+ Antworten
Seite 9 von 24 ErsteErste ... 789101119 ... LetzteLetzte
Ergebnis 81 bis 90 von 233

  1. Registriert seit
    28.11.2019
    Beiträge
    63

    AW: soziale Moblität nach unten - wie geht's euch damit

    Der Kollegin habe ich wohl einmal etwas grob geantwortet, in einer Situation die sehr stressig war. Sie hat mich am selben Tag darauf angesprochen, gesagt was ihr missfallen hat und was sie sich stattdessen wünscht. Ich habe mich entschuldigt und ihr die Situation aus meiner Sicht geschildert. dann war es gut, aus meiner Sicht Konfliktlösung wie aus dem Bilderbuch, warum sie das Ganze Wochen später so darstellt, als hätte es das klärende Gespräch nicht gegeben, ist mir unverständlich.

    Zur Einordnung des Zwischenstandgespräches: Es hat stattgefunden, als die Würfel quasi schon gefallen waren, ich bin 1 Woche später uaugrund eines Unfalls länger ausgefallen (welcher möglicherweise auch nicht passiert wäre, wenn ich nicht so verstört gewesen wäre), dann kamen die Feiertage und dann war die Probezeit auch schon rum.

    Mit den Eltern und Kindern war alles ok, die Chefin hat sich in ihren Ausführungen ausschließlich auf Aussagen anderer gestützt (mir wurde berichtet/zugetragen/ich habe gehört...)
    Wie gesagt, dieses hintenrum verletzt mich am meisten und auch die Tatsache, dass sich wohl auch viele Kolleginnen, mit denen ich fast nichts zu tun hatte, haben hinreißen lassen.


  2. Registriert seit
    09.01.2016
    Beiträge
    2.579

    AW: soziale Moblität nach unten - wie geht's euch damit

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen

    Bewirb dich weiter, ich würde mich vielleicht auch im Bereich Privatkindergarten orientieren.
    Das würde ich auch empfehlen, weil die Kinder da eher aus den höheren sozialen Schichten kommen.

    Ich denke, dort wird man deinen Hintergrund und dein Auftreten ganz anders und viel positiver bewerten.

  3. Avatar von schafwolle
    Registriert seit
    17.09.2008
    Beiträge
    23.868

    AW: soziale Moblität nach unten - wie geht's euch damit

    Zitat Zitat von matsuyama Beitrag anzeigen
    Mit den Eltern und Kindern war alles ok, die Chefin hat sich in ihren Ausführungen ausschließlich auf Aussagen anderer gestützt (mir wurde berichtet/zugetragen/ich habe gehört...)
    Deine Ex-Chefin hat sich überaus unprofessionell und auch unfair verhalten.

    Ich verstehe schon sehr gut, dass Dich das nachhaltig beschäftigt und auch Selbstzweifel
    bei Dir auslöst.

    Aber bitte lasse Dich davon doch nicht derart entmutigen, dass Du Dich erst gar nicht
    woanders bewirbst!

    Es könnte hilfreich für Dich sein, jemand Neutralen einen Blick auf die geschilderte Arbeitssituation
    sowie auf deren Ende werfen zu lassen. Ich denke da an an ein gutes Einzel-Job-Coaching, das
    Dir hilft, die Dinge richtig einzusortieren.

    Aufgeben ist keine Option, matsuyama!

  4. Avatar von Sugarnova
    Registriert seit
    15.06.2004
    Beiträge
    24.139

    AW: soziale Moblität nach unten - wie geht's euch damit

    Zitat Zitat von Macani Beitrag anzeigen
    Das würde ich auch empfehlen, weil die Kinder da eher aus den höheren sozialen Schichten kommen.

    Ich denke, dort wird man deinen Hintergrund und dein Auftreten ganz anders und viel positiver bewerten.
    Jip, aus der Nicht-Not eine Tugend machen quasi.


  5. Registriert seit
    05.09.2018
    Beiträge
    7.978

    AW: soziale Moblität nach unten - wie geht's euch damit

    Zitat Zitat von matsuyama Beitrag anzeigen
    Der Kollegin habe ich wohl einmal etwas grob geantwortet, in einer Situation die sehr stressig war. Sie hat mich am selben Tag darauf angesprochen, gesagt was ihr missfallen hat und was sie sich stattdessen wünscht. Ich habe mich entschuldigt und ihr die Situation aus meiner Sicht geschildert. dann war es gut, aus meiner Sicht Konfliktlösung wie aus dem Bilderbuch, warum sie das Ganze Wochen später so darstellt, als hätte es das klärende Gespräch nicht gegeben, ist mir unverständlich.
    Ah.
    Da haben wir den Salat, der dürfte im von mir Markierten liegen.

    Vor allem, wenn Du das häufig tust.

    "Tut mir Leid, ich dachte......."

    Wenn Du nicht gerade in der Pädagogik gelandet wärst, sondern in einer etwas deutlicheren, hemdsärmeligeren Branche, hätte Dir der andere vielleicht entgegengepampt: "Es interessiert mich nicht was Du dachtest, es soll einfach nicht wieder vorkommen!"


