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    Sich nicht einlassen können...

    ich weiß gar nicht, wie ich mein Problem am besten beschreiben soll, da ich das Gefühl habe, der Blick von außen und meine Innenwahrnehmung klaffen so weit auseinander und meine Freunde und Familie kämen nie auf die Idee, dass ich mich SO fühle. Eigentlich habe ich alles, was man sich so im Leben wünscht... ich bin fit und gesund, habe einen liebenden Mann, drei erwachsene Kinder, zu denen ich ein gutes Verhältnis habe, einen sicheren Job und materiell das Glück, mir jobmäßig sogar eine längere Auszeit leisten zu können. Nach außen führe ich ein recht aktives Leben, genieße es zwar jetzt ein paar Monate nicht arbeiten zu müssen, habe aber sowohl genug Kontakte als auch Ideen, was ich mit meiner Zeit anfangen kann, so dass ich jetzt keineswegs nur daheim rumsitze und mich langweile. Aber... innerlich habe ich das Gefühl, mich zwingen zu müssen, irgendetwas davon zu tun.

    Nun war mein Mann ein paar Tage nicht daheim und ich habe sehr viel Zeit zum Nachdenken gehabt. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich gar nichts und gar niemanden vermisse, aber gleichzeitig Angst davor habe, wie ich mich fühle. Das erinnert mich vage an die Zeit mit 16,17, als meine Familie im Urlaub war und ich ganz alleine war. Endlich fiel die ganze Anspannung von mir ab, ich hatte das Gefühl, ich könnte "ich" sein. Gleichzeitig machte mir das Gefühl wahnsinnig Angst, ich fürchtete, eine richtige Eigenbrötlerin zu werden und womöglich den Bezug zur Außenwelt zu verlieren. Also suchte ich mir einen Mann, der ganz im Außen agierte und von dem ich mich "geerdet" fühlte. Ich machte so einiges, was "man" so macht, studierte, heiratete, bekam Kinder, baute, fing an zu arbeiten, ließ mich scheiden, zog die Kinder mehr odere weniger alleine groß und wurschtelte mich auch da durch. Und bei all dem blieb eine Distanz zu all den Dingen und Menschen, die mich umgaben. Mein Sohn war der einzige Mensch, dem ich mich ganz lange wirklich nahe fühlte und wo ich "ganz bei der Sache" war. Bei meinem Ex-Mann und bei meiner vorletzten Stelle dachte ich nach einer Weile, ich fühle mich nur deshalb nicht so ganz involviert, weil das vielleicht nicht die "Richtigen" für mich sind. Bei meinem jetzigen Mann und dem letzten Job versuchte ich es ganz bewusst, mich "ganz einlassen". Aber irgendwie schleicht sich die Distanz wieder ein... ich schleiche mich innerlich davon und habe das Gefühl, nur meine äußere Hülle erfüllt noch ihre Pflicht.

    Mein Mann ist der Einzige, der mir so nahe kommt um das wahrzunehmen und mit dem ich auch darüber reden kann. Offenbar bin es tatsächlich ich, die auf Distanz geht, die aus der Beziehung herausgeht und sich nicht ganz einlassen kann. Jedenfalls nicht länger als für eine kurze Zeit (dafür fehlt mir oft Intensität). Weil ich das instinktiv schon lange gespürt habe, dass ich wohl etwas "komisch" bin und immer wieder Angst hatte, wenn ich meinen Gefühlen nachgebe, könnte ich "abstürzen", habe ich es mit "Disziplin" versucht (da bin ich echt gut drin... kann mich momentan z.B. recht problemlos dazu überwinden, jede Woche 6 x intensiv Sport zu machen). Ich halte an Beziehungen fest, habe mit meinen Kindern eine Engelsgeduld bewiesen und mich durch so manche frustrierende Situation im Studium und Job durchgequält. Aber irgendwie berührt mich das alles so wenig. Manchmal habe ich das Gefühl, wenn ich meine Sachen morgen packen und verschwinden würde, würde ich nichts vermissen . Und wahrscheinlich würde auch keinem auffallen, dass ich nicht da bin...

