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  1. Inaktiver User

    AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin da authentisch. Wenn ich wo Hilfe brauche, frag ich.
    Ich hab oft bei den Hubers nach Gartentipps gefragt. Weil ich da wenig Erfahrung hatte und sie die gern gegeben haben. Einmal hab ich mich auf meiner viel zu kurzen Leiter und der Heckenschere abgemüht. Herr Huber lieh mir gern seine Leiter und knappste selbst die oberen Zweige ab.
    Das ist für mich keine Frage von Schwäche, Stärke, Klimperklimper oder Taktik, sondern von normalem sozialen Umgang. Einer hilft, einer dankt.
    Das aber jetzt "einzusetzen", um den Kontakt zu jemand aufleben zu lassen, der mich unterste Schublade beleidigt hat, entspricht mir null Komma null.
    Das empfände ich tatsächlich als unwürdig und würde meiner Tochter nur über meine Leiche so ein Verhalten vorleben wollen.
    Gut so


    Und Spatz22 , du deinem Posting #117
    Zieh dir bloß den Schuh nicht an. Du hast nichts falschgemacht !!!
    xoxo

  2. Inaktiver User

    AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kann Schwäche zeigen aber nicht um einen Vorteil zu erreichen.
    Ich zeige Schwäche, wenn ich Hilfe brauche.Richtige Hilfe. Ehrliche Hilfe.
    Aber natürlich um einen Vorteil zu erreichen!- dein Vorteil liegt in Hilfe-bekommen!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So habe ich früher auch gedacht und gefühlt.
    Mittlerweile genieße ich es. Das müsste ich aber auch erstmal lernen.
    Ist bei mir 1:1 dassselbe.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mache ich auch so. Hat aber nichts mit Schwäche zu tun, weil dein Mann ( zumindest bei meinem ist es so ) genau weiß, daß du das selber könntest. Ist ein Liebesdienst, den ich (wir ?) gerne annehmen.
    Und du glaubst nicht, wie viele dieses Zulassen von Männers-Seite als Schwäche bezeichnen!
    "Ich brauche keinen Mann!" ist das Schlagwort und alles andere ist Schwäche.

    Diese Frauen hier mit ihrem "Todesblick"- wenn ihr den habt, dann ist das schön- nur entspringt auch das einer inneren Haltung. Den Blick kann man sich nicht umlegen wie einen Mantel und daher ist das für Spatz halt auch kein gut folgbarer Weg.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das aber jetzt "einzusetzen", um den Kontakt zu jemand aufleben zu lassen, der mich unterste Schublade beleidigt hat, entspricht mir null Komma null..
    Ich möchte hier anmerken, dass es deine freie Entscheidung ist, wie du sein Verhalten bewertest.
    Wenn du wüsstest, dass er vor Jahren eine schwere Gehirnerkrankung hatte und seine Reaktionen heute dahin zu verorten- würdest du dann auch noch von Beleidigung sprechen oder es anders werten?

    Ich will das Verhalten von dem Mann nicht bagatellisieren- das war alles wirklich Mist und du bist in einer ganz schwierigen Situation. Gleichzeitig machen unsere eigenen Bewertungen etwas mit uns und wir erschweren ein weiteres Handeln, weil wir dort feststecken.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Allgemein ist es für uns Frauen in solchen Situationen nicht immer einfach.
    Sind wir zu selbstbewusst.... Sind wir emanzen.... Ohne Mann kommt dann gerne auch der Spruch: kein Wunder das du keinen Mann abbekommt...
    Ja- das ist ein ganz allgemeines Thema.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Deswegen freundlich und bestimmt und auf keinen Fall die Emotionen zeigen.
    Nochmal- ich sprach nicht davon Herrn Bauer Emotionen zu zeigen sondern der Frau Nachbarin.

  3. User Info Menu

    AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?

    Es ist nicht nur der Blick, es ist die innere Haltung. Und wie ich einer Person gegenüberstehe. Aufrecht mit Körperspannung.

