Dann erlaube dir, das wieder zu lernen, wie sich ein Bedürfnis anfühlt.
Übe es an kleinen Entscheidungen wie "rotes oder blaues T-Shirt", "Tee oder Kaffee?" - und wenn du dort ein Gefühl dafür bekommst, wird es auch bei grossen Sachen leichter fallen.
In der Zwischenzeit würde ich alles, was ordentlich funktioniert, erst mal so weiter laufen lassen, und nicht ändern ohne Not.
Ein tiefes Tal durchwandert zu haben, ist eine respektable Leistung - bedeutet nicht, dass noch weitere, andere tiefe Täler kommen. Aber wenn du jetzt in einer stabilen, gut aufgeräumte Situation bist - geniesse das!Meine Tiefs habe ich hinter mir, so empfinde ich das.
Das gibts immerAber es fühlt sich dennoch oft so an, als würde es noch Potential nach oben geben.
andererseits: eilen tut es nicht. Erlaube dir zu spielen, erlaube dir zu forschen, was es da alles gibt und was das emotional, mental, körperlich mit dir macht. Manche Einflüsse oder Situationen kommen udn gehen schnell, manche brauchen Reifezeiten... erlaube dir, dich neu kennen zu lernen. Der Rest wird sich von selbst ergeben. Man muss nicht alles steuern.
Kicks gibt es mehr als genug. Tu Neues. Geh Risiken ein (kleine, erstmals)Mir fehlen manchmal die Kicks - die mir z. B. wechselnde Beziehungen gegeben haben.
Lethargie kann auch genannt werden: Bedürfnis nach Ruhe und Regeneration. Wenn sie da ist, begrüsse sie, geniesse sie, erfreue dich daran.Ich mache Sport, hab gute Sozialkontakte und ein paar Interessen, meine Lethargie steht mir nur manchmal im Weg.
Dinge zu ändern, einfach um sie geändert zu haben, bringt nichts, finde ich.Ich bewerbe mich, aber so hundertprozentig überzeugt bin ich dann doch wieder nicht... Richtig unzufrieden im jetzigen Job auch nicht, aber die Lust auf was Neues wäre da.
Wenn der Job aktuell ok ist, Geld bringt, nicht allzu unangenehm - einfach mal lassen. Ausser du findest etwas, das wirklich DEUTLICH besser, begeisternder, brennender ist.
Einen sosolala-Job gegen den nächsten sosolala-Job tauschen, bringt nichts.
Vielleicht, dass Dinge schneller gehen, als sie normalerweise gehen?Vielleicht erwarte ich auch zuviel vom Leben?!
Begeisterung, Brennen, Idealismus - ja das gehört zum Leben.
Aber das zu finden, was einen zum Brennen bringt - das ist ein Marathon, nicht ein Sprint. Das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht. Erlaube dir, die notwendige Zeit zu schenken, sei fein und zart mit dir selbst, halt die Augen offen für gute Gelegenheiten - ergreife sie, wenn sie kommen. Speziell die kleinen.
gruss, barbara
Antworten
Ergebnis 11 bis 11 von 11
-
04.09.2019, 11:13
AW: Ambivalenz - Ich weiß nicht wirklich, was ich (im Leben) will...?




Zitieren
