Also ich schreib mal hier keinen Einzelnen an:
was mir fehlt sind die Hinweise auf Orientierung im Leben und Halt finden.
Und die soll nun ein Therapeut geben?
Was ich mit Orientierung meine kann für jeden Menschen was Anderes sein.
Und Halt auch.
Kenzia,
ich glaube nicht an deine Theorie.
Was du meiner Meinung nach unterschlägst sind eben nicht nur mein Verweis auf Obiges sondern auch so der normale Alltag. Sich mit Freunden austauschen können, auch mal einfach Ratschläge anhören können.
Unser Alltag und unser Leben ist heute so oberflächlich und auch unverbindlich geworden, dass es eben gar nicht mehr zu festen Bindungen kommt.
Also - wie gesagt - ich glaube eher nicht an einen Schaden im System wenn das Leben so wie bei dieElvis verläuft.
Man kann es natürlich immer so sehen.
Das ist lediglich meine Meinung - und eben auch meine Erfahrung.
Bitte nicht mit Kritik an deiner Person verstehen -oder an denjenigen die hier schreiben.
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Thema: Wie lernen zu mir zu stehen?
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29.04.2020, 09:31Inaktiver User
AW: Wie lernen zu mir zu stehen?
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29.04.2020, 10:12
AW: Wie lernen zu mir zu stehen?
@Scheherezade
Ich sage Bildung beinhaltet Werte und .....".es macht Menschen zu klügeren Teufeln"ist ja wohl Deine Erkenntnis, die ich
nicht teile !!!!
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29.04.2020, 10:50Inaktiver User
AW: Wie lernen zu mir zu stehen?
Wieso fehlt ein Hinweis- mit der Therapie ist doch ein riesiger Hinweis gegeben worden

1. der Therapeut gibt dir gar nichts!
Geben könnte man einen Kompass und ein Geländer
dafür ist ein Therapeut aber nicht der richtige Ansprechpartner
ABER: der Therapeut kann mit DIR an DEINER Orientierung und DEINEM Halt arbeiten. Wobei "die Arbeit" der Klient macht- das nimmt dir niemand ab.
2. Es wird vielleicht jeder eine andere Beschreibung zum Thema Orientierung und Halt haben- jeder hat andere Bilder in sich. Aber wir reden von einem Gefühl- dem Gefühl orientiert zu sein, dem Gefühl Halt zu haben- ich glaube, dass wir da alle von demselben sprechen.
Ich unterschlage gar nichts- ich beziehe es mit ein- und zwar, dass genau DAS die TE schon seit vielen Jahren so macht. Offenbar ja mit einem wahnsinnigen Erfolg
*Ironie*
Also wäre dann jetzt doch Therapie eine Möglichkeit.....???
Wieder diese Verallgemeinerung...- schonmal von "immer stimmt nie" gehört?
Und es ist doch ok, wenn du es anders siehst- hier darf doch jeder seine Sicht darlegen und die TE bestimmt letztlich für sich alleine, was sie damit macht.
Mach ich nicht- alles ist gut- ich finde so einen Austausch gut, denn er erklärt und vertieft alle Gedanken und das macht Spaß und lädt zum Nachdenken ein.
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29.04.2020, 10:59Inaktiver User
AW: Wie lernen zu mir zu stehen?
Kenzia,
ist schon gut.
Ich bin ja auch nicht grundsätzlich gegen Therapien.
Ich fürchte aber ein wenig - mit dem was du da aufführst würden sich Therapeuten ein wenig überfordert fühlen.
Zu Recht, wie ich meine.
Die müssen ja auch Distanz wahren.
Die positive Psychologie ist auch eine recht neue Seite.
Es würde mich natürlich freuen käme die TE an eine warmherzige Person die sich nicht scheut auch mal zu trösten.
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29.04.2020, 11:03Inaktiver User
AW: Wie lernen zu mir zu stehen?
Also ich bitte dich.
Oben in meiner Signatur steht wessen Erkenntnis das sein könnte...
Du musst ja auch nicht meiner Meinung sein, oder meiner Gesinnung etc...
Ich erwarte schon von einem Menschen mit nem hohen Bildungsgrad erstmal ein gewisses Niveau.
Und bin dann eben enttäuschter als wenn es sich um einen Menschen mit keinem oder geringen Bildungsniveau handelt.
Abitur nannte man früher Reifezeugnis.
Und - ehrlich gesagt: ich finde sogar: Bildung verpflichtet. Sonst ist es das Papier nicht wert auf dem der Abschluss steht.
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29.04.2020, 11:08Inaktiver User
AW: Wie lernen zu mir zu stehen?
Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung und von anderen berichten, dass die Arbeit mit eigenen Anteilen gängig, möglich und mit sehr guten Erfolgen gekrönt ist.
Von was ich rede, ist kein Hexenwerk sondern übliche Praxis.
Alternativ könnte es hier noch Richtung Traumatologie gehen- auch dafür gibt es spezielle Therapeuten.
