Danke
Jetzt genieß' den Biergarten und lass es dir gut gehen.
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25.08.2019, 13:23
AW: Das Alleinsein macht mich fertig - ü40, hochsensibel
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25.08.2019, 13:26
AW: Das Alleinsein macht mich fertig - ü40, hochsensibel
Dankeschön!
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25.08.2019, 16:21
AW: Das Alleinsein macht mich fertig - ü40, hochsensibel
Justalone, ich kann das sehr gut nachvollziehen, schrieb ich ja weiter oben schon. Tut mir sehr leid mit Deiner Mutter.
Aber es ist ja nicht nur, dass man jemanden an seiner Seite haben möchte, wenn es Schwieriges durchzustehen gilt.
Für mich war in meiner Single-Zeit der Alltag das Frustrierendste: keiner da, wenn man nach Hause kommt, keiner da, dem man den Tag erzählen kann, keiner da, wenn man sonntags aufwacht, keiner da, wenn man sich gemütlich auf´s Sofa kuschelt. Nichts davon ist wirklich schlimm, aber ohne einen Menschen an der Seite fehlt da eben was. Das können Freunde eben auch nicht wirklich kompensieren. Und mit der Zeit verschwindet so ein bisschen die Leichtigkeit aus dem Leben.
Ich drücke Dir wirklich die Daumen, dass Du jemanden kennenlernst, der zu Dir passt.Wir werden weitermachen!
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12.12.2020, 11:18
AW: Das Alleinsein macht mich fertig - ü40, hochsensibel
Ich bin auf dieses Thema gestoßen, weil ich gerade mit dem Gedanken beschäftigt bin, wie ich mein künftiges Leben gestalten möchte, um mein Leben nicht mehr durch einen Mann zu definieren und davon abhängig zu machen (ja, ja, auch ich dachte immer, wenn ich nur meinen Traummann hätte, wäre mein Leben vollständig).
Nach der jüngsten Lebenskrise will ich mein Leben gerne umkrempeln und zwar so, dass ich den Fokus nun auf mich, auf mein Leben richte, welches ich halbherzig gelebt habe. Weil ich immer dachte, ein schönes und vollständiges Leben kann ich haben nur, wenn der Partner da ist. Und so vergeht die Lebenszeit, im Hoffen und Warten und In Sehnsüchten.
Will sowas in meinem Leben nicht haben. Und das, was von mir abhängig ist, will ich in meinem Leben aktiv angehen und verändern. Männer sind erstmal daraus ausgeklammert.
Bin noch in der Orientierungsphase und Erfindungsphase, aber mir haben die Beiträge von NurZuGast sehr gut gefallen und haben gute Resonanz bei mir gefunden. Das wollte ich hier zum Ausdruck bringen. Danke dafür. Spiegelt das wieder, was ich gerade denke und fühle und was mein Ziel ist.
Das Leben mit dem passenden Partner ist schön und bereichernd, ja, ja, und nochmal ja, möchte auch nicht abstreiten, weil es aus meiner Sicht - wenn es passt - wirklich so ist. Aber erst mit der Krise kommen einige Erkenntnisse über sich selber an die Oberfläche, wo man erschreckend und bitter feststellen muss, dass zu viel Hoffnungen und Erwartungen an die Person verknüpft waren, die mit dem Aus der Beziehung wegbrechen und einen ins tiefe Loch einstürzen lassen. Und man steht fast vor nix. Keine Hobbys, keine Ziele für sich, keine Träume für sich, ein mager Freunden- und Bekanntenkreis, etc. Und dafür bin ich verantwortlich. Ich gestalte mein Leben. Der Partner ist nicht der Mittelpunkt meines Lebens, sondern ich selber.
Mit der Trennung zerbricht das eigene Fundament, wenn dieses schon vorher wackelig war. Dieses gilt für mich zu befestigen.
Danke fürs Thema. Und Danke Dir von mir, NurZuGast!
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12.12.2020, 21:06
AW: Das Alleinsein macht mich fertig - ü40, hochsensibel
Hallo. Geht es dir immer noch so? Das Thema ist ja schon älter. Mir geht's genauso und ich kann es voll verstehen.
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12.12.2020, 21:44Inaktiver User
AW: Das Alleinsein macht mich fertig - ü40, hochsensibel
Dafür kann aber kein Partner etwas, sich über den Partner zu definieren und alles eigene aufzugeben gehört nicht dazu eine Beziehung zu haben und ist damit auch kein Argument dagegen.
Habe mir auch den größten Teil meines Lebens vergeblich eine Beziehung gewünscht und war über Jahrzehnte fast täglich ähnlich unglücklich darüber wie die TE es im ersten Beitrag beschrieben hat und habe definitiv das Gefühl als würde meine zweite Hälfte fehlen,
meine Hobbies und Träume würde ich aber niemals aufgeben oder stark einschränken.



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