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    AW: O Kapitän... Mein Kapitän.... Wer rudert bei euch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin nach dem Motto „hilf dir selbst, dann hilft dir Gott“ erzogen worden.
    Ich auch.
    Be a voice not an echo.

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    AW: O Kapitän... Mein Kapitän.... Wer rudert bei euch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So, hier mal mein kleiner Beitrag. Wenn dir @TE die Entscheidungen deines Mannes grundsätzlich recht sind und ihr sowieso gemeinsam genauso entscheiden würdet, dann kann sowas von mir aus funktionieren.

    Ich jedenfalls mag Männer nicht, die sich mir schwatzend aufdrängen und mir sogar noch mitteilen, was ich fühlen sollte. Das weckt in mir echte Aversionen. Es gibt irgendwie schon noch diesen Typus Mann, gern älter als 50, der denkt, dass er die Frau nur führen muss und dann folgt sie ihm schon auch wenn er in strubbeligsten Gedankenkonstrukten lebt. Ich kann sagen, dass es da bei mir direkt vorbei ist. Würde ich solch einen Mann haben wollen, wäre es kein Problem ihn zu finden oder mehrere davon. Mir ist es lieber man redet normal, erwachsen miteinander und trifft zusammen die bestmögliche Entscheidung und sei es die zur Trennung.
    Sichtweise von Männern ist aber nun einmal leider, dass sie genau für ihre "Entscheidungsfreudigkeit" und "Führerschaft" geliebt werden. Obgleich sie sich vielleicht in vielem auch einmal führen lassen möchten, aber es nicht wagen, ein solches Bedürfnis zu artikulieren.

    Im Privatleben habe ich mich nie als "Anführer" gesehen - aber ob das immer so gut war?

    Ich glaube, dass jeder Partner Anreize setzen, Aktivitäten vorschlagen, die Fähigkeit zu gemeinsamen Lösungen kultivieren sollte. Anders kann es doch gar nicht gehen. Ein "schwatzendes Aufdrängen" wäre da höchst unerwünscht, partnerschaftswidrig, zerstörerisch.

    Manches, was Du schilderst, kenne ich allerdings auch in umgekehrter (also Frau-Mann-Richtung). Der Versuch, mich zum Supersportler zu machen, ist beispielsweise gescheitert. Bewegung ist heute für mich Teil eines Gesundheitsprogramms, nicht mehr und nicht weniger, auch um Gewicht zu reduzieren. Nicht mehr und nicht weniger. Es gibt da noch einige andere Beispiele, die ich fortlassen muss.

    Nein, eine nur folgsame Frau wäre mir auf Dauer einfach zu uninteressant. Dennoch ist mir ja auch schon begegnet: "Führe, aber so, dass ich davon nichts spüre." Leider bin ich dazu nicht fähig.

  3. Inaktiver User

    AW: O Kapitän... Mein Kapitän.... Wer rudert bei euch?

    Zitat Zitat von Zweifler54 Beitrag anzeigen
    "Führe, aber so, dass ich davon nichts spüre."
    DAS können auch nur Frauen

  4. Inaktiver User

    AW: O Kapitän... Mein Kapitän.... Wer rudert bei euch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    DAS können auch nur Frauen
    Hahahhaha, danke für den Lacher des Tages

  5. Inaktiver User

    AW: O Kapitän... Mein Kapitän.... Wer rudert bei euch?

    Zitat Zitat von Zweifler54 Beitrag anzeigen
    Nein, eine nur folgsame Frau wäre mir auf Dauer einfach zu uninteressant. Dennoch ist mir ja auch schon begegnet: "Führe, aber so, dass ich davon nichts spüre." Leider bin ich dazu nicht fähig.
    Mit zunehmendem Lebensalter dürfte diese Frage auch immer weniger relevant sein, da es meist keine späte Familienneugründung oder ein Zusammenziehen geben wird. Da müssen vermutlich eher einige Freizeitinteressen stimmig sein, gegenseitiges Wohlwohllen vorhanden und den Rest kann man dann gern loslassen.

