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  1. Inaktiver User

    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wer weiß, vielleicht ziehen ja auch stille Mitleser etwas aus dem hier geschriebenen.
    Möglich, zumindest haben sie hier ein prima Beispiel wohin es führt, wenn man in einem bestimmten Lebensalter am liebsten stehengeblieben sein will, wenn alles an einem abprallt und man für jeden Veränderungsvorschlag die passende Ausrede hat. Die Auswirkungen davon auf das eigene Leben dürften gut dargestellt sein. Aber wer unzufrieden und allein sein will, der findet hier auch die passende Anleitung. Einfach sich zu keiner Veränderung entscheiden, nur jammern und bei Trost und Anregung abblocken. Wenn man dies dann jahrzehntelang getan hat, kann man sich auf ein einsames Alter einstellen und irgendwann unbemerkt in seiner Wohnung versterben. Selten interessieren sich die Mitmenschen für Menschen, die ebenfalls kein Interesse an ihnen zeigen. Weshalb sollten sie auch? Die Rentenversicherung fordert auch keinen Nachweis mehr an, dass man noch lebt.

  2. Inaktiver User

    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Dann sind Unzufriedenheit und Sinnzweifel aber auch nicht wirklich überraschend, oder?
    Nein, wieso, ich könnte meine Arbeit ähnlich beschreiben, (duslig würde ich nicht sagen), bin aber jeden Tag wahnsinnig dankbar dafür daß ich damit streßfrei meinen Lebensunterhalt und allerlei "Spielzeug" finanzieren kann.
    Denke daß das auf die meisten Berufstätigkeiten zutrifft, eigentlich schon beginnend mit (normalen) Schulen.

  3. Inaktiver User

    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin sehr kreativ darin Ausreden zu erfinden, warum Veränderung nicht gut ist.

    Ja, diesen Eindruck habe ich auch von dir.

    Soviel Energie (wie du) hätte ich gar nicht...ständig an einem unbefriedigendem Status quo festzuhalten.

    Wo nimmst du nur die Motivation her solch einen Zustand auszusitzen?

  4. Inaktiver User

    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, wieso, ich könnte meine Arbeit ähnlich beschreiben, (duslig würde ich nicht sagen), bin aber jeden Tag wahnsinnig dankbar dafür daß ich damit streßfrei meinen Lebensunterhalt und allerlei "Spielzeug" finanzieren kann.
    aber das ist doch gerade ein beleg dafür, dass an alaskas vermutung was dran sein könnte, du bist doch kreuzunzufrieden.

  5. Inaktiver User

    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vor 20 Jahren lag auch alles noch vor dir, was jetzt vorbei ist - allein zeittechnisch.

    Gesundheit und Gemütszustand hängen zusammen, bedingen einander.

    Würdest du dich fitter fühlen, wärst du vermutlich auch (etwas) optimistischer. Und umgekehrt.
    Das stimmt.
    Der ständige Schlafmangel und ein ein weiteres, mittlerweile chronisches Problem sind auf Dauer etwas zermürbend.


    Buchtipp: Betty Edward: Garantiert zeichnen lernen. Mit erstaunlichen Vorher-Nachher-Bildern von zeichnenden Hühnern.

    Übrigens: das könnten dann spannende Bilder werden, Wobei ich befürchte, dein innerer Kontrolletti würde es doof finden....
    Die Vorschau ist ganz interessant, ich sehe es mir mal an.
    Nee, ich denke in diesem Fall ist der Kontrolletti gnädig

    Jahaaaa....aber keine Sorge, die sind vermutlich eher in deinem Alter
    O Gott, nun mach mir doch keine Angst

    Humor hast du, Papier und Stift (empfehlenswert, weil schreiben mit der Hand schon wieder anders ist als tippen) auch - nicht lang schnacken, Kopf in Nacken!
    Ähmm, den Spruch kenne ich eigentlich in einem anderen Zusammenhang, aber ok, ich werde mal versuchen ob man so auch schreiben kann

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Noch ein Buchtipp: Philosophie der Lebenskunst von Wilhelm Schmid

    Philosophie der Lebenskunst: Eine Grundlegung von Wilhelm Schmid - Suhrkamp Insel Bucher Buchdetail
    Notiert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    2 Monate ohne Erfolge sind zu lang, das wird nichts mehr. Maximal einen Monat würde ich mir geben, um eine Meditationstechnik auf Passung für mich zu testen.
    Ich meine, regelmäßige Meditation ist für fast jeden sinnvoll, aber auf jeweils individuelle Weise, also sowohl zur Persönlichkeit als auch zur Lebenssituation passend.
    Es gibt so viele verschiedene Arten.
    Vor einigen Wochen habe ich in einem anderen Strang eine ganz genaue Beschreibung meiner aktuellen Meditation gepostet. (Leider fand ich den Beitrag trotz gründlicher Suche eben nicht mehr.)
    Es handelt sich um eine 20minütige-Reiki-Selbstbehandlung, die ich mir jeden Mittag gebe, und nach der ich mich jedes Mal wie neugeboren fühle. Das ist das für mich momentan Passende.
    Du hast die für Dich passende Form halt noch nicht gefunden.
    Gut möglich.
    Wie gesagt, nach allem was ich gehört und gelesen habe ist Meditation sehr empfehlenswert.
    Ich hoffe das in absehbarer Zeit mal wieder irgendwo ein Kurs angeboten wird.


