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  1. Registriert seit
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen
    und? und wenn es sturheit ist- dann stehe dazu.

    wenn du etwas nicht willst- bist du da jemandem rechenschaft schuldig?
    Nein, ich bin niemandem Rechenschaft schuldig, aber manchmal braucht man mal Anstöße von außen um seine Sichtweise zu überdenken. Zumindest geht es mir so. Vielleicht mach ich mir ja auch unnötig das Leben schwer!?
    Liebe Grüsse,

    Kikki

  2. Avatar von fini.
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Kikki, manchmal muss man sich halt erklären, weil andere nicht hellsehen können, oder sie stehen auf dem Schlauch, oder sind einfach gerade in einer Stimmung, die der, die du gerade erwartest, nicht entspricht.

    Ich hatte mal eine Freundin, mit der konnte ich kein ernstes Wort reden.
    Wir haben uns nicht häufig getroffen, und wenn, dann wollte ich ihr gern erzählen, wie es mir geht und was mich zur Zeit bewegt. Sie aber konnte jedes Gespräch und jedes Thema irgendwie ins Lächerliche ziehen, und hat sich dann dort quasi hereingesteigert und sich über ihre eigenen Gags kaputt gelacht.
    Ich habe ihr das dann mal zu verstehen gegeben und sie war sterbens beleidigt.

    Mein Fazit daraus war: Ernste Gespräche führe ich mit anderen.
    Für immer ab jetzt!
    "Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein.
    Bei allem was du machst. Und wenns so richtig Scheiße ist dann ist
    wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am Allerschönsten ist,
    da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment." ♫




  3. Registriert seit
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Zitat Zitat von kikki2 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    geht es vielleicht irgendwem ähnlich oder bin ich mittlerweile total verbohrt in meiner Einstellung und sollte diese überdenken?
    Hallo kikki,

    ich masse mir diesbezüglich kein Urteil an und kann Dir nur mitteilen, wie ich diese Dinge sehe, ohne davon auszugehen, dass Du diese Ansicht teilen müsstest.

    Ich habe keine Lust mehr anderen den Begriff Emphatie zu erklären.
    Prinzipiell finde ich es gut, über Begriffe zu sprechen, um zu ergründen, ob man im Dialog überhaupt über ein zumindest näherungsweise ähnliches Verständnis spricht. Ich bin immer wieder überrascht, wie weit Definitionen auseinander liegen und wieviele Missverständnisse sich daraus ergeben können.

    Wenn ich jemandem, mir nahestehendem, sage, dass es mir nicht gut geht, möchte ich gerne, dass derjenige wenigstens versucht, mich zu verstehen und das Ganze nicht ins Lächerliche zieht oder als nichtig abstempelt. Ich erwarte nie Mitleid, deshalb vermeide ich es auch in Gegenwart anderer zu weinen, ich möchte mich dann lediglich demjenigen mitteilen und ggfls. einen Rat.
    Hm.

    Ich weine, wenn mir danach ist. Für mich gehört das heute zu meinem Verständnis von Authentizität. Ich schäme mich meiner Empfindungen nicht, stecke sie auch nicht in Kategorien wie "gut", "sozialverträglich" oder "besser verstecken" - ich habe irgendwann begriffen, dass ich nur dann erkannt werden kann, wenn ich mich zu erkennen gebe und das bringt automatisch mit sich, andere nicht Blinde Kuh spielen zu lassen, sondern deutlich zu sagen, was gerade in mir vorgeht.

    Wer meine Empfindungen belächelt, ist frei, das zu tun. Er wird allerdings mit dem Echo leben müssen.

    Darüber hinaus differenziere ich zwischen Mitleid und Mitgefühl. Doch, ich wünsche mir Mitgefühl und ich hoffe, dass auch ich ein mitfühlender Mensch bin. Mitleid dagegen empfinde ich als schiefe Ebene - und ich begegne anderen Menschen lieber auf Augenhöhe.

    Wenn ich mir einen Rat erhoffe, sage ich das ganz konkret.

    Genauso wenig habe ich noch Lust dazu, jemandem zu erklären, warum ich gerne mehr/öfter Zeit mit demjenigen verbringen würde und immer diejenige zu sein, die z. B. Treffen vorschlägt, was dann aber meist ins Leere läuft, weil auch die versprochenen Gegenvorschläge nie kommen. Irgendwann lass ich es dann und interpretiere es als Desinteresse.
    Ich finde es völlig in Ordnung, Treffen anzuregen. Merke ich, dass das eine Einbahnstraße ist, lasse ich es einfach wieder. Ich betrachte das heute nicht mehr als Abwertung, aber an diesen Punkt zu gelangen, war ein Prozess. Früher habe ich so etwas sehr persönlich genommen, heute habe ich für mich klar, dass ich auch dann ein liebenswerter Mensch bin, wenn mir jemand eine Absage erteilt und dass ich mich nicht dafür schämen muss, Interesse zu signalisieren.