    Und tatsächlich nervt und erschreckt mich das ganz schön. Mein Leben zieht an mir vorbei und ich habe das Gefühl, was hat das mit mir zu tun?? Wenn ich mir jetzt überlege, was ich machen möchte... es ist nicht so, dass ich keine Ideen hätte (werde auch tatsächlich noch ein paar Monate verreisen... mal sehen, ob sich da was tut). Aber ich habe immer wieder das Gefühl, ich würde das vor allem deswegen machen, weil es dazugehört, weil "man" das so macht
    Ehrlich gesagt habe ich nicht die geringste Ahnung, wo ich anfangen könnte, diese Situation, dieses Gefühl zu verändern.

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    AW: Sich nicht einlassen können...

    Der fehlenden resonanz hier nach zu urteilen, scheinst du ja einen ganz schönen brocken ins forum geknallt zu haben .

    Beim lesen hatte ich bis zu den letzten sätzen ebenfalls keine idee, aber das hier

    Aber ich habe immer wieder das Gefühl, ich würde das vor allem deswegen machen, weil es dazugehört, weil "man" das so macht
    hat mich auf den gedanken kommen lassen, dass du vielleicht bei allem machen, kümmern, disziplin nie die gelegenheit hattest, herauszufinden, wer du eigentlich bist, was da ist, wenn alles außen weg ist. Dass also eher die beziehung zu dir selbst fehlt. Und weil du es nicht weißt, nicht kennst, deshalb fühlt sich das so eigenartig an.

    Dazu passt dann auch der teil weiter vorne

    Das erinnert mich vage an die Zeit mit 16,17, als meine Familie im Urlaub war und ich ganz alleine war. Endlich fiel die ganze Anspannung von mir ab, ich hatte das Gefühl, ich könnte "ich" sein. Gleichzeitig machte mir das Gefühl wahnsinnig Angst, ich fürchtete, eine richtige Eigenbrötlerin zu werden und womöglich den Bezug zur Außenwelt zu verlieren. Also suchte ich ...
    gefettet von mir

    War das in deiner herkunftsfamilie vielleicht so, dass immer alle zusammen und immer tätig das übliche war? "Wer rastet, der rostet". Wenn das plötzlich weg ist, das kann schon beängstigend sein und du hast es dann auch schnell abgestellt.

    Vielleicht liege ich ja völlig falsch, aber vielleicht hilft es auch weiter, für ein paar mehr gedanken von anderen usern hier.

    arabeske
    Wenn die Hand eines Mannes
    die Hand einer Frau streift,
    berühren sich beide bis in alle Ewigkeit.
    Khalil Gibran

    ***********************************
    Querdenkerin seit mindestens 50 Jahren... und kreuz... und auch schräg... und manchmal um die ecke.

  3. gesperrt

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    AW: Sich nicht einlassen können...

    Guten Morgen daisymiller2,
    ohjeh...so, wie Du Dein Leben und Deine Einstellung dazu beschreibst, hast Du Dich in ein sehr enges, unbequemes Korsett gequetscht, "weil man das so macht (trägt)".
    Mir wäre es ein Graus, ein Leben zu leben, dass nicht MIR gehört, sondern allen anderen.

    Warum ist das so? Warum torpedierst Du Deine Gefühle derart?
    Nur weil man "anders" lebt, als "die Anderen", heisst das noch lange nicht, dass man "den Anschluss verliert" und "komisch wird". Glaube mir, ich weiß das aus Erfahrung!

    Dein Inneres rebelliert doch schon eine ganze Weile deswegen. Ich lese sehr viel "Zwang" in Deinen Zeilen, keinerlei echte Lebensfreude.

    Was will Daisy? Eine Reise kann (!) gut sein, das herauszufinden, aber bedenke, dass Du Dich überall hin mitnimmst.

