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  1. Registriert seit
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    AW: Tieren näher als den Menschen?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Noch Fragen?
    Ja. Wer ist Inge?

    Ne, kann es schon ansatzweise verstehen, aber ich finde da wird oft so viel in den Begriff gepackt, dass ich denke man könnte es manchmal konkreter ausdrücken.
    In Deinem Beispiel würde ich halt sagen "jemandem was madig machen" oder pseudofreundlich oder hintenrum sein.
    Finde ich sehr fies.
    Aber auf jeden Fall ist es sehr indirekt, scheinbar.

    Ich vermute aber, dass die Gäste gar nicht mitbekommen wie viel Frust die TE schiebt.
    Man weiss es natürlich nicht....


  2. Registriert seit
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    AW: Tieren näher als den Menschen?

    Jedenfalls sind wir auch Tiere.. insofern..
    Vielleicht schließt sich für die TE auch irgendwann mal der Kreis.

    Außerdem kann manchmal passiv-aggressiv besser sein als aktiv-aggressiv oder passiv-depressiv.

  3. Avatar von luftistraus
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    AW: Tieren näher als den Menschen?

    Zitat Zitat von putulu Beitrag anzeigen
    Jedenfalls sind wir auch Tiere.. insofern..
    Nein, sind wir nicht.....

    Zitat Zitat von putulu Beitrag anzeigen
    Außerdem kann manchmal passiv-aggressiv besser sein als aktiv-aggressiv oder passiv-depressiv.
    In diesem Fall bringt sie passiv-aggressiv überhaupt nicht weiter. Im Gegenteil.

    Sie sollte einfach die Dinge mal kräftig sortieren. Denn momentan ist da viel Projektion/Sehnsucht/Angst das alles in einem Eimer schwirrt
    Before you argue with someone, ask yourself, is that person even mentally mature enough to grasp the concept of different perspectives. Because if not, there's absolutely no point.

  4. Avatar von Malaita
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    AW: Tieren näher als den Menschen?

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Aus meiner Sicht entsteht der innere Konflikt vor allem daraus, dass du nicht das in Handlung umsetzt, was dir wichtig ist.

    Du musst zu Weihnachten keinen einladen. Du musst keinem Frühstück machen. Vielleicht machst du das aus dem Antrieb heraus, dass "es sich so gehört"? Leg das ab, damit gewinnst du keinen Mutter-Theresa-Orden.

    Es ist aber dein Leben. Wenn dich Menschen nicht so interessieren, dann umgib dich nicht mit ihnen. Oder nur mit denen, die dich wirklich interessieren. Wenn die nähere Verwandtschaft nicht dazu gehört, ist das doch auch ok, dann halte dich von ihnen fern oder reduziere die Besuche auf ein Minimum. Wenn du "allein sein" gut aushalten kannst, gibt es doch eigentlich kein Problem.
    Nach meinem Empfinden fühlt sich die TE jetzt zu Weihnachten überfordert und gestresst mit dem Familienbesuch. So geballt kommt es ja den Rest des Jahres normalerweise auch nicht vor.
    Das muss man nicht übertragen auf den Umgang mit Menschen allgemein.

    Manche sagen hier: SIE muss es einfordern, was sie will. Ja, sie kann es laut sagen, dass mal Rücksicht auf sie genommen werden sollte nach der OP oder sich bedankt wird oder mit unterstützt. Aber hilft das in einer Familie, wo nicht allzuviel Empathie vorkommt? Die merken es halt nicht.
    Wenn ein Danke nicht von denen selber kommt, dann kann man auch drauf verzichten. Und wenn das so ärgerlich ist für die TE, dann sollte sie die nächsten Familienbesuche überdenken in dem Sinne, ob sie es wieder so durchführen wird.

    Mit den Tieren hat das rein gar nichts zu tun.


  5. Registriert seit
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    AW: Tieren näher als den Menschen?

    Zitat Zitat von Malaita Beitrag anzeigen
    Manche sagen hier: SIE muss es einfordern, was sie will. Ja, sie kann es laut sagen, dass mal Rücksicht auf sie genommen werden sollte nach der OP oder sich bedankt wird oder mit unterstützt. Aber hilft das in einer Familie, wo nicht allzuviel Empathie vorkommt? Die merken es halt nicht.
    Liebe TE,

    was würde passieren, wenn du in einer solchen Situation richtig auf den Tisch haust? Die Leute aufforderst, ihre Sachen zu nehmen und dein Haus auf der Stelle zu verlassen?