    Normalerweise rede ich über Dinge, die mich stören oder belasten, aber bei diesen beiden Sachen tue ich es nicht! Ich würde es als Nachlaufen empfinden und, sollte sich der andere "ändern", denken, dass er es nur notgedrungen macht.
    Hoppala. Da hast Du Dir aber hübsche Stolpersteine gebastelt.

    Warum ist es "Nachlaufen" für Dich, wenn Du Interesse vielleicht sogar mit einer gewissen Hartnäckigkeit zeigst? Wo ziehst Du da eine Grenze? Ist es wirklich beschämend, in diesem Kontext im Fall des Falles Klartext zu reden?

    Ich gehe davon aus, dass ein anderer Mensch

    a) in erster Linie mit sich selbst befasst ist
    b) die Dinge aus seiner Perspektive, und damit mit einiger Wahrscheinlichkeit ANDERS als ich bewertet
    c) mir nur vor den Kopf schauen und
    d) meine Empfindungen nur dann wahrnehmen kann, wenn ich sie deutlich zeige oder kommuniziere.

    Daher finde ich es durchaus angebracht, etwas mehr als nur "es geht mir nicht gut" zu sagen, wenn es mir gut täte, verstanden, getröstet, aufgebaut zu werden oder einen Rat zu bekommen.

    Dabei ist es auch egal, ob es sich um ein Familienmitglied handelt, das mich bitter enttäuscht hat, Freunde, die sich von sich aus nie melden oder meinen Partner.
    Ich finde Enttäuschungen eigentlich ganz erfrischend. Klar - die sind nicht unbedingt angenehm. Aber sie sind auch das ENDE einer Täuschung. Ich sehe also klarer, wenn ich enttäuscht werde. Ich habe ausserdem die Möglichkeit, meine Erwartungshaltungen näher anzuschauen. Das kann ganz spannend sein. Insgesamt wirken Enttäuschungen klärend sowohl auf mich als auch auf meine Beziehungen. Und ich denke schon, dass ich anderen zumuten darf, ihnen mitzuteilen, wenn mich etwas verletzt oder ich mir erhofft hätte, mehr gesehen zu werden.

    Freunde, die sich nie melden, sind keine.


  4. Registriert seit
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Zitat Zitat von fini. Beitrag anzeigen
    Kikki, manchmal muss man sich halt erklären, weil andere nicht hellsehen können, oder sie stehen auf dem Schlauch, oder sind einfach gerade in einer Stimmung, die der, die du gerade erwartest, nicht entspricht.

    Ich hatte mal eine Freundin, mit der konnte ich kein ernstes Wort reden.
    Wir haben uns nicht häufig getroffen, und wenn, dann wollte ich ihr gern erzählen, wie es mir geht und was mich zur Zeit bewegt. Sie aber konnte jedes Gespräch und jedes Thema irgendwie ins Lächerliche ziehen, und hat sich dann dort quasi hereingesteigert und sich über ihre eigenen Gags kaputt gelacht.
    Ich habe ihr das dann mal zu verstehen gegeben und sie war sterbens beleidigt.

    Mein Fazit daraus war: Ernste Gespräche führe ich mit anderen.
    So ähnlich ging es mir auch mal mit einer Freundin. Wir haben seit Jahren einen Kontakt mehr....
    Liebe Grüsse,

    Kikki


  5. Registriert seit
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Zitat Zitat von KlaraKante Beitrag anzeigen
    Hallo kikki,

    ich masse mir diesbezüglich kein Urteil an und kann Dir nur mitteilen, wie ich diese Dinge sehe, ohne davon auszugehen, dass Du diese Ansicht teilen müsstest.



    Prinzipiell finde ich es gut, über Begriffe zu sprechen, um zu ergründen, ob man im Dialog überhaupt über ein zumindest näherungsweise ähnliches Verständnis spricht. Ich bin immer wieder überrascht, wie weit Definitionen auseinander liegen und wieviele Missverständnisse sich daraus ergeben können.



    Hm.

    Ich weine, wenn mir danach ist. Für mich gehört das heute zu meinem Verständnis von Authentizität. Ich schäme mich meiner Empfindungen nicht, stecke sie auch nicht in Kategorien wie "gut", "sozialverträglich" oder "besser verstecken" - ich habe irgendwann begriffen, dass ich nur dann erkannt werden kann, wenn ich mich zu erkennen gebe und das bringt automatisch mit sich, andere nicht Blinde Kuh spielen zu lassen, sondern deutlich zu sagen, was gerade in mir vorgeht.

