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  1. Inaktiver User

    AW: Trennen oder bleiben? Ich schaffe seit Monaten keine Entscheidung

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Nun, du hast ein klares Statement gegen Gewalt abgeben, was ich sehr positiv finde.

    Mir ist nur nicht ganz klar, ob es sich nur auf physische oder auch auf psychische Gewalt bezieht. Deswegen meine Nachfrage.
    Das trifft auf beides zu. Es geht aber hier nicht um mich. Ich habe ein Freundin, die ist Anwältin und arbeitet ehrenamtlich für ein Frauenhaus.
    Ich habe dadurch schon viel mitbekommen. Arme Würstchen, die ihre Frauen verprügeln, aber heulend zusammen brechen, wenn sie sich dafür verantworten müssen. Wenn es denn dazu kommt.

    Psychische Gewalt ist für mich allerdings auch das Nichteingreifen der Mutter.

  2. VIP

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    AW: Trennen oder bleiben? Ich schaffe seit Monaten keine Entscheidung

    Könnt ihr ein bißchen das Tempo rausnehmen und eure persönlichen Befindlichkeiten untereinander per PN klären oder euch einfach ignorieren? Wie soll denn eine frisch angemeldete Userin auf diese Schlagzahl antworten?
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  3. Inaktiver User

    AW: Trennen oder bleiben? Ich schaffe seit Monaten keine Entscheidung

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Irgendwie erscheint mir die TE allgemein sehr passiv.
    Ich glaube, darum geht es den meisten hier:

    Der TE Mut zuzusprechen, einen Weg aus ihrer Passivität zu suchen und ihn, notfalls mit therapeutischer Hilfe, auch zu finden.

    Sie jetzt nur mit Schuldzuweisungen zuzuballern, ist dabei bestimmt nicht hilfreich.

    Und übergriffig ist es auch... denn hier hat keiner das Recht, sich als ihr Richter aufzuspielen.

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    AW: Trennen oder bleiben? Ich schaffe seit Monaten keine Entscheidung

    Wolfgang, ich pflichte deiner Sicht weitgehend bei.

    Abgesehen davon: Niemand von uns war dabei und weiß, was genau zwischen den Beteiligten abgelaufen ist. Diese Bri-Unart, immer sofort hochemotional in "Gute" und "Böse" zu unterteilen, bringt wenig.

    Die Frage ist doch, ob die TE sich ein weiteres Leben mit ihrem Ehemann noch vorstellen kann und falls ja, was die Umstände wären, die dazu vorliegen müssten. Falls nicht (das ist eher mein Eindruck), muss sie sich fragen, wie sie ihre Angst und Bequemlichkeit überwinden kann und lernen, alleine zu sein.

    Es geht letztlich nur um sie und um ein Abwägen der Vor- und Nachteile, die ihr aus jeder Lösung erwachsen. Um die Frage, ob sie ihre Unschlüssigkeit, Ängstlichkeit und gewisse Tatenlosigkeit, die sie die letzten Jahrzehnte an den Tag gelegt hat, verändern kann und will, oder ob es ihr lieber ist, den Rest ihres Lebens im sicheren Ehehafen weiter zu verbringen.

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    AW: Trennen oder bleiben? Ich schaffe seit Monaten keine Entscheidung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und übergriffig ist es auch... denn hier hat keiner das Recht, sich als ihr Richter aufzuspielen.
    Es hat aber auch keiner das Recht, sich als Richter ihres Ehemannes (oder des Sohnes) aufzuspielen.

  6. Inaktiver User

    AW: Trennen oder bleiben? Ich schaffe seit Monaten keine Entscheidung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube, darum geht es den meisten hier:

    Der TE Mut zuzusprechen, einen Weg aus ihrer Passivität zu suchen und ihn, notfalls mit therapeutischer Hilfe, auch zu finden.
    genau das!

    Auch, weil das Leben noch wunderbare Möglichkeiten in sich trägt

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    AW: Trennen oder bleiben? Ich schaffe seit Monaten keine Entscheidung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    ...

    Psychische Gewalt ist für mich allerdings auch das Nichteingreifen der Mutter.
    Unter anderem darauf wollte ich hinaus, als ich ihre Untätigkeit und die Anteile aller Beteiligten ansprach.

    Als ihr Mann ihren Sohn schlug, ließ sie das zu.

    Auch als der Sohn ihren Mann rauswarf, stellte sie sich nicht dazwischen.

  8. Inaktiver User

    AW: Trennen oder bleiben? Ich schaffe seit Monaten keine Entscheidung

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Auch als der Sohn ihren Mann rauswarf, stellte sie sich nicht dazwischen.
    Da war der Sohn bereits erwachsen und es war sein Haus. Es hätte ihr nicht zugestanden, sich dazwischen zu stellen.

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    AW: Trennen oder bleiben? Ich schaffe seit Monaten keine Entscheidung

    @marierose
    Wende Dich ab von Mann und Sohn, und richte Deine Aufmerksamkeit Dir selbst zu.
    Das schließt Mitgefühl (für beide in ihrer jeweiligen Situation) nicht aus. Nur darum geht es zur Zeit nicht, sondern, dass Du von Schuldzuweisungen und emotionaler Abhängigkeit wegkommst.
    Leider hat dieser Fred hier erstmal genau diese Schleife gezogen.

    Auszeit nehmen, Urlaub, REHA, was auch immer, kleine Wohnung anmieten, halte ich von meiner Warte aus für das Beste.

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    AW: Trennen oder bleiben? Ich schaffe seit Monaten keine Entscheidung

    Zitat Zitat von Azilal Beitrag anzeigen
    Wolfgang, ich pflichte deiner Sicht weitgehend bei.

    Abgesehen davon: Niemand von uns war dabei und weiß, was genau zwischen den Beteiligten abgelaufen ist. Diese Bri-Unart, immer sofort hochemotional in "Gute" und "Böse" zu unterteilen, bringt wenig.

    Die Frage ist doch, ob die TE sich ein weiteres Leben mit ihrem Ehemann noch vorstellen kann und falls ja, was die Umstände wären, die dazu vorliegen müssten. Falls nicht (das ist eher mein Eindruck), muss sie sich fragen, wie sie ihre Angst und Bequemlichkeit überwinden kann und lernen, alleine zu sein.

    Es geht letztlich nur um sie und um ein Abwägen der Vor- und Nachteile, die ihr aus jeder Lösung erwachsen. Um die Frage, ob sie ihre Unschlüssigkeit, Ängstlichkeit und gewisse Tatenlosigkeit, die sie die letzten Jahrzehnte an den Tag gelegt hat, verändern kann und will, oder ob es ihr lieber ist, den Rest ihres Lebens im sicheren Ehehafen weiter zu verbringen.
    Das schließt sich doch gegenseitig nicht aus.

    Vielleicht wäre es ja auch lohneswert, beide Männer wirklich ernsthaft an einen Tisch zu bringen, um damit eine Aussöhnung zu erreichen.

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