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Thema: Bin ich ein Sexist?
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28.02.2020, 12:32
AW: Bin ich ein Sexist?
see you on be friends online!
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28.02.2020, 12:34
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28.02.2020, 12:36
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28.02.2020, 12:41
AW: Bin ich ein Sexist?
Aktuell sitzen noch jede Menge CDU-Politker in Regierungsverantwortung, die vor wenigen Jahren noch dafür gestimmt haben Vergewaltigung in der Ehe straffrei zu halten. Darunter sogar ein aktueller Minister. Auch die Position homosexuellen Partnerschaften, unverheirateten Partnerschaften und kinderlosen Partnerschaften finanziell zu benachteiligen spricht Bände.
Und ich bezweifle stark dass man schwierigkeiten haben würde, CDU-Wähler zu finden die öffentlich zugegeben bestimmte Sexualpraktiken zu diskriminieren.
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28.02.2020, 12:43
AW: Bin ich ein Sexist?
teilweise gefettet von mir
mir scheint, es handelt sich nicht um ein Problem mit dem wollen - womöglich hapert es am können
nein, nicht alles zusammen
aber es wäre ein sinnloses Unterfangen, Dir das erklären zu wollen!
Sämtliche Versuche scheinen an Dir vorbeizugehen, ohne irgendein Verstehen auszulösen.life is all about
finding people who
are your kind of
CRAZY
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28.02.2020, 13:16
AW: Bin ich ein Sexist?
Sehr erfrischend mal eine etwas liberalere Position zu hören. Ich möchte gerne alle Fragen beantworten:
(1) Selbstverständlich soll auch jede Frau Beziehungen führen dürfen wie ich es für mich beanspruche. Es spielt für mich dabei keine Rolle ob man ein Mann oder Frau ist. Ein Mann sollte das dürfen ohne als sexistischer, sexsüchtiger Bindungsgestörter betiltelt zu werden (so wie ich hier bezeichnet wurde) und eine Frau sollte das dürfen ohne als "Schlampe" oder "Nutte" betitelt zu werden. Leider kommt das sehr häufig vor. Es hat seinen Grund warum Striplokale für Frauen i.d.R. nicht zugänglich sind. Den Männern ist das egal, es sind die Tänzerinnen, die sich bei den abwertenden Blicke der Frauen unwohl fühlen. Ich finde das sehr schade.
(2) Männer die Frauenfußball lustig finden, sind meist übergewichtige alte Säcke die keine 10km am Stück laufen können. Das kann man kaum ernst nehmen. Sollen sie doch mal gegen eine professionelle Frauenmannschaft spielen.
(3) Ich finde die sexualisierte Darstellung von Menschen auch bei Produkten, die nichts mit Nacktheit zu tun haben O.K. Das Problem ist nicht die Nacktheit, sondern die Tendenz in der Regel nur nackte Frauen auf Autos zu legen. Ich kritisiere, dass es so wenige halbnackte Männermodels gibt, die dafür gebucht werden. Aber die Nacktheit und die Sexualität ist nichts was ich falsch finden könnte.
Wobei man sagen muss, dass diese Praxis mittlerweile eher nur bei billigen Tunertreffen üblich ist. Bei klassischen Automessen ist das mittlerweile ungewöhnlich. Beim Formel 1 Rennen in Monaco gab es zum Beispiel ausschließlich Grid Boys um den hetersexuellen, weiblichen Fans bzw. schwulen Fans einen Gefallen zu tun. Ist doch ne feine Sache oder nicht? Von mir aus gerne ständig gemischt. Hauptsache die sexuelle Freiheit des Menschen wird vollständig toleriert und keinem eine prüde Sexualmoral diktiert oder Frauen die Spaß an sowas haben sich Beleidigungen anhören müssen.
(4) Das von mir geschilderte Flirtbeispiel wurde mittlerweile völlig umgedeutet und einiges dazu gedichtet. Es ist aber sowieso nur eine einzelne Situation die mir vor kurzem passiert ist. Eine "Masche" oder irgendeinen tieferen Plan sollte man da jetzt nicht reininterpretieren. Vielleicht erklärt das einiges:
Letzte Woche habe ich in einer etwas schickeren Diskothek zwei jüngere Frauen gesehen und angesehen. Eine davon hat meine Blicke bemerkt und etwas schüchtern weggeschaut. Daraufhin habe ich die beiden mit einem freundlichen "Hi, wie gehts?" angesprochen. Nach kurzem Gequatsche und Vorstellung meines Freundes, fragte ich sie ob sie mir mit ihrer Art aus dem Strohhalm zu trinken etwas mitteilen möchte. Was tatsächlich sehr auffällig war. Sie meinte ich solle mal ein Gentleman sein und ihnen erstmal ein Getränk anbieten, bevor ich mit ihr flirte. Das würde sich so gehören. Daraufhin sagte ich ihr in ironischen Ton und mit einem Lächeln, ich würde ihr am Liebsten zunächst einmal ein paar ordentliche Schuhe kaufen. Sie trug Chucks und war eher "alternativ" gekleidet und für diese Disko eher ungewöhnlich war. Was eigentlich auch der Grund war, warum ich sie interessant fande und sie ansprechen wollte. Für meinen Kumpel war das alles schon etwas zu viel und er meinte ich solle mal nicht immer direkt so dreist sein.