    Und ja, natürlich gibt es auch weibliche Quasseltanten, die meinen, dass sie mit sehr vielen Worten aus einem Esel doch noch ihr prämiertes Rennpferd machen können, weil ihre Freundin auch so eines hat. Aber dazu hat man ja genug Lebenserfahrung, um das recht schnell zu erkennen. Das ist ja keine unerreichbare Höchstleistung zu merken, dass ein Mensch einem im Grunde auf den Keks geht und dass man davon sicherlich nicht mehr im eigenen Leben will.

    Umso später man sich kennenlernt, um mehr dürfte eigentlich und hoffentlich die Suche nach einem Kapitän wegfallen, will ich doch mal stark hoffen. Vielleicht war hier im Srang auch der Titel einfach falsch gewählt? Dieser bringt zu viele Assoziationen mit sich vom armen Hascherl, dass einen Mann braucht, damit es weiß, wie es in ihrem Leben weitergeht.
    Geändert von Inaktiver User (16.07.2020 um 12:08 Uhr)

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    AW: O Kapitän... Mein Kapitän.... Wer rudert bei euch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mit zunehmendem Lebensalter dürfte diese Frage auch immer weniger relevant sein, da es meist keine späte Familienneugründung oder ein Zusammenziehen geben wird. Da müssen vermutlich eher einige Freizeitinteressen stimmig sein, gegenseitiges Wohlwohllen vorhanden und den Rest kann man dann gern loslassen.

    Und ja, natürlich gibt es auch weibliche Quasseltanten, die meinen, dass sie mit sehr vielen Worten aus einem Esel doch noch ihr prämiertes Rennpferd machen können, weil ihre Freundin auch so eines hat. Aber dazu hat man ja genug Lebenserfahrung, um das recht schnell zu erkennen. Das ist ja keine unerreichbare Höchstleistung zu merken, dass ein Mensch einem im Grunde auf den Keks geht und dass man davon sicherlich nicht mehr im eigenen Leben will.

    Umso später man sich kennenlernt, um mehr dürfte eigentlich und hoffentlich die Suche nach einem Kapitän wegfallen, will ich doch mal stark hoffen. Vielleicht war hier im Srang auch der Titel einfach falsch gewählt? Dieser bringt zu viele Assoziationen mit sich vom armen Hascherl, dass einen Mann braucht, damit es weiß, wie es in ihrem Leben weitergeht.
    Ich hatte gar nicht die Assoziation "armes Hascherl", sondern eher den Eindruck, dass Frauen in ihrem Leben sich nicht von selbsternannten "Kapitänen" bestimmen lassen wollen - was ich sehr gut nachvollziehen kann.

    Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass irgendeine der Bricom-Leserinnen so ein Bedürfnis nach "Gesteuertwerden" hier artikulieren würde oder möchte. Ich glaubte eher, ohne den ganzen Thread zu durchschauen und umfassend gelesen zu haben, dass es genau um das Gegenteil gehe. Nämlich um selbständige Frauen, die mit ihrem Leben auch gut alleine zurechtkommen, ohne deshalb eine mögliche Partnerschaft ausschließen zu wollen, dann aber immer wieder auf Männer stoßen, die sich quasi als Alleinherrscher auf dem großen Dampfer eines gemeinsamen Lebens begreifen möchten.

  7. Inaktiver User

    AW: O Kapitän... Mein Kapitän.... Wer rudert bei euch?

    Zitat Zitat von Zweifler54 Beitrag anzeigen
    Ich hatte gar nicht die Assoziation "armes Hascherl", sondern eher den Eindruck, dass Frauen in ihrem Leben sich nicht von selbsternannten "Kapitänen" bestimmen lassen wollen - was ich sehr gut nachvollziehen kann.

    Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass irgendeine der Bricom-Leserinnen so ein Bedürfnis nach "Gesteuertwerden" hier artikulieren würde oder möchte. Ich glaubte eher, ohne den ganzen Thread zu durchschauen und umfassend gelesen zu haben, dass es genau um das Gegenteil gehe. Nämlich um selbständige Frauen, die mit ihrem Leben auch gut alleine zurechtkommen, ohne deshalb eine mögliche Partnerschaft ausschließen zu wollen, dann aber immer wieder auf Männer stoßen, die sich quasi als Alleinherrscher auf dem großen Dampfer eines gemeinsamen Lebens begreifen möchten.
    Das mit dem Kapitän kann eben nur in einer guten gewachsenen Partnerschaft funktionieren, wo es so läuft, wie die TE es geschildert hat.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Angeregt durch einen nachbarstrang, würde ich dazu gerne eure Einstellung wissen.

    In unserer Ehe ist der Mann der Kapitän.

    Er kümmert sich um alles.... Er trifft die Entscheidungen

    Er kennt mich sehr gut und entscheidet alles so, das ich auch damit zufrieden bin.

    Ich habe volles Vertrauen zu ihm und hab es noch nie bereut.
    Wenn mir dagegen beim Kennenlernen jemand schon die Welt erklären wollen würde und sogar schon weiß, was ich denke und fühle, da wäre ich sofort raus. Von solchen Typen sind einige auf dem Markt. Desweiteren dürften viel im fortgeschrittenen Alter einfach sich ihr Leben eingerichtet haben, sodass wie schon gesagt, vieles an gemeinsamen Entscheidung wegfällt.
    Geändert von Inaktiver User (16.07.2020 um 13:53 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: O Kapitän... Mein Kapitän.... Wer rudert bei euch?

    Ich hab's im Grunde immer noch nicht verstanden, fürchte ich.

    Ich treffe gerne Entscheidungen, das ist für mich gar keine Belastung, und in einer Beziehung würde ich das gerne zusammen machen, also sich austauschen, wo man in Urlaub hinwill, was für ein Auto man kauft, wo man gern essen möchte - einfach weil ich das schön finde, man erfährt dabei ja was voneinander. Ob man den anderen so in-und auswendig kennt, dass es das nicht mehr braucht, ich weiß nicht. Wär nicht meine Vorstellung, noch dazu ist das ja nicht statisch, und man ist ja heute nicht mehr die gleiche Person wie gestern.

    Dass dann einer allein den Urlaub bucht oder das Auto kauft ist für mich was anderes, das würde ich dann auch als Entlastung empfinden die ich gerne annähme - aber dass alles in meinem Namen geregelt wird ohne irgendeine Beteilung meinerseits, das wäre mir wirklich unangenehm.

  9. Inaktiver User

    AW: O Kapitän... Mein Kapitän.... Wer rudert bei euch?

    Manchmal gibt es Sachen, die versteht man einfach nicht. Das ist auch gar nicht schlimm. Du hast versucht es zu verstehen und fertig.

    Es ist doch auch vollkommen ok, wenn du sagst... Für dich wäre es nix.

  10. Inaktiver User

    AW: O Kapitän... Mein Kapitän.... Wer rudert bei euch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Manchmal gibt es Sachen, die versteht man einfach nicht. Das ist auch gar nicht schlimm. Du hast versucht es zu verstehen und fertig.

    Es ist doch auch vollkommen ok, wenn du sagst... Für dich wäre es nix.
    Ich habe nicht alles gelesen von dir, aber bei mir erweckt deine Schilderung den Eindruck, dass du schon lange verheiratet bist. Liege ich da richtig? Bei mir ist da mittlerweile einfach ein Einsehen vorhanden, dass ich diesen Zustand einer gewachsenen Ehe in diesem Leben nicht mehr erreichen werde und deshalb würden gemeinsame Lebensentscheidungen, die einer trifft, der mich sehr gut kennt, auch wegfallen. Sowas muss gewachsen sein.

    Aber ich habe den Eindruck, dass manche beim Kennenlernen schon denken, man könnte das Alte der vorherigen Beziehung wiederhaben und auch gleich herstellen. Das sehe ich anders und ja manchmal bin ich schon ein wenig neidisch auf gewachsene, harmonische Beziehungen inkl. Familie.
    Geändert von Inaktiver User (16.07.2020 um 14:23 Uhr)

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