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  1. Registriert seit
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    AW: Ahnung vom Leben

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    ein Beispiel beweise ich dir jetzt, wie du reagierst und nutzt dazu meine Kommunikationsform.

    Akzent:
    Ich persönlich vertrage Kritik in solchen Verständnisansichten, da ich nicht grundsätzlich erwarten kann, verstanden zu werden.

    Jagusam:
    Ich glaube, dass man grundsätzlich verstanden werden kann, also das Potenzial dazu vorhanden ist. Ich erwarte aber nicht, dass man auf Anhieb verstanden wird.

    Wenn du besser hinschauen würdest, kannst du erkennen, dass dies ähnliche Aussagen sind. Du führst sie weiter mit einem zusätzlichen Argument.

    So und wo ist das Problem Du führst doch in einigen anderen Teilen meine Aussagen ebenso weiter für deinen Gebrauch der Kommunikation.
    Um mal im Gerichtsjargon zu bleiben. Dein Beweis müsste meine Anklage entkräften, das tut er aber nicht.
    Ja, ich ergänze deine Aussage. Aber mein Anklage lautete, dass du mir die verzerrte Aussage zuordnest.
    Was ich in diesem Beispiel nämlich nicht getan habe ist, den Sinn deiner Aussage durch die Erweiterung stark zu verändern und sie dir in den Mund zu legen. Ich habe sie mir zugeordnet, nicht dir. Das ist ja auch der Punkt, gegen den ich mich am vehementesten wehre.

    Darf ich dir ein Beispiel geben, wie ich deine Vorgehen empfunden habe und was ich als als beweiskräftiges Äquivalent zu deiner Kommunikationsform empfunden hätte? Ich mache es mal anhand deiner Aussage: Ich persönlich vertrage Kritik in solchen Verständnisansichten, da ich nicht grundsätzlich erwarten kann, verstanden zu werden. Jeweils in den kursiven Passagen:

    Für dich geht es ja darum zu kommunizieren, ohne die Erwartung zu haben, dass es verstanden wird. Wäre dir das angenehm, wenn ich auf eine teilweise Zustimmung dieser Aussage dann wie folgt fortfahren würde? Find ich jetzt etwas impulsiv bzw. streitbar, vom anderen ein Verständnis einzufordern und selbst das `nicht verstanden werden´ zu beanspruchen. Auch wenn es aufrichtig ist, falls es nicht unverbindlich bleibt. Falls du nachfragen würdest, inwiefern du das einfordert hättest: Ich verstehe es so. Weil die Beispiele fehlen. Ich beziehe das jetzt nicht auf mich oder unsere Kommunikation hier, sondern dass es so eine allgemeine Einstellung von dir deinem Gegenüber oder Gesprächspartner ist. Und falls du dann sagtest, dass meine Texte dir nicht nachvollziehbar scheinen: Es interessierte mich, da du schon mit Jagusam und über eine andere Auffassung von Unverständnis diskutiert hast. Auch mehrfacher Einwand bliebe ungehört. Denn wirst du nicht verstanden in der Diskussion, reduziert sich auch die Notwendigkeit, selbst zu verstehen. Aber vielleicht ist dir derartiges Verständnis nicht so bekannt. oder Halt dich doch nicht an dem nicht verstanden werden auf. Es geht nicht um uns beide in diesem Beispiel. Ist das wirklich so schwierig zu verstehen?

    Die Kernaussage ausser Acht zu lassen, ein entscheidendes Wort „grundsätzlich“ fortan zu ignorieren und das ganze wiederholt in anderen Worten als deine Aussagen zu positionieren, obwohl du sagen würdest, dass du damit nicht einverstanden bist, würde die Kommunikationsform, welche ich anklage am ehesten beschreiben. Mir ist unklar, ob du das ignorierst, weil du es nicht einsehen kannst oder nicht einsehen willst.

    Ich habe keine Mühe damit, wenn du eine Aussage ergänzt, solange du dabei diese nicht mir zuordnest. Hättest du diese entweder dir zu- oder als These eingeordnet, wären wir uns wohl rasch einig gewesen. Dass jemandem „gut tun“ extrem abhängig von der Perspektive und Definition ist und als universelle Handlungsmaxime wenig taugt, dabei hätte ich dir sofort zugestimmt. Ich habe auch keine Mühe damit, deinen Eindruck von mir zu diskutieren, solange wir über den Eindruck reden und worauf er basieren könnte. Aber auch das wolltest du nicht. Stattdessen stelle ich fest, dass du dabei geblieben bist und es nur noch zu rechtfertigen versuchtest. Was dir meiner Ansicht nach nicht wirklich gelungen ist.


