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  1. Registriert seit
    09.11.2016
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    176

    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    @Bae,
    auf mich wirkst du so, als hättest du auf jede Frage eine Antwort, für jedes Problem eine Lösung, immer in Bewegung, sehr selbstbewusst, mutig und zufrieden.
    Nehme ich das richtig wahr?
    Wenn ja, war das schon immer so oder hat sich das entwickelt, je älter du wurdest?
    Fühlst du dich nie klein, bist du nie ratlos, weißt mal nicht weiter?

    Irgendwas triggert mich an deinen Kommentaren, das nehme ich schon länger wahr. Verstehe mich bitte nicht falsch, mir ist bewusst, dass ICH das bin.
    Ich frage mich nur immer wieder, gibt es das wirklich, gibt es Menschen, die alles im Griff haben?
    Problem erkannt, Problem gebannt!
    Man kann alles lernen!
    Wer unglücklich ist, hat selber Schuld!

    Wenn dem so ist, mache ich scheinbar etwas falsch. Bei mir wechseln sich glückliche und unglückliche Phasen ab. Schwierige Situationen, die ich im Griff habe und andere, die mich überfordern.
    Ich bin schon durch äußere Einflüsse beeinflusst.
    Das ging mir schon immer so und das wird auch nicht weniger, je älter ich werde.

  2. Avatar von Annilein
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    4.618

    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Traubensaft, das sehe ich genauso wie du. Und finde ich eigentlich ganz normal, Leben halt.
    Heute ist die gute alte Zeit von morgen (Karl Valentin)


  3. Registriert seit
    03.07.2005
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    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von Traubensaft Beitrag anzeigen
    auf mich wirkst du so, als hättest du auf jede Frage eine Antwort, für jedes Problem eine Lösung, immer in Bewegung, sehr selbstbewusst, mutig und zufrieden.
    Nehme ich das richtig wahr?
    so einigermassen.

    Ich hab auch meine Zeiten von Zweifel und Angst etc, aber die breite ich nicht hier im Forum aus. und ich zeige nicht, wie es in mir drin aussieht, wenn es mir schlecht geht. Leute haben die Neigung, schreiend davon zu rennen, wenn sie es mitkriegen, damit ist mir auch nicht geholfen.

    und ich hatte halt immer wieder mal Probleme, die eine Lösung erforderten; und Situationen der Sorte "entweder geht's jetzt aufwärts, oder ich lande unter der Brücke, aber gleich weiter, das geht nicht mehr", und ich habs vermeiden können, unter der Brücke zu landen. Zum Glück.

    Einen Mann an meiner Seite hätte ich noch gern, das will und will einfach nicht, leider.



    Wenn ja, war das schon immer so oder hat sich das entwickelt, je älter du wurdest?
    Fühlst du dich nie klein, bist du nie ratlos, weißt mal nicht weiter?
    Das hat sich entwickelt.

    und doch, ich fühl mich immer wieder mal ratlos und klein. ich lerne jetzt gerade Boxtrainerin, und mein Cheftrainer hat die Eigenart, mich immer wieder mal spontan vor eine Aufgabe zu stellen, dass ich eine Übung anleiten soll, wo ich dann ein paar Sekunden Zeit habe, mir was einfallen zu lassen - live und vor versammelter Mannschaft - da bin ich immer erst mal ratlos. aber ich hab inzwischen auch ein paar Methoden udn Ideen, wie ich es mir nicht allzu sehr anmerken lassen kann. Und ich erlaube mir, Anfängerin zu sein, und Dinge schlecht zu machen, bevor ich sie gut mache.


