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  1. Registriert seit
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    Ambivalenz - Ich weiß nicht wirklich, was ich (im Leben) will...?

    Hallo liebe Mitschreiber/innen,

    vielleicht habt ihr ja ein paar Anregungen für mich, würde mich sehr freuen :)

    Wie der Titel schon sagt, fällt es mir schwer, meine Bedürfnisse wahrzunehmen bzw. zu erkennen.

    Das zieht sich durch viele Bereiche meines Lebens - kann den aktuellen Zeitpunkt (Was möchte ich essen? Soll ich mich spontan mit jemanden treffen oder ist mir mehr nach Ruhe? ) betreffen, aber auch langfristige Entscheidungen.

    Weitere Beispiele:
    Soll ich mich trennen oder nicht?
    Bin seit knapp 2 Jahren in einer Beziehung. Wir wohnen zusammen. Diese Bez. ist teilweise sehr anstrengend für mich, v.a. weil er beruflich nicht auf stabile Beine kommt und sprunghaft ist. Ich sehe aber auch meine problematischen Anteile...
    Andererseits gibt es auch schöne Momente mit ihm, ich nehme da schon beide Seiten wahr. Und wer weiß, ob ich wieder einen Partner finden würde, mit dem es dann doch auch in manchen Angelegenheiten wieder ähnlich gut passen würde?!

    Oder will ich doch Single sein? Ich weiß es nicht!

    Kinderwunsch? Heute ja, nächste Woche nein.


    Mir ist bewusst, dass alle Entscheidungen im Leben Konsequenzen haben - ob diese positiv oder negativ bewertet werden können/sind, stellt sich meist erst danach raus.

    Man kann daraus lernen - aber ich hätte doch gerne mehr Gewissheit und eine bessere Bedürfniswahrnehmung in mir.
    Ich fühle mich oft wie ein Fähnchen im Wind..

    Dazu muss ich sagen, dass ich mich viele Jahre komplett kaputt gemacht habe, hatte eine schwere Essstörung (+Borderline) und mich dadurch betäubt. Das Leben zog an mir vorbei, ich habe aber gut funktioniert.

    Was ich immerhin schon etwas abgelegt habe, ist dieses 'es allen recht machenwollen/müssen'.
    Therapie mache ich sporadisch, bin dahingehend auch 'gesättigt'.
    Meine Tiefs habe ich hinter mir, so empfinde ich das.
    Wenn ich mein Leben mit dem von vor zwei Jahren vergleiche, so bin ich nun bewusster, ausgeglichener und zufriedener! Der Selbsthass ist weg!

    Aber es fühlt sich dennoch oft so an, als würde es noch Potential nach oben geben.

    Mir fehlen manchmal die Kicks - die mir z. B. wechselnde Beziehungen gegeben haben.
    Betrügen ist natürlich keine Option!!!

    Ich mache Sport, hab gute Sozialkontakte und ein paar Interessen, meine Lethargie steht mir nur manchmal im Weg.

    Beruflich schwankt es auch. Ich bewerbe mich, aber so hundertprozentig überzeugt bin ich dann doch wieder nicht... Richtig unzufrieden im jetzigen Job auch nicht, aber die Lust auf was Neues wäre da.

    Hmm..

    Vielleicht erwarte ich auch zuviel vom Leben?!

    Ich lass es nun mal gut sein...
    Hoffentlich ist es kein zu unstrukturierter Beitrag, sorry falls doch ;-)

    Danke euch schon mal!

    Gruß
    Post-it

  2. Avatar von Avocado_Diaboli
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    AW: Ambivalenz - Ich weiß nicht wirklich, was ich (im Leben) will...?

    Hallo Post-it! (lustiger Name)
    Zunächst einmal beglückwünsche ich dich sehr, dass du dein Leben sozusagen aus dem negativen in einen neutralen Bereich gebracht hast. Stellt man sich dein Leben wie eine Kurve vor, bist du jetzt auf "Null": Leben läuft, ohne große Beschwernisse, aber auch ohne Highlights.

