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  1. Registriert seit
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Zitat Zitat von Spatz22 Beitrag anzeigen
    Also ich weiß ja nicht...kommt bei mir so an, als würdest du mit Freunden nur Probleme wälzen wollen. Deine oder ihre. Kann es vielleicht sein, dass deinen Freunden das zuviel wird?
    Vielleicht lieber mal einen leichten Abend verbringen wollen ohne schwere Themen, am Samstag Nachmittag mit putzen und der Einkaufsliste für die nächste Woche beschäftigt sind und dann klingelt das Telefon...und sie sollen sich mal wieder Zeit für ein Problem nehmen (daher dann auch das geringe Gegeninteresse an Verabredungen)...
    Ich weiß es nicht, ich rate nur.
    Was meinst du dazu?
    Nein, das ist mit Sicherheit nicht so. Ich versuch immer erst alles mit mir selbst auszumachen und erst wenn ich merke, ich komm nicht weiter, spreche ich mit anderen darüber. Und das kommt verdammt selten vor!
    So einen leichten Abend würde ich gerne mal wieder mit meiner Freundin verbringen, aber auch bei ihr gilt - ich habe x Mal gefragt, nie hatte sie Zeit oder Lust und es kamen auch keine Gegenvorschläge. Allerdings weiß ich auch, dass ihr Mann nicht will, dass sie alleine mit mir weggeht. Das hat er mir persönlich gesagt! Auch so ein Ding, wo ich meine den Wert unsere Freundschaft ableiten zu können.
    Liebe Grüsse,

    Kikki


  2. Registriert seit
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Zitat Zitat von kikki2 Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, ob das bei meiner Mutter auch so ist. Denke aber mal eher nicht. Sie ist eh immer so der Typ, der sich über alles und jeden aufregt und an kaum einem ein gutes Haar lässt. Gleichzeitig ist sie aber darauf bedacht, dass nach außen immer eine heile Welt zu sehen ist.
    ok, aber was ist der zusammenhang mit meinen überlegungen, und inwiefern spricht das dagegen? - musst du jetzt nicht mir erklären, nur dir selbst.

    offenbar hat deine mutter andere interessen als du... was legitim ist, nirgends ist vorgeschrieben, dass eine mutter eine freundin sein muss!


  3. Registriert seit
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Ich würde Probleme erst mal so verpacken, dass eine Freundin drauf Lust bekommt. Also sagen: komm, wir treffen uns zu einem Kaffee und gehen noch etwas bummeln. Ich habe 2 Stunden bis ich wieder zu Hause sein muss. Ich habe Lust auf die Gegend.....

    Und man trifft sich und wenn sie fragt: wie geht es Dir? Dann würde ich erst loslegen mit einem seltsamen Problem das ich selber nicht verstehe usw.

    Aber schon am Telefon damit anfangen? Nee. Manchmal texte ich meinem Partner, dass ich down bin und er fragt dann immer ganz nett, ob ich mit ihm reden muss oder ob wir es auf später verschieben können und das ist dann meistens auch ok. Nur dass mir jemand sagt: Heute haben höre ich Dir zu.


  4. Registriert seit
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Zitat Zitat von kikki2 Beitrag anzeigen
    Doch, es ist tatsächlich so. Wenn jemand fragt, ob ich Zeit habe, weil er gerne ein Problem mit mir besprechen würde, steh ich parat. Nicht mehr für alle!
    Also nicht immer! Was ich sehr gut finde!
    DU solltest vor allem DICH im Blick haben, denn Menschen nehmen, wo sie können- und sie können auch nicht wissen, wann es eben nicht passt. Daher auf sich schauen und klar äußern, wenn es nicht geht. Die Alternative "später" kann man häufig anbieten- wenn man will!

    Zitat Zitat von kikki2 Beitrag anzeigen
    Weil ich eben im Laufe der Zeit gemerkt habe, dass mich das dann zusätzlich runterzieht, wenn ich selber grade Probleme hab.
    Und könntest du dir vorstellen, dass es anderen genauso geht?
    Vor allem, wer selbst belastet ist, mag zusätzlichen Ballast nicht aufnehmen. Schwere kann sich gut übertragen und stell dir vor, dein Thema ist wie ein schwerer Stein- wenn der nachher beim Zuhörer landet......wer wollte damit nun rumlaufen??
    Die nötige Distanz für schwere Themen ist für viele Menschen nicht immer möglich.