    Wer meine Empfindungen belächelt, ist frei, das zu tun. Er wird allerdings mit dem Echo leben müssen.

    Darüber hinaus differenziere ich zwischen Mitleid und Mitgefühl. Doch, ich wünsche mir Mitgefühl und ich hoffe, dass auch ich ein mitfühlender Mensch bin. Mitleid dagegen empfinde ich als schiefe Ebene - und ich begegne anderen Menschen lieber auf Augenhöhe.

    Wenn ich mir einen Rat erhoffe, sage ich das ganz konkret.



    Ich finde es völlig in Ordnung, Treffen anzuregen. Merke ich, dass das eine Einbahnstraße ist, lasse ich es einfach wieder. Ich betrachte das heute nicht mehr als Abwertung, aber an diesen Punkt zu gelangen, war ein Prozess. Früher habe ich so etwas sehr persönlich genommen, heute habe ich für mich klar, dass ich auch dann ein liebenswerter Mensch bin, wenn mir jemand eine Absage erteilt und dass ich mich nicht dafür schämen muss, Interesse zu signalisieren.



    Hoppala. Da hast Du Dir aber hübsche Stolpersteine gebastelt.

    Warum ist es "Nachlaufen" für Dich, wenn Du Interesse vielleicht sogar mit einer gewissen Hartnäckigkeit zeigst? Wo ziehst Du da eine Grenze? Ist es wirklich beschämend, in diesem Kontext im Fall des Falles Klartext zu reden?

    Ich gehe davon aus, dass ein anderer Mensch

    a) in erster Linie mit sich selbst befasst ist
    b) die Dinge aus seiner Perspektive, und damit mit einiger Wahrscheinlichkeit ANDERS als ich bewertet
    c) mir nur vor den Kopf schauen und
    d) meine Empfindungen nur dann wahrnehmen kann, wenn ich sie deutlich zeige oder kommuniziere.

    Daher finde ich es durchaus angebracht, etwas mehr als nur "es geht mir nicht gut" zu sagen, wenn es mir gut täte, verstanden, getröstet, aufgebaut zu werden oder einen Rat zu bekommen.



    Ich finde Enttäuschungen eigentlich ganz erfrischend. Klar - die sind nicht unbedingt angenehm. Aber sie sind auch das ENDE einer Täuschung. Ich sehe also klarer, wenn ich enttäuscht werde. Ich habe ausserdem die Möglichkeit, meine Erwartungshaltungen näher anzuschauen. Das kann ganz spannend sein. Insgesamt wirken Enttäuschungen klärend sowohl auf mich als auch auf meine Beziehungen. Und ich denke schon, dass ich anderen zumuten darf, ihnen mitzuteilen, wenn mich etwas verletzt oder ich mir erhofft hätte, mehr gesehen zu werden.

    Freunde, die sich nie melden, sind keine.
    Ich bekomme es leider nicht, auf dem Handy einzelne Passagen zu zitieren. Ich hoffe, meine Antwort wird trotzdem verständlich.

    Ich möchte "auch nur" Mitgefühl und eben kein Mitleid. Was aber schnell ausgelöst wird, wenn man weint. So zumindest meine Erfahrung.

    Ich schäme mich nicht Interesse zu zeigen, aber wenn nie was zurückkommt, lass ich es irgendwann, weil es mir dann zu blöd ist und ich sonst das Gefühl habe, dass ich mich aufdrängen würde. Ich möchte nicht um Interesse oder Aufmerksamkeit oder gemeinsame Zeit betteln müssen. Das sind Dinge, wo ich denke, entweder bringt mir das jemand freiwillig und aufrichtig entgegen oder er lässt es. So mache ich es ja auch.

    Natürlich ist jeder viel mit sich selbst beschäftigt, keine Frage! Und ich sag ja auch nicht nur "es geht mir nicht gut", sondern sag konkret, was ist los!

    Entäuschungen ist das Ende einer Täuschung. Da hast du vollkommen Recht! Ich glaub, nur manchmal, dass ich das Ende selber herauszögere, weil ich es aus verschiedenen Gründen nicht wahrhaben will. Deshalb eben meine Überlegung, ob meine Erwartungen zu hoch sind.

