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  1. Inaktiver User

    AW: Freunde haben wollen, aber nicht sehen wollen

    Zitat Zitat von hawaiianstarline Beitrag anzeigen

    Jetzt zu Weihnachten kommt auch ein Weihnachtsgruß, ich frage zurück, wie es ihm geht und: keine Antwort.

    Ja, so geht es halt nicht.
    hm, das (Deine Beispiele) hinterlässt bei mir ein sehr bekanntes, gleichwohl sehr unangenehmes Gefühl.....

    wenn es (gefühlt) kein pingpong ist, sondern eher meist einseitig von mir ausgeht, wird es komisch für mich, sehr seltene, sparsame kurze sporadische Antworten wirken dann "pflichtschuldigst"....

    für mich ist dann der andere wie ein schwarzes Loch, das fast alles, was ich aussende, schweigend absorbiert und hinterlässt bei mir zunehmend Verunsicherung- soll ich mich überhaupt noch melden?
    Geändert von Inaktiver User (28.12.2020 um 14:15 Uhr)

  2. User Info Menu

    AW: Freunde haben wollen, aber nicht sehen wollen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich verändere mich auf eine merkwürdige Weise, die, denke ich, in eine Sackgasse führt und auch nicht zu meiner Vorstellung vom guten Leben passt.
    Es ist ja schon mal gut dass du das so analysieren kannst.

    Meine Vorstellung vom Leben - und auch vom älter werden - ist die, dass man sich da nicht dauerhaft gehen lassen sollte, weil das wirklich in eine Sackgasse führt, so ähnlich scheinst du es ja auch zu sehen.

    Tatsächlich scheint es mitunter einfacher zu sein, keine Freundschaften zu pflegen, aber mich macht eine solche Selbstisolation nach einiger Zeit depressiv.

    Letzten Endes kämpfe ich mein ganzes Leben lang dagegen an, dem nachzugeben, allerdings gab es auch Phasen (mit Kindern) in denen solche Außenkontakte über das berufliche hinaus kaum vorkamen.

    In letzter Zeit wurde es leichter weil die Freunde wirklich passen und jeder mal zieht oder gezogen wird, das ist ziemlich ausgeglichen. Allerdings sind auch gerade in letzter Zeit ein paar neue Bekannte dazu gekommen und das gibt dann einen Input der es spannender macht und neue Impulse gibt. Das ist bei den "alten" Freundschaften eher weniger und dann gibt es schon manchmal Treffen, die nicht so prickelnd sind und immer wieder die altbekannten Themen aufgeärmt werden. Insgesamt aber empfinde ich es eigentlich meist schön und leicht mit den Freunden, es gibt mir auf jeden Fall mehr als es Kraft kostet.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

  3. Inaktiver User

    AW: Freunde haben wollen, aber nicht sehen wollen

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen

    In letzter Zeit wurde es leichter weil die Freunde wirklich passen und jeder mal zieht oder gezogen wird, das ist ziemlich ausgeglichen.
    wunderschön beschrieben- dies meinte ich mit "pingpong" oder "gefühlsmäßig ausgeglichen"

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Insgesamt aber empfinde ich es eigentlich meist schön und leicht mit den Freunden, es gibt mir auf jeden Fall mehr als es Kraft kostet.

  4. Inaktiver User

    AW: Freunde haben wollen, aber nicht sehen wollen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich verändere mich auf eine merkwürdige Weise, die, denke ich, in eine Sackgasse führt und auch nicht zu meiner Vorstellung vom guten Leben passt.
    Die Frage ist nur: was ist Ursache und was ist Wirkung? Ich tue mich schwer, aus deinen Postings herauszulesen, ob es dir um „Freundschaften im Allgemeinen“ geht oder um deine Freundschaft mit den Personen Lotte, Hans und Monika.

    Jemand, dem es grundsätzlich wichtig ist, Leute in allen möglichen Abstufungen zu Bekanntschaft und Freundschaft um sich herum zu haben, sucht sich meist ein Biotop, in dem das geht. Und dann gibt es die andere Seite der Medaille - jemand, der nicht auf die räumliche Nähe zu Lotte, Hans und Monika verzichten will bzw sich ganz sicher ist, dass es so gut wie nie jemanden geben wird, der Lotte, Hans und Monika ersetzen kann. Da nutzt dann auch das beste Biotop nichts.

    Welcher Kategorie würdest du dich denn eher zuordnen?

  5. Inaktiver User

    AW: Freunde haben wollen, aber nicht sehen wollen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Frage ist nur: was ist Ursache und was ist Wirkung? Ich tue mich schwer, aus deinen Postings herauszulesen, ob es dir um „Freundschaften im Allgemeinen“ geht oder um deine Freundschaft mit den Personen Lotte, Hans und Monika.
    Da ich seit einiger Zeit generell zum Verkrümeln neige, geht es eher um das allgemeine, also die Veränderung in mir, und meine grundsätzliche Frage ist ist, ob andere auch solche Veränderungen an sich feststellen, und wo sie für sich die Ursachen sehen.

