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  1. Registriert seit
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    Kündigen und Auszeit - was gilt es zu beachten

    Liebe Community,

    ich plane, in den nächsten Monaten meinen Job zu kündigen und dann für einige Monate eine selbstfinanzierte Auszeit zu nehmen. In den Monaten möchte ich mich Themen widmen, die mir wirklich am Herzen liegen, eine Weiterbildung beginnen, etc. (nein, nicht reisen )

    Daß ich die KV mit ca. 150 €/Monat selbst tragen muß, habe ich schon herausgefunden. . Was gibt es noch zu bedenken und vorher zu regeln?

    Ich freue mich sowohl über „sachdienliche Hinweise“ als auch über Erfahrungsberichte von Menschen, die ähnliches gemacht haben. Wie hat es Euer Leben geprägt? Wie ging es nach der Auszeit weiter? Wie habt Ihr die Auszeit genutzt?

    Liebe Grüße, Helen


  2. Registriert seit
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    AW: Kündigen und Auszeit - was gilt es zu beachten

    Wie wäre statt dessen ein Sabbatjahr? Ich kenne ein Modell, bei dem man ein Jahr arbeitet bei halbem Gehalt und dann ein Jahr nicht arbeitet für das eingesparte halbe Gehalt. Das hätte den Charme, dass weiter Sozialabgaben gezahlt würden und du nicht komplett ohne Einkommen dastehst.


  3. Registriert seit
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    AW: Kündigen und Auszeit - was gilt es zu beachten

    Ja, das Modell kenne ich. Würde ich bei meinem Arbeitgeber aber nicht bekommen. Außerdem möchte ich nicht zurück.

  4. Avatar von sundays
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    AW: Kündigen und Auszeit - was gilt es zu beachten

    Nun, zur KV kommt die Pflegeversicherung, meines Wissens zahlt man momentan etwa 180 Euro pro Monat.
    Ich würde mich an deiner Stelle auch wegen der weiterbildung mit dem Agentur für Arbeit unterhalten, ALG I stünde dir nach einer Sperrung ja zu und wenn du keine Leistungen beziehen magst, damit du dich nicht bewerben musst, kannst du das ja auch immer noch so tun. Die können Dir aber auch sicher sagen, was du noch beachten musst.
    Rente könnte noch ein Thema sein.
    Wenn du wenig Zeit hast, nimm dir am Anfang viel davon (R. Cohn )


  5. Registriert seit
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    AW: Kündigen und Auszeit - was gilt es zu beachten

    Wie sieht denn dein Plan für die Zeit nach der Auszeit aus? Stehen deine Chancen gut, dann relativ schnell wieder einen guten Job zu bekommen?


  6. Registriert seit
    11.09.2019
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    AW: Kündigen und Auszeit - was gilt es zu beachten

    Sundays, ich hörte von 30 € für die PV, das habe ich aber noch nicht nachgeprüft. 180 € erscheint mir recht hoch, auch im Vergleich zur KV. Du meinst, ich kann Unterstützung für die Weiterbildung beantragen, ohne mich arbeitslos zu melden?


  7. Registriert seit
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    AW: Kündigen und Auszeit - was gilt es zu beachten

    Stierfrau, das wird sich zeigen. Mir ist an erster Stelle meine Gesundheit und meine Lebensenergie wichtig. Finanzielle Abstriche muß ich in jedem Fall machen. Das ist mir bewusst.


  8. Registriert seit
    29.01.2017
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    AW: Kündigen und Auszeit - was gilt es zu beachten

    Hallo Helen,

    zwischen finanziellen Abstrichen und „ich bin pleite“ ist es manchmal nur ein schmaler Grat.

    Ich würde mir eine Liste mit allen(!j Ausgaben, den monatlichen und denen, die sporadisch aber eben doch regelmäßig anfallenden Kosten machen. Zuzüglich der ganz normalen Lebenshaltungskosten und diese dann aufs monatliche runter brechen.

    Reicht dann dein Polster für den geplanten Zeitraum + 2-3 Monate, falls der Wiedereinstieg nicht auf Anhieb klappt wie gewünscht?

    Sind in dieser Zeit irgendwelche Nachforderungen für Strom/Wasser/Gas zu erwarten?

    Dazu bei der Krankenkasse konkret erfragen, nicht irgendwo belesen, welche Kosten für KV und PKV diese von Dir wollen.
    Ich finde 150 für die KV eher zu gering?

    KV wäre mir sehr wichtig.

    Dann bliebe zu klären, was du mit der Rentenversicherung machst.
    Ob du einzahlst oder aussetzt.
    Wenn du einzahlst, wieviel müsste das sein? Ist das in deinem Plan schon mit drin?
    Alternativ- wenn nicht, was hat das ggf für Konsequenzen?

    Die Arbeitsagentur, hm.
    Auch da würde ich nachfragen, wie sich das verhält.

