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  1. VIP Avatar von Rotfuchs
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    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Ich war auf meinen Ruhestand absolut nicht vorbereitet.

    Er ergab sich durch eine rigorose Umstrukturierung im Konzern (Details lasse ich hier außen vor )... meine Abteilung wurde aufgelöst... mir wurde Altersteilzeit angeboten mit SOFORTIGER passiver Phase bis zum Renteneintritt.

    Ich wäre bekloppt gewesen, das nicht anzunehmen.
    Damit war ich nämlich abgesichert (als Alleinstehende und ohne stützenden Ehemann höchst wichtig) und würde nie mehr ins Arbeitslosengeld oder in Hartz4 rutschen können.
    Wenn sie mich "betriebsbedingt" entlassen hätten, wäre es über 6 Jahre hinweg ein echtes Problem für mich geworden.

    Aber dann saß ich da.
    Noch keine 60... finanziell abgesichert... aber nix zu tun.
    Von jetzt auf gleich.
    Und das, nachdem ich Jahrzehnte einen Vollzeitjob plus Überstunden und zahlreichen Telefonaten und Aktionen am Wochenende gewohnt war.
    Null. Schweigen. Ruhe.

    Ich bin dann erstmal umgezogen (das hatte völlig andere Gründe, die hier nicht hingehören).
    Damit hatte ich die ersten Monate meiner Nicht-Berufstätigkeit ausreichend zu tun. Renovieren, umziehen, kuschelig einrichten.
    Dann erst mal in Urlaub.

    Aber dann?

    Ja, es war zeitweise richtig schwer, die freie Zeit zu füllen.
    So befreiend ich es anfangs fand, am Vormittag mal entspannt durch die Stadt zu schlendern (was ich ja als Berufstätige nur selten konnte), so schnell hat es mich auch gelangweilt.

    Meine sozialen Kontakte waren beschränkt (ich hatte ja berufslebenslang ständig keine Zeit dafür), durch meine Scheidung einige Jahre vorher waren auch weitere Kontakte weggefallen... ich hatte also richtig zu tun, wenn ich nicht nur deprimiert und einsam auf dem Sofa verharren wollte.

    Ich habe mir - durchaus mühsam - wieder ein soziales Umfeld aufgebaut.
    Was mir sehr wichtig ist, weil ich keinerlei Familie habe.
    Eltern längst verstorben, Ehemann auf und davon, Kinder nicht vorhanden, Geschwister auch nicht.
    Und ich mag (weil derzeit noch nicht betroffen) gar nicht darüber nachdenken, wie es mir gehen wird, wenn auch noch gesundheitliche Probleme dazukommen.

    Ich jammere nicht... aber ich möchte anmerken, dass Älterwerden auch ganz neue Probleme und Situationen bedeutet, über die man mit 50 oder mit Mitte 50 (zum Beispiel) gar nicht nachdenkt oder sich noch gar nicht vorstellen kann, wie sich das Leben im Alter ändern kann. Auch wenn man selbst noch fit und gesund ist... das Umfeld ändert sich. Nicht immer erfreulich.

    Wenn aber dann in so einem schönen und ehrlichen Strang besserwissende User auftauchen, die mir oder uns (obwohl deutlich jünger) erklären wollen, das sei alles nur eine Einstellungssache, kann ich richtig böse werden und muss mich wirklich auf die Finger setzen, um mich nicht selbst editieren zu müssen.

    Wer sich für unsere "Älterwerden-Probleme" zu jung fühlt, möge bitte draußen bleiben und sich Ratschläge verkneifen.
    Älter werden kommt ganz von alleine.

    Und irgendwann werden die Klugscheißer von heute die Ratsuchenden von morgen sein.
    Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen. (Sokrates)



  2. Moderation Avatar von maryquitecontrary
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    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von Brausepaul Beitrag anzeigen
    Mittlerweile ist es soweit.
    Ich bin näher an der großen sechs, als an der großen fünf.
    Das ist der Lauf des Lebens, nicht zu ändern und letztlich ist es müßig sich darüber zu ärgern, schon klar.
    Trotzdem, wo zum Geier ist die Zeit geblieben?
    Auf die Sechzig zugehend ... kann nicht sein. Das sind alte Leute, die (gefühlte) Generation meiner Eltern...

    Ok, körperlich merkt man das die Leistungsfähigkeit langsam zurückgeht, vor allem dauert die Regeneration länger, aber ansonsten?
    ...
    Hat vielleicht noch jemand einen Vorteil entdeckt?
    Ehrlich, ich verstehe nicht warum die meisten Menschen möglichst alt werden wollen.
    Ich jedenfalls finde das nicht erstrebenswert.
    Ich rufe noch mal das Thema des Stranges in Erinnerung. Es wird nach persönlichen Erfahrungen mit dem Älterwerden gefragt, explizit auch nach dem positiven Umgang damit.

