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  1. Inaktiver User

    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mir kommen die Threads langsam aber sicher so vor:

    A: Mir ist langweilig, quängel.

    B: Dann geh doch raus, mach was anders, such dir eine Frau......bla bla bla erklär, wiederhol, begründe.

    A: Mir ist aber langweilig und das geht alles nicht.

    B: Ach, dann fällt mir noch dies und das ein, was gut für dich wäre.

    A: Mir ist aber langweilig, darum gehts gar nicht.


    Ich habe noch einen Vorschlag für Dich, schreib ein Buch: Wie ich Meister wurde alles an mir abprallen zu lassen.

    Mir ist mittlerweile echt unklar, um was es dir mit den ganzen Threads geht? Jünger machen sie dich nicht und damit ist ja eh alles Käse. Ich staune echt über Menschen, die noch die Geduld mit dir aufbringen. Ich könnte das nicht.
    [Hervorhebung von mir]
    Dann hast du offenbar die Eingangsposts nicht richtig gelesen und die Intention nicht verstanden.

    Ich zitiere mich mal selbst:
    Es geht auch nicht primär darum wie jede/r Einzelne diese Frage beantwortet.
    Mich interessiert eher, wie ihr zu der Erkenntnis gekommen seid, was euer persönlicher Sinn, eure Bestimmung, eure Aufgabe oder euer Lebensziel ist.
    Das ist die Kernfrage. In diesem Fall ähnlich wie beim dem "Älter-werden-Thread" mit einem persönlichen Empfinden und der Frage wie andere das für sich sehen. Das ist reines Interesse, keine "macht mich mal heile" Anfrage.
    Nun entwickelt sich so ein Strang und es ergeben sich daraus auch Vorschläge, was ich sehr begrüße.
    Aber es sind natürlich nur Anregungen, von denen jeder für sich selber prüfen muss, ob sie passen könnten.

    Der Vorteil dabei ist auch, dass ggf. andere User, die hier mitlesen oder schreiben, etwas für sich da rausziehen können.

    Das schöne an einem Forum ist ja auch, dass man sich nicht an jedem Strang beteiligen muss


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also, ich für meinen Teil schreib hier auch für mich selbst.
    So sehe ich das auch (mal abgesehen von meinem eigenen Strang)

    Weil ich Sinn (!) dabei empfinde, etwas zu teilen was mir selbst geholfen hat.
    Siehe meine Begeisterung fürs malen.
    Ein bisschen Selbstvergewisserung spielt für mich auch eine Rolle.

    Ja, vielleicht ist das alles nix für Brausepaul.

    Das schmälert aber mein Gefühl für die Dinge, die mir helfen, nicht.
    Korrekt, Paul wird das trotzdem mal wohlwollend prüfen


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ne.
    Och mönsch

    Das war jetzt nicht als "Hobbyvorschlag" wie manche schrieben, sondern ich hatte sehr grob beschrieben, was mich interessiert.

    Soll ja ein Austausch sein, oder?

    Und ich habe auch nicht Dinge aufgeschrieben die einen interessieren "sollten", sondern Dinge die mich interessieren.
    So isses, ich wollte nur dein Sprektrum etwas erweitern.
    So kann man sich gewissermaßen gegenseitig befruchten



    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Dann sind Unzufriedenheit und Sinnzweifel aber auch nicht wirklich überraschend, oder?
    Nein, wie gesagt der Job hat sicher seinen Anteil daran.

  2. Inaktiver User

    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Paul,
    Ich kenne so eine fürchterliche Langeweile auch aus jobzeiten. Was habe ich früher lamentiert "ich möchte mich mal begeistern können, ich möchte mich mal richtig engagieren können, ich möchte mal.. ."
    glücklicherweise hatte ich immer Phasen, in denen ich gestalten konnte und mich begeistern konnten, und das sind die Phasen, an die ich immer noch gern denke .
    .aus gesundheitlichen Gründen bin ich nicht mehr arbeitsfähig, leider, und ich vermisse inzwischen sogar die vermeintliche Langeweile im Job, denn Job hat so viel mehr zu bieten wie z.b. regelmässige sozialkontakte, einen strukturierten tagesablauf, eventuell Kantine, ein regelmäßiges Einkommen, das in der Regel für jede Menge Mätzchen ausreicht, ach es gibt so viel mehr.

    du hast auch gefragt, wie man dahin gekommen ist, für sich einen Sinn zu finden. ich weiß im Grunde nicht, wie ich dahin gekommen bin, aber ich weiß, dass ich immer schon gern andere Menschen (auch Kinder) darin unterstützt habe, sich weiterzuentwickeln .selbst in meinem technischen Job habe ich das getan, auch wenn ich dafür nicht bezahlt wurde. Bei mir hat sich der Sinn also entwickelt aus dem, was ich wirklich gern machte und mache.


    Und das hat sich natürlich durch Tun, durchs Handeln entwickelt.

