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  1. Inaktiver User

    AW: Wie lernen zu mir zu stehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt so viele Möglichkeiten die erwähnenswert wären: wie Schreiben zum Beispiel.
    Es muss doch nicht immer alles bei Therapie landen...

    Ich wiederhole mich - ich weiß.
    Schreiben kann - begleitend zur Therapie - eine Möglichkeit sein.
    Zum Beispiel in einem Reflektions- oder Tagebuch.

    Nur schreiben - ohne professionellen Input - verläuft meiner Meinung nach im Sande.

  2. Moderation

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    AW: Wie lernen zu mir zu stehen?

    @dieElvis, du schriebst doch, du hättest bereits Therapieerfahrung, oder verwechsele ich das?

    Wenn ich richtig liege, wie stehst du dazu? So im Rückblick: War es das, was du gebraucht hast, hättest du dir etwas anders gewünscht? Was brauchst du *jetzt*? Was könnte dir helfen, dahin zu kommen, wo du hin willst?

    Ich hatte die glückliche Erfahrung, daß mir das, was ich an Therapie oder Beratung brauchte und bekommen habe, immer schnell und nachhaltig geholfen hat, da meine Probleme meist konkret waren und das Haupthindernis, daß ich mich festgefressen hatte und eine neue Stimme mit einer neuen Perspektive hören mußte. Damit stehe ich Therapie natürlich positiver gegenüber als jemand, bei dem die Anstrengung größer und Erfolge so lala waren....
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Wie lernen zu mir zu stehen?

    Das geht mir auch so @wildwusel . Meine Situation ist insofern mit der von @dieElvis vergleichbar, dass ich ebenfalls getan hatte, was ich aus meiner Sicht tun konnte, aber eben über einen bestimmten Punkt nicht hinauskam.

    Der richtige Therapeut kann dann die entscheidenden Impulse mit dem Klienten herausarbeiten und neue Sichtweisen mit dem Klienten erarbeiten.

    Mir hat das sehr geholfen. Ich kenne aber auch Fälle in denen entweder der Therapeut nicht der richtige war oder der Klient schon im vorhinein wusste, dass das alles nichts bringt. In diesen Fällen kann das nichts werden.

  4. Inaktiver User

    AW: Wie lernen zu mir zu stehen?

    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen
    Der richtige Therapeut kann dann die entscheidenden Impulse mit dem Klienten herausarbeiten und neue Sichtweisen mit dem Klienten erarbeiten.
    So habe ich es auch erfahren.

    Ich hatte ebenfalls das Glück, den richtigen Therapeuten erwischt zu haben.
    Irgendwann war die Therapie abgeschlossen und ich ging in mein Leben hinaus und es war gut so..

    Etliche Jahre später ergab sich eine Situation, die mich völlig aus der Bahn geworfen hat.
    Enge Freunde waren in dieser Situation keine Hilfe und auch keine Option auf Hilfe.

    Ich erinnerte mich an meinen damaligen Therapeuten, der mit mir seinerzeit ein ganz anderes Thema erarbeitet hatte.
    Aber... es war ein Mensch, der von mir rückhaltlos alles wusste, ein Mensch, zu dem ich Vertrauen hatte und von dem ich wusste, dass er aus mir das Beste und das Richtige herausholen würde.

    Hätte ich ihn damals nicht gehabt, würde ich wohl heute in die Irre laufen.

  5. Inaktiver User

    AW: Wie lernen zu mir zu stehen?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    @dieElvis, du schriebst doch, du hättest bereits Therapieerfahrung, oder verwechsele ich das?

    Wenn ich richtig liege, wie stehst du dazu? So im Rückblick: War es das, was du gebraucht hast, hättest du dir etwas anders gewünscht? Was brauchst du *jetzt*? Was könnte dir helfen, dahin zu kommen, wo du hin willst?

    Ich hatte die glückliche Erfahrung, daß mir das, was ich an Therapie oder Beratung brauchte und bekommen habe, immer schnell und nachhaltig geholfen hat, da meine Probleme meist konkret waren und das Haupthindernis, daß ich mich festgefressen hatte und eine neue Stimme mit einer neuen Perspektive hören mußte. Damit stehe ich Therapie natürlich positiver gegenüber als jemand, bei dem die Anstrengung größer und Erfolge so lala waren....
    Schön für dich, meine ich wirklich so.
    Aber, kennst du keinen Menschen der sich auch in Therapien fest gefressen hat?
    Meine kleine Schwester zum Beispiel.

    Jemandem dem wie ihr so wirklich deutlich und nachhaltig in Kindheit Unrecht getan wurde, dem wird das wohl immer bestätigt, der bezieht daraus auch Power und Kraft. Hat sie auch.

    Aber, das Leben wurde für sie zur Einbahnstrasse, wortwörtlich.
    Sie ist zum Beispiel von ihrer Wohngesellschaft wegen "Störung des Friedens" aus der Wohnung raus geklagt worden.
    Mit Erfolg. Warum? Nicht weil sie der Unruhestifter gewesen ist sondern weil sie mit jedem Scheiß zur Gesellschaft gerannt ist...

    Neben bei gesagt finde ich den Satz oder den Rat: mach ne Therapie auch so oberflächlich.
    Nicht wirklich mal an nem Menschen interessiert.

