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    AW: Missverständnisse in der Kommunikation

    Also ich habe heute zumindest ausprobiert, etwas ruhiger zu sprechen und zu fragen, was wir alle unter dem gleichen Wort verstehen. Ich hab versucht Zwischenschritte einzubauen und ich hab es unterlassen zu sagen, wie man etwas macht, weil ich dann ja wieder der Freak bin. Und ich habe sogar versucht zu erklären, was ich meine, wenn ich sage, dass...

    Ich glaube, es hat sogar etwas besser funktioniert in der Kommunikation - also wirklich mit jedem - aber es ist furchtbar anstrengend.
    Ich versuche es jetzt ne Weile bewusster darauf zu achten und mal schauen, wie lange ich das aushalte oder wie ich mich dabei fühle.

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    AW: Missverständnisse in der Kommunikation

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    In der Kommunikation ist auch ein gewisser Grad an „Theory of Mind“ nötig, ein sich hineinversetzen Können in den anderen und erkennen, welche Informationen er benötigt, um zu verstehen.

    Wenn du viel in dir selbst denkst und erst mitten im Prozess oder erst am Ende der Überlegungen den anderen mit einbeziehst, mag es sein, dass du zu wenig im Blick hast, ob und wie er am besten verstehen kann.
    Ja das mache ich eher am Ende der Überlegungen, ich mach allgemein viel mit mir selbst aus. Auch privat oder so würde ich nie auf die Idee kommen, meine Anfangsgedanken zu teilen. Ich muss ja erstmal selbst überlegen, was ich will und wie und überhaupt. Und dann rede ich erst. Ich glaube auch, dass es daran liegen könnte. Ich hab dann meine Endgedanken im Kopf, aber den Rest nicht mehr.

    Das dann alles so zu strukturieren, um alle mitzunehmen, ist dann aber wiederum schriftlich auch einfacher (nicht hier, hier schreibe ich wie ich denke). Aber im schriftlichen kann ich erstmal alles rauslassen, dann strukturieren, ordnen und am Ende steht dann was schön kategorisiertes. Beim Sprechen find ich das erheblich schwieriger. Da fehlen mir manchmal die Worte dazu.
    Geändert von weristdennda (10.10.2019 um 20:46 Uhr)

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    AW: Missverständnisse in der Kommunikation

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Mal ganz krass: Jemand, der ohne Ton, Satzmelodie, Kommata und Punkte spricht, damit er die 400 Wörter pro Minute sprechen kann (oder es versucht!), die er lesend verarbeiten könnte, sollte seine Stärken besser an Orten suchen, wo niemand verstehen muß, was er sagt. (Und wenn ich vor dem Sprechen nachdenken würde, würde ich einen Satz wie den vorigen nie laut sagen! )
    Warum würdest du den Satz wie vorig nie laut sagen,wenn du vor dem Sprechen nachdenken würdest? Oder wie würdest du das denn ausdrücken, wenn du nachgedacht hättest?
    Geändert von weristdennda (10.10.2019 um 20:47 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Missverständnisse in der Kommunikation

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Frage ist doch, wieviel Leid vorhanden ist- wie sehr möchte ich verändern?

    So wie die TE geschildert hat, geht es ihr damit wirklich NICHT gut.
    Na dann kann sie doch einiges ausprobieren und wird sehen- ob sich was verändert.
    Naja, aber man muss ja nicht unbedingt bei dem anfangen, was am schwierigsten ist. Ich würde eher am Anfang anfangen - nämlich bei der Botschaft, die ich überhaupt vermitteln will. Wenn die Botschaft an sich klar ist, ist auch schnelles Sprechen nicht so schlimm. Wenn die Botschaft nicht klar ist, hilft langsames Sprechen nicht zwingend.

  5. Inaktiver User

    AW: Missverständnisse in der Kommunikation

    Zitat Zitat von weristdennda Beitrag anzeigen
    Ich glaube, es hat sogar etwas besser funktioniert in der Kommunikation - also wirklich mit jedem - aber es ist furchtbar anstrengend.
    Ich versuche es jetzt ne Weile bewusster darauf zu achten und mal schauen, wie lange ich das aushalte oder wie ich mich dabei fühle.
    Woran machst Du fest, dass es so besser funktioniert? Hast Du Deine Zuhörer gefragt?