    Ich frage mich nur immer wieder, gibt es das wirklich, gibt es Menschen, die alles im Griff haben?
    ich hab das Allermeiste nicht "im Griff".

    ich habs in knapp fünfzig Jahren nicht hingekriegt, mir sowas wie ein finanzielles Polster aufzubauen. Ich find keinen Mann, und wenn da mal einer ist (so einmal pro Jahrzehnt interessiert sich einer, im Schnitt), fängt der an zu spinnen und abweisend zu werden, sobald ich mich entscheide, was mit ihm zu machen. Ich liebe seilspringen, aber das Bindegewebe meiner Füsse macht nicht mit, und die leichte Verdrehung/Verkrüppelung in meinem Fuss macht, dass meine Bewegung nicht schön ist. ich wär gern eine gute Hausfrau, aber bitte bitte guck meien Toilette nicht allzu genau an , klinisch rein ist die definitiv und gar nicht, und auch der ganze Staub unter dem Bett liegt da schon ziemlich lang. Ich bin kurzsichtig, und habe so ein paar Tricks und Verhaltensweisen, um so zu tun, als sähe ich gut, auch wenn ich nicht gut sehe (zB höre ich in der Schule immer gut zu und notiere fleissig das Gehörte, da ich die Schrift auf der Tafel vorne meist nicht lesen kann). ich habe meine schwermütigen Tage und Phasen, an denen es mich nicht besonders stören würde, von einem Auto überfahren zu werden.


    Problem erkannt, Problem gebannt!
    Man kann alles lernen!
    Wer unglücklich ist, hat selber Schuld!
    wünsch ich mir auch immer wieder mal. Habe ich definitiv nicht.




    Bei mir wechseln sich glückliche und unglückliche Phasen ab. Schwierige Situationen, die ich im Griff habe und andere, die mich überfordern.
    ja das geht doch allen so, nehme ich an. mir gehts auf alle Fälle nicht anders.

    wobei das Alter schon den Vorteil hat, dass ich - einfach weil ich halt inzwischen ein paar Jahrzehnte Zeit hatte - für diverse Probleme halt schon eine Lösung fand, oder immerhin ein Workaround oder eine Selbstüberlistungsmethode. Aber es gibt immer wieder mal neue Probleme und Herausforderungen, da fang ich dann wieder von vorne an.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  4. Registriert seit
    09.10.2018
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    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von Traubensaft Beitrag anzeigen
    Ich frage mich nur immer wieder, gibt es das wirklich, gibt es Menschen, die alles im Griff haben?
    Nein, gibt es nicht.
    Auf mich wirken Menschen, die auf alles eine Antwort haben, eher unsicher. Weil sie quasi ständig im dunklen Wald pfeifen.

  5. Inaktiver User

    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Ich hab auch meine Zeiten von Zweifel und Angst etc, aber die breite ich nicht hier im Forum aus. und ich zeige nicht, wie es in mir drin aussieht, wenn es mir schlecht geht. Leute haben die Neigung, schreiend davon zu rennen, wenn sie es mitkriegen, damit ist mir auch nicht geholfen.
    Das, liebe Bae, halte ich in diesem Kontext und in dieser Absolutheit für einen falschen Glaubenssatz.
    Im Grundsatz verstehe ich, was Du meinst: Vor allem, wenn sich Probleme über einen langen Zeitraum hinziehen und das Positive überlagern, kann das Andere nerven oder belasten.
    Deine sehr positive Lebenseinstellung relativiert das aber!

    Nachteil bei diesem Glaubenssatz und dem daraus resultierenden Verhalten ist, dass Dir dadurch Einiges entgeht:
    Vor allem wohl Nähe, die andere zulassen können, wenn man nicht als omnipotente, allwissende Überfrau wahrgenommen wird, sondern als Mensch mit allem, was zum Menschsein gehört. Manchmal vielleicht auch einfach nur ein bisschen Erleichterung (durch das Aussprechen) und das Wissen darum, dass man nicht alleine mit dem Problem ist (- denn wenn man sich selbst öffnet, öffnet sich auch der Andere), im Idealfall auch hilfreiche Tipps/Trost/Ermunterung.