    Was hatte mir an meiner Kurz-Therapie mal geholfen?
    Verständnis, Akzeptanz und Respekt. Gegenseitige Sympathie auch noch. Und Geduld.

    Den Ausgang aus meinem Dilemma musst ich schon allein finden.
    Das finde ich auch richtig.

  6. Inaktiver User

    AW: Wie lernen zu mir zu stehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Schreiben kann - begleitend zur Therapie - eine Möglichkeit sein.
    Zum Beispiel in einem Reflektions- oder Tagebuch.

    Nur schreiben - ohne professionellen Input - verläuft meiner Meinung nach im Sande.
    Ich meine kreatives Schreiben.
    Man muss es schon ne Weile praktizieren.

    Dann löst sich das Gefühl: es verläuft im Sande, den Begriff finde ich an und für sich schon sehr treffend.
    Dann kehrt es sich um: man sortiert sich.

    Bei mir war es anfangs so: ich dachte was soll der Scheiß - bis es sich umkehrte und ich dachte: darüber muss ich mal schreiben.

    Es ist bestimmt nicht für Jeden das Richtige, aber, es kann eine Hilfe sein.
    Was ich schätze ist das "Geheime", es erfährt keiner, die Hefte werden alle schön ordentlich von mir vernichtet.
    Ich lese auch nie was nach. Sonst könnte ich mich vielleicht nicht mehr leiden....

  7. Inaktiver User

    AW: Wie lernen zu mir zu stehen?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    @dieElvis, du schriebst doch, du hättest bereits Therapieerfahrung, oder verwechsele ich das?

    Wenn ich richtig liege, wie stehst du dazu? So im Rückblick: War es das, was du gebraucht hast, hättest du dir etwas anders gewünscht? Was brauchst du *jetzt*? Was könnte dir helfen, dahin zu kommen, wo du hin willst?
    @wildwusel:
    Yes, meine erste richtige Therapie habe ich bereits hinter mir 😃. Allerdings habe ich mich davor auch lange gegen Therapie gesträubt...erstmals ich aufgrund eines Burn Outs vor 10 Jahren gezwungen war, mir Hilfe zu holen, habe ich aktiv eine Psychotherapie gesucht.
    Es war genau die passende Psychologin und Therapieform, das habe ich jedoch erst danach und mit Abstand erkennen können.

    Vor vier Jahren dann ein neuer Versuch, aufgrund der Beziehungsprobleme...da habe ich den Therapeut nur nach der Sympathie ausgewählt....leider war er fachlich falsch für mich...habe ich erst nach 25 Sitzungen geschnallt 🤔.

    Was ich von der aktuellen Therapie erwarte? Eventuell erhoffe ich mir Erkenntnis darüber, warum gerade alles um mich abbricht, auf was ich gebaut hatte und wie ich wieder zur inneren Stabilität und Gelassenheit komme.
    Indirekt würde ich gerne meinen Bekanntenkreis erneuern und doch irgendwann mal wieder einen Partner haben.

    Ob das die Therapie erfüllt....eher nicht.

  8. Inaktiver User

    AW: Wie lernen zu mir zu stehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Enge Freunde waren in dieser Situation keine Hilfe und auch keine Option auf Hilfe.



    Hätte ich ihn damals nicht gehabt, würde ich wohl heute in die Irre laufen.
    @Magalie_J 🌹.
    Danke, dies sind auch meine Erfahrungen. Daher habe ich mir aktuell wieder professionelle Begleitung gesucht.

  9. Inaktiver User

    AW: Wie lernen zu mir zu stehen?

    Ihr Lieben!

    Lese hier noch fleißig mit, mir fehlt nur gerade die Kraft und Energie mich an eurem Austausch zu beteiligen.
    Finde ihn jedoch sehr gut und kann beide Seiten nachvollziehen!
    Es sprechen für mich Punkte gegen eine reine, dauerhafte Therapie und gleichzeitig aber auch Gründe dafür.

    Denke es kann einen weiter bringen? Wenn man sich einlässt und die passende Form gefunden hat.
    Trotzdem muss man aufpassen, Psychotherapeuten nicht als Allheilmittel zu betrachten oder sich dadurch noch mehr runterziehen zu lassen. Sich in seinen Leid nur bestätigt zu wissen oder die Schuld in der Kindheit zu suchen...bringt nir kurzfristig Erleichterung.
    Oft wirkt eine Therapie auch nicht sofort...und sollte, wie ich finde, auch keine Abhängigkeit vom Psychologen nach sich ziehen.

    Eventuell hilft mir das alles nicht, aus meiner Isolation raus zu kommen und mich zu trauen zu mir zu stehen!?
    Warum ich das denke? Weil ich vor vielen Jahren die falsche Stadt zum Leben ausgewählt habe und mich bis heute dort fehl am Platz fühle...das kann eine Therapie nicht weg heilen 😥

  10. User Info Menu

    AW: Wie lernen zu mir zu stehen?

    Ja, äh. Du darfst jederzeit wieder umziehen (okay, nach Corona ;-)

    Was steht dir im Weg? Und nicht nur in Hinblick auf Wohnort.

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