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    AW: Trauma+PTBS in der Ehe, Therapie, Eheberatung?

    Nein, keine Angst, ich hatte nicht das Gefühl, dass du mich zu irgendetwas überreden willst.
    Ich bin mir nicht sicher, ob das überhaupt therapiewürdige Anliegen sind, die ich habe. Darf ich vielleicht einfach mal erzählen, was es ist?

    Ich habe kürzlich meiner Mutter mit viel Zeitaufwand und Fahrzeit geholfen, eine Weihnachtsfeier vorzubereiten. Dann wurde meine Mutter krank, die Weihnachtsfeier fiel aus und ich war total enttäuscht, sowie traurig meine Mutter und meine Familie zu Weihnachten nicht zu sehen. Niemand, dem ich das erzählte, schien zu verstehen warum ich so traurig darüber war.

    Ich war zu Weihnachten bei der Familie meines Mannes. Die Sprachen gefühlt stundenlang über Motorräder und alle meine Versuche ein anderes Thema anzufangen wurden geflissentlich ignoriert.

    Mein Mann hat ungefragt hinter mir her geputzt und meine Stiefel geputzt obwohl ich ihm schon mehrmals gesagt habe, dass ich das hasse. Er fragte, warum es mich denn störe. Es stört mich halt. Das ist halt so. Er hat das bitte einfach mal zu akzeptieren, aber das tut er nicht.

    Mein Mann hat insgesamt einen Putzfimmel.

    Er hat auch einen Fitnessfimmel. Er kann zur Zeit nicht gut schlafen und geht dann seinem Fitnessfimmel nach.

    Und dann eben diese Sache, als mein Mann so traurig war, als er die Tasse fallen ließ und weinen musste und sagte, dass er aufhören möchte sich zu erinnern aber die Erinnerungen überfallen ihn. Er hatte einen seltsamen Gesichtsausdruck, als ob er durch mich durch schaut und hinter mir etwas schreckliches sieht. Den Gesichtsausdruck werde ich nie vergessen. Ich erinnere mich noch an die Einzelheiten, wie den Tee auf dem Teppich. Wir haben den Teppich seitdem ausgetauscht und wenn ich den neuen Teppich sehe, denke ich daran.

    Ist es überhaupt sinnvoll diese Dinge mit einem Therapeuten zu besprechen? Oder muss eine erwachsene Frau einfach damit klar kommen?

  2. Inaktiver User

    AW: Trauma+PTBS in der Ehe, Therapie, Eheberatung?

    Ich habe den Eindruck, dass Dir völlig das Verständnis für die Erkrankung Deines Mannes fehlt. Eine Selbsthilfegruppe für Angehörige war daher schon die richtige Idee.

    Deine eigenen Themen (sexueller Übergriff, Umgang mit Frustrationen) sind davon losgelöst. Warum sollten die nicht therapiewürdig sein?

  3. Inaktiver User

    AW: Trauma+PTBS in der Ehe, Therapie, Eheberatung?

    Vielleicht schaust Du auch mal hier rein, die Userin scheint in einer ähnlichen Situation zu sein: PTBS, Christopher Robin, wie mit ihm reden?

  4. User Info Menu

    AW: Trauma+PTBS in der Ehe, Therapie, Eheberatung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe den Eindruck, dass Dir völlig das Verständnis für die Erkrankung Deines Mannes fehlt. Eine Selbsthilfegruppe für Angehörige war daher schon die richtige Idee.

    Deine eigenen Themen (sexueller Übergriff, Umgang mit Frustrationen) sind davon losgelöst. Warum sollten die nicht therapiewürdig sein?
    Inwiefern fehlt mir das Verständnis für PTBS?

