Das meine ich doch. und nicht erst ab 70 und auch nicht mit Verlieben, was ich mir ja auch nicht so richtig vorstellen kann. oder mag. Scheint es aber zu geben. Wobei ich mich schon manchmal frage, wieviel Realitäts-Ausblendung dabei ist. ok, das gehört zum Ver-lieben, aber meldet sich da nicht die Lebenserfahrung?
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14.08.2019, 18:57
AW: Wie empfindet ihr das älter werden?
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14.08.2019, 19:07Inaktiver User
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14.08.2019, 19:09
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14.08.2019, 19:28
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14.08.2019, 19:46Inaktiver User
AW: Wie empfindet ihr das älter werden?
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14.08.2019, 20:10Inaktiver User
AW: Wie empfindet ihr das älter werden?
Zu Zweisamkeit, die über gute Freundschaft hinausgeht, gehört sehr viel.
Ich denke da in die Richtung, die katelbach schon in ihrem post für sich beschrieben hat.
Außerdem bringt jeder Partner bereits ein langes Leben mit, das ihn geprägt hat und das man verstehen lernen muss, um sich einer Zweisamkeit überhaupt annähern zu können.
Die hier geschilderten Knackpunkte wie Kinder, Broterwerb, Schwiegerfamilie, alles was so zum Familienkonzept gehört, die bei einer Altersbeziehung ja wegfallen, standen für mich nicht im Vordergrund bei meiner Skepsis.
Glücklich zu sein, dass da jemand ist den ich lieben kann.....Dieses von Lea geschilderte Gefühl als Grund, um einem neuen Partner zu suchen, käme mir nicht in den Sinn. Es gibt Menschen, die ich liebe. Möglicherweise kann man auch die Erinnerung an einen verstorbenen Partner lieben, mit dem einen einfach ein großer Teil des eigenen Lebens verbindet.
Oder ist gemeint, dass man jemanden zum Umsorgen braucht? - Dieses Bedürfnis ist bei mir noch nie besonders ausgeprägt gewesen.
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14.08.2019, 20:13Inaktiver User
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14.08.2019, 20:18Inaktiver User
AW: Wie empfindet ihr das älter werden?
Nein, nein, ich dachte an Zweisamkeit auch in erotischer Weise, Zärtlichkeit etc.
Und wie gesagt, ich kenne 2 Paare im höheren Alter, die sich gefunden haben.
Das eine sehr überraschend - nicht gesucht - das andere schon gezielt gesucht, zumindest von einem Part.
Und so wie ich es mitbekomme spielt da das "ganz normale Liebesleben" eine Rolle - Details weiß ich natürlich nicht.
Dass der Bereich gemeinsame Familienplanung etc. wegfällt ist ja schon als Frau Mitte 40 so.
Und ja, das verändert einiges. Ich denke schon, dass Beziehung ü 40 schon anders angegangen werden als mit 20 oder 30.
Hinzu kommt ja eben, dass man kein unbeschriebenes Blatt mehr ist.
Aber etwas Leichtigkeit kann man sich ja auch in diesem Bereich bewahren, finde ich.
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14.08.2019, 21:35Inaktiver User
AW: Wie empfindet ihr das älter werden?
Ich könnte mir vorstellen das ich es ähnlich sehen würde, wenn ich selbst Kinder hätte, eine 30-jährige Tochter zum Beispiel. Da ich die aber meines Wissens nach nicht habe, denke ich nicht unbedingt in Generationen. Mir käme jemand um die 35 nicht vor wie meine (potenzielle) Tochter.
Um mal einen anderen Aspekt ins Spiel zu bringen ....
Es wurde schon ein paarmal angerissen, aber ist euch bewusst oder beunruhigt es euch, dass man sich langsam seiner Sterblichkeit bewusst wird? Ich bin nicht religiös und den Tod stelle ich mir vor wie die Zeit vor meiner Geburt .... einfach NICHTS, aber die Tatsache das zwei meiner engeren Verwandten nicht viel älter wurden als ich aktuell bin, bringt mich manchmal schon zum nachdenken.
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14.08.2019, 21:53
AW: Wie empfindet ihr das älter werden?
Mich hat die Endlichkeit schon immer beschäftigt, da ich damit immer konfrontiert war. Am schlimmsten und auch mein wieteres Leben bestimmend war der Tod meines Lebensmenschen, der vor fast genau 18 Jahren mit 49 starb.
Inzwischen bin ich 62, viel älter als ein Teil meiner Familie je wurde - und ich bin die einzig Übriggebliebene. Ich denke immer mehr darüber nach, was sein wird, wenn ich tot bin. Allerdings nicht im spirituellen Sinn, sondern: Was ist mit meinen Hunden? Schaffe ich noch das, was ich erleben, tun, ... möchte? Solche Gedanken ...
Als mein Mann lebte, hab ich mir darüber keine Gedanken gemacht. Er hatte alle Vollmachten, er hätte alles in meinem (unserem) Sinne geregelt. Er hätte sich sogar um meine kranke Mutter gekümmert.
Jetzt gibt es niemanden mehr, der auch mit dem Herzen dabei wäre, alles in meinem Sinne zu regeln. Klar hab ich ein Testament, eine jüngere Freundin als Vorsorgebevollmächtigte, meinen Steuerberater und Rechtsanwalt, der auch ein Freund des Hauses ist, eine Art Vorsorgevollmacht für die Vierbeiner ... aber das ist doch etwas anderes.
Mehr als die Endlichkeit beschäftigt mich aber die Hilfsbedürftigkeit. Ich hab sie ja bei meinen Angehörigen vielfältig erlebt und ich denke inzwischen oft dran, dass es für mich nur bezahlte Kräfte geben wird, die mich waschen und mich mal im Rollstuhl nach draußen schieben, wenn es denn soweit kommen sollte. Was ist dann mit meinen Hunden? Besucht mich jemals wer im Pflegeheim?
Und dann der Fraß, den es in Einrichtungen zu essen gibt ...
Keine schönen Perspektiven.Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin



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