  6. Avatar von PeggySue
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    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von Brausepaul Beitrag anzeigen
    Hat vielleicht noch jemand einen Vorteil entdeckt?
    Ehrlich, ich verstehe nicht warum die meisten Menschen möglichst alt werden wollen.
    Ich jedenfalls finde das nicht erstrebenswert.
    Nicht alt werden zu wollen würde bedeuten jung sterben zu müssen, willst du das? Natürlich wäre ich gerne so fit wie mit 25, hätte noch gerne so schöne Haare wie damals und die Figur, aber auf meine Lebenserfahrung mit inzwischen 64 Jahren möchte ich nicht verzichten. Auf das gewachsene Selbstbewusstsein auch nicht und auf meine süßen kleine Enkelinnen schon gar nicht! Die Zeit und Geduld für die beiden habe ich Dank meines fortgeschrittenen Alters. Kein Weckerklingeln am frühen Morgen, kein Stress bei der Arbeit, stattdessen immer flexibel und zu allen "Schandtaten" bereit.
    Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen.

    Enkelkinder sind die Entschädigung dafür, dass wir alt werden.

    Rolling-"IT'S ONLY ROCK 'N ROLL BUT I LIKE IT"-Stones




  7. Registriert seit
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    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das, liebe Bae, halte ich in diesem Kontext und in dieser Absolutheit für einen falschen Glaubenssatz.
    Das ist kein Glaubenssatz, das ist eine mehrfach erlebte Erfahrung.

    Ich wirke offenbar nicht hilfsbedürftig. Auch dann nicht, wenn ich es bin.

    und in den Momenten, wo ich hilfsbedürftig bin, um Hilfe zu bitten, hat leider bisher noch immer im Debakel geendet. Entweder versteht die Person mein Problem nicht und wird deswegen sauer (dann hab ich neben meinem Originalproblem noch die wütende oder frustrierte Person als zusätzliches Problem an der Backe, halleluja), oder eben - sie kriegen Schiss und hauen ab. Was es auch schlimmer macht und nicht besser.

    also kümmere ich mich halt selbst drum, gezwungenermassen.

    um Hilfe bitte ich nur bei sehr simplen Dingen à la "kannst du mir mal kurz deine Schere leihen, bitte?" oder so ähnlich.

    .
    Deine sehr positive Lebenseinstellung relativiert das aber!
    wenn ich die nicht hätte, wäre ich jetzt wohl tot. eine andere Einstellung kann ich mir schlicht nicht leisten. ich bin da eher extrem, entweder gut oder schlecht, entweder ganz oder gar nicht, aber kein unentschiedenes Rumeiern in der Mitte.

    Nachteil bei diesem Glaubenssatz und dem daraus resultierenden Verhalten ist, dass Dir dadurch Einiges entgeht:
    Vor allem wohl Nähe, die andere zulassen können, wenn man nicht als omnipotente, allwissende Überfrau wahrgenommen wird, sondern als Mensch mit allem, was zum Menschsein gehört.
    wenn ich wüsste, wie das geht?

    Es gab schon Zeiten, da fühlte ich mir wie das elendeste Häufchen Elend, ohne Energie, ohne Rat... und werde offenbar immer noch als "allwissende omnipotente Überfrau" wahrgenommen. Auch sehr dezidierte Proteste, dass dem nicht so ist, ändern nichts dran.

    und falls ich Zeichen von Schwäche zeigen sollte, zum Beispiel Weinen, kommt als Reaktion auch immer nur wütende Überforderung, und nicht etwa Mitleid oder Trost. Leute scheinen es als persönliche Beleidigung aufzufassen, wenn ich schwach bin. Und weisen mich mit Energie darauf hin "das musst du alleine regeln, das ist dein Problem!" - wird nicht besser dadurch, dass ein und dieselben Leute gegenüber andern Personen durchaus mehr Sanftheit zeigen können und das auch tun.

    nun, dann regle ich halt das alleine. Was soll ich denn sonst machen...

    generell erlebe ich, dass mir deutlich weniger verziehen wird, als andern. Dass von mir ein höherer Standard an Verhalten erwartet und verlangt wird, als von andern Leuten. Zum Beispiel hier im Forum ist es recht regelmässig, dass mir jemand anmotzt und anmeckert, mehrfach... nix passiert - wenn ich dann mal nur ein bisschen meinen Ton verschärfe, hagelt's gleich Protest. Ist einfach so. und nicht nur in Foren, sondern generell. Was ich mir extrem sanfte Kommunikation angewöhnt habe, bloss um Leute nicht zu erschrecken, das war ne Menge Arbeit.


