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  1. Avatar von Blila1
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Glaube ich nicht. Wahrscheinlich möche sie dich nicht verletzen, was soll sie also sagen? Verständlich, dass du Klarheit möchtest (aber insgeheim hoffst, sie käme zur Einsicht und alles würde wie früher). Nimm ihre nonverbale Botschaft: Keine Antwort ist eine

    PS ich habe schon über ein Jahr nicht auf den Kontaktversuch einer alten Freundin reagiert. Ich mag sie und möchte eigentlich, aber ein paarSätze sind zu wenig, für mehr hat mir einfach die Zeit gefehlt. Ich hatte es mir immer öfter vorgenommen und ich werde es auch tun. Gut möglich, dass sie dann nicht mehr will, trotzdm hatte ich nicht den Kopf frei


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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Ja, lange Zeit hatte ich die Hoffnung. Jetzt nicht mehr.
    Liebe Grüsse,

    Kikki

  3. Avatar von Blila1
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Ich verstehe, wenn dich das traurig macht. Es kann das Ende eurerFreundschaft sein, vielleicht ist es auch nur eine Pause. Nur: jetzt grade ist sie nicht für dich da


  4. Registriert seit
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    kikki...

    Du hast hier jetzt sehr gute und ausführliche Reaktionen bekommen. Mit freundlichen und ehrlichen Aussagen, warum manchen hier auch so reagieren würden, wie die Freundin.

    Du antwortest immer mit "Aber...." - also du steigst in eine inhaltliche Diskussion (realiter wohl eher Streit) ein, warum das Verhalten z. B. der Freundin in deinen Augen falsch ist.

    Nun, sowas führt bei Erwachsenen eigentlich immer dazu, dass sie sich erst recht aus dem Staub machen. Bei Kindern führt es dazu, dass sie lügen oder ausweichen. Fast nie führt es dazu, dass irgendwer macht, was man will

    Ich denke, du solltest nicht versuchen, deine Bedürfnisse zu "erstreiten" oder durch Argumentation durchzudrücken.
    Nimm es wie es ist.

    Fiel mir halt hier im Threadverlauf auf, dass du eine - in meinen Augen - bissl unangenehme, sehr insistierende Art der Gesprächsführung hast.
    Wäre ich deine Freundin, ich ließe mich nie darauf ein. Und ja, würde mich auch in Ausflüchte flüchten. So Kombi aus Konfliktscheu und alte Verbundenheit und so....

    Noch was (weil ich da echt bissl grinsen musste ), wenn eine Freundin mich anriefe und mir sagte sie "müsse mit mir reden" hätte ich Ärger vermutet. Also, ich denke, vielen Menschen macht das Angst, wenn sie so zum Rapport gerufen werden.
    "Will über was reden".

    Ich finde übrigens, dass all das mit "Empathie" überhaupt nichts zu tun hat.
    Empathie heißt nicht, dass die Anderen lieb zu einem sind und sich interessieren für die Kümmernisse. Das heißt nicht, dass man denen das Ohr abkauen kann und Sorgen ausbreiten. Stundenlang.

    Empathie heißt: deine Freundin kann fühlen, dass es dir mies geht. Dass du ein Problem hast.
    Das wird sie gefühlt haben.
    Und dann so reagiert, dass sie DEIN Problem nicht besprechen möchte.
    Welche Schlüsse oder Verhaltensweisen man aus den Infos zieht, die einem die Empathie morst ist was anderes, als emphatisch zu sein....

    Geht es bei deinen Sorgen, die dich zum weinen bringen können um Männer? Weil das ist auch so eine Sache...
    Es ist ein immenser Unterschied, ob mir ein naher Mensch zum (Zahl einsetzen) weinend berichtet, was für eine d. S. der Ex ist.
    Oder ob der nahe Mensch weint, weil ihn der Chef immer am Busen packt.

    Verstehst? Im letzteren Fall wäre ich immer sofort mit Rat und vor allem Tat zur Stelle. Stundenlang, nächtelang. Auch wirklich sehr sehr lange. Im Falle des Ex würde ich mir irgendwann wohl was anderes denken, während der nahe Mensch lamentiert.

    Andere Menschen sind halt auch Menschen


  5. Registriert seit
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    kikki...

    Du hast hier jetzt sehr gute und ausführliche Reaktionen bekommen. Mit freundlichen und ehrlichen Aussagen, warum manchen hier auch so reagieren würden, wie die Freundin.

