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  1. Registriert seit
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    AW: soziale Moblität nach unten - wie geht's euch damit

    erstmal danke für die Antworten (auch wenn es auf den letzten Seiten eher zum Thema Sprache/Dialekte abgeschweift ist).
    Besonderes Danke an die Dame mit dem Buchtipp und saetien 2, die Empfehlung, gut zu beobachten um ein besseres Gespür für soziale Codes zu entwickeln, ist sehr hilfreich.

    Nun möchte ich gestehen, dass die Geschichte noch weiter geht, und ich fürchte dass dann deutlich wird, das es wohl echt an mir liegt.
    Die Ausbildung habe ich gut über die Bühne gebracht und danach zum ersten mal richtig, dh. sozialversicherungspflichtig in Vollzeit (38,5 h) gearbeitet. Für mich war das am Anfang echt hart, weil, naja, ich zum ersten mal richtig arbeiten musste.

    Zum Ende der Probezeit wurde mir gekündigt, mit der Begründung, dass ich keine Teamakzptanz/Teamintegration entwickelt hätte, viele Kollegen hätten sich über mein Auftreten bzw. meine Komunikation beschwert (alles hinten rum bei der Chefin wohlgemerkt, nur eine einzige hat mich persönlich angesprochen).
    Als ich nach Beispielen gefragt habe, wurden nur sehr ausweichende Antworten gegeben.
    Ich habe erst sehr spät gemerkt, dass etwas nicht stimmt und war dann dementsprechend überrumpelt, als mir die Chefin im Zwischenstandsgespräch dann (in höflicher und abgemilderten Form natürlich) geschildert hat, dass ich quasi im ganzen Haus unten durch bin.
    Das hat mich sehr mitgenommen und auch jetzt, etwa 5 Wochen später, kommen mir noch die Tränen an die Zeit in der Kita.
    Mein Selbstbewusstsein ist im Keller, ich kann mich noch nicht dazu aufraffen Bewerbungen zu schreiben und weiß einfach nicht, warum bei mir Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung so weit auseinandergehen.

  2. VIP Avatar von xanidae
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    AW: soziale Moblität nach unten - wie geht's euch damit

    Was hat denn die Kollegin gesagt, die dich persönlich angesprochen hat?

    Was ist mit Auftreten und Kommunikation gemeint? Gegenüber den Kolleginnen, den Eltern, den Kindern?

    Vielleicht hast du auch einfach nicht in dieses Team gepasst und in einem anderen klappt es dann.
    „We know how to bring the economy back to life.
    What we don‘t know ist how to bring people back to life“
    President Akufo-Addo

  3. Avatar von Uni-Corn
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    AW: soziale Moblität nach unten - wie geht's euch damit

    Lass Dich bloß nicht runterziehen, eine Cousine von mir hatte auch Millionärseltern und wollte als Logopädin arbeiten, die
    hatte auch solche Erfahrungen gemacht. Es gibt überall Neider. Die bekommt man umsonst.. Bewird Dich weiter und gib nicht auf, fordere regelmäßig ein Feedback ein. Manchmal passt es jobmässig einfach nicht.
    Geändert von Uni-Corn (25.02.2020 um 18:18 Uhr)


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    AW: soziale Moblität nach unten - wie geht's euch damit

    @Matsuyama

    jetzt wäre gut, wenn du mal wirklich Ross und Reiter nennen könntest, anstatt dich auf deine Herkunft zu kaprizieren.

    Man hat dich in einem Mangelberuf nach der Probezeit nicht übernommen?
    Da muss etwas gravierenderes gegen eine Weiterbeschäftigung gestanden haben, als "Matsuyama kann Fisch nur mit Fischbesteck essen" und das Team ist Fish and Chips aus dem Papier mit der Hand oder so.


    Kannst du nicht mal ein Beispiel nennen? (oder erfinden?)

  5. 25.02.2020, 17:42

    Grund
    14.1

  6. Avatar von starsandstripes
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    AW: soziale Moblität nach unten - wie geht's euch damit

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    ... editiert ...
    Aber eine Frage, bei der man ansetzen sollte.. ich arbeite auch im pädagogischen Bereich, obwohl ich fachfremd bin. Der Mangel an Fachkräften ist enorm. Klingt blöd, aber man kann sich theoretisch alles erlauben, denn es gibt sowieso kaum jemanden, der eine freie Stelle ersetzen könnte.

    Schade finde ich, dass dir, matsuyama, am Ende der Probezeit vor den Latz geknallt wurde, du hättest keine Teamkompetenz entwickelt, man aber nie das Gespräch mit dir gesucht hat. Auch das ist nicht sehr kollegial.. wenn es ein Problem gibt, hätte man offen mit dir sprechen sollen.