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    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sprachlos,
    muss man denn unverzichtbar sein?


    ich finde, es reicht, wenn man in seinem unmittelbaren Umfeld etwas bewirken kann. Das könnte vielleicht auch ein anderer, vielleicht aber auch nicht. Davon würde ich mich nicht abschrecken lassen.
    Ja, das sehe ich schon auch so, aber ich würde es halt nicht als "Sinn des Lebens" bezeichnen. Insgesamt kann ich damit nicht viel anfangen, weil das irgendwie auf "höhere Macht" und Vorhersehung hinausläuft (jemand hat gerade mich an diese Stelle "berufen" ... oder so ähnlich) und ich bin da knochentrocken-atheistisch.
    Man wird geboren ohne eigenes Zutun und Nachfrage ob man das überhaupt will und musse das Beste draus machen, für sich und vielleicht auch für andere.

    Aber da das ja ein Geben und Nehmen ist denke ich, dass es auch meist ausgeglichen ist, ich nehme nicht für mich in Anspruch mehr für andere zu tun oder getan zu haben als sie für mich.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

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    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und das hat sich natürlich durch Tun, durchs Handeln entwickelt.

    Ich finde Tun und Handeln ist ein sehr wichtiger Aspekt, wurde hier schon mehrmals erwähnt. Das ständige Zerdenken des immer gleichen Problems führt nur in eine unendliche Spirale aus immer mehr Trübsal.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

  5. Inaktiver User

    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Sprachlos,

    So in etwa sehe ich es auch.

    Ich glaube zwar, dass Menschen, die an eine höhere Macht glauben, es ein wenig einfacher im Leben haben, weil sie vielleicht Schicksalsschläge oder Wendungen des Lebens einfacher hinnehmen können als jemand, der nicht daran glaubt.
    aber das führt wahrscheinlich hier zu weit und gehört in das Thema "glauben oder nicht glauben ".

  6. Inaktiver User

    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Ja, das sehe ich schon auch so, aber ich würde es halt nicht als "Sinn des Lebens" bezeichnen. Insgesamt kann ich damit nicht viel anfangen, weil das irgendwie auf "höhere Macht" und Vorhersehung hinausläuft (jemand hat gerade mich an diese Stelle "berufen" ... oder so ähnlich) und ich bin da knochentrocken-atheistisch.
    Vorhersehung - das wäre für mich das Gegenteil von innerer Entwicklung und der Möglichkeit dazu, die wir doch alle haben.
    Ich bin zwar gläubig aber die Assoziationen die andere dazu haben- vor allem in der Bri - haben für mich wirklich nichts mit meinem Glauben zu tun.
    Darum vermeide ich es inzwischen auch das hier zu diskutieren.....

    @Paul
    Das Thema Sinn sehe ich auf jeden Fall als eine philosophische Frage (ganz egal ob man gläubig ist oder nicht, Glaube heisst nicht wie viele scheinbar denken, einfache Antworten, von mir @dazu Ende).

    Das Thema Unzufriedenheit ist hingegen ein Lebenspraktisches.
    Sind vielleicht 2 Paar Schuhe, die Du da vermischst?

  7. Inaktiver User

    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das stimmt.
    Der ständige Schlafmangel und ein ein weiteres, mittlerweile chronisches Problem sind auf Dauer etwas zermürbend.
    Ja, das glaub ich dir gerne.

    Leider wird dir eine emotionale Schonhaltung dabei nicht hilfreich sein.

    Was ich wirklich für schädlich halte, das ist dieses "Dazwischen": den Zustand nicht ändern (können/wollen), sich aber auch nicht damit arrangieren (können/wollen).


    Die Vorschau ist ganz interessant, ich sehe es mir mal an.
    Nee, ich denke in diesem Fall ist der Kontrolletti gnädig
    Ja, sehr spannend auch zu lesen, weil es auch darum geht was zeichnen mit dem Gehirn macht.


    O Gott, nun mach mir doch keine Angst
    Sorry, aber es macht so Spaß!



    Es gibt natürlich diverse Dinge, mit denen man sich hobbymäßig in der Freizeit beschäftigen kann.
    Solange man darin aber nicht seine Berufung findet, bleiben es eben "nur" Hobbys, kein Lebensinhalt.
    Kommt darauf an, eben schrieb jemand über ein erfüllendes Ehrenamt, auch das wäre sinn-voll.

    Bei den Hobbys geht es nicht vorrangig um Berufung oder Lebensinhalt, auch wenn das daraus entstehen kann.

    Sondern sich selbst als schaffenden Menschen zu er-leben, das Tun selbst verändert, weniger das, was dabei heraus kommt als Ergebnis.

    Tatsächlich sind viele Beschäftigungen, wenn man sie allein am Ergebnis misst, sinnlos.