Soweit würde ich jetzt aber noch gar nicht gehen.
Du meinst, wovon ich rede, ist die positive Psychologie??
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29.04.2020, 18:57Inaktiver User
AW: Wie lernen zu mir zu stehen?
Das ist nicht immer von Erfolg gekrönt, das weißt du auch.
Schon alleine von den Schilderungen hier in der Bri.
Ich finde, du unterschätzt den Mut.
Außer wäre das ja im Bereich des Privat-Bezahlens was du beschreibst.
Die Krankenkassen zahlen nur bei einschlägigen Diagnosen.
Es gibt so viele Möglichkeiten die erwähnenswert wären: wie Schreiben zum Beispiel.
Es muss doch nicht immer alles bei Therapie landen...
Ich wiederhole mich - ich weiß.
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30.04.2020, 10:24
AW: Wie lernen zu mir zu stehen?
Natürlich MUSS es keine Therapie sein, aber es KANN sehr wohl eine Therapie sein.
Was Krankenkassen zahlen und was nicht, kommt auf einen Versuch an. Ich halte es für geradezu unverantwortlich, einfach daher zu behaupten, sie würden nur bei einschlägigen Diagnosen zahlen. Man muss abklären, dass nichts körperliches (Nährstoffmangel z B) dahintersteckt aber es muss keine Diagnose geben.
Im Fall von dieElvis habe ich den Eindruck, dass sie kämpft, aber so langsam mit ihrem Latein am Ende ist. Diese Situation habe ich auch erlebt, mir hat eine Therapie dabei sehr geholfen, neue Werkzeuge in die Hand zu bekommen. So große Schritte nach vorn hätte ich ohne Therapie nie machen können.
Liebe Scheherazade, mir scheinen deine Vorstellungen von Therapie etwas weltfremd. Du negierst völlig, dass es verschiedene Arten davon gibt, um nur ein Beispiel zu nennen. Therapeuten sind auch nicht dazu da, um dich zu trösten, sondern um mit dir daran zu arbeiten, dass du wieder auf die Beine kommst.
liebe Grüße
türkis
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30.04.2020, 10:39Inaktiver User
AW: Wie lernen zu mir zu stehen?
Hallo Scheherzade,
Hervorhebung von kenzia
Was genau ist "Erfolg" ?- das Arbeiten in der Psychologie hat eine immense Beweglichkeit in sich. Es ist ja kein Motor, der nur zum Laufen gebracht werden soll.
Den Mut für was oder von wem?
Als ob es ein Problem für einen Therapeuten wäre, einen Diagnoseschlüssel zu finden, der eine Therapie bezahlt!
Du meinst vielleicht, dass es ein Muster gibt, nach dem eine Diagnose gestellt wird und dann wird das Muster "zur Heilung" abgearbeitet- und es darf nur das verwendet werden, was vorgeschrieben ist.
Ist aber nicht so- ein Therapeut ist in seiner Arbeit sehr frei und jeder arbeitet auch ein bisschen anders.
Wir können auch davon ausgehen, dass wir hier nur einen Teil der Problematik sehen und sich noch sehr viel mehr finden würde, wenn man konkreter hinschaut.
Na dann erwähne doch die vielen Möglichkeiten, die in deinen Augen erwähnenswert wären!
Ich habe keinen Anspruch auf Vollständigkeit - wir lesen hier doch auch immer nur einen Ausschnitt des tatsächlichen Lebens!
Die Therapie erscheint mir bei dem, was erzählt worden ist, am sinnvollsten.
Das ist meine Meinung- und gut ists.
Wenn du was anderes denkst, kannst du deine Meinung ebenso schreiben- letztlich entscheidet immer nur der Themeneröffner, was er für sich macht.
Hervorhebung von kenzia
unübersehbar- stimmt.
Wir drehen uns jetzt hier im Kreise und es liegt mir auch fern, dich mit meiner Sichtweise überzeugen zu wollen.
Bei "immer und alles" hört jeder Spielraum auf und es geht nur noch um Standpunkte, die verteidigt werden statt um einen beweglichen Raum, in dem Weite und Wahl möglich ist.
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30.04.2020, 11:11
AW: Wie lernen zu mir zu stehen?
@kenzia
Deine Antworten sind hilfreich und in die Tiefe gehend......nochmal DANKE !
"
@Scheherezade
Wovor hast Du Angst? Warum verurteilst Du alle "Bildungsgrade pauschal:freches grinsen und warum gleich Zurückweisung
und Angriff? Z.B. bei meinen post`s?
Mußt nicht antworten .....besser erklären kann kenzia......sonst drehen wir uns auch im Kreise nicht nur de.Elvis.
Hilfen ignorierst Du und siehst die Welt nach eigenen Wünschen.?
Wir alle leben in dieser heutigen Zeit, geprägt von Egoisten.....Empathie reduzierten ....Mitmenschen.
Auch ich bemühe mich damit klar zu kommen und weiß ...ändern kann ich mich nur selber .....in diesem Sinne um mich zu schützen .
L.G.


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