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    AW: Sich nicht einlassen können...

    mir scheint das problem schon so klar zu sein, @daisymiller, du hast es ja nahezu perfekt analysiert, so dass kaum was hinzuzufügen ist.

    es liegt ja auf der hand, dass du auf eine suche gehen musst. nur dann verschwindet auch die angst, die du als 16-jährige so stark empfunden hast. eine große einsamkeit kann das sein, wenn man sich aus den letzten kinderschalen herausschält, aber selbst noch gar nichts hat, dass nun halt geben können, weil man einfach noch so jung ist.

    ich hätte den tipp, dass du versuchst, weit zurück zu schauen, in die phase, bevor die ganze fremdbestimmung anfing: in die kindheit vor der pubertät. was hast du da gerne gemacht? was hast du am liebsten gespielt, wo warst du kreativ, wo konntest du dich verlieren?
    da könntest du den anfang des fadens finden.

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    AW: Sich nicht einlassen können...

    Zitat Zitat von daisymiller2 Beitrag anzeigen
    .... Weil ich das instinktiv schon lange gespürt habe, dass ich wohl etwas "komisch" bin und immer wieder Angst hatte, wenn ich meinen Gefühlen nachgebe, könnte ich "abstürzen", .......
    Verstehe ich das richtig: wenn du das Gerüst, welches du dir in deinem Leben geschaffen hast, nicht aufrecht erhältst - dann stürzt du?

    Wohin?

    In eine Leere?
    Oder eine Art Verwahrlosung?
    Oder vielleicht stürzt du auch "nur" ins Unbekannte - das noch nicht Bekannte.

    Es sieht so aus, als hättest du es nie wirklich ausprobiert, wie das ist. Was den meisten Menschen so ergeht, nur bemerken die das nicht. Spüren da auch keine Distanz oder ähnliches. Man ist ja immer irgendwie und irgendwo eingebunden, in Familie, Beruf, Freundeskreise.
    Wie fühlt sich das an? Ist es eher Angst oder (auch) Sehnsucht?

    Wenn du jetzt eine berufliche Auszeit nehmen kannst wäre das doch eine gute Gelegenheit, das mal näher zu erforschen. Sieht so aus, als wärst du schon dabei.
    Kannst du dir vorstellen. mal für eine gewisse Zeit etwas ganz allein zu machen? Mal raus aus der Konstruktion deines Lebens. Das muss ja kein Abbruch sein, mehr: eine Auszeit.
    Urlaub im Kloster, Pilgerreise, sowas in der Art, wenn es dir zusagt.
    Think before you print.

  6. Inaktiver User

    AW: Sich nicht einlassen können...

    Nur ganz kurz, bin auf dem Sprung:

    Ich finde das Gefühl, das Du beschreibst, so ungewöhnlich nicht. Vielleicht nimmst Du es nur bewußter wahr?
    Gerade das: "endlich alle weg - endlich kann ich ich selbst sein". Das ist doch völlig normal. Also - für mich jedenfalls. Ich brauchte aber auch schon immer viel Zeit für mich allein, auch Zeit, in der ich dann gefühlt ein bißchen vereinsamen kann (dafür können ein paar Stunden schon reichen), und dann kann und mag ich auch wieder andere Menschen...

    (Ist das NICHT normal??? Jedenfalls kann man/ich meist ganz gut damit leben. So schnell wirst Du nicht zur Eigenbrötlerin. Keine Angst!)

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    AW: Sich nicht einlassen können...

    Zitat Zitat von Arabeske_H Beitrag anzeigen
    Der fehlenden resonanz hier nach zu urteilen, scheinst du ja einen ganz schönen brocken ins forum geknallt zu haben .
    Das habe ich schon befürchtet.... als ich vor ganz vielen Jahren mit meinem damaligen Freund versucht habe darüber zu reden, ist er mir ausgewichen und hat mir später erzählt, dass ihm meine Gedanken Angst machen. Das ging mir auch mit meinen Eltern (meine Mutter hatte so einen Spruch, den ich total gehasst habe "halt den Mund und sprich ein Gebet"... damit hat sie jegliche Diskussion abgewürgt). Daher rede ich auch nur selten über mich, was ich tatsächlich denke und wie es mir geht und bin vor diesem Hintergrund positiv überrascht, überhaupt konstruktive Resonanz zu bekommen

