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  1. User Info Menu

    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Tja, eigentlich stimme ich dir zu, wilde20er....

    ... andererseits: ich bin nicht immer gut damit gefahren meinen Sinn in Beziehungen zu anderen Menschen zu finden, speziell zu einem Lebenspartner. Das sollte einfach nicht sein. Es würde mir nicht viel bringen, meinen Sinn genau daraus ziehen zu wollen - es gehören ja immer 2 dazu.

    Ich brauch auch ein Konzept, wenn das so nicht funktioniert. Oder wenn Menschen wieder aus meinem Leben gehen, wie auch immer. Es kommt auch nicht immer wer nach.

    Wobei ich mich nicht beklagen möchte, ich habe Freunde und Familie.
    Think before you print.

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    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Brausepaul Beitrag anzeigen



    Ja, weniger denken ist vermutlich ein guter Tipp, aber für einen verkopften, rational und logisch denkenden Typ ist das gar nicht so einfach.
    :
    Verstehe. Da glaube ich, Du solltest mehr ins Gefühl gehen. Weniger denken und behirnen, sondern einfach machen.
    Fang damit an, etwas zu tun, was Du noch nie getan hast. alleine das Überlegen, was das sein könnte, ist eine sinnvolle Sache und zeigt Dir andere Seiten von Dir. Es muss gar nichts Großes sein, es zählen auch kleine Dinge, Hauptsache, es ist anders und neu für Dich.



    Zitat Zitat von Brausepaul Beitrag anzeigen

    Nein, mal ohne Witz ... ich bin seit einer Weile am meditieren oder zumindest versuche ich es.
    Ich weiß nicht ob ich das wirklich richitg mache und auf Dauer dabei bleibe, aber ich habe viel darüber gehört und gelesen und es scheint vielen Leuten wirklich gut zu tun. Einen Versuch ist es jedenfalls wert. :
    Super, schon eine Sache, die Du neu begonnen hast!

    Zitat Zitat von Brausepaul Beitrag anzeigen
    Mir fehlt die Zigarette zum Kaffee
    Versuch Schokolade
    Gestaltet doch euer Leben, hofft weniger, macht was ihr wollt.
    Aber macht!


    ausgeborgt von Uli_F-2009

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    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen

    Vielleicht ist die Frage weniger die nach dem Sinn, sondern die, wie sehr man das Jetzt genießen kann? Das Genießen dessen, was man hat, hängt in wesentlichen Teilen davon ab, wie sehr man von den Sinnfragen, dem was-wäre-wenn, dem Vergleichen loslassen kann. DAS ist in meinen Augen die eigentliche philosophische Aufgabe vor der jeder Mensch steht.


    Und es dann auszuhalten, dass es auch ohne einen tieferen Sinn schön sein kann.
    Gestaltet doch euer Leben, hofft weniger, macht was ihr wollt.
    Aber macht!


    ausgeborgt von Uli_F-2009

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    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    h glaube nicht mal, dass die äußeren Umstände immer daran schuld sein müssen, dass das Leben als nicht gut empfunden wird. Ich finde es auch nich zu spät im höheren Lebensalter noch einiges anzugehen sodass man eben nicht nur vor sich hin rentnert und irgendwann von keinem bemerkt verstirbt. Gerade wenn man allein ist und das aufgrund von weiter zunehmender Inkompatibilität mit anderen bleiben wird, könnte es z.B. Sinn machen sich ehrenamtlich zu engagieren. Aber wenn es zu sehr beschränkende Lebenseinstellungen in Hinblick auf Offenheit für andere und für Veränderungen gibt, dann dürfte man sich mit einer neuen Sinngebung fürs eigene Leben so ziemlich sicher selbst im Weg stehen.
    Ehrenamtliches Engagement wäre auch für mich ein guter Weg. Am Besten etwas, wo man sich GEMEINSAM mit anderen etwas widmet. Das schafft auch ein schönes, wärmendes Gefühl von Gemeinsamkeit.
    @ Paul, erlebst Du irgendwo Gemeinsamkeit, bist Du mit Menschen in enger Beziehung - Freunde, "Mitstreiter", so etwas? Du bist nicht verpartnert, soweit ich weiß, aber in Beziehung mit Menschen kann man ja auf vielfältige Weise sein.

    Ach, und ich halte Dich nicht für jemanden, der in seiner Lebenseinstellung zu sehr beschränkt ist.
    Wie offen bist Du für Menschen?
    Gestaltet doch euer Leben, hofft weniger, macht was ihr wollt.
    Aber macht!


    ausgeborgt von Uli_F-2009

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    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von print Beitrag anzeigen
    Tja, eigentlich stimme ich dir zu, wilde20er....

