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  1. Avatar von Liberta
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    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Es geht nicht um eingesperrt und es geht nicht um Einschränkungen.
    Von "eingesperrt" war hier nie die Rede.
    Wer ein Jahr jünger ist, hat keine Ahnung. (Martin Walser, 92)


  2. Registriert seit
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    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von Brausepaul Beitrag anzeigen
    By the way ... schön mal wieder von dir zu lesen, Michael
    Da schliesse ich mich mal an.
    Still Sail(y)ing.

    vindpinad ist schwedisch und heisst windzerzaust.

  3. Avatar von jofi2
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    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von Liberta Beitrag anzeigen
    Von "eingesperrt" war hier nie die Rede.
    Sorry, ich habe schlampig gelesen.
    Brausepaul sprach von eingespannt.
    Ich werde es in meinem Text korrigieren.

  4. Inaktiver User

    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von ambiva Beitrag anzeigen
    aber was sind denn aus eurer sicht die neuen möglichkeiten, die sich im alter eröffnen?
    So ganz verstehe ich die Frage nicht, denn die ganz große Möglichkeit für praktisch alle liegt ja eigentlich auf der Hand:
    Entweder mit dem Eintritt in den Ruhestand oder bei manchen auch einige Jahre vorher mit Reduzierung der Arbeitszeit hat mensch auf einen Schlag eine Riesen-Menge Zeit.
    Das sehe ich als die entscheidende Ausweitung der Möglichkeiten verglichen mit dem Erwachsenenleben zuvor.

    Zitat Zitat von Brausepaul Beitrag anzeigen
    Gut 20 Jahre zurück [...]Mir würde nichts einfallen was sich seitdem positiv verändert oder verbessert hast.
    Zitat Zitat von Brausepaul Beitrag anzeigen
    Man entwickelt, bzw. verändert sich ja nicht automatisch immer nur ins Positive wenn man älter wird.
    Diese Statements finde ich unglaublich wichtig, weil sie illustrieren, wie diametral sich zwei wesentliche Sichtweisen, mit denen man ins Alter gehen kann, unterscheiden.

    Ich gehöre zum anderen Typ; ich halte es schlichtweg für unmöglich, dass man sich nicht positiv entwickelt, solange man es versucht.
    Sich zum Schlechteren verändern kommt m.E. nur vor, wenn sich jemand der Selbstreflektion verweigert.
    Ich glaube, dass der Mensch ein angeborenes Bestreben nach Weiterentwicklung und Entfaltung hat, und wo das nicht bewusst verfolgt wird, geschieht es unbewusst.

    @Brausepaul, Du liest Dich so unglaublich sympathisch. Deine Aussage, dass Du Dich in Deiner Gesamtheit als Mensch nicht positiv weiterentwickelt hast, kann ich vor diesem Hintergrund nur schwer nachvollziehen.
    Umgekehrt können Du und Andere vermutlich die von mir beschriebene Sicht nicht verstehen.

    Bei all den vielen Meinungen, Impulsen, Lebenswelten,... die in diesem Strang dargestellt wurden, erscheint mir dieser Punkt den größten Unterschied auszumachen.

  5. Avatar von Sprachlos
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    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von Smirkster Beitrag anzeigen
    Gebt mir doch mal Beispiele für positive "Weiterentwicklung".
    Es geht um Lebenserfahrung, Sozialkompetenz, Selbstsicherheit, sich selbst zu kennen, gefestigte Netzwerke aufgebaut zu haben auf die man zurückgreifen kann, es geht um all die Erfahrungen die man gemacht hat und die einem zur Verfügung stehen.
    Jedenfalls bin ich vor diesem Hintergrund ziemlich mit mir im Reinen und ich glaube, dass man das dann auch ausstrahlt.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

  6. Moderation Avatar von frangipani
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    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von Smirkster Beitrag anzeigen
    Gebt mir doch mal Beispiele für positive "Weiterentwicklung".
    Mein Leben ist wie vor 30 Jahren, ich hatte damals schon fast alles gefunden was mich interessiert und begeistert und werde nicht müde mich weiter darin zu vertiefen.

    Edit: Wenn es nach mir ginge wäre ich auch noch mit der selben Frau wie damals zusammen (und hätte genau so häufigen und schönen Sex.)
    Smirkster, ich hab bei dir immer das Gefuehl, du lebst in einer Art Bubble, einem Bunker, wo moeglichst alles so bleiben soll, wie es immer war.
    Das ist schlichtweg unmoeglich (auch bei den Amish funktioniert das nicht).