    Du hast sicher in den letzten Jahren viel Energie in die Bewältigung deiner gesundheitlichen und psychischen Probleme gesteckt. Da ist es ganz gut, es erstmal "dahinplätschern" zu lassen, um wieder Kräfte zu sammeln.

    Nun bist du an dem Punkt, dass gern mal wieder etwas passieren könnte. Du bist aber unsicher, wo es so hingehen soll.

    Mein Vorschlag: Du lässt es weiterhin erstmal laufen und probierst kleinere Dinge aus, wie z.B. Sportarten, die dich interessieren, oder andere Hobbies. Versuche dabei zu erspüren, wie es sich anfühlt, wenn dir etwas wirklich taugt bzw. wenn es dir nicht taugt. Du musst dein Bauchgefühl kennenlernen, damit du später darauf hören kannst.

    Lerne so, Entscheidungen zu treffen und wieder ein Gespür für dich zu entwickeln, ggf. mit psychologischer Hilfe. Nur so kannst du dann die grundlegenden Fragen angehen (wo soll´s im Leben hingehen?).
    Bevor du bei dir selbst Depressionen oder ein geringes Selbstwertgefühl diagnostizierst, stelle erstmal sicher, dass du nicht komplett von Arschlöchern umgeben bist.
    - Sigmund Freud


  3. Registriert seit
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    AW: Ambivalenz - Ich weiß nicht wirklich, was ich (im Leben) will...?

    Hallo Post-It,

    ich musste bei deinem Beitrag schmunzeln, weil ich mich auch so wahrnehme wie du dich beschreibst. Ich suche auch andauernd nach Reizen (ADHS?, aber auch Scannerpersönlichkeit ist nachgewiesen bei mir-du kannst ja auch schauen, ob es auf dich zutrifft). Dieses nicht wissen wollen was man will, aber irgendwie alles gleichzeitig wollen ist für mich normal. Ich bekmme auch nicht so viel auf die Reihe, weil ich wenig Selbstdisziplin habe.

    Du könntest anfangen bei gleichen Dingen Entscheidungen zu treffen und dich dann zu steigern. Funktioniert das bei dir? also heute morgen habe ich Lust auf:
    1.) Kaffee
    2.)Tee
    schon alleine das ist eine Entscheidung. Kannst du da deine Bedürfnisse wahrnehmen?

    Ich vermute da liegt auch irgendwie in der Kindheit der Hund begraben. Man hat sich und seine Bedürfnisse zurückgestellt und dadurch auch verlernt was man denn wirklich möchte.

    Bei den Bewerbungen geht es mir genauso wie dir. Ich bewerbe mich,aber keine Stelle haut mich vom Hocker. Ich habe gewisse Ansprüche an alles...Partner, Freunde usw. und wenn das nicht erfüllt wird, dann gehe ich keine Freundschaft, Beziehung usw. ein. Bin da sehr schwierig.

    Letzendlich wäre es gut seine Intuition zu schulen, weil man verlernt hat auf das Gefühl zu hören. Entscheidungen werden nur noch im Kopf hin und her überlegt und das ist der falsche Weg. Spüre in dich hinein, in deinen Körper wenn du an deinen freund denkst. Fühlst du dich dann gut oder hast du dann ein Magengrummeln oder sonst irgendwie eine Beklemmung in der Brust, die du bemerkst?


  4. Registriert seit
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    AW: Ambivalenz - Ich weiß nicht wirklich, was ich (im Leben) will...?

    Hallo!

    Der Artikel hätte von mir sein können, wenn auch mit anderen Inhalten. ADS? Check!

    Mich persönlich macht es glücklich(er), wenn ich mich immer mal wieder über meine Komfortzone hinaus bewege. Also etwas Neues ausprobiere. Das können ganz unterschiedliche Sachen sein, neue Sportart, Fahrradtour/Spaziergang irgendwo, wo ich noch nicht war, Reisen natürlich, Treffen mit Menschen, die ich nicht kenne (z.B. in einem VHS-Kurs oder bei anderen Aktivitäten) ...

    Ich brauche so ein wenig (oder auch mehr) das Besondere, damit ich mich ganz und bei mir fühlen kann.