    Zitat Zitat von kikki2 Beitrag anzeigen
    Vielleicht nehm ich auch unbewusst die Gelegenheit wahr, dass ich mich während des Gespräches dann nicht mit meinem Problem beschäftigen muss????
    Gut möglich.
    Oder du verbindest dich während dessen mit deinen Themen und "bearbeitest" diese damit immer ein bisschen mit.

    Zitat Zitat von kikki2 Beitrag anzeigen
    Vielleicht mache ich das auch, weil ich weiß, wie es ist, wenn keiner zuhört?
    Ja- auch das ist gut möglich.
    Die Frage ist dann, wie sehr gehst du über deine tatsächlichen Grenzen hinaus- nur weil du Selbst-Erlebtes nicht selbst erzeugen möchtest?
    Auch fraglich, ob diese Menschen es genauso empfinden würden, wie du?
    Könntest du dir vorstellen, Absagen zu formulieren, die den anderen nicht stehen lassen, obwohl du nicht über sein Thema redest?

    Zitat Zitat von kikki2 Beitrag anzeigen
    Denn vor Jahren habe ich meiner Mutter mal gesagt, wie ich unser Verhältnis sehe und wie viel sie durch ihre Reaktionen kaputt gemacht hat. Ergebnis: große Einsicht, Veränderung = 0!
    Ja- und das ist magisches Denken
    Wie alt ist deine Mutter zu dem Zeitpunkt gewesen? Wieviele Jahrzehnte lebt sie Verhaltensmuster und hat sie womöglich nie in Frage gestellt?
    Und nun soll ein (1) Gespräch etwas verändern? Wie wahrscheinlich ist das?

    Vor allem hast du sie doch mit deinen Worten angegriffen- welcher Mensch geht dann nicht (zumindest erst einmal) in Abwehrhaltung, Ausweichen, Herunterspielen.......? Ihr Verhalten würde ich als "normal" bezeichnen.
    Deine Erwartungshaltung ist leider zu hoch angesetzt.

    So ein Gespräch ist sozusagen "höchste Disziplin"- in der soviele Aspekte zum tragen kommen, dass - würdest du das überblicken- dir vollkommen klar ist, dass dein Gespräch keine Chance hatte.
    Soviele Strukturen gehören berücksichtigt- zB eure Beziehung, die Familie an sich, das Verhalten von deiner Mutter, von dir- deine Art der Kommunikation, usw.......das ist ein riesiges Feld.

    Zitat Zitat von kikki2 Beitrag anzeigen
    Beim nächsten Treffen kommt das Thema nochmal auf: also mein Mann meint ja,....
    Hast du mit ihr darüber geredet?
    Tatsächlich ist für viele der Partner der erweiterte Vertrauensrahmen, dem erzählt wird und mit dem man sich austauscht.
    Das würde nie weitergehen- aber schon das ist dann für viele zuviel und das anzusprechen ist wichtig, denn sie weiß vielleicht nicht, dass du das nicht möchtest.
    Oder kannst dir - wenn sie das zu locker nimmt. dir überlegen, ob du ihr noch was erzählst.

    Zitat Zitat von ambiva Beitrag anzeigen
    hast du denn deine mutter jemals gefragt, ob sie einverstanden ist mit dieser rolle?
    möchte sie denn deine vertraute sein?
    Bitte- wer stellt denn seiner Mutter SO eine Frage??

    Wir entwickeln als Kind Vertrauen in die Welt und das ist maßgeblich an das Vertrauen der ersten Bezugspersonen gekoppelt- Mutter und Vater (üblicherweise).
    Ein Kind kommt aus dem Kindergarten und erzählt.......ein Kind kommt aus der Schule und erzählt........
    Wann sollte denn jetzt das Kind (auch wenn es erwachsen wird) die Frage an die Mutter stellen "möchtest du meine Vertraute sein?" ???
    Seltsame Vorstellung.


  5. Registriert seit
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    kikki- vielleicht befasst du dich einmal ausgiebig mit dem Thema Kommunikation!?