    Ich suche sozusagen Erfahrungen und Erkenntnisse bei anderen, die mir helfen, meiner derzeitigen Macke besser auf die Schliche zu kommen

  6. Inaktiver User

    AW: Freunde haben wollen, aber nicht sehen wollen

    hm, leider habe ich immer noch nicht verstanden, was für Dich "Freunde" sind und wie Du für Dich "Freundschaft definierst??

    vorher sollte man eigentlich zu der Eingangsfrage gar nichts sagen, ohne erfasst zu haben, worum es Dir wirklich geht...

  7. gesperrt

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    AW: Freunde haben wollen, aber nicht sehen wollen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    hm, das (Deine Beispiele) hinterlässt bei mir ein sehr bekanntes, gleichwohl sehr unangenehmes Gefühl.....

    wenn es (gefühlt) kein pingpong ist, sondern eher meist einseitig von mir ausgeht, wird es komisch für mich, sehr seltene, sparsame kurze sporadische Antworten wirken dann "pflichtschuldigst"....

    für mich ist dann der der andere wie ein schwarzes Loch, das fast alles, was ich aussende, schweigend absorbiert und hinterlässt bei mir zunehmend Verunsicherung- soll ich mich überhaupt noch melden?
    Ich möchte hier ambivas Strang nicht kapern, es ist mir dann nur eingefallen, was da in Sachen WA zuletzt bei mir passiert ist und ich dachte mir: reagiert ambiva auch so, nämlich dann gar nicht, oder ist es anders?

    Kommt aber natürlich auch drauf an, ob sie auch so aussagelose 08/15-Massennachrichten versendet "weil man das halt so macht", oder ob sie sich ganz zurückzieht.

  8. Inaktiver User

    AW: Freunde haben wollen, aber nicht sehen wollen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    hm, leider habe ich immer noch nicht verstanden, was für Dich "Freunde" sind und wie Du für Dich "Freundschaft definierst??

    vorher sollte man eigentlich zu der Eingangsfrage gar nichts sagen, ohne erfasst zu haben, worum es Dir wirklich geht...
    Also bisher hat mir der Thread schon sehr viel gebracht - mal ein dickes Dankeschön in die Runde an dieser Stelle

    Ich lese auch gerne bei den Schleifen mit, die sich so entwickeln, hilft mir dann indirekt auch beim Sortieren. Und es freut mich auch, wenn andere auch was mitnehmen für sich.

    - Freundschaft definieren fällt mir nicht so leicht, das hängt für mich auch immer von den Personen ab. Die Frage kann ich nicht beantworten, und ich mag auch nicht, fürchte ich.

    Mein Problem betrifft ja sowieso so ziemlich alle, einschließlich des Mannes, den ich liebe, ich bin einfach sehr schnell sehr angestrengt.

  9. gesperrt

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    AW: Freunde haben wollen, aber nicht sehen wollen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber vor allem ist es ja so, dass ich mich selbst mit meiner widersprüchlichen Haltung unwohl fühle und den Fehler bei mir such und nicht in der Gestaltung der Freundschaft.

    Sonst hätte ich ja im Freundschaftsforum gepostet und nicht im Persönlichkeitsforum.

    Ich verändere mich auf eine merkwürdige Weise, die, denke ich, in eine Sackgasse führt und auch nicht zu meiner Vorstellung vom guten Leben passt.
    Ich denke, so wie dir geht es (nicht nur im Moment) vielen Menschen und ich finde es sehr löblich, dass du da auf dich schaust.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    hm, das (Deine Beispiele) hinterlässt bei mir ein sehr bekanntes, gleichwohl sehr unangenehmes Gefühl.....

    wenn es (gefühlt) kein pingpong ist, sondern eher meist einseitig von mir ausgeht, wird es komisch für mich, sehr seltene, sparsame kurze sporadische Antworten wirken dann "pflichtschuldigst"....

    für mich ist dann der der andere wie ein schwarzes Loch, das fast alles, was ich aussende, schweigend absorbiert und hinterlässt bei mir zunehmend Verunsicherung- soll ich mich überhaupt noch melden?
    Nun ja, die Frage, wie es einem geht, ist ja nun auch nicht der Knaller, Viele wollen da nicht mal eine ehrliche Antwort.
    Manchmal habe ich persönlich auf einen stundenlangen Nachrichtenaustausch einfach keinen Bock.
    Es gibt da so ein paar Kanditaten, da nervt mich das dann regelrecht, weil dabei auch nicht wirklich etwas rumkommt.

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Es ist ja schon mal gut dass du das so analysieren kannst.
    Finde ich auch.

    Letzten Endes kämpfe ich mein ganzes Leben lang dagegen an, dem nachzugeben, allerdings gab es auch Phasen (mit Kindern) in denen solche Außenkontakte über das berufliche hinaus kaum vorkamen.
    So eine Phase dürften gerade viele Menschen hinter sich haben...

    Das ist bei den "alten" Freundschaften eher weniger und dann gibt es schon manchmal Treffen, die nicht so prickelnd sind und immer wieder die altbekannten Themen aufgewärmt werden.
    Auch ein wichtiger Punkt.

  10. Inaktiver User

    AW: Freunde haben wollen, aber nicht sehen wollen

    Du könntest zum Beispiel jetzt statt in der Bri zu surfen, deine beste Freundin anrufen
    Das werde ich jetzt machen

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