    Zur zweiten Frage. Sexueller Übergriff, warum sollte der nicht therapiewürdig sein. Das wäre er wohl. Wenn ich heute noch darunter leiden würde, aber seltsamerweise tu ich es nicht. Vielleicht ich es ungewöhnlich, aber ich leide nicht darunter. Es ist einfach so. Ich war eine Zea überängstlich.. Ich würde sagen, dass ich nie PTBS hatte. Heute leide ich nicht mehr darunter. Von daher: was sollte da therapiert werden?

    Zu den Frustrationserlebnissen. Ja, ich war frustriert, aber muss ich darüber mit einem Therapeuten reden? Das ist keine rhetorische Frage. Vielleicht gehört es einfach zum Erwachsenenleben dazu, dass man frustrierende Erlebnisse macht und man muss sich nicht immer jemandem zu ausheulen suchen.

  5. Inaktiver User

    AW: Trauma+PTBS in der Ehe, Therapie, Eheberatung?

    Zitat Zitat von Gothis6 Beitrag anzeigen
    Zur zweiten Frage. Sexueller Übergriff, warum sollte der nicht therapiewürdig sein. Das wäre er wohl. Wenn ich heute noch darunter leiden würde, aber seltsamerweise tu ich es nicht. Vielleicht ich es ungewöhnlich, aber ich leide nicht darunter. Es ist einfach so. Ich war eine Zea überängstlich.. Ich würde sagen, dass ich nie PTBS hatte. Heute leide ich nicht mehr darunter. Von daher: was sollte da therapiert werden?

    Zu den Frustrationserlebnissen. Ja, ich war frustriert, aber muss ich darüber mit einem Therapeuten reden? Das ist keine rhetorische Frage. Vielleicht gehört es einfach zum Erwachsenenleben dazu, dass man frustrierende Erlebnisse macht und man muss sich nicht immer jemandem zu ausheulen suchen.
    Dann lass es halt. Wie war nochmal die Frage?

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    AW: Trauma+PTBS in der Ehe, Therapie, Eheberatung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann lass es halt. Wie war nochmal die Frage?
    Die Frage war nicht: Soll ich wegen eines sexuellen Übergriffes in Therapie, sondern: soll ich in Therapie nach dem ich einmal schon so schlechte Erfahrungen gemacht habe und nicht will, das mir das wieder passiert (und nicht weiß ob es nötig ist).

  7. Inaktiver User

    AW: Trauma+PTBS in der Ehe, Therapie, Eheberatung?

    Zitat Zitat von Gothis6 Beitrag anzeigen
    soll ich in Therapie nach dem ich einmal schon so schlechte Erfahrungen gemacht habe und nicht will, das mir das wieder passiert (und nicht weiß ob es nötig ist).
    du bezweifelst dass du es nötig hast. du bezweifelst dass es andere therapeuten gibt. du bezweifelst dass dir jemand helfen kann.

    also: warum sollst du?

    da gibt es genügend menschen auf wartelisten vor dir, die wirklich wollen und brauchen. da musst du niemanden einen therapieplatz wegnehmen.

  8. gesperrt

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    AW: Trauma+PTBS in der Ehe, Therapie, Eheberatung?

    Zitat Zitat von Gothis6 Beitrag anzeigen
    aber muss ich darüber mit einem Therapeuten reden?
    Nö.

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    AW: Trauma+PTBS in der Ehe, Therapie, Eheberatung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    also: warum sollst du?
    Keine Ahnung, weil es für mich schwer war, ihn so zu sehen und ich mit ihm darüber nicht reden kann, da ich Angst habe seine Gefühle zu verletzten. Allerdings habe ich schon mit anderen darüber geredet, Menschen in einer Selbsthilfegruppe, und das hat überhaupt nichts daran geändert, dass ich so darüber fühle.

  10. User Info Menu

    AW: Trauma+PTBS in der Ehe, Therapie, Eheberatung?

    Ich habe auch Angst, dass die das praktisch nicht verstehen und sagen: „Was, Sie sind also tatsächlich hier, weil sie Ihren Mann haben weinen sehen und ein komisches Gesicht machen sehen?“

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