    Auch wenn du jetzt kein ALG 1 beantragen willst, was ist wenn du es in einem Jahr musst, weil dein Polster weg und noch kein neuer Job in Sicht ist?
    Macht es Sinn, dich ohne Bezug von ALG 1 dort zumindest arbeitslos zu melden?
    Können die dich bei der Weiterbildung unterstützen?
    (Eher nicht, wenn du nicht im Leistungsbezug bist, aber Fragen kostet nichts)
    Würden die dich bei der Stellensuche in ein paar Monaten unterstützen?

    Du sprichst von einer Weiterbildung, hast du da was konkret im Auge? Ist die Finanzierung mit eingeplant?

    Das sind alles so Dinge, die mir dazu einfallen.

  9. Avatar von sundays
    Registriert seit
    06.08.2014
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    AW: Kündigen und Auszeit - was gilt es zu beachten

    Zitat Zitat von Helen_123 Beitrag anzeigen
    Sundays, ich hörte von 30 € für die PV, das habe ich aber noch nicht nachgeprüft. 180 € erscheint mir recht hoch, auch im Vergleich zur KV. Du meinst, ich kann Unterstützung für die Weiterbildung beantragen, ohne mich arbeitslos zu melden?
    180 meinte ich KV+PV, monatlich. Werden eingezogen von deiner KV.

    Zitat Zitat von na_ich Beitrag anzeigen
    Die Arbeitsagentur, hm.
    Auch da würde ich nachfragen, wie sich das verhält.

    Auch wenn du jetzt kein ALG 1 beantragen willst, was ist wenn du es in einem Jahr musst, weil dein Polster weg und noch kein neuer Job in Sicht ist?
    Macht es Sinn, dich ohne Bezug von ALG 1 dort zumindest arbeitslos zu melden?
    Können die dich bei der Weiterbildung unterstützen?
    (Eher nicht, wenn du nicht im Leistungsbezug bist, aber Fragen kostet nichts)
    Würden die dich bei der Stellensuche in ein paar Monaten unterstützen?
    Mit dem arbeitslos melden geht ja nicht grundsätzlich der Leistungbezug einher, man kann den auch aussetzen, der hält vier Jahre. Es kommt sehr darauf an. Ich habe ein sozialwissenschafltiches Studium und ich wurde im und auch nach dem Leistungsbezug (bei Arbeitslosmeldung) sehr wenig bedrängt mich zu bewerben.
    Auch ohne Leistungsbezug bot man mir aber Coachings an. Ich denke, es schadet nicht, sich zu erkundigen.
    Da würde ich mir den Kündigungsgrund aber sehr genau überlegen. Es wird eben fast alles dokumentiert.
    Wenn du sagst, es geht dir um deine Gesundheit, kommt nicht auch eine Kur oder eine Krankschreibung in Frage?
    Wenn du wenig Zeit hast, nimm dir am Anfang viel davon (R. Cohn )


  10. Registriert seit
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    AW: Kündigen und Auszeit - was gilt es zu beachten

    Hey,

    ich höre immer wieder, dass Menschen sich eine Auszeit nehmen. Ich würde das am liebsten auch tun, damit ich mir selbst im Klaren werde was ich machen möchte. Zunächst Hut ab das du das durchziehst. Das trauen sich nicht alle, mich eingeschlossen.
    Wenn du selbst kündigst, dann erhältst du ja erstmal eine Sperrfrist von 3 Mo beim Arbeitsamt. Danach würde dir (meines Wissens 2/3 des Nettoeinkommens) Arbeitslosengeld I zustehen. Nimmst du das in Anspruch?
    Ich denke, wenn man gespart hat, kann man schon eine Weile ohne Einkommen leben. Du solltest eben bedenken, dass du gewisse Ausgaben hast (Fixkosten wie Miete/Strom/Internet usw., aber auch sonstige Ausgaben wie Nahrrungsmittel usw,). Zusätzlich musst du ja den Krankenkassenbeitrag selbst bezahlen und das ist wie ich finde nicht wenig. Ich meine es wären ca. 180 Euro monatlich. Als Student war es dagegen mit 70 Euro noch sehr schön :)

    Die meissten die ich kenne, sind da ins Ausland gegangen und hatten sich so eine Auszeit genommen. Sie haben dann nur die Auslandsreiseversicherung gezahlt und waren auch besser dran damit.

    Willst du dich denn arbeitslos melden?
    Ich habe mich damals nach dem Studium wie fast alle arbeitssuchend gemeldet und da bekam man kein Geld, aber zumindest Weiterbildungsmöglichkeiten oder Kurse gezahlt. Aber du hast ja schon eine Weiterbildung im Kopf, die du dann auch selbst finanzierst.

    Wenn man nun alles zusammenrechnet, ist das nicht gerade wenig. Hast du dir das hochgerechnet für wie lange das Geld denn reicht?
    Wenn du krank bist wäre es sinnvoller sich krank schreiben zu lassen bzw. gekündig zu werden.

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