    Darauf basiert der vielseitige und respektvolle Austausch, der sich hier entwickelt hat.

    Es gibt keine Altersgrenze, um hier mitzuschreiben, wenn man zum Thema beitragen möchte.

    Die *Bewertung* der Erfahrungen anderer User ist allerdings nicht in dem Sinne Thema.

    Ich bitte alle, die hier beitragen, weiterhin um einen persönlichen Umgang mit dem Thema und um einen respektvollen und sensiblen Umgang miteinander.

    Danke & wünsche euch noch einen weiteren interessanten Austausch.

    Mary

  3. Moderation Avatar von frangipani
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    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von Rotfuchs Beitrag anzeigen
    [...]

    Ich jammere nicht... aber ich möchte anmerken, dass Älterwerden auch ganz neue Probleme und Situationen bedeutet, über die man mit 50 oder mit Mitte 50 (zum Beispiel) gar nicht nachdenkt oder sich noch gar nicht vorstellen kann, wie sich das Leben im Alter ändern kann. Auch wenn man selbst noch fit und gesund ist... das Umfeld ändert sich. Nicht immer erfreulich.

    [...]

    Das kann ich mir gut vorstellen, dass das erstmal eine Art 'Kulturschock' war, so eine abrupte Änderung des Alltags. Man lernt sich selbst da ja auch wieder ein bisschen mehr kennen.

    Aber zum Absatz oben - mit 50 oder Mitte 50 sollte man eigentlich schon mitbekommen, haben, was sich alles ändern kann, denn es gibt ja genug alte Menschen rundum, die einem zeigen können, wie's kommen kann.

    Aber schon richtig, das erfordert Nachdenken und die Bereitschaft, sich auch mal mit dem Thema und den Menschen auseinanderzusetzen, auch wenn's für einen selbst noch nicht so akut ist. Das halte ich zumindest für wichtig, damit die Überraschung, sollte es mal dicke kommen, nicht so gross ist und man vielleicht einen kleinen Plan hat.

    Aber ich finde es auch wichtig, seinen Optimismus (egal, wie der individuell aussieht) beizubehalten. Das Leben ändert sich konstant, man kann nicht alles planen oder vorhersehen. Womit es wieder auf die Resilienz hinläuft, die ich als wichtig ansehe, auch in Hinblick darauf, dass es einem im Alter schlecht gehen kann .
    “We cannot confront these issues alone, none of us can. But the answer to them lies in a simple concept that is not bound by domestic borders, that isn’t based on ethnicity, power base or even forms of governance. The answer lies in our humanity." Jacinda Ardern, 29.3.19

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.


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    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    Aber zum Absatz oben - mit 50 oder Mitte 50 sollte man eigentlich schon mitbekommen, haben, was sich alles ändern kann, denn es gibt ja genug alte Menschen rundum, die einem zeigen können, wie's kommen kann.
    Erfahrung hat man in dem Alter eigentlich schon mehr als genug und ist nicht mehr naiv Dank positivem Denken, Das finde ich ja gerade so schön an diesem Alter, dass man weiß, was war und was kommen kann, auch gesundheitlich, wie familiär und in Bezug auf Partnerschaften oder dem Singlesein. Es gibt schon sehr eigene, einsame und kranke Menschen.

    Bei vielen habe ich neben den gesundheitlichen Problemen, den Eindruck, dass sie Probleme verstärken, sie Einsamkeit und Alter verstärkt darauf zurückwerfen.

    Wut auf Menschen, die Folgen des Alters ausblenden, denke ich nicht, dass ich diese entwickeln könnte. Dazu sehe ich zu viel, wie das Alter manch stolzen und unbelehrbar sturen Menschen einholt. Bei vielen ist es so, wenn der Zauber der Jugend weicht. Das gleicht schon vieles aus.
    Geändert von fromanotherplanet (18.09.2019 um 06:54 Uhr)


  5. Registriert seit
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    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von Lea1958 Beitrag anzeigen
    Dazu fällt mir spontan der Satz ein: "Das Leben ist kein Ponyhof." Es wird nie möglich sein alles tun zu können, was man gern tun würde.

    nein, aber wenn man schon an eine Wand rennt bei ganz normalen, gewöhnlichen Dingen, die andere Leute völlig problemlos auf die Reihe kriegen, und die man als erwachsener Mensch grundsätzlich auch hinkriegen sollte - zB den eigenen Lebensunterhalt verdienen, einen Haushalt führen, Freundschaften pflegen etc - wird der Druck zur Veränderung - oder zum Suchen einer Lösung - schon eher grösser.



