Hallo Bri,
kennt das auch jemand?
Ich habe die - Angewohnheit /Macke/Zwang? - mich in Gedanken immer schon mit der kommenden Woche zu beschäftigen.
Also praktisch von Montag bis Sonntag
(manchmal auch schon wochenübergreifend) , was alles ansteht, sei es im Job, Haushalt, Termine, Erledigungen usw. usw...
Oft in Dauerschleife.
Merke aber dass mich das stresst, mich unter Druck setzt.
Würde das gerne abstellen können, dass ich einfach jeden Tag einzeln "abarbeite" und gut ist.
Kann man sich das "abgewöhnen"?
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Thema: "Vorausdenken" abgewöhnen...
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19.10.2020, 13:32
"Vorausdenken" abgewöhnen...
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19.10.2020, 13:52Inaktiver User
AW: "Vorausdenken" abgewöhnen...
Auf jeden Fall.
Der erste Schritt ist ja schon getan - dir ist das bewußt geworden.
Vielleicht ist Eckhart Tolle was für dich, wirkt ein bisschen seltsam, aber ich hab mal ein Video von ihm gesehen zum Thema, im Augenblick sein, da wurde das gut erklärt wie unsinnig es ist, sich immer schon vorher Gedanken zu etwas zu machen. Für mich war das ein Aha-Effekt.
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19.10.2020, 13:58
AW: "Vorausdenken" abgewöhnen...
Mir würde es mit dem Druck ebenso gehen, würde ich meine To-Do Liste nicht konkretisieren.
Ich habe einen Kalender (eine Seite pro Tag), in welchen ich wirklich alles Wichtige, was ansteht, aber auch Kleinigkeiten (zB *Blumen düngen am Mittwoch*) schreibe. So kann ich u.a. auch zeitliche Prioritäten festlegen und kann die Agenden schön auf die Woche verteilen.
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19.10.2020, 15:09
AW: "Vorausdenken" abgewöhnen...
Das wäre auch mein Tipp: Aufschreiben, am besten mit Termin. Dann ist es auf dem Zettel und du hast den Kopf frei.
Und wenn man mit etwas beschäftigt ist: Nur das tun. Das andere auf dem Zettel haben, aber nicht im Kopf.
Das kann man üben. Die Momente, in denen mir klar wird, wie man effektiv arbeitet, sind die, wenn ich Menschen begegne, die mir auch dann, wenn großer Trubel herrscht, ihre volle Aufmerksamkeit schenken. Und sei es auch nur für wenige Minuten.
Und das abschreckende Beispiel sind Leute, die immer alles auf einmal machen oder vielmehr nicht machen und mir die ganze Zeit erzählen, wie beschäftigt sie sind. Was für eine Zeitverschwendung.
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19.10.2020, 15:23Inaktiver User
AW: "Vorausdenken" abgewöhnen...
bei mir ist auch seit jahren das prinzip: schafwolle.
ich habe es schwarz auf weiss, ich kann es verändern, ich verliere es nicht- ich muss nicht daran denken.
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19.10.2020, 15:39
AW: "Vorausdenken" abgewöhnen...
Ja, genau.
Besonders das mit dem "nicht verlieren" ist ein wichtiger Aspekt.
Denn sich wirklich alles ausschließlich im Kopf zu merken würde jeden Menschen überfordern.
Ein netter Aspekt dieser To-Do Listen:
man kann die einzelnen Punkte nach Erledigung abhaken, also auch faktisch mit dem Stift, das ist immer ein kleines Erfolgserlebnis :).
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19.10.2020, 15:45Inaktiver User
AW: "Vorausdenken" abgewöhnen...
Wobei zu unterscheiden ist- geht es um reine Termine? dann ist das mit einem Kalendereintrag sehr gut zu beruhigen.
Geht es aber um das Durchspielen, wie zB Gespräche, Treffen, Kontakte ablaufen werden.......wird es schwieriger.
Kannst du das konkretisieren- TE?
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19.10.2020, 15:54Inaktiver User
AW: "Vorausdenken" abgewöhnen...
zu den terminen wo es mehr braucht- liegt ein "schmierzettel" im kalender am jeweiligen tag- und darauf kommen alle gedankenfetzen, -gänge, stichworte und was auch immer mir durch die birne läuft.
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19.10.2020, 18:55
AW: "Vorausdenken" abgewöhnen...
Genau darum geht es.
Um's durchspielen.
Der ganze Ablauf, wann ich was wie mache.
Egal ob Treffen, Einkauf, Termine, usw...
Ich denke z. B. Montags schon über den Ablauf zum Wochenende hin nach, einkaufen, Haushalt, was ich alles machen will/muss usw...
Wenn auf der Arbeit irgendwas außergewöhnliches ansteht (ein extra Dienst, Teamgespräche oder ähnliches) beschäftigt mich das die ganze Zeit...
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19.10.2020, 19:11Inaktiver User


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