  6. Registriert seit
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    AW: Tieren näher als den Menschen?

    Liebe TE,

    ich lese bei dir von Strukturen, die sicher schon Ewigkeiten so sind, wie sie sind.
    Von einem eingespielten "Team", in dem jeder seine Rolle einnimmt und diese lebt.

    Es ist doch sicher zutreffend, dass sich keiner je anders verhalten hat, stimmts?
    Deine Kinder haben sich schon immer so verhalten, wie jetzt- wie auch du heute nichts anders machst als du es immer getan hast.

    Wann hat sich dein Gefühl - was doch sicher einst anders war- gewandelt?
    Was ist geschehen, dass du deren- sonst übliches Verhalten- nun als Geringschätzung und Wertlosigkeit empfindest?

    Dass du heute- nach Jahren- diese Strukturen nicht ändern kannst. ist vollkommen klar.
    Weder werden die Kinder mit aufmerksamer Lieblichkeit freiwillig den Frühstückstisch abdecken- noch wirst du morgens bis halb 10 liegen bleiben können

    Du sprichst von den Tieren und ich kann dich darin sehr gut verstehen.
    Ich lese darin den tiefen Wunsch nach Ruhe und Stille........nach dieser Leichtigkeit lieben zu können- Liebe einfach fließen lassen können- leichter geht es nicht........

    Mir scheint, dir ist sehr nach Ruhe und Stille.
    Du klingst nach Überforderung und dem Wunsch, einfach in den Arm genommen zu werden und dir gezeigt, dass du geliebt wirst.

    Die Liebe zu dir wird dir von der Familie nicht gezeigt, dafür wird das nicht-ausführen deiner sonst üblichen Handlungen sicher laut bemerkt werden.........oder du kritisierst dich selbst, weil es nicht so ist, wie du es möchtest.
    Ja- das ist schwierig, in solchen Umständen einen liebevollen Arm zu suchen, bei dem du einfach sein darfst und willkommen- so wie du bist.

    Genau das, was wir bei Tieren erleben dürfen.
    Wir sind willkommen, so wie wir sind.
    Wir müssen nichts erfüllen oder besonders "sein"- weder schön noch reicht, nichts erledigt haben oder ein Zeugnis vorlegen......wir werden so genommen wie wir SIND.

    Es gibt unzählige Menschen, denen es viel leichter fällt sich mit Tieren zu umgeben.
    Ich finde- absolut verständlich.

  7. Avatar von schafwolle
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    AW: Tieren näher als den Menschen?

    Zitat Zitat von Aunti Beitrag anzeigen
    Es ist natürlich meine Familie, Mutter, Schwiegervater, Kinderlein, die aber alle nicht mehr hier leben, meine und gemeinsame. Mann ist auch da. Der hilft mir ab und zu mal.
    Also eigentlich engste Familie.
    Die - bzw.deren Verhalten - man idR ja gut kennt.

    Oder war es heuer das erste Mal, dass Du in diesem Umfang eingeladen hast?

    Die Aussage über "Mann" klingt eigenartig distanziert.
    Und dass ausgerechnet er "ab und zu" mal hilft lässt mich aufhorchen.
    Schon alleine deswegen fällt es mir nicht schwer, mir vorzustellen, dass der Familienfriede
    in Schieflage ist.


    Ich stehe so früh auf, weil ich sonst gar nichts schaffe und es überall aussieht wie im Stall. Das kann ich nicht ab, ... Ich hab da auch den romantischen Anspruch, dass alles schön sein soll und nicht einfach nur auf den Tisch geknallt.
    Kann ich total gut nachvollziehen, da ich ähnlich gestrickt bin.

    Aber ... ich käme nie auf die Idee, mich darüber zu beschweren. Denn schließlich werde
    ich meinen eigenen (!) Erwartungen gerecht. Dazu nötigt mich niemand.


    Die Rechnung bezahlte ich, weil es hauptsächlich meine Kinder sind ...
    (...) Vielleicht sind die Kinder einfach total verwöhnt.
    Ganz lapidar behaupt ich jetzt mal, dass es Deinen erwachsenen Kindern schlichtweg
    an Anstand fehlt. Sich für eine Einladung zu bedanken gehört zu den Basics der sozialen
    Kompetenzen. Auch wenn man verwöhnt ist.


