Tja, älter werden ist eben eine Challenge, die man sich nicht aussuchen kann.
Ich möchte dem - klingt etwas altertümlich, mir fällt aber kein besserer Begriff ein - mit Würde begegnen.
Also: mit Würde altern, statt das Altern mit allen Mitteln aufhalten wollen oder es ignorieren.
Bedeutet nicht, sich gehen zu lassen oder in stützstrumpfbeigen Klamotten durch die Gegend zu schlurfen, sondern die Tatsache an sich zu akzeptieren und in einen anderen Lebensmodus zu kommen. Das Beste daraus machen.
Dazu gehört auch geniessen können, ganz ohne Wettbewerb.
Wer das nicht kann, den kann ich nur bedauern.
Andererseits: wenn dir morgens was weh tun muß, damit du dich lebendig fühlst, dann wirst du dich vermutlich umso lebendiger fühlen, je älter du wirst.![]()
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07.08.2020, 08:56Inaktiver User
AW: Wozu bin ich eigentlich hier?
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07.08.2020, 09:01Inaktiver User
AW: Wozu bin ich eigentlich hier?
Lasse ich ja auch gleich. Ich schüttle nämlich schon lange den Kopf.
Tja, ein Coach kostet Geld und wenn man ihm nur zeigen will, wie alles an einem abprallt, dass gar nichts hilft, man aber mal garantiert nichts von dem Quatsch umsetzt und natürlich keiner an einen ran kommt, dann ist das rausgeschmissene Kohle. Hier kann man das Spielchen kostenlos bis zum Erbrechen abziehen und findet immer noch paar, die helfen wollen. Ich staune da einfach. Vermutlich würde ich mir das nicht mal antun, wenn ich Geld dafür erhalten würde und selbst dann nur im begrenzten Maße.
Gut finde ich in jedem Fall, dass Brauspaul allein sein will und das ist auch sehr rücksichtsvoll.
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07.08.2020, 09:02Inaktiver User
AW: Wozu bin ich eigentlich hier?
Kommt darauf an. Ich habe mir zB vorgenommen, einfach nicht so alt zu werden. Aus der familiären Krankheitsgeschichte heraus stehen die Chancen gut, bei uns sind so ziemlich alle früh abgetreten. Daher vermeide ich ein „auf die Gesundheit aufpassen um jeden Preis“ , ich mache zB viele Vorsorgeuntersuchungen nicht. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.
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07.08.2020, 09:08Inaktiver User
AW: Wozu bin ich eigentlich hier?
Also, ich für meinen Teil schreib hier auch für mich selbst.
Weil ich Sinn (!) dabei empfinde, etwas zu teilen was mir selbst geholfen hat.
Siehe meine Begeisterung fürs malen.
Ein bisschen Selbstvergewisserung spielt für mich auch eine Rolle.
Ja, vielleicht ist das alles nix für Brausepaul.
Das schmälert aber mein Gefühl für die Dinge, die mir helfen, nicht.
Ich finde auch spannend, was andere dazu schreiben, diese Gedanken/Empfindungen kennen auch andere Menschen und haben interessante Strategien.
Wer weiß, vielleicht ziehen ja auch stille Mitleser etwas aus dem hier geschriebenen.
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07.08.2020, 09:10Inaktiver User
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07.08.2020, 09:10
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07.08.2020, 09:13Inaktiver User
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07.08.2020, 09:28Inaktiver User
AW: Wozu bin ich eigentlich hier?
Finde das auch sehr schön. Nicht ganz neu aber sowas ähnliches habe ich mir auch schon aufgeschrieben, vergesse es aber immer wieder. Vor allem der zweite und letzte Punkt ist für mich wichtig.
Und der erste Punkt ist schon problematisch, das ist doch genau dieses "ich beschließe glücklich zu sein", "wenns mir nicht eindeutig schlecht geht" - das trifft auch zu wenn man jahrelang so antriebslos rumdümpelt wie BP oder auch ich.
Bin in youtube videos auf den Begriff "high functioning depression" gestossen und hab mich echt schon gefragt ob ich vielleicht mein Leben lang schon leicht depressiv bin, ich kenne dieses antriebslos dahinleben schon seit Teenager Zeiten. Also so zum Thema "wenns mir nicht schlecht geht gehts mir gut"....
Wobei ich genau weiß was mich glücklich macht nur das eben nicht langfristig zu finden ist.Geändert von Inaktiver User (07.08.2020 um 09:40 Uhr)
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07.08.2020, 09:34Inaktiver User
AW: Wozu bin ich eigentlich hier?
Ne.

Das war jetzt nicht als "Hobbyvorschlag" wie manche schrieben, sondern ich hatte sehr grob beschrieben, was mich interessiert.Na ja, manches davon, wie wäre es noch mit Philosophie?
Soll ja ein Austausch sein, oder?
Und ich habe auch nicht Dinge aufgeschrieben die einen interessieren "sollten", sondern Dinge die mich interessieren.
Ich interessiere mich auch nicht für "alle Kunst" aber ich liebe zum Beispiel alte Kirchen, auch nicht "alle Literatur" sondern ich lese gern historische Frauenromane - aus ihrer Zeit. (Nicht unbedingt wie es heute dargestellt wird, da sind die Frauen oft so Überfrauen und entsprechen eher einem Bild wie sie sein sollen, aus heutiger Perspektive).
Gibt aber auch Phasen wo mich das auch nicht interessiert.
Interesse kann man ja nicht erzwingen.
An manchen muss man vielleicht rangeführt werden, aber das Grundinteresse bringt jemand mit.
Wobei - wer weiss wie viel Prägung dabei ist.....
Aber - das hat auch alles mit mir zu tun.
Das hat alles noch nicht so viel mit dem "Sinn" zu tun um den es sich bei Dir dreht.
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07.08.2020, 09:41



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