    ... andererseits: ich bin nicht immer gut damit gefahren meinen Sinn in Beziehungen zu anderen Menschen zu finden, speziell zu einem Lebenspartner. Das sollte einfach nicht sein. Es würde mir nicht viel bringen, meinen Sinn genau daraus ziehen zu wollen - es gehören ja immer 2 dazu.

    Verstehe, Print. Ich glaube auch, dass es schädlich ist, den alleinigen Sinn aus Beziehungen zu ziehen. Es kann EINE schöne Sache sein, sich einem oder einigen anderen Menschen (muss nicht zwingend ein Lebenspartner sein) verbunden zu fühlen - vielleicht auch temporär, um ein
    bestimmtes, gemeinsames Ziel zu erreichen und gemeinsam daran zu arbeiten.
    Aber als allein sinnstiftend ist dies zu wenig (oder zu viel für die Beziehungen) - es kann helfen, sich glücklicher oder lebendiger zu fühlen, in Kontakt zu sein. Als EINE Sache, die schön ist, gemeinsam mit anderen, bei Paul z.B. noch biken und was evtl. sonst noch dazu kommt.
    Gestaltet doch euer Leben, hofft weniger, macht was ihr wollt.
    Aber macht!


    ausgeborgt von Uli_F-2009

  6. Inaktiver User

    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von print Beitrag anzeigen

    Ich brauch auch ein Konzept, wenn das so nicht funktioniert. Oder wenn Menschen wieder aus meinem Leben gehen, wie auch immer. Es kommt auch nicht immer wer nach.

    Wobei ich mich nicht beklagen möchte, ich habe Freunde und Familie.
    Ich vermute, dass du mit Familie und Freunden ein hauptsächlich stabiles Umfeld schon mal hast und ja, ich schrieb, dass auch darüber hinaus Ziele oder von mir aus Aufgaben möglich sind wo man einen Bezug zu anderen aufbaut und hält. Dies kann man in der Regel auch selbst aktiv fördern und ist auch nicht mit 60 aussichtslos außer man beschränkt sich selbst.

    Natürlich bleiben nicht alle Menschen ewig unsere ständigen Begleiter, aber manche schon und mit eigenen Fähigkeiten Kontakte zu knüpfen und zu halten, sich in die Gesellschaft anderer einzubringen, kann das nicht so schwer sein. Was anderes ist es, wenn man altert und zu sehr zurückgezogen lebt, bzw. darauf wartet, dass einem passende Menschen gut zu einem sind.

  7. Inaktiver User

    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Tabea57 Beitrag anzeigen
    Ehrenamtliches Engagement wäre auch für mich ein guter Weg. Am Besten etwas, wo man sich GEMEINSAM mit anderen etwas widmet.
    Das meine ich ja, man muss auch selbst die Initiative ergreifen, um mit anderen in Kontakt zu sein. Man muss auch geben wollen, nicht nur darauf hoffen, dass jemand am eigenen Leben teilnimmt, den man sich in seinen Träumen wünscht und der auch noch in diesem Rahmen agiert. Da muss man auch mal an die eigenen Beschränkungen ran und aufmachen für andere.

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    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Magalie_J Beitrag anzeigen
    Ich beneide dich, dass du dir das Rauchen abgewöhnen konntest
    Das war auch echt ein harter Kampf ... nach gut 30 Jahren rauchen.
    Und ich gebe zu, wenn es nicht so teuer und so verdammt ungesund wäre, würde ich wieder rauchen.
    Ich mag den Geruch noch immer.

    Zitat Zitat von -franzi- Beitrag anzeigen
    Das kann ich nachvollziehen. Ich habe früher richtig gerne gelebt, habe gerne entdeckt, fand in Vielem meine Abenteuer, ja, Entdeckung – das war meine Passion.
    Nun bin ich chronisch krank und schwach und kraftlos und habe weitaus weniger Lebenshunger.
    Das tut mir leid.
    Nun bin ich zum Glück nicht chronisch krank, habe aber auch seit Jahren ein paar (vermutlich psychosomatisch bedingte) Beschwerden, die meine Lebensqualität zunehmend einschränken. Insofern kann ich es bedingt nachvollziehen was du schreibst.

    Aber solange ich einigermaßen etwas kann, überleben kann, setze ich mich gerne dafür ein, dass ich die Welt – aus meiner Sicht – ein kleines bisschen besser machen kann. Und wenn es nur ist, dass ich Kinder oder Jugendliche begleite, besser lernen zu können, damit sie bessere Zukunftschancen haben. Das ist für mich immer noch ein kleiner Antreiber und eine Motivation, etwas zu tun.
    Das klingt doch gar nicht schlecht.