    Zitat Zitat von Arabeske_H Beitrag anzeigen
    hat mich auf den gedanken kommen lassen, dass du vielleicht bei allem machen, kümmern, disziplin nie die gelegenheit hattest, herauszufinden, wer du eigentlich bist, was da ist, wenn alles außen weg ist. Dass also eher die beziehung zu dir selbst fehlt. Und weil du es nicht weißt, nicht kennst, deshalb fühlt sich das so eigenartig an.
    da mag schon was dran sein... mit 6 musste ich mich schon um meine kleine Schwester kümmern, dann kam mein Bruder dazu und so ging es immer weiter

    Zitat Zitat von Arabeske_H Beitrag anzeigen
    War das in deiner herkunftsfamilie vielleicht so, dass immer alle zusammen und immer tätig das übliche war? "Wer rastet, der rostet". Wenn das plötzlich weg ist, das kann schon beängstigend sein und du hast es dann auch schnell abgestellt.
    Das ist schwer zu sagen... mein Vater ist ein Macher, das stimmt. er hat mit über 70 ständig irgendwelche Projekte am laufen. Aber ich glaube, dieser Druck, mich anzupassen und ständig aufzupassen, den Anschluss nicht zu verlieren, rührt anderswo her. Ich kam mit 5 als Gastarbeiterkind nach Deutschland und konnte kein Deutsch, als ich in die Schule kam. Ganz abgesehen davon, dass ALLES fremd war, konnte ich mich nicht einmal verständigen. Das führte dazu, dass ich auf keinen Fall auffallen wollte, mir in meinem Umfeld alles abschaute, sogar die Sprache, und Ende der ersten Klasse perfekt Deutsch sprach.

    Der nächste "Anpassungsdruck", insbesondere was das Alltagsleben anging, kam dann mit meiner Schwiegerfamilie, in die ich mit 20 kam und die mich sehr.... kritisch... betrachtete. Ich war in manchen Dingen "anders" (war z.B. nicht katholisch, nicht "mädchenhaft" genug etc). Und ich wollte endlich irgendwo dazugehören . Also war mein Haushalt noch blitzblanker als in der ganzen Nachbarschaft, ich lernte kochen und backen und begnügte mich nicht mit einfachen Dingen, sondern entwickelte darin eine regelrecht Kunstfertigkeit. Und trotzdem gab es immer noch etwas auszusetzen (ich backte halt für meine drei Kleinkinder keine Weihnachtsplätzchen oder war nicht im Fastnachtsverein und zum Kindergottesdienst wollte ich auch nicht).

    Nach fast zehn Jahren ging ich dort weg. Als ich mich noch ein paar Jahre später von meinem Mann trennte, war aber dieser Maßstab so verinnerlicht, dass ich ihn unbewusst weiterhin an alles anlegte. Mir wird das gerade in den letzten Wochen so deutlich bewusst. Wir sind inzwischen nur zu zweit, bei uns daheim ist es ganz nett, ordentlich, sauber. Ich bin jemand, der gleich hinter sich wegräumt und mal einen Fleck wegputzt. Trotzdem überföllt es mich regelmäßig, dass ich "richtig" putzen müsste und mich nicht dem "Müßigang" hingeben könnte. Was im Grunde ein Quatsch ist, da es ja nicht wirklich dreckig ist.

    Ich glaube, es sind ganz viele solcher kleinen Faktoren, Aspekte, bei denen ich auf das vermeintlich "tonangebende" Außen gehört habe, die letztendlich zu diesem Gefühl der Entfremdung geführt haben

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    AW: Sich nicht einlassen können...

    Zitat Zitat von Oktoberin Beitrag anzeigen
    Guten Morgen daisymiller2,
    ohjeh...so, wie Du Dein Leben und Deine Einstellung dazu beschreibst, hast Du Dich in ein sehr enges, unbequemes Korsett gequetscht, "weil man das so macht (trägt)".
    Mir wäre es ein Graus, ein Leben zu leben, dass nicht MIR gehört, sondern allen anderen.

    Warum ist das so? Warum torpedierst Du Deine Gefühle derart?
    Nur weil man "anders" lebt, als "die Anderen", heisst das noch lange nicht, dass man "den Anschluss verliert" und "komisch wird". Glaube mir, ich weiß das aus Erfahrung!

    Dein Inneres rebelliert doch schon eine ganze Weile deswegen. Ich lese sehr viel "Zwang" in Deinen Zeilen, keinerlei echte Lebensfreude.