    Zur Einordnung des Zwischenstandgespräches: Es hat stattgefunden, als die Würfel quasi schon gefallen waren, ich bin 1 Woche später uaugrund eines Unfalls länger ausgefallen (welcher möglicherweise auch nicht passiert wäre, wenn ich nicht so verstört gewesen wäre), dann kamen die Feiertage und dann war die Probezeit auch schon rum.

    Du machst es in abgeschwächter Form auch hier:
    Natürlich kann sowas immer mal passieren, dass man wegen irgendetwas verstört ist und deswegen nicht so konzentriert wie man sollte und dann passiert ein Unfall.
    Nur: Eigentlich hast Du dafür Sorge zu tragen, dass Du, wenn Du so verstört bist, so lange keine solche unfallträchtigen Tätigkeiten ausführst, bis Du Dich wieder beruhigt hast.

    Dass das nicht immer funktioniert - klar.

    Mit den Eltern und Kindern war alles ok, die Chefin hat sich in ihren Ausführungen ausschließlich auf Aussagen anderer gestützt (mir wurde berichtet/zugetragen/ich habe gehört...)
    Wie gesagt, dieses hintenrum verletzt mich am meisten und auch die Tatsache, dass sich wohl auch viele Kolleginnen, mit denen ich fast nichts zu tun hatte, haben hinreißen lassen.


    Ich habe nach meinem ersten Praktikum zu Schulzeiten eine ähnliche Beurteilung bekommen - etwas harmloser, das Praktikum war ja auch viel kürzer, und sehr vornerum, so war es nicht. Aber im Grunde auch ein "Du passt nicht". Nichtmal menschlich, mehr jobtechnisch, letztlich war das aber ein menschliches Problem.

    Du gehst mit der Erwartungshaltung ran, dass Dir schon gesagt werden wird wenn irgendwas nicht passt.

    Vergiss diese Erwartungshaltung.
    Das ist wünschenswert, in der Realität aber ein außerordentlicher Glücksfall, viel häufiger läuft es so wie bei Dir - und dafür muss man eben schon lange bevor es soweit kommt auf Nuancen achten.

    Probezeit sind doch 6 Monate? Hast Du nicht nach 3 Monaten um Feedback gebeten?

  6. Avatar von Sugarnova
    Registriert seit
    15.06.2004
    Beiträge
    24.139

    AW: soziale Moblität nach unten - wie geht's euch damit

    Zitat Zitat von matsuyama Beitrag anzeigen
    Der Kollegin habe ich wohl einmal etwas grob geantwortet, in einer Situation die sehr stressig war. Sie hat mich am selben Tag darauf angesprochen, gesagt was ihr missfallen hat und was sie sich stattdessen wünscht. Ich habe mich entschuldigt und ihr die Situation aus meiner Sicht geschildert. dann war es gut, aus meiner Sicht Konfliktlösung wie aus dem Bilderbuch, warum sie das Ganze Wochen später so darstellt, als hätte es das klärende Gespräch nicht gegeben, ist mir unverständlich.
    Was war denn genau die Situation, wo du angeblich "pampig" geworden bist? Was auf Leben und Tod?

    Du hast dich doch entschuldigt, was hat denn die Kollegin noch erwartet? Hast du sie mal drauf angesprochen, warum sie mit diesem Vorfall zur Leistung ist?

  7. Avatar von Marta-Agata
    Registriert seit
    12.04.2013
    Beiträge
    13.573

    AW: soziale Moblität nach unten - wie geht's euch damit

    Dass man zwei Anläufe braucht, bis man eine passende Stelle gefunden hat - das kommt öfter vor.

    Ich würde zweigleisig auf die Sache schauen:

    Einmal überlegen, was du daraus lernen kannst.
    Kennst du aus der Ausbildung noch jemanden, mit dem du mal sprechen könntest?
    (Aus Praktika z.B.)

    Aber andererseits hat es halt nicht gepasst, und die Leute dort und die Leitung haben sich auch nicht gut verhalten.
    Das ist halt mal so.
    Insofern - neuer Versuch.


    Hast du dich denn dort wohlgefühlt - bevor dir gesagt wurde, dass du die Probezeit nicht überstehst?


  8. Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    11.081

    AW: soziale Moblität nach unten - wie geht's euch damit

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Du hast dich doch entschuldigt, was hat denn die Kollegin noch erwartet?
    Es gibt Ausfälligkeiten, die sich nicht mit "Entschuldige bitte" aus der Welt schaffen lassen.

    Da sollte man sich keine Illusionen machen. Dass man sich entschuldigt ist das eine. Aber damit ist das nicht aus der Welt.

    Angenommen, jemand sagt zu mir "pass doch auf, stellst du dich immer so dumm an?"
    Dann kann der sich erklären und entschuldigen bis er schwarz wird.

