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Thema: Zuhören...


  1. Registriert seit
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    Zuhören...

    Mich treibt schon eine ganze Weile ein bestimmtes Thema um. Und zwar finde ich mich seit Ewigkeiten in der Rolle der Zuhörerin. Ich höre gern zu und finde meistens auch interessant, was ich höre... was mich zunehmend stört, ist die Einseitigkeit der Rollenverteilung. So verbringe ich ganze Abende in Gesprächen, zu denen ich nicht mehr als 'aha' und 'ach so' beitrage. Meine Gesprächspartner scheint das nicht zu stören. Ich lerne Menschen kennen und lausche den minutiösen Schilderungen ihres letzten Urlaubs/ der Geburtstagsfeier bei der Tante/ der Persönlichkeitsstörung der Ex usw. usw. ... Fragen zu mir und meinem Leben laufen ungefähr so ab wie in dem alten Witz 'Da sprechen wir die ganze Zeit von mir, meine Liebe. Sprechen wir doch von Ihnen! Wie finden Sie mich?'

    Und das verstehe ich nicht. Für meine Begriffe sollte ein Gespräch ausgewogen sein, das heißt, die Redezeit in etwa gleich verteilt. Klar hat mal einer mehr zu erzählen und mal der andere. Aber ich fühle mich zunehmend als Staffage in solchen Situationen, bestenfalls als Stichwortgeberin.

    'Und was liest du so?'
    Ich: 'Gerade das Buch 'abc' von 'xyz'. '
    'Das kenn ich nicht. Also ich habe ja letzten Oktober angefangen mit der Trilogie vom tanzenden Feuerfrosch. Musst du lesen. Ein tolles Buch. Wenn das je verfilmt wird, geh ich rein. Es erinnert mich total an diese Reise nach Trilogien, als ich 17 war. Du, damals bin ich mit meiner Cousine und deren Freundin ... und als wir dann vier Wochen später... diese Cousine lebt jetzt übrigens in... schon zweimal geschieden! und, zum Thema Lesen: ich bin ja voll der Fan von Autor Dingsda.., nämlich weil.' etc etc.

    Mich macht das zunehmend nachdenklich. Bin ich so wenig interessant, dass man nur von sich erzählen und nicht nach mir fragen mag? oder nur zu höflich, um auf den Tisch zu hauen? Einmal hab ich es gemacht, bei einer - wie ich dachte - guten Freundin. Ich war zu ihr gefahren, um über ein akutes persönliches Problem - mein Problem - mit ihr zu reden. Stattdessen wurde ich mit allem möglichen überschüttet, für das ich in der Situation keinen Kopf hatte. Minutenlange Schilderungen aus dem Leben von Leuten, die ich gar nicht kannte. Die Schulprobleme ihres Stiefkindes. Die Korrespondenz ihrer Schwester mit deren Ex. Irgendwann ist mir der Kragen geplatzt und ich habe ihr gesagt, dass ich finde, sie redet zu viel und ich komme mit meinem Anliegen gar nicht zu Wort. Das war's dann - sie war beleidigt, und wir sind seither nur noch 'Bekannte'.

    Hat jemand eine Idee dazu?


  2. Registriert seit
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    AW: Zuhören...

    wenn es dir mit allen leuten so geht, muss es wohl an dir liegen...

    schwer zu sagen, vielleicht kommst du ungern aus der deckung, so dass man nicht gut anknüpfen kann an das was du sagst?

  3. Avatar von Spatz22
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    AW: Zuhören...

    Vorneweg: ja, das kenne ich gut. Wobei mir das bei Freunden nicht passiert, weil ich mit niemand befreundet sein kann, der so eine ignorante Gesprächskultur pflegt.
    Ich habe festgestellt, dass manche Leute beim Kennenlernen erstmal wahnsinnig viel von sich erzählen, das aber mit der Zeit ausgewogener wird, die brauchen etwas, bis sie den anderen wahrnehmen können. ;-)
    Bei anderen hilft es, ihnen "frech" hineinzufahren:"Du, was anderes, ich muss dir unbedingt was erzählen..."
    Wenn es aber nichts wirklich wichtiges gibt, sondern es dir nur um ausgewogene Redezeit (Gott, hört sich das bescheuert an, aber du weißt, was ich meine?!) geht, musst du selbst deine gute Kinderstube ein Stück hinter dir lassen. Reinquatschen, abrupt das Thema wechseln, ...
    Ist nur die Frage, ob du das wirklich willst, das kann genauso anstrengend sein wie einfach nur weiter zuzuhören.
    Aber ausprobieren könntest du das mal, einfach um zu kucken, welchen Effekt das beim Gegenüber hat.

    Bei deiner Freundin ist es wohl am besten, schon vor dem Besuch anzukündigen, dass du was auf dem Herzen hast.

    Einen besseren Rat kann ich dir leider nicht geben.
    ...von Zeit zu Zeit denke ich über's Dickwerden nach...... wieviel Badewasser könnte ich jährlich sparen....!

    "Aus der Kindheit kommt so einiges, aber man könnte die auch mal beenden und JETZT für sich einstehen."
    (von Rotweinliebhaberin)


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    AW: Zuhören...

    Ich bin selber ein sehr lebhafter Mensch und Redner. Und wenn ich auf ein Gegenüber treffe, das eher ruhig ist, ist mein Redeanteil sicher viel höher.
    Aber ich habe auch eine gute Freundin, die nach den ersten Fragen nach meinem Wohlergehen in eine stundenlange ausschweifende Erzählwut ausbrechen kann. Ehrlich -am Telefon überlege ich manchmal, einfach meinem Tagesgeschäft nachzugehen und nur ab und an den Hörer aufzunehmen und ein zustimmendes, erstauntes oder mitleidiges Grunzen von mir zu geben. Ich kenne die Namen aller ihrer Kollegen plus halbe Lebensgeschichte, ihren genauen Tagesablauf im Büro und sie weiß von meinem Berufsleben (obwohl mein Beruf sehr interessant ist) nichts, gar nichts. Aber sie ist eine wirklich gute Freundin, die im Notfall auch für mich da wäre, also sehe ich es ihr nach.
    Will sagen -es kommt auf das Gegenüber an.
    Es stört Dich, also sprich es an.
    Dabei kommt es natürlich auch auf Wortwahl und Tonfall an.
    Wie gesagt : Wenn ich bei besagter Freundin ein Problem loswerden wollte, würde sie auch zuhören. Und (um bei dem Beispiel zu bleiben ) sie ist in ihrem Beruf und mit ihren Kollegen unglücklich, ich nicht. Bei allgemeiner Plauderei ist es mir egal, wer mehr erzählt.
    Zum Zugetextetwerden gehören immer zwei. Und nicht jeder hat die Sensibilität zu merken wenn es den anderen stört.
    Erwarte da nicht zu viel.
    Die anderen schätzen vermutlich an Dir, dass Du so gut zuhören kannst.
    Guten Freunden solltest Du es nachsehen, bei anderen den Kontakt einschränken. Ist verschwendete Lebenszeit wenn Du Dich hinterher doch nur darüber ärgerst nicht zu Wort gekommen zu sein und es Dich nicht interessiert, was die anderen zu erzählen haben.
    Bei Deiner Freundin wäre es vermutlich sinnvoller gewesen sie irgendwann zu unterbrechen und zu sagen "Sei mir nicht böse, aber dafür habe ich heute einfach keinen Kopf. Ich muss Dich ganz dringend um Rat fragen. ..." Das hätte sie sicher verstanden.
    Du nimmst das zu persönlich. Du bist nicht zu uninteressant, vielleicht nur zu ruhig. Gute Zuhörer sind toll und selten.
    Geändert von Caramac (25.11.2019 um 05:36 Uhr)


  5. Registriert seit
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    AW: Zuhören...

    Ich kann dich da wirklich sehr gut verstehen,. Dieses Thema hatte ich erst kürzlich mit meiner Schwester und wir fragen uns tatsächlich, warum so viele Menschen nur um sich selbst kreisen und nicht fähig sind überhaupt selbst zuzuhören. Ich bin auch eine gute Zuhörerin, aber ich rede bzw, führe auch gerne Gespräche. Ich weiß auch ganz genau was du meinst. Du möchtet einen Dialog führen und keine Monolge. Leider ist das wohl nicht mit jedem möglich, habe ich erkannt. Leider ziehst du auch (weil du eben zuhören kannst) auch eher solche Leute an, die sich selbst gerne selbst reden hören. Bei anderen, die selbst ohne Ende erzählen, würden die ja nicht zu Wort kommen...

    Was ich da selbst tue:
    -enge Freunden werden solche Leute für mich nicht. Das sind eher Bekannte und da entscheide ich auch wie oft ich sie treffen möchte. Tendenziell treffe ich mich dann eher zu einer Aktivität, als zum Plausch mit diesen Leuten
    -für mich einstehen und Person unterbrechen, wenn ich mich unwohl fühle


    Ich achte sehr auf mein Gefühl nach einem Treffen mit einer Person. Fühle ich mich beschwingt, weil die Gespräche toll waren? dann alles gut und es gibt bald ein Wiedersehen. Fühle ich mich nach dem Treffen ausgelaugt und lustlos, dann weiß ich Bescheid, dass ich keine Energie mehr in diese Person investieren werden.

    Ich habe dieses Problem zum Glück nicht mehr, da ich sehr gut aussortiere und mich nicht mehr mit jedem treffe. Dafür ist mir meine Zeit zu schade und ich entscheide selbst wen ich treffe. Schließlich möchte ich eine gute Zeit verbringen und nicht ausgenutzt werden. Bei guten Freunden, die eine schwere Zeit durchmachen, würde ich es allerdings akzeptieren, wenn sie eine zeitlang keinen Kopf haben mir zuzuhören und selbst viel reden. Das ist aber ein anderes Thema. Bei neu kennengelernten Menschen bin ich radikal. Auch bei Bekannten bin ich das mittlerweile, denn ich habe festgestellt, dass ich bei Problemen ihrerseits oft kontaktiert wurde. Jetzt, da es sich erledigt hat, werde ich von einer Person kaum noch kontaktiert.

    Dieses Problem mit dem Zuhören habe ich eher unter einigen Kolleginnen, die ich mag. Zwei davon sind aber am Dauerquasseln und ich komme kaum zu Wort. Ich muss quasi richtig darum kämpfen und wenn ich dann rede, dann merke ich wie deren Aufmerksamkeit abnimmt oder sie nicht richtig zuhören. Oder aber sie nutzen eine Bemerkung von mir
    (wie du hier im Beispiel schreibst), um wieder auf sich selbst zurückzukommen,.

    Daher macht es so für mich keinen Spass, auch wenn ich rede. Also wenn ich quasi das Gefühl habe, dass die Person sich nicht richtig für mich interessiert, dann brauche ich auch nicht mit ihr über bestimmte Dinge reden. Dann kann ich gleich gegen eine Wand reden.

    Wie nahe stehen dir dieses Menschen, um die es geht? sind es Freunde oder Bekannte?

    Falls es Bekannte sind, triff dich eher auf eine Aktivität,. wo das reden nicht im Mittelpunkt steht
    Überlege dir auch, ob du alleine nicht besser dran bist. Ich für mich habe erkannt, dass ich mich dann besser fühle, alleine etwas zu unternehmen als mit diesen Leuten.

  6. Avatar von Horus
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    AW: Zuhören...

    'Und was liest du so?'
    Ich: 'Gerade das Buch 'abc' von 'xyz'. '
    Warum redest du nicht weiter? "abc" handelt von blablabla, der Stil ist ziemlich eigenwillig, manchmal etwas blabla, aber dann auch wieder blablabla undsoweiterundso fort.

    Wer erst redet, wenn er aktiv gefragt wird, und auch dann nur in ganz kurzen Einfachsätzen, bei dem entsteht der Eindruck, dass er nicht viel zu sagen hat. Und dass man ihm sprichwörtlich die Würmer einzeln aus der Nase ziehen muss, was für den Gesprächspartner ermüdend ist.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.


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    AW: Zuhören...

    Hallo butter_cookie,

    Menschen sind "so"- das finde ich jetzt gar nicht besonders auffällig
    Und es hat auch mit deiner Reaktion zu tun.

    Wir alle- fühlen uns gut, wenn wir Aufmerksamkeit bekommen, wenn wir "gesehen", wenn wir "gehört" werden, wenn wir das Interesse an uns wahrnehmen.
    Tatsächlich finden wir das eher selten, denn jeder ist "mit sich beschäftigt".
    Das hat viele Gründe, die sicherlich interessant sind, anzusehen- die aber an dem Grundthema "mit sich beschäftigt sein" nichts ändern sondern es nur erklären.

    Es ist also ganz normal, dass jemand das Erzählen anfängt, wenn man Interesse und Aufmerksamkeit signalisiert- das kommt so selten vor, dass man die Gelegenheit beim Schopfe packt und seien wir ehrlich, es IST total schön, wenn uns jemand so zuhört!

    So unterhalten wir uns aber selten, meistens gibt es ein gemeinsames Thema und jeder sagt, was ihm dazu einfällt oder er meint und immer ist der Gegenüber ein Stichwortgeber, der ein "also bei mir........" auslöst.
    Es ist wie ein Tennismatch und ich finde ein schöner Vergleich, denn auch da kämpft jeder für sich und dennoch geht es um es um ein Spiel, von dem beide etwas haben.

    Wenn man das so ansieht, wirkt das wenig positiv und auch nicht sehr befriedigend- ist es auch nicht.
    Aber wir sind diese Art zu kommunizieren gewohnt und jeder macht das so- man zieht halt das Bestmögliche für sich heraus

    Es ist von hier nicht zu beurteilen, was genau du anders machen müsstest. Wie so oft, fängt es mit der inneren Haltung an und es stellen sich die Fragen:
    Was für Überzeugungen zum Thema Gespräch hast du in dir? Wie sollte ein Gespräch aussehen?
    Wie gerne gehst du mit anderen ins Gespräch und wie offen magst du dich zeigen?

    Dass die Frau - bei der dir der Kragen geplatzt ist- nun nur noch Bekannte ist, kann ich gut verstehen.
    Sie wusste doch gar nicht, dass sie etwas falsch gemacht hat und wird dann - wie aus dem Nichts- von dir angegriffen!
    Diese Frau hatte ja gar keine Chance, ihr Verhalten zu überdenken oder zu verändern.

    Ich möchte dich damit nicht angreifen, nur deutlich machen, dass Offenheit wichtig ist und dem anderen auch die Möglichkeit gibt- sich einzustellen.

  8. Avatar von Mediterraneee
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    AW: Zuhören...

    butter_cookie, ich muss da leider in´s gleiche Horn tuten wie meine Vorschreiberinnen, ich denke auch, dass Du an dem Problem selbst einen großen Anteil hast. Wenn Du den ganzen Abend nur "Aha" und "Soso" sagst und auf Fragen einsilbig antwortest, dann kommt halt kein Dialog zustande. Und dann redet Dein Gegenüber eben weiter von sich - und sei es in manchen Fällen nur, um die entstehende Gesprächspause zu überbrücken.

    Sind das Bekannte oder enge Freunde, bei denen Du dieses Problem hat. Bei Bekanntschaften passiert das schon mal, aber wenn es sich um gute Freunde handelt, würde ich an Deiner Stelle auch mal die Freundschaften genauer anschauen. Denn ein guter Freund bemerkt in der Regel so ein Ungleichgewicht.

    Und zu der guten Freundin, die jetzt nur noch Bekannte ist: ich könnte mir vorstellen, dass sie aus allen Wolken fiel, als Du plötzlich so rausgeplatzt bist. Und wieso ist sie jetzt keine Freundin mehr? Habt Ihr später nicht in Ruhe darüber reden können?

    Mir scheint, Du hast ein bisschen Nachholbedarf in Sachen Mund (rechtzeitig) aufmachen!
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.



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    AW: Zuhören...

    Zitat Zitat von Caramac Beitrag anzeigen
    sie irgendwann zu unterbrechen und zu sagen "Sei mir nicht böse, aber dafür habe ich heute einfach keinen Kopf. Ich muss Dich ganz dringend um Rat fragen. ..." Das hätte sie sicher verstanden.
    .
    Ja! Warum nicht?


  10. Registriert seit
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    AW: Zuhören...

    Zitat Zitat von butter_cookie Beitrag anzeigen
    Ich war zu ihr gefahren, um über ein akutes persönliches Problem - mein Problem - mit ihr zu reden.

    Irgendwann ist mir der Kragen geplatzt und ich habe ihr gesagt, dass ich finde, sie redet zu viel und ich komme mit meinem Anliegen gar nicht zu Wort. Das war's dann - sie war beleidigt, und wir sind seither nur noch 'Bekannte'.

    Hat jemand eine Idee dazu?
    ja. Wirst du nicht hören wollen

    Wusste sie um die Dramatik deiner Sorgen? Explizit? Also hast du dich angekündigt "Brigitte, hast du bald Zeit? Ich bin fix und fertig, ich weiß nicht wo mir der Kopf steht. Kann ich dir bitte mal was erzählen?"

    Vielleicht wollte sie euch etwas "warm reden " mit eigenen Kümmernissen und eigenen Sorgen. So als Einleitung, damit du nicht das Gefühl hast die Einzige mit Ärger und Kummer zu sein? Vielleicht erschien es ihr unhöflich und grob dich bei Eintreten schon zu löchern.

    Du schreibst ja das war "minutenlang" - also eher kurz...

    Dann "platzt dir der Kragen" - du warst also stocksauer. Nicht bedröppelt oder so, sondern wütend (= Kragen platzt)

    Tja, ehrlich? Da würde ich jetzt auch den Rückzug blasen, wäre ich deine Freundin...

    Das ist nämlich unverschämt und zwar von DIR.

    Rein theoretisch könnte man euer Treffen auch so sehen:

    Du bekommst was selber nicht auf die Reihe.
    Sie ist gerne bereit, dir Hand und Ohr zu leihen - bei sich zuhause! (nochmal andere Nummer, wie beim Pizza essen oder so)
    Sie wird vielleicht etwas verlegen gewesen sein - nicht alle Menschen sind dem so gewachsen, dass jemand an ihrem Tisch sitzt und guter Rat teuer zu sein scheint.
    Sie hat vielleicht aus Nervosiät gequatscht oder aus den oben genannten Gründen, die es dir vielleicht leichter machen sollten, dich zu öffnen...
    Du hältst es nach "ein paar Minuten" nicht mehr aus, und schimpfst sie, sie rede zuviel usw.
    In ihrem Haus, an ihrem Tisch

    Uiuiui


    Sei offener - sagt sich leicht, schon klar. Aber es ist besser als zu lauern und dann platzt der Kragen. Dann vertut man sich nämlich vor Aufregung und Frust in der Wortwahl und schon ist die Kacke am dampfen.

    Ich würde sie mal anrufen und zu dir einladen. Und so tun als ob nix wäre. Und nach Kaffee und (alkfreiem) Sekt mal fragen ob sie noch sauer ist. Das ist keine Demutsgeste!!!! Im Gegenteil

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