    Das man vieles versucht und ausprobiert, liegt in der menschlichen Natur. Aber partout etwas erreichen zu wollen, wozu einem grundlegende Voraussetzungen fehlen, halte ich persönlich ab einem bestimmten Punkt der erfolglosen Versuche für vertane Zeit.
    sich in Unfähigkeit oder einer unbefriedigenden Situation einzurichten, sich zu sagen "Veränderung ist eh nicht möglich" und zu resignieren, ist allerdings auch nicht das Gelbe vom Ei.



    Ich greife mal dieses Beispiel auf. Das eine schließt das andere nicht aus und man kann auch mit der Neigung zum Ausrasten durchs Leben gehen.
    man kann und muss - welche Wahl hat man denn, als mit dem eigenen Temperament zu leben? - aber es kann einem auch immer wieder mal ein Bein stellen. Chancen verschliessen, die man sonst hätte. Leute unnötig verärgern, deren Zusammenarbeit man gern hätte.

    Wer weiß das schon, was einem mit der Beseitigung eines unguten Verhaltens an gutem Verhalten verloren geht?
    Wenn man's ausprobiert, wird man es erfahren.

    Wobei ich unter Entwicklung nicht verstehe, ein ungutes Verhalten einfach zu unterdrücken. Sondern eben, sich zu verändern.


    Kann es einem gut gehen, wenn man immer an sich "rumbastelt"? Damit wird man doch nie fertig.
    an mir "rumbasteln" ist eine meiner absoluten Lieblingstätigkeiten, und ja, dass man nie fertig wird damit, ist gerade das Schöne daran.

    mir wäre der Gedanke schrecklich, dass ich sagen müsste, so, jetzt bin ich fertig und vollkommen, es gibt nichts Neues mehr an mir zu entdecken oder entwickeln.



    Aber nichts für ungut. Dass im Leben Veränderungen angestrebt werden und man dabei auch bei sich Veränderungen herbeiführt, finde ich gut und richtig. Aber vieles ist eben einfach nur anders und deswegen noch nicht besser, soweit sowas überhaupt objektiv betrachtet werden kann.
    Was schlecht ist, ist einem ja in der Regel sehr schmerzhaft bewusst. und je nachdem wie schmerzhaft oder hinderlich es ist, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass jede Veränderung, die man bewusst plant und sucht, auch tatsächlich eine Verbesserung ist.

    (udn wenn sie's nicht wäre - wäre die Veränderung auch schnell wieder rückgängig gemacht...in alte Fahrwasser kommt man ja schnell und leicht zurück)

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


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    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von Septima Beitrag anzeigen
    Die Rente ist auch irgendwie haptischer und im Bereich des Möglichen, der Lottogewinn weniger wahrscheinlich und die gute Fee hat sich noch nie blicken lassen und damit bleibt ihr Besuch auch weiterhin fraglich.
    ich scheine immerhin im Hinblick auf gute Feen Glück zu haben. Gestern kam eine vorbei und hat mir ein Personal Training sowie ein Nachtessen spendiert.

    finde ich aus meiner Perspektive deutlich haptischer als ein paar Zahlen auf einem Blatt Papier, die behaupten, was ich in zwanzig Jahren oder so angeblich kriegen werde.

    in heutigen Zeiten scheint sogar mässiges Lottospielen eine sinnvolle und seriöse Anlagestrategie zu sein (nach Nicholas Nassim Taleb: den Grossteil unter die Matratze, einen winzigen Teil in Hochrisikoanlagen, damit Frau Fortuna ihre Chance kriegt zu wirken!)

    Aber wenn die Rente das ultimative Ziel ist, eröffnet das für die Zeit bis dahin nicht Tür und Tor für Unzufriedenheit und Trostlosigkeit?
    in der Tat, so sieht's ja tatsächlich aus, wenn ich mich so auf social media oder unter der arbeitenden Bevölkerung umschaue... grosse Trostlosigkeit für viele.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  7. Registriert seit
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    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von Ruba Beitrag anzeigen
    Ich sehe zumindest in meiner Familie Probleme, die sich über mehrere Generationen fortsetzen,- weitergegeben werden. Was eher da war, -die genetische Disposition, oder die psychischen, interaktiven Probleme- weiß man natürlich nicht. Jedenfalls kann eine von Therapie da sicher helfen.
    Huhn, Ei, Ei, Huhn.

    ich sehe auch Muster in meiner Familie - nicht unbedingt solche, die mir Probleme machen, einfach Themen, die immer wieder mal auftauchen - war auch sehr interessant zu lesen, als ich letzthin einen Text und ein Foto zugeschickt bekam, wo das Leben meiner Urgrossmutter beschrieben wurde, die ich vorher gar nicht kannte - was es da an Parallelen und ähnlichen Themen in meinem Leben gibt, obwohl wir sehr unterschiedlich leb(t)en, unter sehr anderen Umständen. Aber irgendwie ist da sowas wie eine gemeinsame Geschmacksrichtung, ein Echo, eine Ähnlichkeit. Ihre Gutmütigkeit - aber auch ihre Schwermut - klingen in mir nach. aber ob man sowas mit Genetik erklären kann? ein Schwermuts- und Gutmütigkeitsgen? Was die Form der Augen betrifft, die wir teilen, die ich von ihr erbte - das wird schon seine Gene haben, die man wohl finden könnte.

