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  1. Inaktiver User

    AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?

    Diesen Schritt oder auch jeden anderen sollte man sich gut überlegen.

    Mir ist immer noch nicht klar, was Spatz für die Zukunft möchte.

    Parkplatz Situation muss dringend geklärt werden, ja.

    Aber will sie die nächsten 30 Jahre mit denen im Streit Tür an Tür leben?

    Deswegen sollte da schon etwas Finger spitzen Gefühl walten.

    Wäre ich der Bauer und krieg ein Schreiben vom Anwalt......

    Kriegt sie ein Schreiben von meinem Anwalt und wir sehen uns vor Gericht wenn sie das möchte. Ich könnte das mit einem Lächeln aussitzen.....

    Da würde es mir ums Prinzip gehen (auch wenn ich in 2 bis 5 Jahren vor Gericht verlieren sollte)

    Aber der supergau ist, er kann ja gar nicht verlieren...... Es kann nur eine Entscheidung fallen, das die Besucher Parkplätze nicht wirklich existieren.....

  2. Inaktiver User

    AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?

    Zitat Zitat von AutarkieMan Beitrag anzeigen
    Spatz, wie würdest du reagieren, wenn du bei deiner Bekanntschaft bist und jemand dir geläufig Bekannter (Nachbar) kommt vorbei, wedelt mit einem Zettel rum und textet dich voll.
    Textet weil = ich kann mir nicht vorstellen, dass du ruhig dabei bleiben wirst.
    Was würdest du denken? Ich könnte die Person irgendwann nicht mehr ernst nehmen, schon gar nicht, wenn nun cm Angaben im Spiel sind.

    Du willst dein Kind abholen, wirst es also auch gebracht haben. Stell dein Auto in solchen Fällen doch gar nicht erst IN die Garage, sondern lass es davor stehen, wenn du weißt, dass es immer wieder Spannungen gibt.

    Darüber hinaus kann ich mir nicht vorstellen, dass ausgewiesene Parkstellen auch heute in der Zeit, in der so viele Haushalte mehr wie ein Auto haben, noch als solche deklariert werden. Es ist zusätzliche Parkfläche und wenn mir nicht nach Garage wäre, würde mein Auto dort auch häufiger stehen. Ich stelle mein Auto auch nicht zwischen allen Fahrten in die Garage.

    Aus deinem Beitrag, in dem du mich angesprochen hast, liest es sich sehr danach, als wärst du dermaßen nachtragend, dass du lieber Grundsatzdiskussionen führen würdest. Für mich ist ein harmonisches Miteinander Ziel.
    Ich sprach davon, dass Nachbarskind ja mal am Ende des Theaters bei euch Gast sein könnte und du sagst sofort, dass sie dein Kind nicht im Garten haben wollen.
    Du liest scheinbar nur das raus, was du lesen möchtest.



    Mein Sohn musste schon immer selber zur Schule und da ich im Regelfall nicht zugeparkt werde, stellt sich mir das Problem nicht. Ich habe allerdings einen Nachbarn, der es seit Jahr und Tag schafft, am Abfuhrtag eine Mülltonne immer so zu stellen, dass ich sie umstellen muss, um sie nicht als Bowling Pin umzufahren.
    Ich habe ihn noch nie drauf angesprochen. Warum auch. Einfach die Tonne weiter rüberziehen und das Thema hat sich. Ohne Streit, ohne Diskussionen, aber mit Bier, Steak und vielen Lachen abwechselnd in den Gärten. Das kann ich nur empfehlen. Berliner Weiße ist bei uns der Renner. Ich weiß, dass ist nicht jedermanns Geschmack, aber soll dir zeigen, dass man auch manches weg lächeln kann und sich stattdessen denkt, dass der "Bauer" einfach nicht lernfähig ist, aber dennoch ein echt klasse Typ.

    Durch dein Sturheit schießt du dich doch bei allen Nachbarn ins Abseits. Das ist schade.
    Du hast dich irgendwann mal eingeklinkt und nicht dern ganzen Strang gelesen, oder?
    So klingst du zumindest.

  3. Inaktiver User

    AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?

    Spatz, nachdem ich alles gelesen habe, kann ich dir nur sagen, was ich machen würde.

    Situation:
    Dein Haus, deine Garage samt Raum für Aus- und Einfahrt.

    Du wirst an der Benutzung deiner Garage behindert.

    Anwalt befragen, falls du Rechtsschutz hast, sonst wird es teuer.
    Aber auf jeden Fall die rechtlichen Aspekte in Erfahrung bringen -
    irgendeine Vereinbarung über die Handhabung des Gemeinschaftsgeländes muß es geben.
    Zufahrtsrecht zur Garage - Grundlage dafür feststellen , ob vertraglich oder gesetzlich festgelegt.
    Damit du alle deine Fakten und Argumente bereit hast und auch entsprechende Maßnahmen zur Durchsetzung ergreifen kannst.

    Würde mich von der Vorstellung, daß dich die Nachbarn wieder geläutert in ihren Stuhlkreis willkommen heißen, verabschieden.

    Sei korrekt,nicht unfreundlich, aber unpersönlich.
    Versuche nicht, den nachbarlichen Kontakt wieder aufzunehmen, bleib bei freundlichen aber kühlen Lächeln.

    Wenn eingeparkt,klingle und bestehe auf deinem Recht zur freien Ausfahrt,
    Deshalb mußt du ganz genau wissen, was dein Recht ist.
    Nicht diskutieren, fordern.
    "Bitte fahren Sie weg, sie blockieren mich, ich will rausfahren."
    Das ist dein Recht, du mußt das nicht diskutieren und auch nicht begründen.
    Immer und immer wieder.
    Entweder es funktioniert besser oder
    ich an deiner Stelle würde rechtlich Schritte in Angriff nehmen.