    Ich glaub, ich würd mich rückversichern und, fragen, bevor ich Gefahr laufe, auf dem Holzweg zu sein.

  6. Inaktiver User

    AW: Missverständnisse in der Kommunikation

    .
    Geändert von Inaktiver User (23.11.2021 um 19:11 Uhr)

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    AW: Missverständnisse in der Kommunikation

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Woran machst Du fest, dass es so besser funktioniert? Hast Du Deine Zuhörer gefragt?

    Ich glaub, ich würd mich rückversichern und, fragen, bevor ich Gefahr laufe, auf dem Holzweg zu sein.
    Naja wenn ich doch frage, was verstehst du unter, ich verstehe darunter, achso können wir uns auf die folgende Definition einigen, was meinst du?- dann ist das doch rückversichern.

    Allerdings muss ich sagen, dass ich heute schon wieder "die alte" war und wieder mitten im Thema angefangen habe plus so schnell angefangen habe zu sprechen, dass meine Worte gar nicht mehr auseinanderzuhalten waren.

    Wird sicher ein langer Weg.

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    AW: Missverständnisse in der Kommunikation

    Zitat Zitat von weristdennda Beitrag anzeigen
    Naja wenn ich doch frage, was verstehst du unter, ich verstehe darunter, achso können wir uns auf die folgende Definition einigen, was meinst du?- dann ist das doch rückversichern.


    Wird sicher ein langer Weg.
    Wieso ist dafür das Verständnis so kompliziert. Jeder Mensch hat doch im wesentlichen den gleichen Wortschatz. So kann man doch eine Interpretation erstmal ausschalten. Und beim Sprechen selbst braucht man doch die Aussagen nicht gleichzeitig interpretieren.

    Vielleicht ist das ein Merkmal oder Konstruktion von Schnellsprechern, die sich selbst überholen und die eigentliche Mitteilung dann ständig nicht beachtet werden kann. Da hat ein langsameres Sprechen sicher einen gewaltigen Vorteil zu kommunizieren ohne das man sich anschliessend oder währenddessen über die eventuelle Übereinstimmung Gedanken machen muss ob es so ist oder nicht.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



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    AW: Missverständnisse in der Kommunikation

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Für mich klingt das einfach nach sehr unstrukturiertem Denken (?), zumindest Kommunizieren. Das ist doch eigentlich was, was man durch üben bzw. mit ein paar Regeln abstellen kann (m. M. n. in jedem Alter).
    - man kann z. B. vom großen Ganzen in Details gehen (dabei vorher überlegen, welche Details überhaupt nötig sind und sie in thematische Gruppen einteilen)
    - chronologisch
    - von wichtig nach weniger wichtig (Irrelevantes ganz weg lassen)

    Dabei immer sich selbst fragen: Welchen Stand hat mein Gegenüber, was für eine Funktion (braucht er/sie top line oder Details? Wo muss ich ihn/sie abholen)? Ist das, was ich gerade sagen will, überhaupt relevant für die Frage?

    Vor allem nicht einfach drauflos reden, sondern vorher vorstrukturieren. Mit der Zeit geht das von allein.

    Ich glaube übrigens nicht, dass sich Menschen, die das Große sehen, eher verzetteln. Meiner Erfahrung nach passiert das eher, wenn Leute sich in Details verlieren und Probleme haben, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen.
    Was sagst du zu diesem Post von Convalleria?

    Ich finde es sehr gut, bitte nicht überlesen!

    ADHS wurde auch schon angesprochen.

    Hast Du das mal testen lassen?

    Was Du beschreibst, erinnert mich an eine Kollegin, die ADHS hat.
    Das Leben ist schön.

  10. Inaktiver User

    AW: Missverständnisse in der Kommunikation

    .
    Geändert von Inaktiver User (23.11.2021 um 19:11 Uhr)

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