  2. Registriert seit
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    37.157

    AW: Ahnung vom Leben

    Zitat Zitat von Jagusam Beitrag anzeigen
    Ich würde niemals gerne Leute grundlos zur Schnecke machen wollen. Steht deine Ethik im Widerspruch zu deinen Dingen, die du gerne tun würdest?
    Da ich durchaus sehr gern Leute zur Schnecke mache und eine Vorliebe für sowas habe: ja, das steht in krassem Widerspruch zu meiner Ethik. Also tue ich es nicht.

    Vorlieben sind nicht immer lieb und nett.


    Bei lustvollen Dingen achte ich doch nicht auf Effizienz.
    Doch, ich schon. Dort sogar umso mehr, um möglichst viel davon zu haben. Ich würde doch nicht im Kino den Anfang des Films verpassen wollen, oder ein Essen anbrennen lassen, oder mein neues schickes Kleid als Erstes zum Putzen tragen.

    Gerade wenn's Lust bringt, soll es das doch auch tun.


    Was daran blockierend ist, müsstest du mir mal erklären.
    ich arbeite mit Leuten zusammen, das macht einfach keinen Spass, wenn die mehrere Monate lang mies drauf sind, beleidigt sind, nur minimal kommunizieren, ständig gereizt sind, und solche Dinge. Also tue ich meins dafür, dass sowas nicht passiert.


    Ich wollte nur den intrinsischen Antrieb zur Hilfe ansprechen, der uns inne wohnt.
    Das ist eine schöne und gute Sache, aber oft gibt's eben gar nichts zu machen.

    Man kann mal sagen, da ist ein Problem - man kann es zwei oder drei Mal sagen - aber wer es nach dem dritten Mal nicht gehört hat, will oder kann es nicht hören.


    Du sagtest, du empfindest es als belastend und anstrengend, wenn sich Leute Sorgen um dich machen.
    Ja. Wenn sie versuchen, mich von meinen Plänen abzubringen (die mich womöglich selbst schon genug ängstigen, dassich nicht noch die Angst anderer Leute zusätzlich buckeln will) - ist das zwar gut gemeint, aber alles andere als hilfreich. Emotionales Rumhypern finde ich auch belastend.

    das ist halt gut gemeint, aber eben keine Hilfe, sondern ein zusätzliches Problem.



    Wenn man über alles die Kontrolle behalten will, sich die eigenen Nöte nie anmerken lassen will, dann bekommt man nur Hilfe, wenn man explizit danach fragt. Das geht schon auch, aber ich frage mich, ob das effizient ist.
    Wenn ich mir meine Nöte so ganz spontan und ungefiltert anmerken lasse, krieg ich auf alle Fälle auch keine Hilfe. Es sind bloss alle überfordert und rennen weg. Oder fangen an, mir bei etwas zu "helfen", das gar nicht mein Problem ist. Und sind dann womöglich noch angepisst und finden mich undankbar oder kompliziert, wenn ich darauf hinweise, dass ich die Hilfsbereitschaft schätze, aber leider mein tatsächliches Problem nicht gelöst wird, aber dafür eins, das ich gar nicht habe.

    Aber gut, das ist wohl mein persönliches Karma.

    andere scheinen da weniger Knörze zu haben.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  3. Moderation Avatar von maryquitecontrary
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    6.588

    AW: Ahnung vom Leben

    Bitte kehrt wieder zum Thema des Stranges zurück.

    Zur Erinnerung - dieses lautet:


    Zitat Zitat von Venice Beitrag anzeigen
    Wann hat man eigentlich Ahnung vom Leben?

    Haben Leute, die in Pflegeberufen oder grundsätzlich viel mit Menschen zu tun haben, mehr Ahnung vom Leben als die Bürokraft?

    Hat man mehr Ahnung vom Leben, wenn man Kinder hat, Scheidungskind ist oder im Heim aufgewachsen ist?

    Oder sollte man um Ahnung zu haben zumindest zeitweise in einer Großstadt, in einem fremden Land gewohnt oder gearbeitet haben?