Ich persönlich fande meine Reaktion aber durchaus vertretbar für die charmant freche Frage nach einem kostenlosen Getränk. (JohnnySilver Beitrag Nr. 24)
Dann die präzisere Erklärung der Situation mit dem Strohhalm:
"Ich dachte mir schon fast, dass ich mit dem Beispiel jetzt ein visuelles Bild einer Frau erzeuge die angeblich an einem Strohhalm gelutscht hat. So wars natürlich nicht, sie hat einfach nur aus ihrem Getränk getrunken und mich dabei angelächelt. Darauf hin sagte ich ungefähr sowas wie "Willst du mir damit etwas sagen?". Es war eher als Witz gedacht, der auf ironische Weise mit stereotypischen "Am Strohhalm nuckeln" - Bild spielt." (JohnnySilver Beitrag Nr. 42)
Und der letzte Versuch:
"Es ist immer schwierig eine so komplexe Kommunikation wie einen Flirt mal so eben in einen kurzen Beitrag zu packen. Das meiste läuft schließlich nonverbal ab. Versuch dir die Szene so vorzustellen, dass wir im Gespräch waren und sie in dem Moment in dem ich spreche in einer etwas auffälligen Weise gleichzeitig lächelt, trinkt und mir in die Augen schaut. Man konnte auch ihr in dem Moment ansehen, dass sie bemerkte, dass das gerade etwas "seltsam" wirkte. Das habe ich bloß verbalisiert mit der Frage, ob sie mir damit etwas mitteilen möchte. Sie wollte mir auch in diesem Moment nicht tatsächlich etwas mitteilen, sondern wirkte nur irgendwie unbeholfen durch gleichzeitges Lächeln, in die Augen sehen und Trinken. Durch die Frage nach einer Botschaft habe ich nur ironisch suggerieren wollen, sie würde gerade diletantisch versuchen mit mir zu flirten. Durch das Stereotyp mit dem Strohhalm, dass hier offensichtlich viele getriggert hat. Es war uns natürlich beiden klar, dass dies nicht wirklich ihre Intention war." (JohnnySilver Beitrag Nr. 52)
(5) Wenn eine volljährige Frau gerne als leicht bekleidete Hostess arbeiten möchte, das gerne mal ausprobieren will, sehe ich darin kein Problem. Wenn ich eine Tochter hätte dürfte sie genau das selbe tun wie ein hypothischer Sohn.Geändert von JohnnySilver (28.02.2020 um 14:20 Uhr)
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28.02.2020, 14:14
AW: Bin ich ein Sexist?
Es gab hier allerdings schon eine Menge Userinnen, die die gleiche Position wie ich vertreten haben.
Du hast mich nicht verstanden. Man kann Frauenfußball doof und lustig finden, weil er nicht hart genug ist, oder nicht professionell genug, oder weil die Spielweise nicht kämpferisch genug ist, was weiß ich. Aber wenn man fußballspielende Frauen nur deshalb blöd findet, weil halt die Damen in den Trickots und den weiten Hosen und den langen Kniestrümpfen nicht gut und sexy aussehen, dann ist das halt die Denke, Frauen haben egal was sie tun, und wenn es nur auf dem 08/15 Vereinsplatz Fußball spielen ist, wo eh keiner zuschaut, eben auch gut und sexy auszusehen. Und das kommt halt auch schon vom 16-jährigen Dumpfbacken, sorry, und dann frage ich mich schon, woher kommt diese Denke?(2) Männer die Frauenfußball lustig finden, sind meist übergewichtige alte Säcke die keine 10km am Stück laufen können. Das kann man kaum ernst nehmen. Sollen sie doch mal gegen eine professionelle Frauenmannschaft spielen.
Es geht doch nicht um prüde Sexualmoral und wie man über Frauen denkt, die das machen. Es geht um ein Bild und die Rolle der Frau, die durch die Medien verbreitet wird. Es hat sich ja auch schon einiges geändert. Keine Ahnung, ob sich noch mehr verändert, wenn man neben der nackten Frau jetzt noch einen nackten Mann legt. Ich persönlich fühle mich in meiner Sexualität auf jeden Fall nicht eingeschränkt, wenn man auf beides verzichtet, aber vielleicht bin auch schon zu alt dafür.Hauptsache die sexuelle Freiheit des Menschen wird vollständig toleriert und keinem eine prüde Sexualmoral diktiert oder Frauen die Spaß an sowas haben sich Beleidigungen anhören müssen.