    Leben findet auch immer in Dialog und Interaktion mit Mitmenschen statt. Wenn da eine Seite stehenbleibt und nur um sich und seinen Status Quo von vor 30 Jahren kreiselt, dann wird das fuer den anderen schonmal uninteressant oder anstrengend.
    Und Juengere, die sich ja grad weiterentwickeln wollen, die denken sich dann wahrscheinlich auch auch ihren Teil.

    Die Vergangenheit liegt in meinem Fall hinter mir, wie ein Karton im Schrank, in den man ab und mal reinguckt, weils schoen war, damals, oder weil man mal was nachgucken will. Ich schlepp sie nicht wie eine Handtasche oder einen Mantel immer mit mir herum.

  7. Moderation Avatar von frangipani
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    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    @MichaelCollins - ich hab mich auch grad gefreut, dich zu lesen! Ein paar von uns haben sich schon Sorgen gemacht.
    “We cannot confront these issues alone, none of us can. But the answer to them lies in a simple concept that is not bound by domestic borders, that isn’t based on ethnicity, power base or even forms of governance. The answer lies in our humanity." Jacinda Ardern, 29.3.19

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

  8. Avatar von Smirkster
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    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    Smirkster, ich hab bei dir immer das Gefuehl, du lebst in einer Art Bubble.
    Ich mag meine Bubble, wüsste nicht wie es anders hätte laufen sollen, das hat sich nicht ergeben.
    Bin das stille, sensible Einzelkind geblieben das lieber alleine spielte und las weil die anderen Kinder so wild, laut und grob waren.
    Versuche mit der Außenwelt zu interagieren empfinde ich genau so, ausser in der stillen, Nähe und Intimität einer Liebesbeziehung als sicherer Rückzugshafen.

    Was du über die Vergangenheit schreibst kann ich nicht nachvollziehen, es fühlt sich alles wie ein Tag an.

  9. Inaktiver User

    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich halte es schlichtweg für unmöglich, dass man sich nicht positiv entwickelt, solange man es versucht.
    Sich zum Schlechteren verändern kommt m.E. nur vor, wenn sich jemand der Selbstreflektion verweigert.
    Das sehe ich auch so, Galah.


    @Brausepaul und Smirkster.

    Mir fällt auf, dass ihr zwei eine unbeschwerte Jugendzeit verherrlicht, die ihr doch beide so gar nicht hattet.

    Nach euren eigenen Aussagen wart ihr gerade in dieser Zeit besonders schüchtern und gehemmt und hattet keineswegs diese überschäumende Ausgelassenheit, die euch heute als so "nachtrauernswert" erscheint.

    Inzwischen taucht in mir der Verdacht auf, dass besonders die Menschen, die sehr viele Entwicklungsphasen (samt deren Besonderheiten) gar nicht erlebt haben, viel mehr ihrer Vergangenheit nachtrauern als andere... weil es in ihrer Vergangenheit eben zuu viele Versäumnisse gab, die sie jetzt nicht mehr nach-erleben können.

    Mir tut das richtig leid - für euch beide.

    Muss schlimm sein, niemals in seiner GEGENWART (und in seiner eigenen Generation) Fuß gefasst zu haben, sondern immer irgendwie hinterher zu hinken ... und deshalb auch nie so etwas Schönes wie eine Solidargemeinschaft der Generationen (die auch bei Alterswehwehchen enorm tröstend sein kann) erleben und genießen zu können.

    (Die gute Nachricht: Könnte man aber ändern ... wenn man es endlich mal zuließe ...)

  10. Avatar von chaos99
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    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    Smirkster, ich hab bei dir immer das Gefuehl, du lebst in einer Art Bubble, einem Bunker, wo moeglichst alles so bleiben soll, wie es immer war.
    Das ist schlichtweg unmoeglich.
    Die Bunkertür ist zu...drinnen hört man nichts...;)

    Er macht sich und seine Thesen, die wie ein Anschlag im Aushang getackert sind, schon jahrelang plakativ zum Thema.
    Und wenn der Wind stärker wird, verschwindet er wieder, um Monate später mit neuem shirt, aber gleichem Aufdruck zu erscheinen.
    Warum er nicht registriert, wie einfach es wäre, da raus zu kommen, das habe ich auch über die Jahre nicht verstanden.

    Verweigerung der Realität zwischenmenschlicher Beziehungen auf ganzer Linie.

    Und wieder hat er es geschafft, in einem egalwas-Thread SICH zum Thema zu machen, weil immer wieder die Einfachheit seiner Ichsicht provoziert.

    Wann endet das endlich?

    Musste ich mal los werden...
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)

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