Admaro, ich bezog mich auf die Aussagen der TE über die Vorstellungen ihres Mannes und die in ihrer Ehe gelebte Rollenverteilung, also auf den hier geschilderten Fall.Du hast ein bisschen arg einseitiges Frauenbild (und wohl leider ein arg eingeschränktes Männerumfeld diesbezüglich), wobei ich das nicht negiere, dass es diesen Typ Frau auch gibt. :
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03.07.2020, 14:06Inaktiver User
AW: O Kapitän... Mein Kapitän.... Wer rudert bei euch?
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03.07.2020, 14:12Inaktiver User
AW: O Kapitän... Mein Kapitän.... Wer rudert bei euch?
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03.07.2020, 14:19Inaktiver User
AW: O Kapitän... Mein Kapitän.... Wer rudert bei euch?
Du hast nicht korrekt gelesen. Ich lebe seit 11 Jahren allein heißt nicht, dass ich Single bin

Aber da Du das anscheinend nicht mitbekommen hast: ich bin seit über einem Jahr wieder in einer Beziehung.
Und OT: "ich sage dazu nichts" mit der eigentlichen Intention "ich könnte Romane darüber schreiben, aber will Dir hiermit sagen, dass Du auf mich sowieso nicht hörst" ist ein Double Bind = Doppelbotschaft. Genau so war es ja auch gemeint, sonst hättest Du ja einfach gar nichts schreiben können.
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03.07.2020, 14:19
AW: O Kapitän... Mein Kapitän.... Wer rudert bei euch?
diese Restaurant Episode - ist das Alltag bei euch? Also dass du so hofiert wirst?
Ich kenne das so oder ähnlich beim kennenlernen. Oder bei Anlässen von G-Tag, H-Tag über extrem guten Sex gehabt zu "zur Zeit nix zu beneiden, daher Verwöhnprogramm" etc.
Für ein "normales" Essen gehen mit meinem Mann wäre mir das too much. also nix, gegen Svarovski
ich kann das nicht so erklären. Ich muss nicht so hofiert werden. z. b. das mit dem Taxi/Kaffee - das wäre mir als Partnerin total unangenehm. Wieso soll er zum Auto latschen und ich hocke wie Queen Mum und warte bis der Chauffeur kommt?
Wie gesagt, ich kann das nicht so in Worte fassen. Und ich fürchte, es klingt, gerade in der BriComm
, neidig oder miesmachend. Aber ich schwöre! *schwör*
so meine ich das nicht und so fühle ich auch nicht (hab grad extra nochmal nachgefühlt, weil schadet ja nix, sicher zu gehen
)
Aber mir ist das zu viel "pretty Woman". Den Film hab ich geliebt! Sie und ihn - ich hätte beide genommen
Damals!
Inzwischen bin ich dem Plot entwachsen. DEM Plot bin ich entwachsen. Besser kann ich es nicht ausdrücken, was mir an deinem Leben nicht taugt. Und ja, das ist dermaßen anmaßend, weil mir an deinem Leben natürlich nichts zu ge- oder missfallen hat!
Ich finde es total gut, dass du dich so beschreibst. Das ist wirklich interessant und ich denke echt viel über mich nach.
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03.07.2020, 14:25
AW: O Kapitän... Mein Kapitän.... Wer rudert bei euch?
Mich haben auch einige Aussagen von L. befremdet, da total gestrig.
Z.B. "mein Mann teilt mir das Haushaltsgeld nicht zu" (frei sinngemäß zitiert).
Das klingt so, als hielte sie ein solches Verfahren für normal, was es aber seit Jahrzehnten nicht mehr ist, auch dann nicht, wenn eine Frau aus was weiß ich für Gründen einige Jahre zu Hause bleibt.
Insgesamt hat L. anfangs einiges von sich gegeben, was sie anschließend wieder zurück genommen hat.
Nagelt mich bitte nicht auf einzelne Aussagen fest, ich habe null Bock, mir alles noch mal durchzulesen und herauszukopieren.
Im Großen und Ganzen schildert sie aber eine Momentaufnahme - und das weiß sie offenbar auch.
Das Leben ist lang, sehr lang, wer wüsste das besser als ich, und sorgt für manche Überraschung.
Leider sind nicht alle positiv!