    Du antwortest immer mit "Aber...." - also du steigst in eine inhaltliche Diskussion (realiter wohl eher Streit) ein, warum das Verhalten z. B. der Freundin in deinen Augen falsch ist.

    Nun, sowas führt bei Erwachsenen eigentlich immer dazu, dass sie sich erst recht aus dem Staub machen. Bei Kindern führt es dazu, dass sie lügen oder ausweichen. Fast nie führt es dazu, dass irgendwer macht, was man will

    Ich denke, du solltest nicht versuchen, deine Bedürfnisse zu "erstreiten" oder durch Argumentation durchzudrücken.
    Nimm es wie es ist.

    Fiel mir halt hier im Threadverlauf auf, dass du eine - in meinen Augen - bissl unangenehme, sehr insistierende Art der Gesprächsführung hast.
    Wäre ich deine Freundin, ich ließe mich nie darauf ein. Und ja, würde mich auch in Ausflüchte flüchten. So Kombi aus Konfliktscheu und alte Verbundenheit und so....

    Noch was (weil ich da echt bissl grinsen musste ), wenn eine Freundin mich anriefe und mir sagte sie "müsse mit mir reden" hätte ich Ärger vermutet. Also, ich denke, vielen Menschen macht das Angst, wenn sie so zum Rapport gerufen werden.
    "Will über was reden".

    Ich finde übrigens, dass all das mit "Empathie" überhaupt nichts zu tun hat.
    Empathie heißt nicht, dass die Anderen lieb zu einem sind und sich interessieren für die Kümmernisse. Das heißt nicht, dass man denen das Ohr abkauen kann und Sorgen ausbreiten. Stundenlang.

    Empathie heißt: deine Freundin kann fühlen, dass es dir mies geht. Dass du ein Problem hast.
    Das wird sie gefühlt haben.
    Und dann so reagiert, dass sie DEIN Problem nicht besprechen möchte.
    Welche Schlüsse oder Verhaltensweisen man aus den Infos zieht, die einem die Empathie morst ist was anderes, als emphatisch zu sein....

    Geht es bei deinen Sorgen, die dich zum weinen bringen können um Männer? Weil das ist auch so eine Sache...
    Es ist ein immenser Unterschied, ob mir ein naher Mensch zum (Zahl einsetzen) weinend berichtet, was für eine d. S. der Ex ist.
    Oder ob der nahe Mensch weint, weil ihn der Chef immer am Busen packt.

    Verstehst? Im letzteren Fall wäre ich immer sofort mit Rat und vor allem Tat zur Stelle. Stundenlang, nächtelang. Auch wirklich sehr sehr lange. Im Falle des Ex würde ich mir irgendwann wohl was anderes denken, während der nahe Mensch lamentiert.

    Andere Menschen sind halt auch Menschen
    Sorry, aber.... Häää? Wo steht, dass ich was erstreiten möchte? Wo steht, dass ich stundenlang irgendwas belangloses durchkaue? Was ist falsch daran, wenn ich meiner besten Freundin sage, dass ich mit jemandem (mit ihr) reden muss, weil ich ein Problem habe, wo ich alleine nicht weiterkomme oder mal eine andere Sichtweise brauche oder oder oder? Sind Freunde nicht (auch) für sowas da?

    Das mit den Beziehungen waren nur Beispiele! Es kommt durchaus vor, dass ich auch andere Sorgen habe..... Und, nochmal, ich belager nicht mit allem irgendjemanden! Es wird teilweise so hingestellt, als wenn ich ständig jemandem die Ohren vollheulen würde.
    Das Verhalten meiner Freundin habe ich auch nicht als falsch bezeichnet. Ich fand es nur enttäuschend.
    Ich weiß ja nicht, wie ihr als Freundin seid, aber wenn mich jemand anruft "ich brauch Hilfe", in welcher Form auch immer, ist es für mich zweitrangig, ob ich das Problem nachvollziehen kann oder nicht. Für denjenigen ist es ein Problem. Punkt! Ja, es sind nicht alle so, andere sehen das anderes,..... aber bisher war es so bei uns.
    Liebe Grüsse,

    Kikki

  6. Avatar von schafwolle
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Zitat Zitat von kikki2 Beitrag anzeigen
    Ihr Lebensgefährte hat mal zu mir gesagt: Wieso bist du eigentlich so empathisch?
    In welchem Zusammenhang hat er das gesagt?
    Ich finde eine solche Aussage an sich eher ungewöhnlich.


