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  1. Registriert seit
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    AW: Wie lernen zu mir zu stehen?

    Zitat Zitat von dieElvis Beitrag anzeigen
    ...keine Ahnung, wie ich da rauskomme?
    Auch abgedroschen, aber mit tiefem Kern: Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht 'was Bess'res findet.

    Lern einen evtl. Partner erstmal kennen. Schau und hör genau hin. Provozier auch einfach mal eine Diskussion, wenn Dir ein Thema z.B. am Herzen liegt und Du sehen möchtest, wie er reagiert?

    Und sag offen, was Du erwartest, wie Du Dir Beziehung/Partnerschaft vorstellst.

    Mehr kann ich leider auch nicht raten.


  2. Registriert seit
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    AW: Wie lernen zu mir zu stehen?

    Zitat Zitat von dieElvis Beitrag anzeigen
    Und Glück habe ich schon, es gibt Menschen mit denen ich weitgehend auskomme...nicht viele, den meisten gehe ich auf Distanz...eben wegen der schlechten Erfahrungen.
    Das ist doch super! Es geht nicht um Quantität, sondern um Qualität. Das sollte Dir bewusst sein.

    Was nutzen mir 100 vermeintliche "Freunde", wenn ich zu 98 % mit denen nix anfangen kann.

    Mir nutzen aber 2 oder 3 oder 4, bei denen ich mich gut aufgehoben (und verstanden(!)) fühle.


  3. Registriert seit
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    AW: Wie lernen zu mir zu stehen?

    @Elvis - es ist nie zu spät. Echt nicht.


  4. Registriert seit
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    AW: Wie lernen zu mir zu stehen?

    Zitat Zitat von dieElvis Beitrag anzeigen
    Wie schaffe ich es, dass die Leute mehr Achtung vor mir haben und ich mal gesehen u d nicht nur übersehen werde?

    Es ist schwierig, Tipps zu geben, wenn man jemanden nicht kennt.
    Der Markt ist bekanntlich voll mit Ratgebern. Nützen tun aber die wenigsten und das liegt nicht nur an den Büchern.

    Leiden ist für manche Menschen eine Möglichkeit.

  5. Avatar von Klecksfisch
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    AW: Wie lernen zu mir zu stehen?

    Zitat Zitat von dieElvis Beitrag anzeigen
    Wie schaffe ich es, dass die Leute mehr Achtung vor mir haben und ich mal gesehen u d nicht nur übersehen werde?
    Indem du bei dir anfängst. Du mußt Achtung und Respekt von dir haben und die Gedanken von dir wichtig nehmen. An den Beispielen, die du angeführst hast, kann man sehen, daß du auch nicht ehrlich zu anderen bist. Du behälst deine Gedanken für dich und sagst etwas ganz anderes als du denkst. Das merken andere Menschen, wenn da bei dir etwas nicht übereinstimmt. Sie nehmen dich möglicherweise nicht ernst und fordern dich mit ihrer Art heraus zu sagen, was dir wichtig ist. Aber das tust du nicht. Vielleicht hast du noch nicht verstanden wie alles funktioniert.
    Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.

    Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)

    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)



  6. Registriert seit
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    AW: Wie lernen zu mir zu stehen?

    Zitat Zitat von Klecksfisch Beitrag anzeigen
    Indem du bei dir anfängst. Du mußt Achtung und Respekt von dir haben und die Gedanken von dir wichtig nehmen.
    Sehe ich auch so. Und ich ergänze: Bevor du Achtung und Respekt vor dir selber hast, musst du herausfinden, warum du es NICHT hast. Und das möglichst detailliert.

  7. Avatar von allymcbeal31
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    AW: Wie lernen zu mir zu stehen?

    Nur kurz, ist schon so spät:

    Zum Ex (und dessen Familie?!):
    Kennst du das Sprichwort
    „Was Paul über Peter sagt, sagt mehr über Paul aus als über Peter“ ?
    Ich weiß nicht ganz, ob das hier passt, aber da du schriebst, sie hätten kein gutes Haar an dir gelassen...
    Ich finde, dieser Satz zeigt einem auf der Stelle, wer hier eigentlich das Problem hat.

    Ein etwas verständnisvollerer Ansatz:
    Jeder, auch dein Ex handelt immer (!) nur nach seiner besten Option. Was er getan hat, tat er immer NUR FÜR SICH, NIE GEGEN DICH.
    Deswegen muss man natürlich nicht jedes Verhalten toll finden oder hinnehmen, aber es hilft, es NICHT PERSÖNLICH zu nehmen.
    Denn es lag nicht an dir, wie du bist, was du tust oder nicht tust. Du bist immer richtig.
    Du hast es dir nicht zu lange gefallen lassen. Es ist ok, so wie es ist. Und beim nächsten Mann weißt du schon mal wieder besser, was du willst bzw eben nicht willst. Und handelst dann genauso für dich, wie der andere für sich.
    Frag dich nicht immerzu „Ahhh, wie kommt denn das jetzt beim anderen an, wenn ich das so oder so sage???“, sondern „Wie will ICH es haben?“ und das sagst du dann ganz ruhig und unaufgeregt.
    Denn darauf kommt es doch auch an, oder? Wie DU es haben willst. Was nützt es dir, wenn du nie was sagst, nie „nein“ sagst, dir häufig unangemessenes Verhalten gefallen lässt?
    Hast du die Hoffnung, dass sich das wie von Zauberhand irgendwie auszahlt und dann alles rosarot wunderschön ist? Never! Die Beziehung (egal ob Mann, Freunde, Eltern (da kenn ich das auch gut...)) entwickelt sich immer mehr, wie du sie gar nicht haben willst.

