch größer.
    Abgesehen dass mir dieser Gedankengang eh fremd ist - ich würde das nur außerordentlich ungern gegen die Anhängigkeit von einem Partner tauschen.

    Ich kenne das zum Beispiel von Sylvester. Da muss man alleine immer gucken, wo und mit wem man feiern kann...
    (wenn man nicht ganz alleine da hocken will!) Das ist doch mit Partner viel leichter. Da weiß ich von vornherein ich habe jemanden, mit dem ich Sylvester verbringen kann....
    Na ja, ob das immer so lustig ist...

    Und ja, ich bin traurig, wenn ich an Sylvester keine Einladung habe, alleine zu Hause hocke und mich fragen muss, was mit mir nicht stimmt, dass ausgerechnet ich alleine bin...das tut mir weh. Einsamkeit schmerzt....
    Und darum meine ich, man ist abhängiger von anderen, als in einer Partnerschaft. Da ist man dann nur vom Partner abhängig.
    Ich fühl mich überhaupt von niemandem abhängig, das ist ja das schöne am Singlesein.

    Und wieso man als Single keine Einladung haben sollte, keine Ahnung. Wenn mich keiner einladen wollte würde mich wenig trösten, dann mit einem Partner dazusitzen.

    Abgesehen davon dass ich Silvester eh völlig überschätzt finde und wegen meiner Hunde meist wenn dann erst lang nach Mitternacht weggehe.

  10. Inaktiver User

    AW: Langzeit Singles - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist nach wie vor etwas Besonderes eine richtig gute Partnerschaft zu leben und nicht jedem gegeben, egal ob Single oder gebunden.


    Und es ist auch immer ein Geschenk. Niemand kann sich das verdienen oder irgendwie herstellen, dass er liebt und geliebt wird.

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