  4. Inaktiver User

    AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie ich bereits schrieb: das ist nicht meins. Und in der jetzigen Situation fände ich es außerdem noch völlig unpassend.
    Ist doch ok- mein Vorschlag ist eine Idee von mehreren und du suchst dir von den Antworten das aus, was dir entspricht.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe früher Hubers oft um Rat gefragt, inzwischen denk ich, das hat ihnen vermittelt, dass ich in anderen Dingen auch unsicher wäre. Ich hab sie damit eingeladen, mich kritischer zu beäugen, als sie es sonst getan hätten.
    Davon hab ich bis zu dem Ausbruch am Sichtschutzzaun nichts bemerkt, aber dann kam es raus.
    Also- zu interpretieren, dass Fragen nach dem Garten zu einer allgemeinen Definition von "unsicher" führen- ist schon wirklich abenteuerlich. wenn ich richtig lese, hast du mit deinem Schirm aufspannen und keiner weiteren Erklärung dafür gesorgt, dass sich die Nachbarn "eingemauert" gefühlt haben.
    Das Problem ist da- wie so oft- dass die Menschen nicht in der Lage sind zu REDEN.
    Denn deine Nachbarn hätten genauso gut freundlich fragen können, was das soll- statt dessen wird nur gemotzt- leider sehr üblich in D

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube, ein selbständigeres Auftreten wäre besser gewesen. Lieber meine Mutter mit dem grünen Daumen um Rat fragen als die Nachbarn, besser einen Freund um Mithilfe bei der Hecke bitten.
    Es wäre schade, wenn du die Offenheit in deinem Leben aufgibst- zB nach Gartentipps zu fragen - denn sie sind letztlich das Öl in den unverbindlichen Beziehungen unseres Lebens.
    Wenn wir uns keinem anderen Menschen mehr authentisch zeigen können- dann werden wir sehr einsam.
    (Querverweis, dass man dann auch nicht authentisch ist sondern eine Rolle spielt)

    Und nochmal- wer würde Gartenfragen mit "unselbständig im ganzen Leben" gleichsetzen?
    Das Bild, was von dir in deren Köpfen ist, wird doch von jedem Kontakt geprägt, den sie mit dir hatten- oder was sie von dir mitbekommen haben.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Den Hubers hab ich schon von der Entwicklungsstörung meiner Tochter erzählt, dass wir zu Logo gehen usw..., aber ich glaube, das ist für die neumodischer Kram. Trennungskind und der Mann im Haus fehlt. Ganz einfach.
    Oder einfach schlecht erzogen. Das sehen die Bauers unter Garantie genauso.
    Da könntest du Recht haben, irgend einen Namen dafür- wäre vermutlich gewichtiger als "Entwicklungsstörung", in der Anerkennung davon.

  5. Inaktiver User

    AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?

    Zitat Zitat von Renardrouge Beitrag anzeigen
    Es ist nicht nur der Blick, es ist die innere Haltung. Und wie ich einer Person gegenüberstehe. Aufrecht mit Körperspannung.
    Jepp- es ist eine ganze Ansammlung von Faktoren, die das tragen.

  6. Inaktiver User

    AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Was ich gern mache (aber erst spät gelernt hab): aufmerksam zuhören und wenn die Luft ausgeht: "Das hab ich jetzt nicht ganz verstanden, können Sie's bitte nochmal wiederholen?" im zweiten Durchgangm bein zweinten Lufholen: ja, schon gut, schreiben Sie mir das doch alles auf. Schönen Abend noch

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    AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?

    Liebe TE,

    du hast schon viele Tipps bekommen, daher wollte ich noch eine Sache schreiben, die vielleicht noch nicht genannt wurde (ich habe weitestgehend alles gelesen, aber vielleicht das übersehen): es gibt Mediatoren, die man einschalten kann, wenn es solche Konfliktsituationen gibt. Wäre das eine Möglichkeit für die Parkplatzproblematik? Ich meine, du wirst doch durch das Verhalten deines Nachbarn handfest behindert. Es geht nicht, dass einer sein vermeintliches Recht auf Kosten eines anderen durchsetzt. (Sage ich, die eine ähnliche Problematik schon erlebt hat und weiß, wie sehr einem das das Leben zur Hölle machen kann).
    Das andere, was mir einfällt: Dinge ändern sich, Situationen ändern sich.
    Das Kind der Bauers ist noch klein und möglicherweise pflegeleicht. Vielleicht gibt es da auch mal Probleme? Vielleicht kommt das Kind von selber, wenn sein Aktionsradius größer wird? Und das Eis bricht dann? Oder die haben mal Probleme und sind froh, wenn du ihnen als erfahrene Nachbarin hilfst?
    Die Nachbarn nebenan sind "ältere Herrschaften", wie du schreibst. Auch deren Situation kann sich mal ändern und es gibt vielleicht eine Annäherung. Wie heißt dieser Spruch: Es ist noch nicht aller Tage Abend.
    Es ändert sich immer alles, so wie es im Moment ist, bleibt es bestimmt nicht. Ich wünsche dir, dass du viel Kraft hast, das durchzustehen.