    Ich mag mich täuschen, aber ich denke der SINN ist eher eine Haltung, als eine Handlung.
    Wobei ich nicht abstreiten will, dass sich das eine aus dem anderen ergeben kann
    Wenn du dir diese Haltung allein durch nachdenken erarbeiten könntest, dann hättest du kein Problem.

    Mehr vom selben ist nicht die Lösung.

  8. User Info Menu

    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vorhersehung - das wäre für mich das Gegenteil von innerer Entwicklung und der Möglichkeit dazu, die wir doch alle haben.
    Ich bin zwar gläubig aber die Assoziationen die andere dazu haben- vor allem in der Bri - haben für mich wirklich nichts mit meinem Glauben zu tun.
    Darum vermeide ich es inzwischen auch das hier zu diskutieren.....
    Ja, die philosophischen Fragen sind ein Fass ohne Boden, muss ich auch nicht haben.

    Aber bei Brausepaul klingt es schon so, als wäre ein von außen vorgegebener Sinn gemeint, schon allein die Formulierung "wozu bin ich hier". Das klingt schon nach "Bestimmung".
    Oder aus dem Eingangspost:
    "Wußtet ihr intuitiv schon immer warum ihr hier seid?" und dann als Gegensatz
    "Habt ihr eurem Dasein vielleicht einfach selbst einen Sinn gegeben?"

    Vielleicht könntest du das nochmal erklären, @Brausepaul?
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

  9. Inaktiver User

    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...eben schrieb jemand über ein erfüllendes Ehrenamt, auch das wäre sinn-voll.
    Dieser 'Jemand' war ich. Zilia.

    Wobei mir schon klar ist, dass Brausepaul sich nicht so gerne mit echten Handlungsoptionen beschäftigt, sondern lieber die "zwei paar Schuhe" von denen du - Print - sprichst, weiterhin vermischt.

    Über philosophische Fragen lässt sich so herrlich (und endlos) reden...

    und dabei das "Tun" völlig in den Hintergrund schieben.

    Bin dann mal wieder weg
    Geändert von Inaktiver User (07.08.2020 um 11:32 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Lebensgefährte meiner Mutter gibt Neubürgern deutschen Sprachunterricht.

    Da er dabei auf sehr viele Menschen (auch hübsche Frauen ) trifft, die seine Hilfe dankbar entgegen nehmen, ist das für ihn inzwischen mit zum Lebensinhalt geworden.

    Erstaunlich wie sehr er aufblühte, als er mit Eintritt ins Rentenalter (er war übrigens auch ITIer ) mit einer ganz neuen und sinnvollen Aufgabe konfrontiert wurde.

    Nur mal so, als eine weitere Anregung für dich
    Das Thema Ehrenamt ist mir tatsächlich auch schon öfter in den Sinn gekommen.
    Vielleicht sollte ich mich damit mal etwas näher beschäftigen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    .aus gesundheitlichen Gründen bin ich nicht mehr arbeitsfähig, leider, und ich vermisse inzwischen sogar die vermeintliche Langeweile im Job, denn Job hat so viel mehr zu bieten wie z.b. regelmässige sozialkontakte, einen strukturierten tagesablauf, eventuell Kantine, ein regelmäßiges Einkommen, das in der Regel für jede Menge Mätzchen ausreicht, ach es gibt so viel mehr.
    Das tut mir sehr leid. Direkte Kontakte sind kaum zu ersetzen, aber vielleicht kannst du dich zumindest über die digitale Ebene weiterhin einbringen und austauschen. Da ist ja heutzutage technisch vieles möglich, um nicht ganz isoliert zu sein.

    du hast auch gefragt, wie man dahin gekommen ist, für sich einen Sinn zu finden. ich weiß im Grunde nicht, wie ich dahin gekommen bin, aber ich weiß, dass ich immer schon gern andere Menschen (auch Kinder) darin unterstützt habe, sich weiterzuentwickeln .selbst in meinem technischen Job habe ich das getan, auch wenn ich dafür nicht bezahlt wurde. Bei mir hat sich der Sinn also entwickelt aus dem, was ich wirklich gern machte und mache.
    Verstehe, ich habe auch für mich festgestellt das es mir oft Spaß macht anderen zu helfen. Daher auch die Idee mit dem Ehrenamt.

    Und das hat sich natürlich durch Tun, durchs Handeln entwickelt.
    Ja, die Handlung ist offenbar wichtiger als mir bisher bewusst war.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @Paul
    Das Thema Sinn sehe ich auf jeden Fall als eine philosophische Frage (ganz egal ob man gläubig ist oder nicht, Glaube heisst nicht wie viele scheinbar denken, einfache Antworten, von mir @dazu Ende).

    Das Thema Unzufriedenheit ist hingegen ein Lebenspraktisches.
    Sind vielleicht 2 Paar Schuhe, die Du da vermischst?
    Ja, da hast du recht.
    Über etwas zu philosophieren liegt mir offensichtlich mehr als die Praxis.

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