    Du hast eine Menge unschöner Erfahrungen gesammelt und scheinst mir unsicher und unklar in deinen Kontakten (Gesprächen).
    Ich bin ja ein großer Freund der Gewaltfreien Kommunikation, in der man sehr gut lernt, ausgiebig auf sich selbst zu schauen und den anderen dabei im Blick behalten. (hier würde ich immer zu Kursen raten, denn man muss es TUN- und das lernt sich nicht aus reiner Theorie)
    Daneben gibt es auch noch sehr viel mehr, was man zum Thema Kommunikation lernen kann und im Umgang mit Menschen unterstützt und hilft.

    Ich schätze, Hintergrundwissen wird dir helfen einen Umgang zu finden, der dich glücklicher macht- statt diesem Frust, den du immer wieder erneut erlebst.

  6. Avatar von Blila1
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Zitat Zitat von kikki2 Beitrag anzeigen
    , nie hatte sie Zeit oder Lust und es kamen auch keine Gegenvorschläge. Allerdings weiß ich auch, dass ihr Mann nicht will, dass sie alleine mit mir weggeht. Das hat er mir persönlich gesagt! Auch so ein Ding, wo ich meine den Wert unsere Freundschaft ableiten zu können.
    aus der Tatsache, dass sie weder Zeit noch Lust hat, sich mit dir zu treffen? Ich war es auch leid, einer vorgeblichen Freundin immer wieder zu erklären, warum ich weniger frei verfügbare Zeit hatte als sie, dass ich mir diese Zeit manchmal aus den Rippen schneiden musste und mir im Wiederholungsfall Zeit für mich selbst noch wichtiger sein musste

    Und ja: im Zweifel gewinnt mein Mann gegen meine Freundin. Die akzeptiert und versteht das, zumindest seit sie selbst den Mann ihres Lebens gefunden hat. Vorher kamen durchaus schon mal Ansagen über Freundschafts-Ansprüche. Umgekehrt habe ich kein Problem, wenn sie eine Verabredung mit mir kurzfristig absagt, weil ihr Freund unvorhersehbar Zeit hat. Paarzeit geht vor


  7. Registriert seit
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Ich würde Probleme erst mal so verpacken, dass eine Freundin drauf Lust bekommt. Also sagen: komm, wir treffen uns zu einem Kaffee und gehen noch etwas bummeln. Ich habe 2 Stunden bis ich wieder zu Hause sein muss. Ich habe Lust auf die Gegend.....

    Und man trifft sich und wenn sie fragt: wie geht es Dir? Dann würde ich erst loslegen mit einem seltsamen Problem das ich selber nicht verstehe usw.

    Aber schon am Telefon damit anfangen? Nee. Manchmal texte ich meinem Partner, dass ich down bin und er fragt dann immer ganz nett, ob ich mit ihm reden muss oder ob wir es auf später verschieben können und das ist dann meistens auch ok. Nur dass mir jemand sagt: Heute haben höre ich Dir zu.
    Das finde ich zu umständlich. Ich finde schon, dass man seine beste Freundin anrufen und fragen kann, ob sie Zeit hat, weil man gerne etwas besprechen möchte. Dann kann sie immernoch sagen: ja, bin in net Stunde da. Heute ist schlecht, geht auch morgen...... Ausserdem war er bei uns immer so. Wenn eine von uns was auf dem Herzen hatte, ging bei der anderen das Telefon und dann wurde sich da Luft gemacht. Ohne dass man sich gesehen hat. Hat 25 Jahre prima funktioniert.
    Liebe Grüsse,

    Kikki


  8. Registriert seit
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    aus der Tatsache, dass sie weder Zeit noch Lust hat, sich mit dir zu treffen? Ich war es auch leid, einer vorgeblichen Freundin immer wieder zu erklären, warum ich weniger frei verfügbare Zeit hatte als sie, dass ich mir diese Zeit manchmal aus den Rippen schneiden musste und mir im Wiederholungsfall Zeit für mich selbst noch wichtiger sein musste

