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  1. User Info Menu

    AW: Trennen oder bleiben? Ich schaffe seit Monaten keine Entscheidung

    Zitat Zitat von MarieRose Beitrag anzeigen
    Mein Sohn war tatsächlich super schwierig als Kind und erst recht als Jugendlicher. Aus heutiger Sicht vermute ich, dass er ADHS hatte. Wir haben auch über lange Zeit eine Familienberatungsstelle besucht. Das hat etwas geholfen, aber nicht grundsätzlich.

    Oft war es so, dass mein Sohn Mist gebaut hat (geklaut, mit Feuer gespielt, sich geprügelt, sein Fahrrad zerstört...), mein Mann war stocksauer, es gab dann hin und wieder auch Schläge. Ich stand daneben und habe mich absolut unwohl gefühlt. Wollte meinem Mann aber nicht in den Rücken fallen und habe nichts gesagt. Dass das falsch war, weiß ich heute. Und mein Mann weiß es auch.
    Ich habe mit meinem Sohn darüber gesprochen. Er hat es mir verziehen, ihm aber nicht. Daher die Ablehnung auch noch im Erwachsenenalter.
    Ich kann und werde Schläge nicht gutheißen.

    Nur, als Mutter hättest du da eingreifen müssen.

    Und auch an deinen Sohn darfst du gerne ein paar kritische Worte richten.

    So wie ich es sehe, hat bei euch jeder seine Anteile an der Situation. Deswegen denke ich auch, hat bei euch keiner das Recht, sich über den Anderen zu erheben.

    Wie steht dein Sohn denn heute zu seinem Verhalten zu seinem Stiefvater?

  2. Inaktiver User

    AW: Trennen oder bleiben? Ich schaffe seit Monaten keine Entscheidung

    Zitat Zitat von MarieRose Beitrag anzeigen
    Ich habe mit meinem Sohn darüber gesprochen. Er hat es mir verziehen, ihm aber nicht. Daher die Ablehnung auch noch im Erwachsenenalter.
    Es wäre ja auch alles einfacher, wenn Dein Sohn über seinen Schatten springen könnte und wenn diese Konflikte mal bereinigt werden, mh,?

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    AW: Trennen oder bleiben? Ich schaffe seit Monaten keine Entscheidung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bekomme ich auch noch eine Antwort?
    Ja, sorry.
    Ich glaube nicht, dass ich es aus eigener Kraft schaffe.
    Eine Lebensberatung wäre sicher hilfreich.

    Ich fühle mich wie auf einem 10 Meter-Sprungturm.
    Bin teils zielstrebig, dann wieder zaudernd langsam hochgestiegen. Habe mich bis an die Kante hervorgewagt. Und nun warten einige darauf, dass ich springe. Ins kalte Wasser.
    Ich weiß, dass ich schwimmen kann. Ich weiß, dass am Beckenrand liebe Menschen stehen, die mir einen Rettungsring zuwerfen, wenn ich ihn brauche.
    Und trotzdem schaffe ich es nicht. Zurückklettern?? Mein Mann würde sich freuen. Es nochmal versuchen?? Da oben ausharren?? Bis mich jemand schubst oder ich verhungere??

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    AW: Trennen oder bleiben? Ich schaffe seit Monaten keine Entscheidung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es wäre ja auch alles einfacher, wenn Dein Sohn über seinen Schatten springen könnte und wenn diese Konflikte mal bereinigt werden, mh,?
    Mein Sohn wäre mir zuliebe zu einem Gespräch bereit. Er würde einlenken.
    Mein Mann verweigert jeden Kontakt.

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    AW: Trennen oder bleiben? Ich schaffe seit Monaten keine Entscheidung

    Zitat Zitat von MarieRose Beitrag anzeigen

    Mein Leben läuft an mir vorbei. Ich bin unzufrieden damit.
    ...

    Noch kann ich das mit meinem Mann wieder hinkriegen. Aber will ich das?? Ich weiß es nicht...
    Liebe MarieRose,

    schau mal was du selbst schreibst. Du bist 59 und dein Leben läuft an dir vorbei. Wie viele Leben hast du?
    Loslassen tut weh, aber ohne loslassen bleibst du unzufrieden. Es klingt abgedroschen - aber am Ende des Lebens bereuen Menschen die Dinge, die sie nicht getan haben.

    Und noch was - wenn du dich schon fragst, ob du das hinkriegen willst, dann willst du es nicht. Ist es kein klares Ja - dann ist es doch schon ein klares Nein.

    Hab Mut und folge deinem Instinkt!

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    AW: Trennen oder bleiben? Ich schaffe seit Monaten keine Entscheidung

    Zitat Zitat von MarieRose Beitrag anzeigen
    Ja, das weiß er. Wir haben darüber gesprochen.

    Jetzt mal nur von der finanziellen Seite aus betrachtet:
    Das würde funktionieren. .
    Zitat Zitat von MarieRose Beitrag anzeigen
    Ja, sorry.
    Ich glaube nicht, dass ich es aus eigener Kraft schaffe.
    Eine Lebensberatung wäre sicher hilfreich.
    Hallo MarieRose,

    und wie hat Dein Mann darauf reagiert? Wie verlief dieses Gespräch? Dass es finanziell erstmal kein Desaster wird, ist doch positiv schonmal.

