Antworten
Ergebnis 121 bis 130 von 524
-
19.06.2020, 00:17Inaktiver User
AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?
-
19.06.2020, 04:31Inaktiver User
AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?
Aber natürlich um einen Vorteil zu erreichen!- dein Vorteil liegt in Hilfe-bekommen!

Ist bei mir 1:1 dassselbe.
Und du glaubst nicht, wie viele dieses Zulassen von Männers-Seite als Schwäche bezeichnen!
"Ich brauche keinen Mann!" ist das Schlagwort und alles andere ist Schwäche.
Diese Frauen hier mit ihrem "Todesblick"- wenn ihr den habt, dann ist das schön- nur entspringt auch das einer inneren Haltung. Den Blick kann man sich nicht umlegen wie einen Mantel und daher ist das für Spatz halt auch kein gut folgbarer Weg.
Ich möchte hier anmerken, dass es deine freie Entscheidung ist, wie du sein Verhalten bewertest.
Wenn du wüsstest, dass er vor Jahren eine schwere Gehirnerkrankung hatte und seine Reaktionen heute dahin zu verorten- würdest du dann auch noch von Beleidigung sprechen oder es anders werten?
Ich will das Verhalten von dem Mann nicht bagatellisieren- das war alles wirklich Mist und du bist in einer ganz schwierigen Situation. Gleichzeitig machen unsere eigenen Bewertungen etwas mit uns und wir erschweren ein weiteres Handeln, weil wir dort feststecken.
Ja- das ist ein ganz allgemeines Thema.
Nochmal- ich sprach nicht davon Herrn Bauer Emotionen zu zeigen sondern der Frau Nachbarin.
-
19.06.2020, 04:49
AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?
Es ist nicht nur der Blick, es ist die innere Haltung. Und wie ich einer Person gegenüberstehe. Aufrecht mit Körperspannung.
-
19.06.2020, 04:49Inaktiver User
AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?
Ist doch ok- mein Vorschlag ist eine Idee von mehreren und du suchst dir von den Antworten das aus, was dir entspricht.
Also- zu interpretieren, dass Fragen nach dem Garten zu einer allgemeinen Definition von "unsicher" führen- ist schon wirklich abenteuerlich.
wenn ich richtig lese, hast du mit deinem Schirm aufspannen und keiner weiteren Erklärung dafür gesorgt, dass sich die Nachbarn "eingemauert" gefühlt haben.
Das Problem ist da- wie so oft- dass die Menschen nicht in der Lage sind zu REDEN.
Denn deine Nachbarn hätten genauso gut freundlich fragen können, was das soll- statt dessen wird nur gemotzt- leider sehr üblich in D
Es wäre schade, wenn du die Offenheit in deinem Leben aufgibst- zB nach Gartentipps zu fragen - denn sie sind letztlich das Öl in den unverbindlichen Beziehungen unseres Lebens.
Wenn wir uns keinem anderen Menschen mehr authentisch zeigen können- dann werden wir sehr einsam.
(Querverweis, dass man dann auch nicht authentisch ist sondern eine Rolle spielt
)
Und nochmal- wer würde Gartenfragen mit "unselbständig im ganzen Leben" gleichsetzen?
Das Bild, was von dir in deren Köpfen ist, wird doch von jedem Kontakt geprägt, den sie mit dir hatten- oder was sie von dir mitbekommen haben.
Da könntest du Recht haben, irgend einen Namen dafür- wäre vermutlich gewichtiger als "Entwicklungsstörung", in der Anerkennung davon.
-
19.06.2020, 04:53Inaktiver User
-
19.06.2020, 07:33
-
19.06.2020, 08:01
AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?
Liebe TE,
du hast schon viele Tipps bekommen, daher wollte ich noch eine Sache schreiben, die vielleicht noch nicht genannt wurde (ich habe weitestgehend alles gelesen, aber vielleicht das übersehen): es gibt Mediatoren, die man einschalten kann, wenn es solche Konfliktsituationen gibt. Wäre das eine Möglichkeit für die Parkplatzproblematik? Ich meine, du wirst doch durch das Verhalten deines Nachbarn handfest behindert. Es geht nicht, dass einer sein vermeintliches Recht auf Kosten eines anderen durchsetzt. (Sage ich, die eine ähnliche Problematik schon erlebt hat und weiß, wie sehr einem das das Leben zur Hölle machen kann).