    Zitat Zitat von -franzi- Beitrag anzeigen
    Ich glaube, dann ist es an der Zeit, einen Sinn zu suchen oder zu finden. Vielleicht gibt es dir einen Sinn, wenn du etwas für andere tust. nicht jeder ist natürlich altruistisch oder empathisch oder oder oder, aber es gibt Menschen, den es einen Sinn gibt, für andere Menschen (oder Tiere) Zeit zu geben.
    Ich hatte in der Tat mal über sowas nachgedacht.
    Vielleicht schaue ich mal etwas genauer was es da für Möglichkeiten gibt, danke.
    Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht.
    Du wirst auf jeden Fall recht behalten.

    - Henry Ford -

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    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von print Beitrag anzeigen
    So rein definitionstechnisch würde ich sagen: ein Ziel zu definieren, eine Bestimmung zu empfinden, ist sinnstiftend.
    Dabei geht es nicht darum ob man ein Mittel gegen Krebs findet oder den Kölner Dom aus abgebrannten Streichhölzern nachbaut, die Sache selbst ist ziemlich beliebig.
    Es geht darum, dass man sich zu so einem Ziel bekennt und sich diesem mit Hingabe widmet.
    Dann entsteht Sinn.
    Ok, rein definitionstechnisch wäre ein Leben ohne Sinn dann im wahrsten Sinne des Wortes, sinnlos.
    Einen Sinn zu haben oder zu erkennen ist, wie ich finde, ein Grundbedürfnis.

    Andererseits: gerade weil wir unsere Ziele selbst wählen können (die Menschen sind nicht mehr so sehr durch Religionen, Traditionen und Rollen vorherbestimmt) liegt darin Fluch und Segen.
    Den Sinn aus sich selbst zu definieren, ist gar nicht so einfach.
    Ich will auch nicht nur Abnehmer von konsumbasierten Glückskonzepten sein ("kauf dies, mach das, dann wirst du glücklich sein und wenn du es nicht bist dann hast du versagt")
    Richtig, ich glaube die Sinnsuche ist vermutlich eine Frage, die sich nur in einer Überflußgesellschaft stellt.
    Wer um die Existenz oder sogar das Leben kämpfen muss, stellt sich diese Frage vermutlich gar nicht.

    Es wird sich schon ein neues Ziel finden.
    Oder auch nicht, ich kann das nicht erzwingen, höchsten die Augen offen halten.
    Nein, man kann nichts erzwingen.
    Aber ich denke man braucht einen Grund um morgen aufzustehen, der über die reine Existenzsicherung hinausgeht.

    Das soll mir derzeit genügen und jeder neue Tag ist eben neu - es kann sich immer alles noch ändern, wenn man dafür bereit bleibt.
    Wozu ich da bin - das frage ich mich nicht mehr.

    Letztendlich habe ich beschlossen, das so für mich zu halten.
    Wenn du gut damit fährst, ist es doch prima
    Geändert von Brausepaul (05.08.2020 um 10:14 Uhr)
    Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht.
    Du wirst auf jeden Fall recht behalten.

    - Henry Ford -

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    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Es ist für mich ganz offensichtlich, dass es keinen tieferen Sinn gibt. Von den Tieren unterscheidet uns unsere Denkfähigkeit. (Insofern wäre das ein Fluch.)
    Tja, vielleicht ist das der Preis für die menschliche Intelligenz.

    Anzunehmen, dass es keinen tieferen Sinn, keine Idee hinter der Existenz gibt ist vielleicht eine der schwierigsten Aufgaben, aber sie kann auch befreiend sein. Man MUSS eben nicht immer einem “höheren Ziel“ nachjagen, auch wenn andere das vielleicht tun, sondern man kann es auch einfach ganz entspannt sehen.
    Am Ende werden wir ALLE zu Staub, auch die, die in den Geschichtsbüchern stehen.
    Hmm ... wie wäre es mit einem Mittelweg?
    Ein Sinn nach dem ich strebe, ohne ihn erreichen zu müssen, wäre vielleicht der beste Weg?

    Vielleicht ist die Frage weniger die nach dem Sinn, sondern die, wie sehr man das Jetzt genießen kann? Das Genießen dessen, was man hat, hängt in wesentlichen Teilen davon ab, wie sehr man von den Sinnfragen, dem was-wäre-wenn, dem Vergleichen loslassen kann. DAS ist in meinen Augen die eigentliche philosophische Aufgabe vor der jeder Mensch steht.
    Guter Hinweis.
    Wer genießen und Glück empfinden kann, braucht vielleicht gar keinen tieferen Sinn.
    Ich glaube mir ist beides in den letzten Jahren ein wenig abhanden gekommen.
    Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht.
    Du wirst auf jeden Fall recht behalten.

    - Henry Ford -

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