    mich tröstet es, dass ich mich in so eine Familienreihe einreihen kann. Dass ich nicht ein isoliertes Individuum bin, sondern eingebunden in die Welt.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  8. Avatar von Brausepaul
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    10.558

    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von Rotfuchs Beitrag anzeigen
    Ich habe mir - durchaus mühsam - wieder ein soziales Umfeld aufgebaut.
    Was mir sehr wichtig ist, weil ich keinerlei Familie habe.
    Eltern längst verstorben, Ehemann auf und davon, Kinder nicht vorhanden, Geschwister auch nicht.
    Und ich mag (weil derzeit noch nicht betroffen) gar nicht darüber nachdenken, wie es mir gehen wird, wenn auch noch gesundheitliche Probleme dazukommen.
    Das kann ich sehr gut nachvollziehen.
    Die Zeit ist absehbar, dann habe ich auch keine lebenden Verwandten mehr, zumindest in D.
    Mein soziales Umfeld (ausserhalb der Arbeit) ist auch sehr überschaubar und ich bin nicht unbedingt ein geselliger Typ. Derzeit ist das ok, aber wenn man dann wirklich in ein Alter kommt, in dem es nicht mehr so einfach ist alleine klarzukommen ... ?
    Ich sehe aber auch keinen Sinn darin mir nur aus diesem Grund ein neues Umfeld aufzubauen, zumal das diesen Leuten gegenüber auch nicht fair wäre.
    Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht.
    Du wirst auf jeden Fall recht behalten.

    - Henry Ford -


  9. Registriert seit
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    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    Also ehrlich gesagt - wenn ich über 80 werden sollte und jemand mir mein tägliches Gläschen ausreden wollte, dem würd ich was erzählen.
    Momentan kann ich mir das noch nicht leisten, da noch voll im Arbeitsalltag und auch noch zu jung. Aber wenn nicht dann, wann dann, solange es mir bekommt.
    Womit ich jetzt keinen Vollrausch meine oder eine ganze Flasche Wein pro Tag.

    (Ich hoffe nur, dass bis dann auch wieder Alkohol geniessen kann, momentan kann ich den gar nicht so gut verstoffwechseln.)
    Ja, so sind sie alle.
    Man macht sich sehr unbeliebt wenn man das Thema anspricht.

    Meinst du wirklich dass es gut ist täglich Alkohol zu trinken?
    Nach meiner Beobachtung führt das zu Regelmässigkeit und immer höherem Konsum - und auch zu vielen anderen Verhaltensauffälligkeiten....

    Ich habe grundsätzlich nichts gegen Alkohol-Genuss.
    Nur, so nahe Verwandte noch als Säufer zu erleben ist eben nicht so schön.

    Dann habe ich eben was gesagt.
    Unter anderem - weil ich auch glaube, dass man das in jedem Alter noch ein wenig kontrollieren kann.
    Um ein tadelloses Mitglied
    einer Schafherde sein zu
    können, muß man vor allem
    ein Schaf sein.
    Albert Einstein


  10. Registriert seit
    03.07.2005
    Beiträge
    35.298

    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von Scheherezade Beitrag anzeigen
    Meinst du wirklich dass es gut ist täglich Alkohol zu trinken?
    ach mei. Wer 80 Jahre alt geworden ist, wird wohl das Eine oder Andere richtig gemacht haben. Und wenn es nur ist, gute Gene zu haben.

    Was wäre denn mit 80 noch so wichtig zu erledigen, statt sich am Leben zu erfreuen, und das gegebenenfalls halt mit einem Glas Alkohol?

    Nach meiner Beobachtung führt das zu Regelmässigkeit und immer höherem Konsum - und auch zu vielen anderen Verhaltensauffälligkeiten....
    Die meistne fangen ja nicht erst nach Renteneintritt an zu saufen. Wer es mit 80 beim täglichen, aber einzigen Glas belässt - wird wohl kaum die Dosis massiv steigern. Sonst hätte diese Person es doch schon längst getan.



    Unter anderem - weil ich auch glaube, dass man das in jedem Alter noch ein wenig kontrollieren kann.
    nicht alles, was man tun könnte, oder was als tugendhaft gilt, muss man auch wollen. Auch das ist eine der Freiheiten des Alters, die man als junger Mensch und in den mittleren Jahren weniger hat.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

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