    Manchmal vielleicht auch einfach nur ein bisschen Erleichterung (durch das Aussprechen) und das Wissen darum, dass man nicht alleine mit dem Problem ist (- denn wenn man sich selbst öffnet, öffnet sich auch der Andere), im Idealfall auch hilfreiche Tipps/Trost/Ermunterung.
    ich bin relativ alleine mit meinen Problemen. Es ist schwierig, Leute zu finden, die überhaupt verstehen, was ich erlebe.ich finde es auch schwierig, darüber zu sprechen.

    Und die, die es verstehen... kriegen davon einen solchen Schreck, dass sie erst mal weg sind, oder sagen was auf den Linien "was bin ich froh, dass ich das nicht habe, wie kannst du nur so leben!" - naja wie kann ich - ich wurstel mich halt durch. und hab im Lauf der Zeit die eine oder andere Strategie entwickelt, um zurecht zu kommen. so ein "ja das kenne ich, das habe ich auch!" ist sehr sehr selten.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  8. Registriert seit
    18.06.2009
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    582

    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    und in den Momenten, wo ich hilfsbedürftig bin, um Hilfe zu bitten, hat leider bisher noch immer im Debakel geendet. Entweder versteht die Person mein Problem nicht und wird deswegen sauer (dann hab ich neben meinem Originalproblem noch die wütende oder frustrierte Person als zusätzliches Problem an der Backe, halleluja), oder eben - sie kriegen Schiss und hauen ab. Was es auch schlimmer macht und nicht besser.
    Liebe Barbara, ich habe nur ein Teil zitiert, aber könnte alles unterschrieben. Das alles hätte auch von mir sein können. Jeder Satz. Aus dem selben Grund habe ich mir angewöhnt, alles alleine zu machen. Weil keiner da war, wenn es unrund lief. Bist du nicht frustriert, wenn sich Leute abwenden, denen man über Krisen geholfen hat?

    Ich hatte auch ein Leben lang das Gefühl, dass ich alleine auf der Welt bin. Sogar die Mitteln, die anderen helfen, sind für mich ungeeignet. Zum Beispiel Ratgeber, oder empfohlene Ärzte, so als müsste ich mir wirklich jede Lösung selbst erarbeiten... Manchmal denke ich, so anders wie die anderen kann ich doch gar nicht sein! Und such verzweifelt an den eigenen Anteil an diesem Zustand.

    Wärst du gerne kompatibler mit dem Rest der Welt? Es gibt heute viele Menschen, die grossen Wert aufs Anderssein legen. Das wollte ich nie, ehrlich. Weil das Leben aus dieser Position sehr anstrengend ist und die Sicherheit der Masse fehlt gänzlich. Auch Schwarm-Intelligenz greift nur bedingt.

  9. Inaktiver User

    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Das ist kein Glaubenssatz, das ist eine mehrfach erlebte Erfahrung. [...]
    und falls ich Zeichen von Schwäche zeigen sollte, zum Beispiel Weinen, kommt als Reaktion auch immer nur wütende Überforderung, und nicht etwa Mitleid oder Trost. Leute scheinen es als persönliche Beleidigung aufzufassen, wenn ich schwach bin. Und weisen mich mit Energie darauf hin "das musst du alleine regeln, das ist dein Problem!" - wird nicht besser dadurch, dass ein und dieselben Leute gegenüber andern Personen durchaus mehr Sanftheit zeigen können und das auch tun. [...]
    generell erlebe ich, dass mir deutlich weniger verziehen wird, als andern. Dass von mir ein höherer Standard an Verhalten erwartet und verlangt wird, als von andern Leuten. Zum Beispiel hier im Forum ist es recht regelmässig, dass mir jemand anmotzt und anmeckert, mehrfach... nix passiert - wenn ich dann mal nur ein bisschen meinen Ton verschärfe, hagelt's gleich Protest. Ist einfach so. und nicht nur in Foren, sondern generell.
    Du provozierst diese Erfahrung durch Dein Verhalten (ominpotente allwissende Überfrau).
    Hier in der Bri sehe ich es ja: Viele fühlen sich durch Deine Person so provoziert und getriggert, dass sie jede Möglichkeit aufgreifen, Dir Contra zu geben.
    Es ist das gleiche Phänomen wie bei Userin S., die auch provoziert, wenn auch durch etwas anderes.