    Was mir dagegen wenig gut tut, sind Kontakte mit Menschen, die relativ durchschnittlich leben. Letztendlich ist natürlich jeder Mensch auf seine Art besonders, aber ich meine z.B. solche Ereignisse, wenn sich beim VHS Kurs dann plötzlich nur Mütter finden, die natürlich - sollen sie auch - über ihre Kinder sprechen.
    Ich pick mir dann die eine raus, die sich lieber über den Kursinhalt austauschen möchte.

    Das war nun ein Beispiel, geht aber um die grundsätzliche Problematik, dass ich bei "Rudelbildung + einheitlicher Meinung" oft meine eigenen Bedürfnisse vergesse.

    Was mir auch gut tut, ist viel Zeit für mich zu haben.
    Meditation, Tagebuch oder Urlaub im Kloster - einfach mal ein paar Tage schweigen - bringt auch viel an innerem Erleben zutage.

    Mein Verstand funktioniert superschnell und kann sich (und mich) bestens anpassen, meine Gefühlswelt ist allerdings eher im Schildkrötentempo unterwegs und braucht sehr lange, um mir mitzuteilen, was denn nun "richtig" gewesen wäre (oder ist).

    Mittlerweile nehme ich mir die Zeit, die ich brauche.


  5. Registriert seit
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    AW: Ambivalenz - Ich weiß nicht wirklich, was ich (im Leben) will...?

    Lafeye: mirn geht es genauso. Ich suche mir auch andauernd neue Dinge, die ich ausprobieren will. Meine Liste ist unendlich lang. Auch was Reiseziele anbelangt. Ja, wenn man aus der Komfortzone herauskommt (ohne vorher viel zu überlegen, ob man dies und jenes schafft) dann geht es mir zumindest auch am besten. Dann fühle ich mich lebendig und das brauche ich auch. Die Suche nach Reizen ist eben typisch High Sensation Seeker oder auch Scanner (wenn es eher um Wissen geht). Beides geht oft mit Hochsensibibilität einher oder auch manchmal mit Hochbegabung (das kann auch mit ADS in Kombination auftauchen, wobei die ADS dann nicht so einfach zu erkennen ist).
    Bist du Adslerin? Bei mir ist das noch nicht getestet worden, aber ich vermute es stark. Mir ist es auch wichtig mich kreativ zu betätigen (malen, tanzen usw.). Meditieren ist ein gutes Stichwort. Ich bin ruhelos und kann mich auch schwer bei monotonen Tätgikeiten konzentrieren.

  6. Moderation
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    AW: Ambivalenz - Ich weiß nicht wirklich, was ich (im Leben) will...?

    Hallo Post-it:

    Es gibt eine Menge Entscheidungen, die keine relevanten Konsequenzen haben und trotzdem getroffen werden müssen. Für diese Sorte Kleinkram habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, bei einem einmal gemachten Plan (auch wenn der nur ist "das erste, was mir in den Sinn kommt") zu bleiben, bis der Plan sich als nicht durchführbar erweist. Das macht so dermaßen das Hirn frei, und schafft gute Angewohnheiten.

    Andere Entscheidungen können schnell revidiert werden. Geh ich auf die Feier? Oder nicht? Ich kann wieder gehen, wenn's mir nicht gefällt... Da kann man auch nach "erster Idee" handeln, oder nach einer Richtlinie wie, "im Zweifelsfall ausprobieren", oder "nicht mehr als eine unsichere Sache die Woche."

    Für größere Sachen frag ich mich: "Wie wird sich das anfühlen, wenn ich es tue? Wie wird sich das Leben anfühlen, was daraus resultiert? Wie werde ich damit umgehen?" Das ist Schaufensterbummeln und Anprobieren, ohne Kaufabsicht... bis irgendwann der Schalter umfaällt und sagt, "langweilig, denk ich nicht mehr drüber nach" oder "genug gegrübelt, ich mach jetzt."