  8. Inaktiver User

    AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?

    Liebe Kenzia, nix für ungut, aber ich habe Ohren und spreche deutsch. Ich weiß wann ich beleidigt werde.
    Und nein, eine Hirnerkrankung war nicht die Ursache. *Kopfschüttel*


    Wir haben am Gartenzaun einiges privates ausgetauscht. Tatsächlich wissen die Hubers mehr über mich als ich über sie. Sie haben ja auch die Trennung mitbekommen.
    Meine Lektion: nicht die Offenheit verlieren, aber gut abwägen, wen ich wie nah an mein Leben lasse. Besonders vorsichtig bei Menschen sein, die von einem ganz anderen Planeten kommen als ich.

    @Dunkelblonde: ich hoffe wirklich, dass die Situation sich mit den Jahren ändert. Einer zieht aus, eine neue Familie ein, das Nachbarskind entwickelt sich zum ausgewachsenen Flegel...man weiß es nicht.
    Was ich in der Parkplatzsache aber nicht tun werde: einen Mediator einschalten.
    Ich stelle mir lebhaft Herrn Bauers Reaktion vor: "Wo's is'n na dees etz füra Krampf weng dera bleede Ziang??"

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    AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Von "arm" sprichst jetzt nur du schon wieder- ich nicht
    Äh nein, das war ein Zitat von dir! Post #19 Du musst schon auch zu dem stehen was du geschrieben hast ;-)

    Taktisch würde ich hergehen und tatsächlich diese Masche mit "armes schwaches Weibchen" abziehen-[...]
    Geändert von Trianta (19.06.2020 um 09:42 Uhr)
    ich habe einen Sohn seit November 2019

  10. User Info Menu

    AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wir haben am Gartenzaun einiges privates ausgetauscht.
    Nur eine Verständnisfrage, weil ich gerade versuche, mir das bildlich vorzustellen:

    wenn es doch einen Gartenzaun gibt - wie konnte/kann Deine Tochter so einfach
    in den Garten der Nachbarn?

    Ganz unabhängig davon - ich würde auch zu keinen großartigen Erklärungen wegen
    ihrer Eigenheiten bzw. Beeinträchtigungen raten. Da klingt immer ein wenig Rechtfertigung
    durch, und das ist beim eigenen Kind nun wirklich nicht angebracht, finde ich.


    Tatsächlich wissen die Hubers mehr über mich als ich über sie. Sie haben ja auch die Trennung mitbekommen.
    Meine Lektion: nicht die Offenheit verlieren, aber gut abwägen, wen ich wie nah an mein Leben lasse.
    Hm, niemand muss sich den Nachbarn gegenüber "öffnen".
    Für mich das das absolut nichts mit mangelnder Authentizität zu tun, sondern schlichtweg
    mit meiner Privatsphäre und meinen Grenzen.

    Ich würde auf der ganz persönlichen Eben auch keinerlei Angriffsfläche bieten wollen.
    Denn letztlich ist alles, was Du in dieser Hinsicht von Dir gibst, Stoff für Interpretationen
    und leider auch für Missdeutungen.

    Gleichzeitig gilt es auch, neugierige Fragen von Menschen, die einem nicht wirklich
    nahe stehen, diplomatisch aber bestimmt abzuwiegeln.

    Man kann auch freundlich, nett und zugewandt mit Nachbarn umgehen, ohne ihnen
    einen "Blick in die eigene Seele" (übertrieben formuliert) zu gewähren. Dazu hat man
    Familie und Freunde.


    Was ich in der Parkplatzsache aber nicht tun werde: einen Mediator einschalten.
    Das würde ich auch nicht tun. Würde alles schlimmer machen.

    Bleibe dabei, einfach anzuläuten, wenn Du wegen dem Parkplatz beeinträchtigt bist.
    Steter Tropfen höhlt vielleicht den Stein ... ;).

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