  6. Avatar von Mambi
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Ich bin ja vielleicht ein bisschen blöd, aber ich verstehe tatsächlich nicht, warum jemand, der es nach eigenem Bekunden leid ist, sich zu erklären, ausgerechnet hingeht und eine langen Thread erstellt mit Erklärungen, warum er es leid ist zu erklären...
    Erklärungen einfach lassen und gut wäre ZU einfach?
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"

  7. Avatar von Beachnoodle
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erkläre

    LIebe TE, ich kann dich gut verstehen. Aber du merkst doch was beim Gegenüber los ist!

    Irgendwann ist frau es leid, gut so.
    Ich habe mittlerweile gerade auch aus diesem Grund den Kreis der Menschen mit denen ich über meine Probleme, Sorgen etc. Rede radikal ausgemistet.

    Die Freundin die sich auf deine Kosten im Grunde nur amüsiert, hinfort mit ihr.
    Leute die nie ein Treffen von sich aus mit dir arrangieren, hinfort mit denen.
    Warum? Weil sie nur alle Energiefresser sind. Da kommt nichts für Dich zurück und wird es auch nicht.
    Warum? Weil Du Ihnen gar nicht soviel bedeutest.
    Dreh den Spiess um. Wenn du dass nächste Mal zufällig die Freundin triffst und du hast Zeit und Lust, schnelles Käffchen, unverfängliches Thema Wetter etc. Und dann Du ich WILL wieder mal los. Man sieht sich..Ende.

    Ich habe bisher Freundschaften gehabt die sehr lange halten und da ist dass ein Geben und Nehmen.
    Leute die nur für n Thema/Hobbies gut sind, auch ok. Muss ja nicht drüber hinausgehen.

    Setting expectations ist die Methode. Ja und demnach hab ich auch ehemalige gute Freunde auf „weitere Bekanntschaft“ reduziert. Weil von da eben mit einer sehr positiven Veränderung in meinem Leben auch Dinge hochkamen wie Neid, Eifersucht, ätzende Bemerkungen über Dinge die man früher im Vertrauen besprochen hat etc.

    Ich hab gelernt damit zu leben dass im Grunde nur wenige Menschen wirkliches Interesse am Anderen haben.
    Verplempere keine Zeit mit falschen Hoffnungen.
    Auf dem Boden der Tatsachen liegt eindeutig zuwenig Glitzer

  8. Avatar von Beachnoodle
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Ich bin ja vielleicht ein bisschen blöd, aber ich verstehe tatsächlich nicht, warum jemand, der es nach eigenem Bekunden leid ist, sich zu erklären, ausgerechnet hingeht und eine langen Thread erstellt mit Erklärungen, warum er es leid ist zu erklären...
    Erklärungen einfach lassen und gut wäre ZU einfach?
    Mambi, du bist zu gut für diese Welt.
    Auf dem Boden der Tatsachen liegt eindeutig zuwenig Glitzer


  9. Registriert seit
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    AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Ich bin ja vielleicht ein bisschen blöd, aber ich verstehe tatsächlich nicht, warum jemand, der es nach eigenem Bekunden leid ist, sich zu erklären, ausgerechnet hingeht und eine langen Thread erstellt mit Erklärungen, warum er es leid ist zu erklären...
    Erklärungen einfach lassen und gut wäre ZU einfach?
    Achtung, die nächste Erklärung! Wenn du genau gelesen hättest, wüsstest du, dass ich es bei genau zwei Sachen leid bin. Wenn hier jemand etwas fragt oder ich den Eindruck habe, ich müsste etwas genauer beschreiben, damit keine Missverständnisse aufkommen, dann erkläre ich das seeeehr gerne.
    Liebe Grüsse,

    Kikki

  10. AW: Ich mag (mich) nicht mehr erklären

    Ich muss nochmal zum Anfang gehen und frage, warum es nicht reicht zu sagen "es geht mir nicht gut".
    Was denn sonst? Soll man laute Klagelieder anstimmen? Heulen? Jammern?

    Wenn ich sage "es geht mir nicht gut", erhoffe ich zwar kein großes Bedauern, aber wenigstens Kenntnisnahme.

    Aber ich gebe zu, dass ich auch oft den Eindruck habe, nicht wahrgenommen zu werden. Jedenfalls in der Durchschnittsmenge von Leuten. Die einen oder anderen, die empathisch sind, bekommen mein Leid mit, auch wenn ich wenig Wörter brauche. Andere hingegen nicht.


    Vielleicht ist die Wahrnehmung deiner Person durch den anderen auch Typsache. kikki, wahrscheinlich ist Empathie gar nicht so weit gestreut, vielleicht interessieren sich die Leute nicht so sehr für dein Befinden. Die Bandbreite an Erklärungsmöglichkeiten ist groß.

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