    Liebe und Sympathie wirst du nach der ganzen verfahrenen Situation nicht mehr bekommen von deinen Nachbarn, auch nicht von den Frauen.

    Respekt kannst du dir erzwingen, und das würde ich auch vorbehaltlos in Angriff nehmen.
    Nimm dir einen Anwalt, das Haus ist dein Eigentum. Willst du darum kämpfen oder kuschen?
    Die Herrschaften müssen zu der Erkenntnis kommen : " Mit der ist nicht gut Kirschen essen, die hat Haare auf den Zähnen". Bedeutet nicht, daß du allen den Kopf runterreissen sollst.

    Nur dann hast du die Chance, dass einigermaßen Ruhe und Ordnung einkehrt, wenn genau feststeht, welche Rechte die einzelnen Teileigentümer des Gemeinschaftseigentums haben.

    Du wirst keinen Sympathiepreis bekommen, aber ein klares geregeltes Verhältnis zu deinen Nachbarn, ohne emotionale Machtkämpfe, da ja alles klar geregelt ist.
    Aber das funktioniert nur, wenn du deine Rechte und Pflichten ganz genau kennst und dich auch nicht aushebeln läßt durch Appelle oder Mitleidsregelungen.

    Beleidigungen, die rechtlich als solche gelten, niederschreiben.

    Distanzier dich innerlich von den Nachbarn, suche nicht mehr ihre Bestätigung, die bekommst du eh nicht.
    Respekt ist mehr wert, und im Lauf der Zeit wird sich das Verhalten ändern.
    Brauchst allerdings einen langen Atem.

    Die Alternative, falls du denkst, du hälst das nicht aus, ist Verkauf und Umzug.

    Ich würde mich reinbeißen und bleiben - habe ähnliches selber erlebt.
    Persönlicher Stellplatz am Haus wurde von Nachbarn und Besuch selbstverständlich belegt, sobald nicht besetzt.
    Habe jedem einen Zettel hinter den Scheibenwischer geklemmt , weil ich meistens nicht wußte, wohin das Auto gehörte, ansonsten geklingelt und energisch um wegfahren gebeten. Höflich, aber nachdrücklich.Immer wieder.
    Heute weiß das jeder, Verhältnis ist nach Eiseskälte wieder kühl nachbarschaftlich.
    Kann ich mit leben.

    Du mußt dich fragen :
    Was will ich erreichen?
    Wie kann ich das erreichen?
    Wenn ich das nicht schaffe , welche Konsequenz hat das?

    Und diese Fragen mußt du nicht hier stellen, sondern die mußt du ganz allein für dich beantworten.
    Geändert von Inaktiver User (26.07.2020 um 16:32 Uhr)

  4. User Info Menu

    AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du mußt dich fragen :
    Was will ich erreichen?
    Wie kann ich das erreichen?
    Wenn ich das nicht schaffe , welche Konsequenz hat das?
    Mittlerweile glaube ich, Spatz, du willst zuallererst erreichen, dass die Nachbarn dich "wieder liebhaben".

    Der Parkplatz ist ein Nebenschauplatz, darum geht es dir gar nicht. Sonst würdest du (auch hier in der Diskussion) nicht ständig die Sachebene verlassen, sondern das Problem systematisch lösen.

    Kann das sein?
    Geändert von schlaucher (26.07.2020 um 17:10 Uhr)

  5. User Info Menu

    AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?

    Liebhaben finde ich das falsche Wort, eher doch Dazugehören.

    Es fühlt sich immer schlecht an, der Außenseiter zu sein.

  6. Inaktiver User

    AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?

    Zitat Zitat von Annilein Beitrag anzeigen
    Es fühlt sich immer schlecht an, der Außenseiter zu sein.
    Na ja, "immer" würde ich mal bezweifeln. Bei Nachbarn zum Beispiel ist es mir persönlich komplett egal, ob ich "dazugehöre". Ich find meine Nachbarn bis auf eine Ausnahme alle blöd , liegt an der Gegend...

  7. Inaktiver User

    AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?

    Zitat Zitat von Annilein Beitrag anzeigen
    Liebhaben finde ich das falsche Wort, eher doch Dazugehören.

    Es fühlt sich immer schlecht an, der Außenseiter zu sein.
    Ja, das mag zum Teil stimmen. Wenn die Nachbarn aber solche A-Geigen sind..... Würde ich die aussenseiter Rolle sogar mit Stolz tragen

  8. Inaktiver User

    AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn die Nachbarn aber solche A-Geigen sind..... Würde ich die aussenseiter Rolle sogar mit Stolz tragen

  9. User Info Menu

    AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, das mag zum Teil stimmen. Wenn die Nachbarn aber solche A-Geigen sind..... Würde ich die aussenseiter Rolle sogar mit Stolz tragen
    Ja das sagt sich leicht. Hier gab es schon x Stränge wo sich Userinnen darüber grämten weil sie als einzige in der Nachbarschaft nicht dazugehörten.

  10. Inaktiver User

    AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?

    Zitat Zitat von Annilein Beitrag anzeigen
    Ja das sagt sich leicht. Hier gab es schon x Stränge wo sich Userinnen darüber grämten weil sie als einzige in der Nachbarschaft nicht dazugehörten.
    Wenn dir deine Nachbarn sympathisch sind und du sonst keine Freunde hast, ist das natürlich bitter.

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