Das andere, was mir einfällt: Dinge ändern sich, Situationen ändern sich.
Das Kind der Bauers ist noch klein und möglicherweise pflegeleicht. Vielleicht gibt es da auch mal Probleme? Vielleicht kommt das Kind von selber, wenn sein Aktionsradius größer wird? Und das Eis bricht dann? Oder die haben mal Probleme und sind froh, wenn du ihnen als erfahrene Nachbarin hilfst?
Die Nachbarn nebenan sind "ältere Herrschaften", wie du schreibst. Auch deren Situation kann sich mal ändern und es gibt vielleicht eine Annäherung. Wie heißt dieser Spruch: Es ist noch nicht aller Tage Abend.
Es ändert sich immer alles, so wie es im Moment ist, bleibt es bestimmt nicht. Ich wünsche dir, dass du viel Kraft hast, das durchzustehen.
-
19.06.2020, 09:02Inaktiver User
AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?
Liebe Kenzia, nix für ungut, aber ich habe Ohren und spreche deutsch. Ich weiß wann ich beleidigt werde.
Und nein, eine Hirnerkrankung war nicht die Ursache. *Kopfschüttel*
Wir haben am Gartenzaun einiges privates ausgetauscht. Tatsächlich wissen die Hubers mehr über mich als ich über sie. Sie haben ja auch die Trennung mitbekommen.
Meine Lektion: nicht die Offenheit verlieren, aber gut abwägen, wen ich wie nah an mein Leben lasse. Besonders vorsichtig bei Menschen sein, die von einem ganz anderen Planeten kommen als ich.
@Dunkelblonde: ich hoffe wirklich, dass die Situation sich mit den Jahren ändert. Einer zieht aus, eine neue Familie ein, das Nachbarskind entwickelt sich zum ausgewachsenen Flegel...man weiß es nicht.
Was ich in der Parkplatzsache aber nicht tun werde: einen Mediator einschalten.
Ich stelle mir lebhaft Herrn Bauers Reaktion vor: "Wo's is'n na dees etz füra Krampf weng dera bleede Ziang??"
-
19.06.2020, 09:21
AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?
Geändert von Trianta (19.06.2020 um 09:42 Uhr)
ich habe einen Sohn seit November 2019
-
19.06.2020, 09:25
AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?
Nur eine Verständnisfrage, weil ich gerade versuche, mir das bildlich vorzustellen:
wenn es doch einen Gartenzaun gibt - wie konnte/kann Deine Tochter so einfach
in den Garten der Nachbarn?
Ganz unabhängig davon - ich würde auch zu keinen großartigen Erklärungen wegen
ihrer Eigenheiten bzw. Beeinträchtigungen raten. Da klingt immer ein wenig Rechtfertigung
durch, und das ist beim eigenen Kind nun wirklich nicht angebracht, finde ich.
Hm, niemand muss sich den Nachbarn gegenüber "öffnen".Tatsächlich wissen die Hubers mehr über mich als ich über sie. Sie haben ja auch die Trennung mitbekommen.
Meine Lektion: nicht die Offenheit verlieren, aber gut abwägen, wen ich wie nah an mein Leben lasse.
Für mich das das absolut nichts mit mangelnder Authentizität zu tun, sondern schlichtweg
mit meiner Privatsphäre und meinen Grenzen.
Ich würde auf der ganz persönlichen Eben auch keinerlei Angriffsfläche bieten wollen.
Denn letztlich ist alles, was Du in dieser Hinsicht von Dir gibst, Stoff für Interpretationen
und leider auch für Missdeutungen.
Gleichzeitig gilt es auch, neugierige Fragen von Menschen, die einem nicht wirklich
nahe stehen, diplomatisch aber bestimmt abzuwiegeln.
Man kann auch freundlich, nett und zugewandt mit Nachbarn umgehen, ohne ihnen
einen "Blick in die eigene Seele" (übertrieben formuliert) zu gewähren. Dazu hat man
Familie und Freunde.
Das würde ich auch nicht tun. Würde alles schlimmer machen.Was ich in der Parkplatzsache aber nicht tun werde: einen Mediator einschalten.
Bleibe dabei, einfach anzuläuten, wenn Du wegen dem Parkplatz beeinträchtigt bist.
Steter Tropfen höhlt vielleicht den Stein ... ;).




Zitieren