    So, jetzt ist es doch ein bisschen länger geworden.
    Bitte verstehe meine Gedanken nicht als Rat“schläge“, sondern als Inspiration.
    Ich weiß, dass es nicht immer so easy ist. Und von außen hat man leicht reden.
    Aber es lohnt sich darüber nachzudenken.

    Alles Liebe!

  8. Avatar von Magalie_J
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    AW: Wie lernen zu mir zu stehen?

    Zitat Zitat von dieElvis Beitrag anzeigen
    Möchte endlich ohne schlechtes Gewissen nein sagen können und auf mein Bauchgefühl hören, welches oft das Richtige signalisiert und mich warnt...und ich trotzdem immer wieder in die Kreissäge laufe😥.

    Dann wäre mir manch ungute und schädigende Beziehung erspart geblieben und auch in anderen Bereichen mancher Ärger.
    Wenn du einfach mal auf dein Bauchgefühl hörtest, und das tätest und/oder sagtest, wonach dir ist... was könnte Schlimmeres passieren als schädigende Beziehungen und Ärger in anderen Bereichen?

    Tust oder sagst du nichts, gibt's Ärger und Kack-Beziehungen.
    Tust oder sagst du etwas, gäbe es eventuell auch Ärger und Kack-Beziehungen.

    ABER..
    Womit würdest du dich besser fühlen?

    Wenn du alles schluckst und dich beschissen fühlst?
    Oder wenn du einfach DU bist?

    Wenn du einfach Du bist, kann es zwar sein, dass du dich beschissen fühlst.
    Und zwar deshalb, weil es ungewohnt ist, für DICH einzustehen.
    Wenn du so lange an Chaos gewöhnt bist, macht es im ersten Moment erst mal ein schlechtes Gewissen, wenn man anfängt, das zu tun, was man tun möchte.

    ABER...
    Aber du weißt dann wenigstens, dass du es für DICH getan hast.

    Und glaub mir... je öfter man "man selbst" ist, desto mehr gewöhnt man sich daran.
    Und man merkt, wie viel Spaß es macht, man selbst zu sein.
    Ja, es kann sein, dass es Ärger gibt... aber man ist bei sich... man ist sich selber treu.

    Und die Leute, die dann noch auf dir rumhacken wollen... dir sagen wollen, wie du zu sein hast etc.... meine Güte, die Leute haben dann in deinem Leben nichts mehr zu suchen.
    DU bist diejenige, die auswählt, wer in den Genuss deiner Freundschaft, Bekanntschaft kommt.
    Und DU bist diejenige, die in Beziehungen Grenzen setzt und NEIN und STOPP sagt, wenn Grenzen überschritten werden.

    Du bist kein Opfer.
    Du bist eine Frau, deren Bauchgefühl anschlägt und die weiß, wann es Zeit ist, sich aus unguten Situationen/Beziehungen zurückzuziehen.

    Hab einfach den Mut, auf dein Bauchgefühl zu hören und dann das zu tun, was du tun möchtest.
    Wenn du das tust, musst du nicht auch nicht wehren wie in einem Kampf.

    Zitat Zitat von dieElvis Beitrag anzeigen
    Habt ihr Erkenntnisse in diesem Zusammenhang?
    Ja.
    Ich musste das, was ich oben geschrieben habe, auch erst lernen und bin dabei, immer noch zu lernen.

    Was mir immer hilft, ist die Frage

    Was würdest du anders machen, wenn du 100% wüsstest, dass dich niemand kritisiert und verurteilt?


    Ich denke oft über diesen Satz nach. Im Kleinen und im Großen.
    Wenn ich mir diese Frage stelle, bin ich dazu gezwungen darüber nachzudenken, was tue ich für mich und was tue ich, um bei anderen nicht anzuecken.
    Was verkneife ich mir, obwohl ich gar nicht verkneifen muss oder will... ?

    Bei der Frage und deren Beantwortung habe ich schon eine Menge über mich gelernt.
    Ich finde, es lohnt sich, sich immer mal wieder damit auseinander zu setzen.
    Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln,
    einem Affen zuzunicken und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.

    (Maxim Gorki)


  9. Registriert seit
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    AW: Wie lernen zu mir zu stehen?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen

    Ein sog. Frühwarnsystem zu haben, ist die eine Sache; Angst nochmal ne ganz andere Liga.
    Der Satz ist mir ins Auge gesprungen und lässt mich nicht mehr los 🤗
    Wenn ich es schaffen würde, mein verlässliches Frühwarnsystem von meiner hemmenden Angst zu differenzieren und damit umgehen zu lernen...wäre mein Leben eine echte Bereicherung.

    Durch die Rückschläge im familiären, partnerschaftlichen und beruflichen Umfeld, wo ich oft zu gutmütig und naiv rangegangen bin...laufe ich gerade wie eine ferngesteuerte Maschine durch Die Welt, als Schutzschild...in Wirklichkeit möchte ich wieder Lebensfreude, Leidenschaft und Hingabe spüren...


  10. Registriert seit
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    AW: Wie lernen zu mir zu stehen?

    Zitat Zitat von luftistraus Beitrag anzeigen

    Beispiel:

    Wir sind wo eingeladen und da ist Frau X neu dabei. Auf dem Nachhauseweg oder daheim sagt er dann zu mir: Die Frau X ist ne taffe Frau hat mich beeindruckt.

    Wenn ich der gleichen Meinung bin stimme ich zu..... wenn ich anderer Meinung bin... sage ich das auch.
    Danke für das Beispiel 🌺.
    Dies zeigt meiner Meinung nach, dass du und dein Mann eine verbindende, Liebes- und Freundschaftssbasis habt, in welcher jeder ehrlich sein kann, ohne den anderen zu verletzen. Finde ich schön 😊

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