Ich finde es ganz hilfreich sich klar zu machen wie aufdringlich und persönlich die Frage ist.... erzählt mir jemand er sei verheiratet frage ich ja auch nicht "Und? Wie ist ihre Ehe so? Sind sie glücklich verheiratet? Und überhaupt - sind sie Verfechter der Ehe?"
Menschen die einem nahe stehen wissen in der Regel wie man zu diesen persönlichen Fragen steht... die anderen läßt man einfach auflaufen....
Und ich schließe mich Xanidae an - als Mutter wirst du noch viel gnadenloser in Frage gestellt....
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Ergebnis 31 bis 40 von 98
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15.09.2019, 00:49
AW: Ohne Kinder leben - eine persönliche Entscheidung.
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15.09.2019, 07:55
AW: Ohne Kinder leben - eine persönliche Entscheidung.
Frage mich auch: Vor wem willst Du diese Entscheidung denn aufrecht erhalten? Warum denkst Du mit anderen über Deine Entscheidung sprechen zu müssen?
Wieso sollten andere überhaupt immer wieder über Deinen Nichtwunsch reden wollen, wie oft kommt denn das vor und in welchem Verhältnis stehst Du zu den Leuten?
Ich bleibe dabei, dieses Thema treibt einen vor allem selber, nicht die Außenwelt.
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15.09.2019, 09:41
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15.09.2019, 11:58Inaktiver User
AW: Ohne Kinder leben - eine persönliche Entscheidung.
Da kann ich mitgehen.
Die Entscheidung aufrecht erhalten bezieht sich auf mich selbst. Dass ich das anderen gegenüber nicht muss, ist mir schon irgendwie klar.
Ich finde es - für mich- schwierig, als Frau, bei der alle "Punkte erfüllt" sind, ein klares Nein ggü eigenem Kinderwunsch zu halten. Immer, wenn ich mit dem Thema - direkt oder indirekt - konfrontiert werde, klingt da etwas an.
Tatsächlich ist es nun meine Aufgabe, hier zu differenzieren, ob das - meiner Art entsprechend - äußere Faktoren sind, die ich einfach (noch) nicht gut abfiltern kann - ODER ob es da eben doch noch etwas gibt, womit ich mir selber nicht klar (genug) bin.
Jemand schrieb, wir seien keine Insel bzgl. gesellschaftlicher "Erwartung".
Das fand ich in diesem Zusammenhang ebenfalls sehr interessant.
Ist es also ein "Du musst" oder "Du solltest" ... oder ist es eher ein "Ich möchte", "Ich wünsche ..." ... vielleicht auch einfach ein "Ich will das AUCH ..." ?
Puh, wie gesagt, gerade mit meiner Vorgeschichte (immer brav "Erwartungen" erfüllt, bis mir alles um die Ohren flog) finde ich das ganz, ganz schwierig.
Immerhin: Durch die Diskussion hier scheint sich für mich tatsächlich etwas zu klären - und sei es nur, dass ich besser verstehe, worauf ich da eigentlich "hören" könnte.
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15.09.2019, 12:09Inaktiver User
AW: Ohne Kinder leben - eine persönliche Entscheidung.
Um da mal von meiner Seite etwas Erfahrung einzustreuen:
Beruflich habe ich selber häufig mit Kindern zu tun. Ich mag sie. :) Die meisten meiner Kollegen haben selber bereits Kinder, viele in den letzten Jahren bekommen. Es ist also irgendwie immer Thema.
Hin und wieder werde ich tatsächlich auch direkt angesprochen und gefragt. Es passiert aber nicht allzu häufig und wenn, dann auch immer auf eine nette Art (also nicht so penetrant aka "Wann wird´s denn endlich?)
Das Penetrante erfolgt allerdings auch, - hier aber durch Verwandte, die z.B. bei Hochzeitsrede explizit von Enkelkindern sprachen - oder Cousins/Cousine, die bereits Kinder haben und mir neulich unvermittelt mitteilten, mein Mann sollte doch endlich mal "den Garten bestellen".
Freundinnen:
Haben mehrheitlich auch Kinder, wobei ich hier sehr differenzierte Meinungen hören darf. Von "alles ist toll" bis "Hilfe, wie anstrengend" ist alles dabei. Insgesamt bleibt als letzte "Information" immer ein "Lafeye, ich wünsche mir das so für Dich, dass Du diese Erfahrung (im Guten wie im Schlechten) auch machen wirst".
Oder auch: "Wer keine Kinder hat, kann auch niemals Enkelkinder haben."
...
Von meiner Seite war eigentlich nie ein Kinderwunsch da.
Allerdings kann ich den Punkt verstehen, dass eigene Kinder zu haben dem Leben - oder zumindest den nächsten Jahren - eine klare Richtung/Sinn/Aufgabe bringt.
Wobei ich mich aber auch sehr gut selber beschäftigen kann.
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15.09.2019, 21:59
AW: Ohne Kinder leben - eine persönliche Entscheidung.
Da gibt's nur eine offensichtliche Antwort: "Warum?"
Warum ist es für deine Freundinnen so wichtig, daß du auch Kinder hast? Was wünschen sie sich von dir? Warum brauchen sie das gerade von dir?
Ich finde das eine extrem befremdliche Aussage.
"Ich rufe dich dann aus der Irrenanstalt an, wenn dein Wunsch in Erfüllung geht" könnte man auch sagen. Sollte man aber nicht.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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15.09.2019, 23:04
AW: Ohne Kinder leben - eine persönliche Entscheidung.
Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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15.09.2019, 23:29Inaktiver User
AW: Ohne Kinder leben - eine persönliche Entscheidung.
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15.09.2019, 23:59Inaktiver User
AW: Ohne Kinder leben - eine persönliche Entscheidung.
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16.09.2019, 07:10
AW: Ohne Kinder leben - eine persönliche Entscheidung.
Unabhängig von Kinderwunsch oder nicht kann ich dir sagen, dass es wirklich entspannter wird ab dem Moment, wo man sich mit der Erkenntniss “anders zu sein“ anfreundet. Das befreit ungemein. Und du stellst fest, dass die Welt voller Menschen ist, die “anders“ sind, viele davon trauen sich nur nicht.

Wenn du dir noch etwas Zeit gibst wirst du sicher auch besser lernen, deiner Umgebung zu kommunizieren was deine Wünsche sind, denn ich gebe den Vorschreibern recht, dass bei klarer Kommunikation auch die Nachfragen aufhören. Falls nicht, würde ich mir da eher Gedanken machen, ob ich Freunde brauche, die meine Haltung nicht akzeptieren.




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