    Denkfehler!
    Ja, die grundsätzliche Struktur liegt in den Genen. Entwicklung ist dennoch nahezu unbegrenzt möglich.
    Beschäftige Dich mal mit dem Enneagramm: Es unterscheidet 9 Charaktertypen (mit jeweils Unterausprägungen), der jeweilige Typus ist angeboren. Die Stärke des Enneagramm-Modells ist, dass es für jeden Typus eine riesige Entwicklungsspanne von völlig unreif bis zur Perfektion ausgereift aufzeigt - innerhalb der individuellen Charakterstruktur.
    Ja, ich habe mal über Ennagramme.
    Wenn ich mich recht entsinne gibt es schon Spielräume, aber eben innerhalb eines bestimmten Rahmens

    @Paul, darf ich Dir zum Jobthema eine PN schicken?
    Ja, gerne

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    @Brausepaul, hast du es als Hobby eigentlich schon mal mit Fotografie versucht? Mir scheint das ist das bevorzugte Hobby verkopfter, technikaffiner Männer, die trotzdem ihre “andere Seite“ entdeckt haben bzw. entdecken wollen. Das scheint gerade noch mit ihrem männlichen Selbstbild vereinbar zu sein was sinnlich-kreative Betätigung betrifft.
    Ansonsten hätte ich ja die Beschäftigung mit Ton empfohlen, das erdet im Wortsinn. Geht aber für die meisten Männer maximal zur Reha.
    ... und man trifft auch dabei natürlich mehrheitlich auf leibhaftige Frauen.
    Nein, noch nicht.

    ----

    Es gibt natürlich diverse Dinge, mit denen man sich hobbymäßig in der Freizeit beschäftigen kann.
    Solange man darin aber nicht seine Berufung findet, bleiben es eben "nur" Hobbys, kein Lebensinhalt.

    Ich mag mich täuschen, aber ich denke der SINN ist eher eine Haltung, als eine Handlung.
    Wobei ich nicht abstreiten will, dass sich das eine aus dem anderen ergeben kann

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    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja, auch bei Gleichaltrigen gibt‘s ja meistens jemanden, der besser ist
    Aber wenn es niemanden geben darf, der besser ist, dann dürftest du ja nur im Zustand der amtierenden Weltmeisterin und Olympiasiegerin einigermaßen zufrieden sein?
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

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    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, wieso, ich könnte meine Arbeit ähnlich beschreiben, (duslig würde ich nicht sagen), ...
    Dusselig liegt sehr dicht bei unsinnig.
    "...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
    (Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')

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    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt natürlich diverse Dinge, mit denen man sich hobbymäßig in der Freizeit beschäftigen kann.
    Solange man darin aber nicht seine Berufung findet, bleiben es eben "nur" Hobbys, kein Lebensinhalt.

    Ich mag mich täuschen, aber ich denke der SINN ist eher eine Haltung, als eine Handlung.
    Wobei ich nicht abstreiten will, dass sich das eine aus dem anderen ergeben kann
    Den Sinn des Lebens würde ich immer definieren als etwas, was man für die Allgemeinheit tut. Da kann ich aber nichts sehen, was jemanden unverzichtbar macht, auch das Zeugen und Aufziehen von Kindern kann ich nicht per se als Handlung für die Allgemeinheit sehen. Allenfalls sehr altruistische Lebensinhalte und große Entdeckungen etc. würde ich als besonders sinnvoll hervorheben. Alle anderen finden irgendwo ihren Platz im Leben und schwimmen mehr oder weniger erfolgreich mit. Wenn man da Mittelmaß ist, ist ja schon alles okay.

    Diesen besonderen Sinn gibt es nicht, jeder muss sein Leben mit Sinn nur für sich erfüllen. Eigentlich bin ich auch der Meinung, dass man ein Hobby nicht suchen muss, sondern dass man es entweder hat oder nicht. Aber es geht sicher auch ohne, es geht einfach nur um´s genießen-können und dazu muss man gar nichts haben oder leisten.

    Ich glaube du bist einfach relativ antriebslos und auch wenig begeisterungsfähig. Das wäre an sich nichts Schlimmes. Deine Aufgabe wäre es, damit zufrieden zu sein. Bist du aber nicht. Du kannst offensichtlich keine Gefühle zulassen, auch keine Glücksgefühle.

    Daran müsstest du arbeiten und das würde sicher nur mit professioneller Hilfe überhaupt eine Chance haben - und natürlich müsstest du es bis zuende zulassen und nicht wie hier immer an der enstscheidenden Stelle abbrechen.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

  9. Inaktiver User

    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt natürlich diverse Dinge, mit denen man sich hobbymäßig in der Freizeit beschäftigen kann.
    Solange man darin aber nicht seine Berufung findet, bleiben es eben "nur" Hobbys, kein Lebensinhalt.
    Der Lebensgefährte meiner Mutter gibt Neubürgern deutschen Sprachunterricht.

    Da er dabei auf sehr viele Menschen (auch hübsche Frauen ) trifft, die seine Hilfe dankbar entgegen nehmen, ist das für ihn inzwischen mit zum Lebensinhalt geworden.

    Erstaunlich wie sehr er aufblühte, als er mit Eintritt ins Rentenalter (er war übrigens auch ITIer ) mit einer ganz neuen und sinnvollen Aufgabe konfrontiert wurde.

    Nur mal so, als eine weitere Anregung für dich

  10. Inaktiver User

    AW: Wozu bin ich eigentlich hier?

    Sprachlos,
    muss man denn unverzichtbar sein?


    ich finde, es reicht, wenn man in seinem unmittelbaren Umfeld etwas bewirken kann. Das könnte vielleicht auch ein anderer, vielleicht aber auch nicht. Davon würde ich mich nicht abschrecken lassen.

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