    Und ja: im Zweifel gewinnt mein Mann gegen meine Freundin. Die akzeptiert und versteht das, zumindest seit sie selbst den Mann ihres Lebens gefunden hat. Vorher kamen durchaus schon mal Ansagen über Freundschafts-Ansprüche. Umgekehrt habe ich kein Problem, wenn sie eine Verabredung mit mir kurzfristig absagt, weil ihr Freund unvorhersehbar Zeit hat. Paarzeit geht vor
    Ja, aus dieser Tatsache. Natürlich geht Familienzeit vor und ja, sie ja hat mehr um die Ohren als ich. Aber von den nicht vorhanden Gegenvorschlägen mal abgesehen, kam von ihr ja noch nicht mal was, wenn die Beiden mit anderen zu Veranstaltungen gegangen sind, wo wir früher zusammen hingegangen sind. Und das fing extrem an, als ich solo war.
    Im Übrigen reden wir hier nicht davon, dass ich sie jedes Wochenende belagern wollte. Es ging vielleicht um 3x im Jahr!
    Liebe Grüsse,

    Kikki

  9. Avatar von Blila1
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Zitat Zitat von kikki2 Beitrag anzeigen
    Das finde ich zu umständlich. Ich finde schon, dass man seine beste Freundin anrufen und fragen kann, ob sie Zeit hat, weil man gerne etwas besprechen möchte. Dann kann sie immernoch sagen: ja, bin in net Stunde da. Heute ist schlecht, geht auch morgen...... .
    Kann man. Kann aber sein, dass das nicht - oder nicht mehr - zielführend ist. Weil die Freundin schon bei der Ansage Panik kriegt ("NEIN! Nicht NOCH ein Problem.. Nicht jetzt...."). Ich bin zwar keine Freundin von taktischen Spielchen, aber hier ist doch die Realität einfach so, dass auch die Freundin im Verlauf eines entspannten Treffens ein Problemgespräch dann besser aufnehmen kann

    Zitat Zitat von kikki2 Beitrag anzeigen
    ... Ausserdem war er bei uns immer so. Wenn eine von uns was auf dem Herzen hatte, ging bei der anderen das Telefon und dann wurde sich da Luft gemacht. Ohne dass man sich gesehen hat. Hat 25 Jahre prima funktioniert.
    Das Leben und die Lebensumstände ändern sich für manche Menschen. Naturgemäß nicht immer synchronisiert mit derBiografie von Schwester, Freundin 1-7, Mutter, Oma, Kollegin aus Lehrzeit/Grundstudium...Klar hat man sich mit 13 sofort angerufen, wenn Dieter aus der 7b fast den gleichen Pulli gekauft hat wie man selbst und die doofe Julia sich an ihn rangewanzt hat, ob er ihr die Geometrie-Aufgabe erklären könne.
    Aber 25 oder zehn oder auch nur fünf Jahre kann das Leben ziemlich voll sein


  10. Registriert seit
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Kann man. Kann aber sein, dass das nicht - oder nicht mehr - zielführend ist. Weil die Freundin schon bei der Ansage Panik kriegt ("NEIN! Nicht NOCH ein Problem.. Nicht jetzt...."). Ich bin zwar keine Freundin von taktischen Spielchen, aber hier ist doch die Realität einfach so, dass auch die Freundin im Verlauf eines entspannten Treffens ein Problemgespräch dann besser aufnehmen kann


    Das Leben und die Lebensumstände ändern sich für manche Menschen. Naturgemäß nicht immer synchronisiert mit derBiografie von Schwester, Freundin 1-7, Mutter, Oma, Kollegin aus Lehrzeit/Grundstudium...Klar hat man sich mit 13 sofort angerufen, wenn Dieter aus der 7b fast den gleichen Pulli gekauft hat wie man selbst und die doofe Julia sich an ihn rangewanzt hat, ob er ihr die Geometrie-Aufgabe erklären könne.
    Aber 25 oder zehn oder auch nur fünf Jahre kann das Leben ziemlich voll sein
    Aber grade wenn man selber Probleme hat, find ich es fairer, wenn man direkt sagt um was es geht! So hat der andere die Chance zu sagen, dass man grade keinen Kopf dafür hat. Wenn ich irgendeinen Verwand erfinde und dann damit rausplatze, kommt der andere nicht mehr raus.

    Nein, diese Telefonate gab es bis letztes Jahr noch. Und nochmal, wir sind beide keine Typen, die die andere bei jeder Kleinigkeit anruft. Und wenn wir uns auf einen Kaffee getroffen haben, haben wir über Gott und Welt geredet.

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