    Wenn ich mich beklage, oder auf etwas hinweise, dann heißt es jaja ich mach ja, ich helf ja und so, aber dann sind wieder alle weg.
    Hm, sich als Gastgeber seinen Gästen gegenüber zu beklagen liest sich für mich
    schon seltsam.

    Welche Art der Hilfe ist es denn, die Du möchtest?


    Ich bekomme ja kaum alle an einen Tisch und wenn es ich während des Essens sage heißt es gleich "Sag es doch gleich, dann komme ich nicht mehr",
    Wie meinst Du das?
    Deinem "Wir essen um 13 Uhr" wird nicht Folge geleistet?
    Wer ist es, der sich nicht daran hält? Und warum ist das so?


    (alle Hervorhebungen von mir)


  8. Registriert seit
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    AW: Tieren näher als den Menschen?

    Ganz lapidar behaupt ich jetzt mal, dass es Deinen erwachsenen Kindern schlichtweg
    an Anstand fehlt. Sich für eine Einladung zu bedanken gehört zu den Basics der sozialen
    Kompetenzen. Auch wenn man verwöhnt ist.
    [/QUOTE]

    Das sehe ich normalerweise genauso.

    Andererseits würde ich mal gerne wissen, wie genau diese Einladungen ablaufen. Bietest du an, dass du zahlst- und sie nehmen es ohne Reaktion an?

    Oder drängst du das Einladen auf, obwohl sie es nicht wollen (war bei uns so)? Für so eine Zwangsverwöhnung z. B. wäre ich auch nicht dankbar, vor allem, wenn dann noch peinliche Diskussionen entstehen.

    Oder "warten" sie regelrecht darauf, dass du sagst, du würdest zahlen? Sowas wäre wirklich unverschämt.

  9. Moderation
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    AW: Tieren näher als den Menschen?

    Zitat Zitat von Aunti Beitrag anzeigen
    Aber zum Thema. Liegt es an mir? Ja klar, ganz sicher. Aber hat es etwas damit zu tun, dass ich mich Menschen eigentlich nicht so nah fühle wie Tieren? Meinen Haustieren zum Beispiel, aber auch den wilden? Kann ich vielleicht nicht richtig kommunizieren?

    Ist es vielleicht anders herum?
    Du bist krank, du hattest das Haus voll, und du hast anscheinend Verwandtschaft, die dich als unbezahlten Dienstleister betrachtet. Das reicht doch völlig aus, um zum Menschenfeind zu werden, und wenn man ständig nur mit Leuten zu tun hat, die einen nicht als Mensch sondern als Apparat, der zu funktionieren hat, wahrnehmen, kann einem schon das Interesse an der ganzen Spezies vergehen. (Und für die paar, die vielleicht nicht so drauf sind, hat man keine Zeit oder emotionale Energie, da man die ganze Zeit und Energie an Leute verwendet, die einem nichts zurückgeben.)

    Die Lösung ist dann aber nicht, sich zu wundern, ob man komisch ist (das führt nämlich zu gar nichts, und, nein), sondern einen größeren Bogen um lästige Leute zu machen und sie sich nicht ins Haus zu holen. Du holst dir ja vermutlich auch keinen Skunk oder keine Steinmarderfamilie ins Wohnzimmer, egal wie niedlich die sind.

    Und bei den Verwandten ist es theoretisch denkbar, daß sie nicht so sind, wie sie im Moment sind, sondern auf eine Ansprache reagieren würden, daß sie eigentlich ja wollen, daß es dir gut geht, und nur gerade nicht daran denken, daß ihr Tun und Lassen dabei eine Rolle spielt. Bei Tieren sind Ansprachen sinnlos. Die sind wie sie sind. Was vielleicht ganz befreiend ist, weil man nichts vermasseln kann -- die Ansprache ist gescheitert, ehe man sie macht, ohne eigenes Versagen.

    Bis man merkt, daß die Katze, die man immer vom Tisch füttert, ständig bettelt, und der Hund, den man lobt, wenn er bellt, ständig bellt. In der Hinsicht sind Menschen und Tiere ganz gleich: Was funktioniert, wird gemacht.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  10. Registriert seit
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    970

    AW: Tieren näher als den Menschen?

    Kenzia, für Dein Posting #36:
    Du hast das perfekt ausgedrückt, was ich auch beim Lesen des Strangs dachte.

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