    Was spricht dagegen, dass Du Dir professionelle Hilfe suchst? Dein Hausarzt kann Dir eine Überweisung zu einem Facharzt ausstellen, dieser verschreibt Dir ggf. eine Therapie. Da gibt es Varianten. Der Facharzt wird die richtige für Dich finden.

    Du könntest aber über den Facharzt auch eine psychosomatische Reha beantragen, auch das wird er Dir ggf. vorschlagen. Einfach mal mind. 5 Wochen weg von allem. Und es wird sich nur um Dich gekümmert. Danach dann ggf. weiter eine Therapie, je nachdem. Es gibt so viele Möglichkeiten, dass Du Hilfe bekommst. Du musst sie nur wahrnehmen.

    Ich kann es nur empfehlen, fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

    Das einzige was Du tun musst, zum Hausarzt gehen und mit ihm sprechen, dass Du Hilfe brauchst.

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    AW: Trennen oder bleiben? Ich schaffe seit Monaten keine Entscheidung

    Zitat Zitat von MarieRose Beitrag anzeigen
    Mein Sohn wäre mir zuliebe zu einem Gespräch bereit. Er würde einlenken.
    Mein Mann verweigert jeden Kontakt.
    Warum verweigert er jeden Kontakt?

    Er wurde rausgeworfen. Das lässt sich nicht mit der vorgeschobenen Bereitschaft zu einem Gespräch der Mutter zuliebe regeln.

    Würde mich jemand rauswerfen, würde ich darauf auch nicht einsteigen.

    Wenn, dann müsste diese Person mir schon irgendwie glaubhaft machen, dass sie es wirklich ernst meint.

  8. Inaktiver User

    AW: Trennen oder bleiben? Ich schaffe seit Monaten keine Entscheidung

    Zitat Zitat von MarieRose Beitrag anzeigen
    Ich fühle mich wie auf einem 10 Meter-Sprungturm.
    Bin teils zielstrebig, dann wieder zaudernd langsam hochgestiegen. Habe mich bis an die Kante hervorgewagt. Und nun warten einige darauf, dass ich springe. Ins kalte Wasser.
    Ich weiß, dass ich schwimmen kann. Ich weiß, dass am Beckenrand liebe Menschen stehen, die mir einen Rettungsring zuwerfen, wenn ich ihn brauche.
    Und trotzdem schaffe ich es nicht. Zurückklettern?? Mein Mann würde sich freuen. Es nochmal versuchen?? Da oben ausharren?? Bis mich jemand schubst oder ich verhungere??
    Ich finde das Bild schon nicht so schlecht. Aber denk an der Stelle weiter - Beispiele:
    Wenn da jetzt kein Wasser wäre und die Gefahr des Bauchklatschers, sondern Watte oder irgendetwas anderes, in das man gern springen würde - würdest Du springen?
    Würdest Du Dich bei 5 Metern Höhe trauen?
    Was wäre, es wäre kein Sprungturm, sondern eine recht krasse gewundene Rutsche?
    Was wäre, da wäre kein kaltes, sondern muckelig warmes Wasser?
    Würdest Du das Herunterklettern als Versagen empfinden?

    Du hast schon eine Ehe hinter Dir gelassen, so habe ich es zumindest verstanden. Stärkt es Dich, dass Du es schon einmal geschafft hast?

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    AW: Trennen oder bleiben? Ich schaffe seit Monaten keine Entscheidung

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Warum verweigert er jeden Kontakt?

    Er wurde rausgeworfen. Das lässt sich nicht mit der vorgeschobenen Bereitschaft zu einem Gespräch der Mutter zuliebe regeln.

    Würde mich jemand rauswerfen, würde ich darauf auch nicht einsteigen.

    Wenn, dann müsste diese Person mir schon irgendwie glaubhaft machen, dass sie es wirklich ernst meint.
    Mein Sohn hat keinerlei Interesse an einem Kontakt zu meinem Mann. Aber er verweigert ihn nicht - mir zuliebe. Er hat kein Problem damit, wenn sie sich sehen, z.B. auf Familienfeiern bei meinen Eltern.

    Für meinen Mann ist es eine Zumutung mit meinem Sohn auch nur in einem Raum zu sein...

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    AW: Trennen oder bleiben? Ich schaffe seit Monaten keine Entscheidung

    Danke an alle für die Antworten.

    Viele wirklich gute Hinweise und Anregungen sind dabei.
    Sorry, alle im Einzelnen jetzt zu beantworten überfordert mich im Moment etwas.
    Bitte nicht böse sein. Ich weiß, Ihr habt Euch Mühe gegeben und Euch meinetwegen Gedanken gemacht. Ich habe alles gelesen und denke darüber nach.

    Fakt ist:
    * Ich bedaure, dass ich damals nichts gegen die Schläge unternommen habe. Ich kann es im nachhinein nicht ändern.
    *Ich komme allein nicht weiter und werde mir Hilfe holen.

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