    Zitat Zitat von kikki2 Beitrag anzeigen
    Was ist falsch daran, wenn ich meiner besten Freundin sage, dass ich mit jemandem (mit ihr) reden muss, weil ich ein Problem habe ...

    Das Verhalten meiner Freundin habe ich auch nicht als falsch bezeichnet. Ich fand es nur enttäuschend.
    Ich fürchte, ich kann das Problem nicht nachvollziehen.

    Sie IST ja gekommen - nur halt nicht gleich-sofort-subito.

    Geht es Dir darum?


  7. Registriert seit
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    kikki - ehrlich, dein Post oben als Antwort bestätigt genau das, was ich meine ...

    Ich meine nicht, dass du streitest. Aber du verwickelst deine Gesprächspartner in sinnlose und langwierige Diskussionen, wenn sie nicht so sind, wie du das gerne hättest. Du bist auf der "ja, aber" Welle.

    Klar. ist dein Gutes Recht. Und ja! Kann zur Erhellung führen. Kann aber auch unheimlich nerven.

    Und ja. Von Freunden und Müttern "sollte" man .... "sollte". Wenn die aber nicht wollen, dann hilft es nichts.

    Ich finde (persönlicher Eindruck, wahrscheinlich ungerecht), dass du hier sehr, sagen wir mal, "offensiv" rüber kommst.
    Kannst du dir denn gar nicht vorstellen, dass du Teil eines Problems/Phänomens bist?
    Technisch gesehen ist es unmöglich, nicht Teil eines Problems zu sein, wenn es sich um ein Problem handelt, das man selber hat ;-)

  8. Avatar von Mediterraneee
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Ich gebe mal zu bedenken, dass das, was wir hier von Kikki erfahren, nur kleine, herausgerissene Ausschnitte aus dem großen Ganzen sind und daher im Zusammenhang vermutlich anders, als wir sie hier mit dem bisschen, was wir wissen, bewerten.

    Ich persönlich nehme Kikki gar nicht so wahr, wie manche sie hier beschreiben, und empfinde sie weder als verbissen noch als zu anspruchsvoll.
    Befremdlich sind für mich eher manche Aussagen, dass es als normal angesehen wird, auf Kontaktversuche von Freunden über lange Zeiträume einfach gar nicht zu reagieren. Finde ich indiskutabel und ganz schlechte Kinderstube. Wenn mich ein Mensch kontaktiert, der mir nicht vollkommen scheißegal ist, dann habe ich Zeit, eine kurze Nachricht zurückzuschreiben. So beschäftigt kann ich gar nicht sein, dass das nicht möglich wäre.
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.


  9. Avatar von chaos99
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    kikki - ehrlich, dein Post oben als Antwort bestätigt genau das, was ich meine ...

    Ich meine nicht, dass du streitest. Aber du verwickelst deine Gesprächspartner in sinnlose und langwierige Diskussionen, wenn sie nicht so sind, wie du das gerne hättest. Du bist auf der "ja, aber" Welle.



    Ich finde (persönlicher Eindruck, wahrscheinlich ungerecht), dass du hier sehr, sagen wir mal, "offensiv" rüber kommst.
    Kannst du dir denn gar nicht vorstellen, dass du Teil eines Problems/Phänomens bist?
    Technisch gesehen ist es unmöglich, nicht Teil eines Problems zu sein, wenn es sich um ein Problem handelt, das man selber hat ;-)
    In Ruhe gelesen, kann ich zu Deiner Sichtweise auch nur nicken.

    Mir fiel eine damalige Freundin ein, die ihre Freunde auch immer nur kontaktierte um sich selber zu bestätigen.
    War man nicht ihrer Meinung, rief sie den Nächsten an...bis jemand am Tele war, der sie "fütterte".
    Wir haben das irgendwann alle heraus bekommen und sie geschnitten, wenn sie anrief.
    Sie hat sich neue " beste Freunde" gesucht.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)

  10. Avatar von Mediterraneee
    Registriert seit
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Welch dramatisches Beispiel, Chaos.
    Ob das hier jetzt hilfreich ist?
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.


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