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27.12.2020, 12:11
AW: Freunde haben wollen, aber nicht sehen wollen
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27.12.2020, 12:14Inaktiver User
AW: Freunde haben wollen, aber nicht sehen wollen
Geändert von Inaktiver User (27.12.2020 um 12:40 Uhr)
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27.12.2020, 12:15Inaktiver User
AW: Freunde haben wollen, aber nicht sehen wollen
Auch unüberspitzt erscheint mir dieser Gedanke doch sehr klischeehaft.
Ich mache mir in der Tat oft Gedanken darüber, was ich auf dem Sterbebett wohl denken und empfinden werde.
Bzgl. Beziehungen wird sicher nicht maßgebend sein, ob ich beim Sterben alleine bin oder nicht, sondern wie groß die Liebesbilanz meines Lebens war, z.B. die >20 Jahre mit meinem Partner.
Alleine sterben doch v.a. die Langlebigsten und Kinderlosen, die ihre Beziehungen überlebt haben.
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27.12.2020, 12:26Inaktiver User
AW: Freunde haben wollen, aber nicht sehen wollen
Das ist übel und sicher nicht ganz unverschuldet von der Dame, andererseits kann sie diese Bekannten meiner Meinung in der Pfeife rauchen. In einer Notlage würde ich, sofern es zeitlich und kräftemäßig machbar ist, auch für Bekannte Besorgungen erledigen.
Manche einsamen alten Menschen waren schon lange vorher eigenbrötlerisch veranlagt und haben keine Kontakte gepflegt. Dann kommen die zugewandten Freunde und Bekannten natürlich nicht plötzlich um die Ecke geflogen. Aber viele geraten auch unverschuldet in eine unfreiwillige Einsamkeit. Frühere Freunde sterben weg oder werden krank, und um die eigene Gesundheit steht es auch nicht mehr gut. Bei einigen ist nach Schlaganfällen oder kaputten Gelenken durch Rheuma etc. die Mobilität dahin, und wenn sich dann noch Anzeichen von Demenz dazugesellen, kann das soziale Netz sehr schnell sehr dünn werden.
Wer sich dann noch gut eingebunden in einem stabilen Netzwerk befindet, hat sicher viel richtig gemacht im Leben, aber auch viel Glück.
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27.12.2020, 12:41
AW: Freunde haben wollen, aber nicht sehen wollen
Ja das musste ich auch feststellen: Menschen, für die mehrwöchiges Inselhopping in der Ägäis, plus mehrmals pro Monat 400km per Bahn zu den Eltern gang und gäbe war, war es völlig unmöglich, einmal im Halbjahr zehn Minuten U-Bahn-Fahrt plus 15 Minuten Bus in meine Richtung zu bewältigen.
Meistens bin ich gefahren - eine beste Freundin war 15 Jahre nicht mehr bei mir gewesen, außer zweimal: einmal von ihrem Vater zu mir geführt und einmal mit mir mitgefahren.
Dann muss man sich echt Leute im 500m-Radius suchen - also die, nicht ich. Ich habe auch ein Auto - wurde natürlich gerne mitgenossen, wenn es um Fahrten zu IKEA etc. ging.
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27.12.2020, 13:15
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27.12.2020, 13:18
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27.12.2020, 13:28Inaktiver User
AW: Freunde haben wollen, aber nicht sehen wollen
Naja, aber verhungern muss man deshalb ja trotzdem nicht. Da gibt es andere Wege, als dafür Freundschaften zu „nutzen“. Und wenn die Dame in ihrem Leben nie einen Unfall gehabt hätte (soll vorkommen), hätte es ja auch keinen Grund gegeben, Freundschaften „auf Vorrat“ anzulegen, wenn man da gar nicht so viel Interesse daran hat.
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27.12.2020, 13:32Inaktiver User
AW: Freunde haben wollen, aber nicht sehen wollen
Dazu gabs aber auch viele umfassende Untersuchungen mit vielen Teilnehmern - demnach ergaben sich auf Unis Freundschaften zwischen Leuten die im selben Campus/Wohnheim/dort im selben Trakt lebten, oder irgendwo eine Studie nachdem sich sogar Partner/Ehepaare überwiegend im Abstand weniger Blocks fanden.
Mit ist das Thema klargeworden als mir mal eine Frau erzählte daß sie 15 Mal umgezogen ist um gute Nachbarn zu finden bei denen sie sich wie eine Familie aufgehoben fühlt - und meine Ex Freundin die noch so aus dem Studentenleben offenbar wirklich ihre Freunde im 1 km Radius fand und nach Umzug in anderes Grätzl gleich wieder zufällig Freunde auf der Straße traf.
naja und die SB Frau die meinte daß sie niemanden außerhalb des Gürtels treffen würde weil beim Warten auf die Öffis jegliche romantischen Gefühle absterben....
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27.12.2020, 13:36Inaktiver User




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