    Haben umgekehrt die Kinderlosen, gut behütet Aufgewachsenen, die aus wohlhabenden Familien Stammenden keine Ahnung vom Leben? Die Hausfrau nicht? Die, die noch nie einen geliebten Menschen verloren haben?

    Oder hat nur der Ahnung vom Leben, der geflohen ist oder dem Tod von der Schippe gesprungen ist?

    Ich höre den Spruche "Der hat doch keine Ahnung vom Leben" jetzt nicht täglich, frage mich aber manchmal schon, wann man denn eigentlich Ahnung vom Leben hat? Neulich kam wieder der Kommentar einer Grundschullehrerin, dass die Leute, die jeden Tag im Büro hocken ja keine Ahnung haben.

    Wie seht Ihr das? Schreibt doch einfach mal Eure Gedanken dazu hier rein!

    Man muss die Posts auch nicht groß kommentieren, denn die Gedanken werden so individuell wie die Menschen sein.
    Abschweifende Diskussionen über den persönlichen Kommunikationsstil einzelner User sind nicht erwünscht. Ihr könnt im Bedarfsfall dazu die PN-Funktion nutzen.

    Danke, Mary
    that was the river - this is the sea


    Moderation im Forum "Persönlichkeit"

  4. Inaktiver User

    AW: Ahnung vom Leben

    Zitat Zitat von Venice Beitrag anzeigen
    Wann hat man eigentlich Ahnung vom Leben?
    Nie oder nie genug. Mir ist irgendwann mal meine eigene Unfähigkeit bewusst geworden, so etwas wie Leben auch nur ansatzweise begreifen zu können. Die partielle Ahnung war dann auch noch ein langer Lernprozess. Wenn man was lernen will, nimmt man sich besser zurück und kreiselt nicht um die eigene Sonne. Mir reicht es, nicht so ahnungslos von der Welt zu gehen, wie ich geboren wurde.

  5. Avatar von Akzent
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    08.07.2014
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    AW: Ahnung vom Leben

    Auhng vom Leben heban hat was zu tun mit Eovluiton Kindnhiet, Jegundzeit, Fimalie, Sex Vehrhutüng, Hohczeit, Shceidunug, Efiersucht, Eortik, Soprt,Träemun, Geothe Shcellir, Fermats letzter Satz, Hareuasfroderengun, Bismarck, C.G.Jung, Kechon Gled vredeinen, Buref, Riesen Leibe, Treue Fermdgheen, Suhnsecht, Spiritualität bis Tod und wie weiter...

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee

    Geändert von Akzent (19.12.2019 um 00:33 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Ahnung vom Leben

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Auhng vom Leben heban hat was zu tun mit Eovluiton Kindnhiet, Jegundzeit, Fimalie, Sex Vehrhutüng, Hohczeit, Shceidunug, Efiersucht, Eortik, Soprt,Träemun, Geothe Shcellir, Fermats letzter Satz, Hareuasfroderengun, Bismarck, C.G.Jung, Kechon Gled vredeinen, Buref, Riesen Leibe, Treue Fermdgheen, Suhnsecht, Spiritualität bis Tod und wie weiter...



    was hast du denn genommen

  7. Avatar von Akzent
    Registriert seit
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    AW: Ahnung vom Leben

    Nuee Kfafeebhonen illy blend. seitdem ist alles anders

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



  8. Registriert seit
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    AW: Ahnung vom Leben

    @Jagusam

    Verstehe Deinen post und danke Dir ........muß man schon eventuell mehrmals durchlesen .......


  9. Registriert seit
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    AW: Ahnung vom Leben

    Wünsche Euch ein frohes Weihnachtsfest und für 2020 alles Gute.....:


  10. Registriert seit
    29.08.2011
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    AW: Ahnung vom Leben

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nie oder nie genug. Mir ist irgendwann mal meine eigene Unfähigkeit bewusst geworden, so etwas wie Leben auch nur ansatzweise begreifen zu können. Die partielle Ahnung war dann auch noch ein langer Lernprozess. Wenn man was lernen will, nimmt man sich besser zurück und kreiselt nicht um die eigene Sonne. Mir reicht es, nicht so ahnungslos von der Welt zu gehen, wie ich geboren wurde.

    Hast Du gut gesagt .

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