Ich bin sehr gespannt, ob du das tatsächlich noch so siehst, wenn du mal eine Tochter hast. Aber kann ja sein, da will ich dir gar nichts unterstellen. Ich kenne auf jeden Fall keinen Vater, der bei dem Gedanken keinen leicht erhöhten Blutdruck hätte.(5) Wenn eine volljährige Frau gerne als leicht bekleidete Hostess arbeiten möchte, das gerne mal ausprobieren will, sehe ich darin kein Problem. Wenn ich eine Tochter hätte dürfte sie genau das selbe tun und lassen was sie will.
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28.02.2020, 14:37Inaktiver User
AW: Bin ich ein Sexist?
Wundert mich schon ein wenig, dass man als Psychologe hier fragen muss, aber gut und ja , ich tendiere zur Ansicht deiner Freundin, da die Beziehungen kurz sind und die tiefe Bindung fehlt. Die Begründung, mit dem nicht belügen, finde ich in diesem Zusammenhang irrelevant bis unsinnig.
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28.02.2020, 14:37
AW: Bin ich ein Sexist?
Achso ja. Es ist mir egal was Fußballspielerinnen für Kleidung tragen. Die Ansicht der "16-jährigen Dumpfbacken" ist nicht meine.
"Es geht doch nicht um prüde Sexualmoral und wie man über Frauen denkt, die das machen. Es geht um ein Bild und die Rolle der Frau, die durch die Medien verbreitet wird. Es hat sich ja auch schon einiges geändert. Keine Ahnung, ob sich noch mehr verändert, wenn man neben der nackten Frau jetzt noch einen nackten Mann legt. Ich persönlich fühle mich in meiner Sexualität auf jeden Fall nicht eingeschränkt, wenn man auf beides verzichtet, aber vielleicht bin auch schon zu alt dafür."
Ich sehe es auch so, dass halbnackte Frauen als Werbung für Autos ein falsches Frauenbild transportieren. Das Problem liegt aber nicht in der Nacktheit, sondern darin, dass hauptsächlich Frauen für diese Modeljobs ausgesucht werden. Allein die Tatsache, dass Menschen sich in einer Werbung aufreizend kleiden, stellt für mich jedoch kein Problem da. Nur die Tatsache, dass es in den meisten Fällen nur Frauen sind. Deswegen habe ich auch das Beispiel mit den "Grid Boys" in der Formel1 genannt. Ich begrüße das. So kann dieses Missverhältnis korrigiert werden.
Aber nicht durch Beschränkung der sexuellen Freiheit. Halbnackte, sexualisierte Menschen sollte man im Rahmen des Jugendschutzes jederzeit zeigen dürfen. Wer damit ein Problem hat, ist in meinen Augen prüde.
Prüderie ist keine Frage des Alters, sondern eine Frage der Kultur. Man wird nicht prüde nur durchs Altern, die Älteren stammen nur aus einer prüderen Generation.
Mag ja sein, dass es für dich keine Einschränkung darstellt, wenn man solche Dinge verbieten würde. Für andere Menschet.
Wer keine nackten Menschen in der Werbung sehen will, kann ja nach Saudi-Arabien auswandern. Da ist der Feminismus tiptop umgesetzt. Die Frauen sind dort sogar komplett vollverschleiert, damit sie ja keiner als Objekte betrachten könnte.
Ich bin sehr gespannt, ob du das tatsächlich noch so siehst, wenn du mal eine Tochter hast. Aber kann ja sein, da will ich dir gar nichts unterstellen. Ich kenne auf jeden Fall keinen Vater, der bei dem Gedanken keinen leicht erhöhten Blutdruck hätte.
Naja das ist nunmal meine Ansicht. Es gibt sicher auch genug Väter die in der Hinsicht nicht so verklemmt sind. Zumindest glaube ich nicht, dass all diese Models Probleme mit ihren Eltern haben. Demnach muss es also auch Eltern geben, die da etwas lockerer drauf sind.Geändert von JohnnySilver (28.02.2020 um 14:45 Uhr)
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28.02.2020, 15:33
AW: Bin ich ein Sexist?
Wie du jetzt drauf kommst, dass ich nackte Menschen in der Werbung verbieten lassen will, weiß ich nicht. Hab ich auf jeden Fall nicht so geäußert. Die Bemerkung über Saudi-Arabien finde ich ziemlich unpassend.
Warum ich sexualisierte Werbung, die zu eine sehr großen Anteil Frauen als Objekte darstellt, problematisch finde, habe ich glaube ich erklärt. Du gibtst mir ja zumindest in Teilen Recht. Mir zu unterstellen, dass ich deshalb prüde bin, weil ich persönlich nicht unbeding unentwegt nackte Menschen in der Werbung sehen muss, finde ich sehr seltsam. Ich habe aber grundsätzlich nichts gegen nackte Menschen und will sie dir auch ganz bestimmt nicht wegnehmen.
Du wolltest Meinungen hören, ich habe dir meine gesagt.



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