    Was will Daisy? Eine Reise kann (!) gut sein, das herauszufinden, aber bedenke, dass Du Dich überall hin mitnimmst.
    Hallo Oktoberin,

    ich habe das oben schon etwas erläutert. Ich bin tatsächlich innerlich zerrissen, seit ich 5 bin. Da mir in dem jungen Alter so etwas wie eine Orientierung, ein Maßstab gefehlt hat, in dem ich so etwas wie ein Grundgerüst an Werten und Vorstellungen entwickeln konnte, von dem man sich dann später, in der Pubertät und als junger Erwachsener emanzipiert und es zu etwas eigenem entwickelt, habe ich noch lange ins Erwachsenenalter nach so etwas wie einer Orientierung gesucht, einem Umfeld, in dem ich nicht das "schwarze Schaf" war. Das ist jetzt auch nicht im Sinne von Selbstmitleid gemeint, ich wurde nicht angefeindet. Aber dieses Gefühl, als 6-Jährige auf dem Schulhof ganz alleine dazustehen, dich absolut fremd in der Umgebung zu fühlen und von den anderen höchstens wie ein Tierchen im Zoo bestaunt und dann ausgelacht zu werden, ohne überhaupt zu verstehen, weshalb sie lachen, tut halt ganz schön weh. Selbst später, auf dem Gymnasium, als ich mich im Deutschunterricht eifrig beteiligte und freiwillig ein Gedicht vorlesen wollte (ich wusste, dass ich das konnte), und die Deutschlehrerin meinte, ich als Ausländerin würde das eh nicht können, war das wahnsinnig verletzend.

    Umgekehrt war es Zuhause auch nicht groß anders. Meine Eltern, insbesondere meine Mutter, konnten nicht viel mit meinem Denken anfangen (siehe der Spruch meiner Mutter). Meine sich entwickelnde intellektuelle Seite hatte da keinen Platz. Die Inhalte, mit denen ich mich in der Schule und der Außenwelt beschäftigte, hatten keinen Platz, Hauptsache war, dass ich meine Pflicht erledigte und meinen Eltern keinen Ärger bereitet. Und ich sah ja, dass sie auch so genug gefordert waren.

    Irgendwie habe ich das emotional nie unter einen Hut bekommen. Stattdessen habe ich einen großen Teil meiner Gefühle verdrängt, mich total an mein engstes Umfeld angepasst und sehr vieles unterdrückt, was da nicht hineinpasst. Inzwischen habe ich tatsächlich das Gefühl, ich weiß gar nicht, was ICH selber will.

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    AW: Sich nicht einlassen können...

    Zitat Zitat von ambiva2 Beitrag anzeigen
    ich hätte den tipp, dass du versuchst, weit zurück zu schauen, in die phase, bevor die ganze fremdbestimmung anfing: in die kindheit vor der pubertät. was hast du da gerne gemacht? was hast du am liebsten gespielt, wo warst du kreativ, wo konntest du dich verlieren?
    da könntest du den anfang des fadens finden.
    Hallo ambivia,

    das ist ganz lustig mit deinem Tip ... ich bin als Kind auf dem Bauernhof meiner Großelten aufgewachsen, sehr abgeschieden gelegen mit vielen Tieren. Ich weiß, dass ich da wahrscheinlich auch ein verklärtes Bild aus Kindertagen mit mir herumtrage, aber ich habe mir für das Frühjahr vorgenommen, zwei Monate lang in mein Lieblingsland (das Land mit mehr Schafen als Einwohnern ) zu reisen und dort auf einem Bauernhof zu arbeiten. Ich habe die Hoffnung, endlich mal aus dem Kopf herauszukommen, mich sozusagen ganz auszufüllen, mich ganz zu spüren.

  10. gesperrt

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    AW: Sich nicht einlassen können...

    Liebe Daisymiller,
    hab' Deinen Beitrag gelesen, muss aber leider weg!
    Glaube mir, ich verstehe sehr gut was Du meinst.
    Wenn ich heute Abend wieder da bin, schreibe ich mehr.

    Keine Sorge. Es wird!

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