    @Matsuyama. Das alles hat doch nichts mit deiner Herkunft zu tun? Wieso denkst du, du hast diese Probleme, weil du weiter oben sozialisiert wurdest?


  9. Registriert seit
    10.06.2016
    Beiträge
    137

    AW: soziale Moblität nach unten - wie geht's euch damit

    Zitat Zitat von matsuyama Beitrag anzeigen
    Zum Ende der Probezeit wurde mir gekündigt, mit der Begründung, dass ich keine Teamakzptanz/Teamintegration entwickelt hätte, viele Kollegen hätten sich über mein Auftreten bzw. meine Komunikation beschwert (alles hinten rum bei der Chefin wohlgemerkt, nur eine einzige hat mich persönlich angesprochen).
    Dass dein Selbstwertgefühl nach sowas massiv angeknackst ist, glaube ich dir. Gerade weil es die erste Stelle war.
    Das heißt aber nicht, dass das wieder so wird. Sich in ein bestehendes Team zu integrieren, ist nicht ganz leicht. Wie war denn dein Eindruck von der Zusammenarbeit und dem Verhalten der Kolleginnen dir gegenüber?
    Ich geh davon aus, dass du mit ein, zwei Kolleginnen fest in einer Kindergarten-Gruppe gearbeitet hast (so kenne ich’s jedenfalls aus dem örtlichen Kindergarten bzw. Erzieherinnen im Bekanntenkreis). Hast du die regelmäßig um ein Feedback gebeten? Also z.B. anfangs wöchentlich und dann alle drei, vier Wochen?

  10. VIP Avatar von xanidae
    Registriert seit
    23.02.2001
    Beiträge
    18.124

    AW: soziale Moblität nach unten - wie geht's euch damit

    Zitat Zitat von matsuyama Beitrag anzeigen
    Der Kollegin habe ich wohl einmal etwas grob geantwortet, in einer Situation die sehr stressig war. Sie hat mich am selben Tag darauf angesprochen, gesagt was ihr missfallen hat und was sie sich stattdessen wünscht. Ich habe mich entschuldigt und ihr die Situation aus meiner Sicht geschildert. dann war es gut, aus meiner Sicht Konfliktlösung wie aus dem Bilderbuch,
    Das ist keine Konfliktlösung wie aus dem Bilderbuch. Ich kenne viele Menschen, die sich schnell entschuldigen und dann trotzdem sagen, dass ihre Sicht des Konfliktes „richtig“ ist oder man nichts dafür kann. Auch hier geschieht das: grob angefahren - ja, aber... es war eine stressige Situation. Das entmachtet die Entschuldigung und sagt auch aus, dass es wieder vorkommen kann, wenn es stressig ist.
    Gerade im pädagogischen Bereich treten viele Stresssituationen auf.


    warum sie das Ganze Wochen später so darstellt, als hätte es das klärende Gespräch nicht gegeben, ist mir unverständlich.
    Das verstehe ich nicht. Ich hatte dich so verstanden, dass sie die einzige Kollegin war, die dich direkt angesprochen hat.

    Zur Einordnung des Zwischenstandgespräches: Es hat stattgefunden, als die Würfel quasi schon gefallen waren, ich bin 1 Woche später uaugrund eines Unfalls länger ausgefallen (welcher möglicherweise auch nicht passiert wäre, wenn ich nicht so verstört gewesen wäre), dann kamen die Feiertage und dann war die Probezeit auch schon rum.
    Nun, es kann keiner was dafür, dass du kurz nach dem Gespräch in der Probezeit länger wegen Krankheit ausfällst.
    Normalerweise dienen die Zwischengespräche dazu alles anzusprechen, was nicht stimmt, damit der Mitarbeiter die Chance hat etwas zu ändern.

    Deine Reaktion „verstört gewesen“ irritiert mich. Was daran hat dich so aus der Fassung gebracht, dass du sogar meinst, diese Verstörung sei Schuld an dem Unfall?

    Aus Arbeitgebersicht kann ein längerer Ausfall nach einem kritischen Gespräch trotzig wirken. Krankschreiben lassen bis zum Ende der Probezeit kommt nicht selten vor.

    Mit den Eltern und Kindern war alles ok, die Chefin hat sich in ihren Ausführungen ausschließlich auf Aussagen anderer gestützt (mir wurde berichtet/zugetragen/ich habe gehört...)
    Es ist durchaus üblich sich Meinungen von den Kollegen zu neuen Mitarbeitern einzuholen. Was gab es denn für konkrete Kritikpunkte und was solltest du ändern?



    Wie gesagt, dieses hintenrum verletzt mich am meisten und auch die Tatsache, dass sich wohl auch viele Kolleginnen, mit denen ich fast nichts zu tun hatte, haben hinreißen lassen.
    Weißt du genau, wer sich wegen was beschwert hat oder ist das nur eine Vermutung von dir?
    „We know how to bring the economy back to life.
    What we don‘t know ist how to bring people back to life“
    President Akufo-Addo

+ Antworten
Seite 9 von 24 ErsteErste ... 789101119 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •