Dann geh Schwimmen!
(Sorry, Insider...)
Bewegung / Sport hat noch den Zusatzeffekt, dass es körperlich müde macht und man dann besser schläft, ergo weniger Gedankenwälzen in der Nacht. Und am nächsten Tag ausgeschlafen findet man ev. leichter eine Lösung oder das Problem „drückt“ jedenfalls weniger schwer als wenn man übernächtigt ist.
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 47
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23.10.2019, 06:47Inaktiver User
AW: Wie geht ihr mit Problemen um?
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23.10.2019, 06:56
AW: Wie geht ihr mit Problemen um?
Bei mir ist es nicht Yoga, der Effekt ist allerdings der gleiche. Ich schalte ab, konzentriere mich auf etwas vollkommen anderes. Davon ist das Problem/der Ärger nicht weg, aber das Gefühl und der Blick darauf haben sich verändert.
Das kommt noch hinzu.
Es ist wichtig, dass man "seinen" Sport gefunden hat. Dann damit anzufangen, wenn es einem schlecht geht, ist vielleicht nicht der günstigste Zeitpunkt, aber irgendwas ist ja immer ...Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
- Ich habe meinen Sport gefunden.
Sommer 2021 - mehr als nur nasse Füße... reinklicken und mithelfen!
Moderatorin für:
Was bringt Sie aus der Fassung?Beziehung im AlltagTrennung und ScheidungÜber das KennenlernenForum für AlleinerziehendeReine Familiensache
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23.10.2019, 07:08Inaktiver User
AW: Wie geht ihr mit Problemen um?
Ich lass es die sportliche Seite mal weg.
Ich bin jemand, der wenn Probleme auftreten, sofort sich stellt.
Ich such Lösungen mach und tue wie doof. Ich will es vom.Tisch haben. Und wenn ich mit dem Kopf durch die Wand geh.
Nach ein paar Lebensjahrzehnten muss ich gestehen.
Ich bewundere jeden der mal was abtropfen lassen kann oder aussitzt.
Ich reib mich da oft durch meine Art sehr auf. Ich bin mir dessen bewusst. Aber ich kann es nicht so richtig ablegen.
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23.10.2019, 07:12
AW: Wie geht ihr mit Problemen um?
Das geht eben nicht immer. Mit dem Kopf durch die Wand verletzt du dich dann nur selbst, änderst aber nichts, löst schon gar nichts. Ich habe es auch lernen müssen, Probleme dann anzugehen, wenn die Zeit zur Lösung gekommen ist. Die Zeit bis dahin kann ganz schön belastend sein.
Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
- Ich habe meinen Sport gefunden.
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23.10.2019, 07:18Inaktiver User
AW: Wie geht ihr mit Problemen um?
Der beste Problemlöser ist manchmal Zeit.
Die Schwierigkeit ist, zu unterscheiden und erkennen, wann man rasch viel Energie in die Lösung eines Problems stecken muss, wann man es zwar auch angehen sollte aber sich mehr Zeit lassen, und wann man etwas getrost liegen lassen und darauf warten kann, dass es sich von selbst erledigt.
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23.10.2019, 07:22
AW: Wie geht ihr mit Problemen um?
Mir hilft immer draussen in der Natur zu sein, wenn ich gerade gefrustet und wütend bin. Dann gewinne ich da total Abstand und Klarheit. Ansonsten muss ich sagen, dass ich kein Grübler bin, sondern schon immer lösungsorientiert. Dh. ich kreise nicht ständig um Themen sondern überlege mir wie ich da vorgehen kann.
Sport und Auspowern hilft auch und ich finde, dass man mit gewissen Strategien auch nicht vor Problemen wegläuft.
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23.10.2019, 07:28Inaktiver User
AW: Wie geht ihr mit Problemen um?
Stimmt - nicht jeder, der über ein Problem nicht reden will und/oder es nicht sofort aktiv anpackt, streckt den Kopf in den Sand oder versucht zu flüchten.
Sondern weiss eben vielleicht, dass auf Zeit spielen manchmal die beste Lösungsstrategie ist.
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23.10.2019, 08:22
AW: Wie geht ihr mit Problemen um?
Es gibt ja Probleme und Probleme....
Soll heißen, es gibt Probleme oder besser Herausforderungen, die kann man durch sofortiges Angehen auflösen oder klären. DA bin ich schnell sehr aktiv.
Andererseits gibts Ärgernisse, die sind halt da, in meinem aktuellen Fall ist es ein toller Job garniert mit einem ätzenden Arbeitskollegen, mit dem ich zusammenarbeiten MUSS, ob ich will oder nicht. Da heißt es "Abgrenzen" und auf Durchzug schalten, das ist gerade eine harte Lektion, die ich lernen muss. Weil der Job ist toll...zum Glück sitze ich selten an meinem Schreibtisch, bin mehr im Labor unterwegs.
Sport war früher meine Medizin, Hanteltraining bis der Arzt kommt, geht aktuell leider nicht, Schwimmen und Laufen geht auch nicht. Yoga hilft nicht. Ich denke über nen Boxsack nach....
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23.10.2019, 10:20
AW: Wie geht ihr mit Problemen um?
Kommt drauf an, gewisse eher lebendige Aktivitäten können auch erst mal dazu führen, dass man völlig aufgedreht ist und eben nicht zur Ruhe kommt.
skirbifax
man kann ja vieles in sehr kleinem Ausmass beginnen... was auch oft sinnvoll ist. Man kann und soll nicht von Null auf Marathon, aber eine kleine schnelle Runde um den Block dürfte eigentlich immer drin liegen.... "Bewegung" ist eigentlich immer besser als "keine Bewegung". Auch dann, wenn Supersportler vielleicht nur ein müdes Gähnen übrigen haben für das, was dem Anfänger schon viel scheint, viel Überwindung kostet.Es ist wichtig, dass man "seinen" Sport gefunden hat. Dann damit anzufangen, wenn es einem schlecht geht, ist vielleicht nicht der günstigste Zeitpunkt, aber irgendwas ist ja immer ...
und mir scheint auch, durch körperliche Bewegung ändern sich auch die Gedanken, die können während dieser Zeit vor sich hin reifen.
gruss, barbara
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23.10.2019, 10:29
AW: Wie geht ihr mit Problemen um?
Ich bin eher die, die sich sagt "ich guck mir das mal in Ruhe an und schaue, ob das Problem wirklich so dramatisch ist, wie es sich grad darstellt".
und wenn das doofe Problem sich nicht von selbst in Luft auflöst, kümmere ich mich dann irgendwann schon mal drum. Aber bitte keine unnötige Hektik!
ach das ist überhaupt kein Problem, nichts zu machen und einfach mal gucken. oder auch einfach nichts machen, ohne gucken.Ich bewundere jeden der mal was abtropfen lassen kann oder aussitzt.
ich hab eher Bewunderung für jene, die sofort aktiv alles angehen und immer alles sofort in Ordnung bringen. mein fauler Hintern führt schon gelegentlich dazu, dass kleinere Probleme (wie zB rund um Sanitäranlagen im Haushalt, aarg) auch mal für längere Zeit ungelöst bleiben, oder sich in ewige Provisorien verwandeln.
Mir fällt durchaus auf, wenn zB auf der Strasse jemand stürzt, gibt es Leute, die gucken erst mal, was da denn überhaupt los ist (ich), und andere, die rennen sofort hin und helfen (andere). Wenn ich selbst stürze, finde ich es eher lästig, wenn Passanten mich mit betulicher Besorgheit überschütten, muss ich gestehen...
aber gut, falls ich tatsächlich ein Bein brechen sollte, wäre ich sicher auch froh um Hilfe!
gruss, barbara



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