    Eine andere Frage: "Wie würde ich mich fühlen, wenn die Entscheidung abgenommen wird? (z.B. Mann geht, ich kann keine Kinder bekommen, Haus wird abgerissen, Revolution im Traumurlaubsland...). Wäre ich dann bekümmert? Erleichtert? Etwas anderes? ("Verängstigt" oder "unsicher" zählt nicht. Das ist Beifang bei jeder Veränderung.) Und wie würde ich reagieren, wenn jemand/etwas anders mir die Entscheidung abnimmt oder es versucht? (Mann macht mir einen Heiratsantrag, Pille versagt, Mutter will mir die Traumreise schenken,...)

    Wenn du erst seit zwei Jahren halbwegs in der Spur läufst, bist du ja noch neu in dem ganzen leidlich selbstbestimmten Leben. Vielleicht klopft jetzt gerade der erste Wichtel der Veränderung an die Tür. Guck mal, was er von dir will.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **
    Geändert von wildwusel (04.09.2019 um 09:57 Uhr) Grund: formulierung


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    AW: Ambivalenz - Ich weiß nicht wirklich, was ich (im Leben) will...?

    @Post-it: wenn man nicht „dafür“ ist, ist man eben „dagegen“. Ende des Grübelns, Ende der Durchsage.

    Beispiel: du bist nicht „für“ eine Trennung von deinem Freund - sonst wärst du doch längst weg.

    Entscheidungen, die einen wirklich persönlich betreffen und berühren, trifft man ja doch eher aus dem Bauch. Wenn der Bauch nichts sagt, sollte man vielleicht einfach alles so lassen, wie es ist. Dann hat der Bauch eben keinen Blutdruck für die Sache. Und auch das ist ok.

    Das „Schaufenster gucken“ von Wildwusel finde ich übrigens gut und mache das auch so, wenn es geht.

    Darüber hinaus: ganz viele Dinge regeln sich global-galaktisch gesehen sowieso von selbst, und kein Herumhirnen auf der Welt hat da einen Einfluss darauf. Was aber hilft, ist, mit offenem Visier optimistisch in die Zukunft zu schauen.
    Geändert von Kara_Thrace (03.09.2019 um 23:32 Uhr)


  8. Registriert seit
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    AW: Ambivalenz - Ich weiß nicht wirklich, was ich (im Leben) will...?

    Zitat Zitat von wildflower_85 Beitrag anzeigen
    Lafeye: mirn geht es genauso. Ich suche mir auch andauernd neue Dinge, die ich ausprobieren will. Meine Liste ist unendlich lang. Auch was Reiseziele anbelangt. Ja, wenn man aus der Komfortzone herauskommt (ohne vorher viel zu überlegen, ob man dies und jenes schafft) dann geht es mir zumindest auch am besten. Dann fühle ich mich lebendig und das brauche ich auch. Die Suche nach Reizen ist eben typisch High Sensation Seeker oder auch Scanner (wenn es eher um Wissen geht). Beides geht oft mit Hochsensibibilität einher oder auch manchmal mit Hochbegabung (das kann auch mit ADS in Kombination auftauchen, wobei die ADS dann nicht so einfach zu erkennen ist).
    Bist du Adslerin? Bei mir ist das noch nicht getestet worden, aber ich vermute es stark. Mir ist es auch wichtig mich kreativ zu betätigen (malen, tanzen usw.). Meditieren ist ein gutes Stichwort. Ich bin ruhelos und kann mich auch schwer bei monotonen Tätgikeiten konzentrieren.
    Ja, ist getestet worden via EGG - und ich habe sogar starkes ADHS.
    Werde daher bald auch Medikamente nehmen. Bin gespannt, was das mit meinem Leben macht und ob ich dadurch "stabiler" werde.
    Mein Problem ist, dass ich Schwierigkeiten habe, zwischen dem, was ich eigentlich will und all den Außenreizen zu unterscheiden. Wenn Du magst, gerne PN für Details.

  9. Inaktiver User

    AW: Ambivalenz - Ich weiß nicht wirklich, was ich (im Leben) will...?