    Positiv ist aber, dass du sicher schnell eine neue Stelle finden wirst! Vielleicht hat es wirklich einfach menschlich nicht gepasst, das kann im nächsten Team aber schon wieder ganz anders sein!
    Geändert von xanidae (25.02.2020 um 17:49 Uhr) Grund: Zitat angepasst

  7. VIP Avatar von xanidae
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    AW: soziale Moblität nach unten - wie geht's euch damit

    Nun ja, sie wurde von einer Kollegin angesprochen und es gab ein Zwischengespräch, bei dem das Thema benannt wurde.

    Es wurde nur nichts daraus gemacht. Von keiner Seite.
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  8. Avatar von Sugarnova
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    AW: soziale Moblität nach unten - wie geht's euch damit

    Zitat Zitat von Massashi Beitrag anzeigen
    Es ist ein Grundbedürfnis, dazugehören zu wollen und nicht ausgeschlossen zu sein. Daher finde ich es völlig verständlich, dass Du Dir Gedanken machst.

    Könnte es sein, dass Du Dich einfach gewählt ausdrückst (etwas, das ich sehr schön finde)? Vielleicht kommt das damit zusammen, dass Du unsicher bist und das Ergebnis ist, dass Du "gestelzt" wirkst.
    Das mit der "Bildungssprache" würde ich sogar als Kompliment auffassen.

    Mein Rat - sei einfach du. Wer mit dir kann, der kann. Wer nicht, der nicht.

    Geh aber auch aktiv auf andere zu - du wirst überrascht sein.

  9. Avatar von starsandstripes
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    AW: soziale Moblität nach unten - wie geht's euch damit

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Nun ja, sie wurde von einer Kollegin angesprochen und es gab ein Zwischengespräch, bei dem das Thema benannt wurde.

    Es wurde nur nichts daraus gemacht. Von keiner Seite.
    Ah, irgendwie hatte ich das mit dem Zwischengespräch nicht richtig gelesen.

  10. Avatar von Sugarnova
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    AW: soziale Moblität nach unten - wie geht's euch damit

    Zitat Zitat von matsuyama Beitrag anzeigen
    Zum Ende der Probezeit wurde mir gekündigt, mit der Begründung, dass ich keine Teamakzptanz/Teamintegration entwickelt hätte, viele Kollegen hätten sich über mein Auftreten bzw. meine Komunikation beschwert (alles hinten rum bei der Chefin wohlgemerkt, nur eine einzige hat mich persönlich angesprochen).
    Als ich nach Beispielen gefragt habe, wurden nur sehr ausweichende Antworten gegeben.
    Ich habe erst sehr spät gemerkt, dass etwas nicht stimmt und war dann dementsprechend überrumpelt, als mir die Chefin im Zwischenstandsgespräch dann (in höflicher und abgemilderten Form natürlich) geschildert hat, dass ich quasi im ganzen Haus unten durch bin.
    Das hat mich sehr mitgenommen und auch jetzt, etwa 5 Wochen später, kommen mir noch die Tränen an die Zeit in der Kita.
    Mein Selbstbewusstsein ist im Keller, ich kann mich noch nicht dazu aufraffen Bewerbungen zu schreiben und weiß einfach nicht, warum bei mir Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung so weit auseinandergehen.
    Oh je, jetzt les ich das erst -

    das tut mir leid.

    Falls es dich tröstet - ich habe einige aus meiner Familie, die im sozialen bzw. pädagogischen Bereich arbeiten. Nirgendwo ist das Mobbing schlimmer.

    Teamkompetenz - hm, du hast doch deinen Job gemacht? Wie war die Arbeit in den Gruppen? Gabs irgendwas daran, was man dir hätte negativ auslegen können? Was hat die Teamintegration konkret mit den Job-Anforderungen zu tun?

    Mein Eindruck - die haben dich rausgebissen. Man kann und soll Probleme direkt und zeitnah ansprechen und angehen, nicht "hintenrum". Sei froh, dass du da raus bist.

    Bewirb dich weiter, ich würde mich vielleicht auch im Bereich Privatkindergarten orientieren. Hast du mal über ein Studium im sozialpädagogischen Bereich nachgedacht?
    Geändert von Sugarnova (25.02.2020 um 18:09 Uhr)

  11. Avatar von Niehagen
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    AW: soziale Moblität nach unten - wie geht's euch damit

    Zitat Zitat von Lizzie64 Beitrag anzeigen
    Bae, der Begriff "Ossislang" aus der Feder einer Nicht-Ossi ist ausgesprochen...äh.
    ..ignorant.
    Zumal du offenbar nicht zwischen - beispielsweise - Brandenburger Akzent und sächsischem Dialekt unterscheiden kannst. Die unterscheiden sich wie Tag und Nacht.
    Von Sachsen-Anhaltinisch will ich gar nicht erst anfangen.
    Danke Lizzy, genau das meinte ich.

    Wenn man den Unterschied zwischen Berlinerisch und Mecklenburger Platt und Sächsisch nicht hört/hören will, fehlt es nicht an geographischen Referenzen, sondern an ganze anderen Sachen.

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