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
er braucht auch die Literatur
by me ...
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03.07.2020, 14:25Inaktiver User
AW: O Kapitän... Mein Kapitän.... Wer rudert bei euch?
Was jetzt normal ist, und was nicht, würden verschiedene Leute wahrscheinlich verschieden auslegen. Die Vorstellung der Gesellschaft über "Normalität" in einer Partnerschaft ist auch einem steten Wandel unterworfen. Insofern: Normal ist, was gefällt. Luftistraus (ich les immer lustistraus, finde Lufti Strauß aber viel besser
) und ihrem Mann gefällt es so, wie sie es machen, offenbar gut, also ist das in dem Fall normal. Ich finde es etwas befremdlich, wie sehr/angestrengt hier versucht wird, das zu problematisieren. Ist doch in Ordnung. Ich finde, es liest sich sehr entspannt und ausgeglichen.
Ich kenne Partnerschaft so nicht, kann mir aber gut vorstellen, dass es so funktionieren kann. Ich würd's, die entsprechenden finanziellen Mittel vorausgesetzt (ohne viel, viel Geld wäre es schwierig) durchaus auch mal ausprobieren.
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03.07.2020, 14:31Inaktiver User
AW: O Kapitän... Mein Kapitän.... Wer rudert bei euch?
Ja klar, aber in einer Beziehung sollte es doch eher selbstverständlich sein, dass sich das ungefähr die Waage hält, was man füreinander tut? Das meinte ich mit normal.
Ich seh einfach nicht, wieso sich der Mann ein Bein rausreissen soll, auch mit dem Restaurant Beispiel, das ist für mich auch eher nicht vorstellbar. Er lädt mich ein, er schenkt mir was, und dann hatscht er auch noch allein zum Auto zurück damit ich mich ja nicht überanstrenge?
Wie gesagt, Lufti sagt, ich bin da, das reicht doch, aber wieso reicht das für den Mann nicht, wieso muss der machen und tun? Da hakt es für mich irgendwie.
Womit ich bestimmt nicht Lufti und ihrem Mann unterstellen will, dass es für sie auch ein Thema sein muss, aber es ist ja hier zur Diskussion gestellt worden.
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03.07.2020, 14:40
AW: O Kapitän... Mein Kapitän.... Wer rudert bei euch?
mh, das ergab sich spontan nebenan, weil da einige meinten "Mann soll/kann/darf ... - ich lasse ihn gerne...." - so in der Richtung, ich bring es jetzt nicht mehr so zusammen.
Ich konnte mir da nix konkretes! drunter vorstellen. Für mich waren das recht inhaltsleere Floskeln. Und daher hab ich nachgefragt.
Lufti Strauß (ich bin auch für diese Lesart
) hat sich dann erbarmt und hier geantwortet 
Also nicht! weil sie doch irgendwie Gesprächsbedarf hätte, sondern weil ich (u. a.) ihn hatten...
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03.07.2020, 14:42Inaktiver User
AW: O Kapitän... Mein Kapitän.... Wer rudert bei euch?
Ah ok, hab ich nicht mitbekommen.
Hat eigentlich schon jemand Hr. und Fr. Strauß eine Therapie empfohlen? Oder schon gleich die Trennung?
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03.07.2020, 14:46
AW: O Kapitän... Mein Kapitän.... Wer rudert bei euch?
Lufti, danke für das Restaurant-Beispiel. Fühlt sich für mich ähnlich an wie für Rokeby, da bin ich auch eher in der Datingphase bzw. im ersten Beziehungsjahr als in der Ehe.
Du hattest geschrieben, dass dein Mann dir geholfen habe, dieses Kontrolletti-Thema zu beackern. Und du hast betont, dass du dies ohne ihn vermutlich nicht geschafft hättest.
Ich hab dich jetzt in diesem Strang 3x gefragt:
WIE ging das vonstatten? Weil: Ich kann mir das praktisch grad nicht vorstellen, wie sowas laufen kann (was mehr über mich aussagt als über euch, by the way)? Wenn du die Frage noch kurz beantworten könntest, dann würd ich ggf. erzählen, wie es sich für mich anfühlt. Ein viertes Mal frag ich auch nicht, versprochen.
Be a voice not an echo.



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