    Als Scanner (wenngleich nicht "High Sensation Seeker" - aber danke für das neue Wort, wildflower) kenne ich diese Fragestellungen.
    Folgendes hat sich für mich bewährt:
    • Zahl der kleinen Entscheidungen reduzieren durch Regeln/Rituale/Automatismen: Entlastet das Gehirn ungemein und schafft dadurch Kapazität für wichtigere Entscheidungen. (Deshalb hat Barack Obama z.B. immer das gleiche Blaue-Anzug-Modell getragen.)
    • Große Entscheidungen: Grübeleien darüber, ob getroffene Entscheidungen richtig waren, blockieren mich für die Annahme der neuen Situation, und "Hätte, hätte" ist auch Kaffeesatzleserei. Daher sage ich mir, überhaupt entschieden zu haben, war das Richtige, und ich nehme die neue Situation jetzt voll und ganz an, mache das Beste draus.
      Manchmal, wenn sich Pro und Contra über lange Zeit die Waage halten, würfle ich's aus und stehe dann zu der Entscheidung.
    • Da ich, gerade wenn's mit einer getroffenen Entscheidung nicht so gut läuft, dazu neige, meine Gründe für die Entscheidung zu vergessen, notiere ich sie mir vor dem Treffen der Entscheidung (mit Datum).

    Wichtig ist mir, dass mich Ambivalenzen nicht blockieren. Denn dann habe ich das, was ich (gerade als Scanner) am allerwenigsten will.

  10. Moderation
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    AW: Ambivalenz - Ich weiß nicht wirklich, was ich (im Leben) will...?

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    @Post-it: wenn man nicht „dafür“ ist, ist man eben „dagegen“.
    Aber: "Keine Entscheidung" ist eine Entscheidung. Man überläßt die Entscheidung der Zeit, dem Zufall, anderen Leuten...

    Kann man auch mal machen, wenn man feststellt, "geht mir am Allerwertesten vorbei." (Bei Vereinssitzungen berechne ich im Kopf Quadratzahlen, um bloß nicht mitzukriegen, worum es geht, denn wenn ich das mitkriege, habe ich eine Meinung, wenn ich eine Meinung habe, will ich sie durchsetzen, wenn ich sie durchsetzen will muß ich den Laden übernehmen, und das ist mir zu viel Streß! Meine Entscheidung ist also "Macht mal, mir ist das nicht wichtig genug.")

    Zitat Zitat von Lafeye Beitrag anzeigen
    Ja, ist getestet worden via EGG - und ich habe sogar starkes ADHS.
    Werde daher bald auch Medikamente nehmen. Bin gespannt, was das mit meinem Leben macht und ob ich dadurch "stabiler" werde.
    War ich im Umfeld sehe, helfen die wesentlich, Chef seines Lebens zu werden, aber man wird dadurch nicht unbedingt ein netterer Mensch.

    @Galah, das sind sehr gute Strategien!

    Würfeln oder Münze werfen, wenn man sich eckig gedacht hat und immer noch kein Ergebnis hat, funktioniert, denn:
    - entweder ist es wirklich Jacke wie Hose, dann kann man oder der Würfel nichts falsch machen und man hat Ruhe
    - oder es ist einem so was von nicht egal, dann wird man es merken, wenn man angewidert den Würfel anguckt und sich denkt, "das gilt jetzt nicht".

    Ich habe jetzt kürzlich ein Buch über Entscheidungsfindung bei mangelnder Info gelesen (was eigentlich immer der Fall ist!) und die Autorin weist darauf hin, daß eine gute oder schlechte Entscheidung nicht durch ihr Ergebnis, sondern durch ihre Methodik bestimmt ist. Wenn man das vergißt, gewöhnt man sich eine schlechte Methodik an.

    ***

    Ich bin jetzt absolut kein "Scanner" -- bei mir kommt der Appetit beim Essen. Wenn ich mich mit etwas befasse, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß ich es immer interessanter finde. Wenn nicht, fällt es mir leicht, es gehen zu lassen, aber wenn doch, kann es sein, daß ich mich festbeiße oder tote Pferde reite.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **
    Geändert von wildwusel (04.09.2019 um 10:21 Uhr)

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