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  1. Registriert seit
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    AW: Umzug in neue Wohnung und nun einsam

    Ja bei mir ist es stückweit auch die Abnabelung von zu Hause, obwohl ich schon mehrfach nicht zu Hause gewohnt habe. Damals hatte ich mehr soziale Kontakte und einen Freund. Das macht viel aus.

    Wehmut ja. Es ist ein Gefühl, dass sich etwas ändert und nicht mehr so sein wird wie bisher. Meine Eltern sind 64 und 66, noch fit aber sie werden immer älter. Ich kann sie noch besuchen, aber beide sind auch traurig, dass ich nicht mehr da bin.
    Wir können irgendwie alle nicht richtig loslassen und beide müssen sich auch umstellen, dass es jetzt auch ruhiger im haus ist,. Meine Schwester wohnt ja auch schon lange nicht mehr dort.

    Ich hatte eine überbehütete Kindheit und bin nicht so richtig selbständig geworden, obwohl ich einiges erreicht habe. Ich denke auch das spielt bei mir hinein.


  2. Registriert seit
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    AW: Umzug in neue Wohnung und nun einsam

    Danke euch allen für die Zusprüche. Ihr seid echt lieb...

  3. Inaktiver User

    AW: Umzug in neue Wohnung und nun einsam

    Kann es sein, dass dir, abgesehen vom Abnabeln & Co, die Wohnung an sich (nicht nur die Dunkelheit) nicht richtig gut gefällt?
    Das kann nämlich meiner Erfahrung nach schon auch einen Unterschied machen.

    Kommst du gern "heim"? Also in deine Wohnung heim (nicht heim um allein zu sein, was ja mitschwingt) - freust du dich auf die Wohnung?

    Ich bin ja schon älter und das jetzt ist meine dritte Wohnung - und es ist die, in die ich am allerliebsten heimkomme.
    Gut, ich bin nicht Single, ich bin auch nicht grad erst aus einer WG etc ausgezogen, also die Umstände sind anders, klar - aber die Wohnung davor, da kam ich nicht gern hin, obwohl sie schön war - sie war nicht "meine".

  4. Avatar von schafwolle
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    AW: Umzug in neue Wohnung und nun einsam

    Zitat Zitat von wildflower_85 Beitrag anzeigen
    Meine Eltern sind 64 und 66, noch fit aber sie werden immer älter.
    Das ist doch kein Alter!
    Was heißt denn "noch" fit??
    Wären Deine Eltern ü80, dann könnte ich den Satz ja verstehen.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kommst du gern "heim"? Also in deine Wohnung heim ... - freust du dich auf die Wohnung?
    Sie schreibt ja, dass die Wohnung noch nicht eingerichtet und leer ist.
    Da würde ich mich auch nicht drauf freuen.

  5. Avatar von Blila1
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    AW: Umzug in neue Wohnung und nun einsam

    [QUOTE=Pantanal;34509220]
    Die fällt gerade weg: kein Internet, kein TV, keine Familie. /[QUOTE]

    ich trau mich ja kaum, es zu schreiben. Aber da gibt es noch was ganz Altmodisches: Bücher. Wahrscheinlich nie mehr wirst du so viel Zeit dafür haben!
    Das ist ein Experiment. Gespannt erwarte ich, was die Autokorrektur aus meinem Text macht


  6. Registriert seit
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    AW: Umzug in neue Wohnung und nun einsam

    ich bin mit 30 das erste mal alleine in eine Wohnung gezogen, und am Anfang hab ich mich auch ziemlich alleine gefühlt! Aber glaub mir, das vergeht ziemlich schnell, sobald du es dir gemütlich eingerichtet hast.
    Ich bin jetzt sogar ziemlich froh, dass nicht immer jemand um mich ist! In ein, zwei Jahren werd ich mit meinem Freund zusammen ziehen, aber das hat keine Eile.


  7. Registriert seit
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    AW: Umzug in neue Wohnung und nun einsam

    Ja, an Bücher habe ich auch gleich gedacht als ich das Eingangspost gelesen habe. Bücher haben mir schon immer in schwierigen Zeiten geholfen (in leichten sowieso).

    Trotzdem finde ich eine Zeit ohne Ablenkung (und das können auch Bücher sein) wertvoll. Ich wünsche der Wildblume sehr, dass sie die Zeit für ihre persönliche Entwicklung nutzen kann so wie ich es beschrieben habe.


  8. Registriert seit
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    AW: Umzug in neue Wohnung und nun einsam

    Ich bin auch erst recht spät (mit 29) in die erste eigene Wohnung und mochte es auch nie, hab mich da nie so richtig dran gewöhnt. Dabei hab ich oft jemanden zur Übernachtung da gehabt, aber trotzdem war mir das nücht. Bei mir ist es auch gar nicht so dass ich nun ständig jemanden um mich brauche - so wirklich formulieren kann ich eigentlich gar nicht was mich am alleine wohnen so gestört hat. Ich fand es unökonomisch so alleine, aber das ist ja nur rational betrachtet doof, nicht emotional. An der Wohnung lag es eigentlich auch nicht, ich hab auch nie provisorisch gewohnt sondern innerhalb kürzester Zeit alles komplett eingerichtet.

    Also warum auch immer, ich hab Dir ähnlich empfunden und leider keine andere Lösung dafür, außer wieder mit jemanden zusammen zu leben. Vielleicht macht Dir ja wirklich schon die fertige Wohnung bald ein viel besseres Gefühl.

  9. Avatar von schafwolle
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    AW: Umzug in neue Wohnung und nun einsam

    Zitat Zitat von Pantanal Beitrag anzeigen
    Einfach nur DU.

    Sich selbst aushalten können ohne Ablenkung ist schwer und erstmal ungewohnt.

    Zum Sich-selbst-aushalten gehört auch mit negativen Gefühle gut umzugehen und sie nicht wegzudrücken oder sich abzulenken.
    So toll das klingt - aber in der Praxis stelle ich mir das nicht so prickelnd
    vor.

    Abends heimkommen in eine triste, so gut wie leere Wohnung ... heißt, Deiner Meinung
    nach, auf dem Bett sitzen oder liegen und "sich aushalten"?

    Mich würde das erst recht runter ziehen.
    Nichts gegen Selbstfindung und Stille - aber doch nicht in einem derart trostlosen
    Ambiente.

  10. Avatar von starsandstripes
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    AW: Umzug in neue Wohnung und nun einsam

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    So toll das klingt - aber in der Praxis stelle ich mir das nicht so prickelnd
    vor.

    Abends heimkommen in eine triste, so gut wie leere Wohnung ... heißt, Deiner Meinung
    nach, auf dem Bett sitzen oder liegen und "sich aushalten"?

    Mich würde das erst recht runter ziehen.
    Nichts gegen Selbstfindung und Stille - aber doch nicht in einem derart trostlosen
    Ambiente.
    Ich bin da ganz bei dir. Ich halte es zwar auch für wichtig, zu lernen, mit sich alleine sein zu können, sich Zeit zum Reflektieren zu nehmen, ect. ... aber es ist schon ein Unterschied, ob man das jeden einzelnen Tag aus "Zwang" machen muss, weil nichts anderes da ist, oder man sich bewusst dafür entscheidet, sich diese Zeit jetzt zu nehmen. Im Normfallfall ist dann auch nicht jeden Abend, sondern einfach ein Teil des Tages, wo man sich mal bewusst rausnimmt, dann aber auch wieder ins "Leben" zurückkehrt.

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