Ja, stimmt, und das ist dann umso kostbarer. Trotzdem ist es für eigentlich selbstverständlich schwieriger, aus einer Menge von 20 Leuten heraus eine Freundschaft zu entwickeln als aus 15.000?
Ich hab mich z.B. als Alleinerziehende nicht wie ein Außenseiter gefühlt - die Mutter einer Schulfreundin schon, weil es bei uns damals so gut wie keine "ledigen Mütter" gab, und Geschiedene schon gleich gar nicht.
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Thema: Andere Menschen.....
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11.02.2020, 14:03Inaktiver User
AW: Andere Menschen.....
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11.02.2020, 14:04
AW: Andere Menschen.....

Aber: du hast eine erhöhte Chance unter diesen 20 sonderbaren Leuten mindestens 3 zu finden, mit denen du dich auf Anhieb gut verstehst oder zumindest noch 2 andere Interessen teilst.
Blöderweise sind die aber aus allen Teilen Deutschlands angereist, aber ihr werdet euch immer auf den Konzerten eurer uigurische Vokalgruppe treffen und euch darum noch mehr darauf freuen.Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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11.02.2020, 14:05
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11.02.2020, 14:07
AW: Andere Menschen.....
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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11.02.2020, 14:08Inaktiver User
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11.02.2020, 14:09Inaktiver User
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11.02.2020, 14:11Inaktiver User
AW: Andere Menschen.....
Klar, aber so weit, also an Freundschaften, habe ich dabei gar nicht gedacht.
Bei uigurischer Musik ist es mir dann wichtiger, meine Freude darüber teilen zu können, und zur Not eben mit Fremden.
Inzwischen verbinde ich Interessen und Freundschaften weniger als früher. Ich gehe dann eben zu den Uiguren, während keiner meiner Freunde sich dafür interessiert.
Mit Freunden teile ich anderes.
(Aber stimmt: wenn man Freunde finden will, ist es hilfreich, Menschen zu treffen, mit denen man etwas verbindet )
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11.02.2020, 14:12
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11.02.2020, 14:14
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11.02.2020, 14:15Inaktiver User
AW: Andere Menschen.....
Es gibt nichts, das es nicht gibt!

Ein Kerl den ich kenne war mal sehr in die Mongolei verliebt. In Pferdekopfgeigen, Jurten, die Kleidung, das Leben... all diese Dinge. Nach einiger Zeit der Beschäftigung alleine zuhause damit, hat er angefangen Konzerte mongolischer Musiker in Großstädten zu besuchen. Wieder einige Zeit später hatte er mongolische Bekannte. Und wieder einige Zeit später eine doch eher kurze Affäre mit einer Mongolin. Das hat nicht so besonders lange gedauert, da dabei wohl doch recht deutlich wurde, dass seine eigenen Vorstellungen nicht so ganz mit der Realität zu vereinbaren waren.
Aber hey, der Freund mongolischer Pferdekopfgeigen hatte dennoch mal ne Beziehung mit einer Mongolin!
(...und hegt heute noch Sympathien, verfolgt aber mittlerweile andere Interessen.)
Es gibt nichts, das es nicht gibt.




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