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18.06.2020, 20:24Inaktiver User
AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?
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18.06.2020, 20:26Inaktiver User
AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?
So habe ich früher auch gedacht und gefühlt.
Mittlerweile genieße ich es. Das müsste ich aber auch erstmal lernen ;)
Ich kann den wocheneinkauf natürlich allein ins Haus schleppen... Hab ich seit ewigkeiten nicht mehr gemacht
Ich kann die autoreifen selbst wechseln.... Hab ich ewig nicht mehr gemacht....
Glühbirne, etwas reparieren krieg ich allein hin.... Hab ich seit Jahren nicht gemacht.
Rasen mähen, Hecke schneiden.... Kann ich auch.... Hab ich lang nicht mehr getan
Voller waschekorb muss nach oben.. Usw
Ich genieße es, das mein Mann dieses macht. Nicht weil ich schwach oder dumm bin, sondern weil er es machen möchte. Weil er nicht ansehen will, wie seine Frau die 12 Liter milchpackung inkl. 3 Taschen Lebensmittel schleppt. Er behandelt mich wie eine Prinzessin und ich mag es.
War ungewohnt aber möchte es nicht mehr missen.
Und mir kannst du erzählen was du magst. In uns sind immer noch viele Ur-Instinkte und alle Männer in meinem Leben haben sich gut gefühlt wenn sie durch diese Kleinigkeiten unterstützen konnten. Sie fühlten sich gut, männlich, nützlich usw.
Genauso wie ich als Frau einen Mann möchte der mich im Notfall körperlich schützen kann.
Einen Mann der sich zu helfen weiß.... Und wenn er Blut sieht, nicht ohnmächtig wird
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18.06.2020, 20:39Inaktiver User
AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?
@lustisraus
Mache ich auch so. Hat aber nichts mit Schwäche zu tun, weil dein Mann ( zumindest bei meinem ist es so ) genau weiß, daß du das selber könntest. Ist ein Liebesdienst, den ich (wir ?) gerne annehmen. Dafür darf ich die unangenehmen Telefonate und den Briefverkehr übernehmen.
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18.06.2020, 20:47Inaktiver User
AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?
Ich bin da authentisch. Wenn ich wo Hilfe brauche, frag ich.
Ich hab oft bei den Hubers nach Gartentipps gefragt. Weil ich da wenig Erfahrung hatte und sie die gern gegeben haben. Einmal hab ich mich auf meiner viel zu kurzen Leiter und der Heckenschere abgemüht. Herr Huber lieh mir gern seine Leiter und knappste selbst die oberen Zweige ab.
Das ist für mich keine Frage von Schwäche, Stärke, Klimperklimper oder Taktik, sondern von normalem sozialen Umgang. Einer hilft, einer dankt.
Das aber jetzt "einzusetzen", um den Kontakt zu jemand aufleben zu lassen, der mich unterste Schublade beleidigt hat, entspricht mir null Komma null.
Das empfände ich tatsächlich als unwürdig und würde meiner Tochter nur über meine Leiche so ein Verhalten vorleben wollen.
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18.06.2020, 20:49Inaktiver User
AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?
Ja, so kenne ich das auch.
Ich hatte zuvor auch schon geschrieben das ich für Spatz das nicht empfehlen würde auf Bezug zu den Nachbarn.
Allgemein ist es für uns Frauen in solchen Situationen nicht immer einfach.
Sind wir zu selbstbewusst.... Sind wir emanzen.... Ohne Mann kommt dann gerne auch der Spruch: kein Wunder das du keinen Mann abbekommt...
Deswegen freundlich und bestimmt und auf keinen Fall die Emotionen zeigen.
Da wartet Herr Bauer bloß drauf.
Ich denke schon das es wieder werden kann und Herr Bauer am Ende der Depp dort ist
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18.06.2020, 21:28
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18.06.2020, 21:49Inaktiver User
AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?
Wie ich bereits schrieb: das ist nicht meins. Und in der jetzigen Situation fände ich es außerdem noch völlig unpassend.
Ich habe früher Hubers oft um Rat gefragt, inzwischen denk ich, das hat ihnen vermittelt, dass ich in anderen Dingen auch unsicher wäre. Ich hab sie damit eingeladen, mich kritischer zu beäugen, als sie es sonst getan hätten.
Davon hab ich bis zu dem Ausbruch am Sichtschutzzaun nichts bemerkt, aber dann kam es raus.
Ich glaube, ein selbständigeres Auftreten wäre besser gewesen. Lieber meine Mutter mit dem grünen Daumen um Rat fragen als die Nachbarn, besser einen Freund um Mithilfe bei der Hecke bitten.
Den Hubers hab ich schon von der Entwicklungsstörung meiner Tochter erzählt, dass wir zu Logo gehen usw..., aber ich glaube, das ist für die neumodischer Kram. Trennungskind und der Mann im Haus fehlt. Ganz einfach.
Oder einfach schlecht erzogen. Das sehen die Bauers unter Garantie genauso.
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18.06.2020, 22:10
AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?

Liebe Spatz - das liest sich nicht gut und wird Dich noch einige Zeit beschäftigen. Aber glaub mir, sobald die nächste Sau durchs Dorf gejagt wird, wendet sich das Blatt wieder. Im Moment liegt Deine Konzentration leider komplett auf dieser Sache.
Es tut mir sehr leid, dass Du Dich so hilflos fühlst gerade in der Situation mit mehreren Parteien, die sich vermeintlich auf die Seite des Neuen gestellt haben. Und ich kann Dir nur raten - nimm selber den Blick von der Angelegenheit - dann verliert sie an Bedeutung. Ich wünsche es Dir!
Geändert von missani (19.06.2020 um 10:00 Uhr)
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18.06.2020, 23:30
AW: Nachbarn - oder: wo bin ich falsch abgebogen?
Genau: heute nennt man das authentisch sein und handeln. Keine Spielchen
>luftraus: du vermischst das auch: ich bin keineswegs wild drauf, alles selber zu machen und ich hab kein Problem, einen - wenn er da ist auch meinen - Mann um Hilfe zu bitten oder darum, etwas zu machen, was er besser kann: weil er geübter ist oder größer oder mehr Muskelkraft hat.
Aber nie würde ich fragen, damit ER sich groß und stark fühlt, jedenfalls nicht, wenn er älter ist als 5
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18.06.2020, 23:46



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