    Aktion (Bae provoziert unbeabsichtigt durch ihre Überfrau-Art)--> Reaktion (Der Provozierte pampt Bae an.) --> Verstärkte Aktion (Bae gibt noch mehr die Überfrau) --> Verstärkte Reaktion (Es wird noch mehr zurückgepampt, bzw. im RL möglicherweise noch mehr die kalte Schulter gezeigt, wenn doch mal Probleme offenbar werden.)

    Diese Spirale wird durch den Glaubenssatz "Ich darf mich nicht schwach zeigen" ausgelöst.
    Die daraus resultierende Überfrau-Persona wirkt auf viele provokant.

    Allerdings gibt es auch viele, die die Überfrau weniger oder nicht tangiert, und die Dich aufgrund anderer Dinge sehr, sehr schätzen! Solches Feedback habe ich schon von vielen Bri'lerinnen gelesen (- womöglich ist das durch deine Filter gerutscht?). Ich zähle mich auch zum Kreis derer, die Dich in der Bri nicht missen möchten!!!

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ich bin relativ alleine mit meinen Problemen. Es ist schwierig, Leute zu finden, die überhaupt verstehen, was ich erlebe.
    [...] so ein "ja das kenne ich, das habe ich auch!" ist sehr sehr selten.
    Auch hier: Glaubenssatz --> Aktion --> Reaktion

    Das dieser Beitrag komplett OT ist, wird ihn die Moderation evtl. löschen. Daher schicke ich ihn Dir zur Sicherheit auch noch per PN.
    Ich poste ihn bewusst auch im Strang als Pro-Bae-Statement!

  10. Inaktiver User

    AW: Wie empfindet ihr das älter werden?

    Zitat Zitat von Ella969 Beitrag anzeigen
    Liebe Barbara, ich habe nur ein Teil zitiert, aber könnte alles unterschrieben. Das alles hätte auch von mir sein können. Jeder Satz. Aus dem selben Grund habe ich mir angewöhnt, alles alleine zu machen. Weil keiner da war, wenn es unrund lief. Bist du nicht frustriert, wenn sich Leute abwenden, denen man über Krisen geholfen hat?

    Ich hatte auch ein Leben lang das Gefühl, dass ich alleine auf der Welt bin. Sogar die Mitteln, die anderen helfen, sind für mich ungeeignet. Zum Beispiel Ratgeber, oder empfohlene Ärzte, so als müsste ich mir wirklich jede Lösung selbst erarbeiten... Manchmal denke ich, so anders wie die anderen kann ich doch gar nicht sein! Und such verzweifelt an den eigenen Anteil an diesem Zustand.

    Wärst du gerne kompatibler mit dem Rest der Welt? Es gibt heute viele Menschen, die grossen Wert aufs Anderssein legen. Das wollte ich nie, ehrlich. Weil das Leben aus dieser Position sehr anstrengend ist und die Sicherheit der Masse fehlt gänzlich. Auch Schwarm-Intelligenz greift nur bedingt.
    Dass man grundsätzlich alleine ist und Probleme alleine bewältigt, halte ich für eine Kondition des Menschseins - also quasi "normal".
    Etwas anderes scheint mir die Beobachtung zu sein, dass von einem ein höherer Standard als von anderen verlangt wird, sich das Umfeld beleidigt zeigt, etc. Das ist offenbar eine Reaktion auf etwas, das triggert.

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