Das ist leider eine menschliche Eigenart, der ich auch schon oft begegnet bin. Die Welt ist voller Kritiker!
Besonders in meiner Sondersituation.
Viele wissen es einfach besser, wie mein Mann und ich unser Leben mit seinen Einschränkungen gestalten sollten als wir selber.
Ich denke dann immer und sage es öfter: wir sind schon groß und machen es so, wie es für uns passt.
Dann kommt gern: ja, aber ... man muss doch, man kann doch, man soll doch ...
Und ich habe es mir verboten, mich darüber zu ärgern und meine nur: ach, lass mal, wir ziehen das auf unsere eigene Art durch.
Was die Komfortzone betrifft, denke ich, dass kein Mensch gezwungen ist, sie zu verlassen, es sei denn, er will aus eigenem Antrieb etwas ändern und erreichen, woran ihn bislang seine Bequemlichkeit, Angst oder sonstwas gehindert hat.
Das kann sich lohnen!
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10.09.2019, 14:32
AW: Wie empfindet ihr das älter werden?
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
er braucht auch die Literatur
by me ...
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10.09.2019, 14:49
AW: Wie empfindet ihr das älter werden?
Genau so sehe ich das auch. Allerdings wird es für mich erst dann interessant, wenn der Erzähler seine persönliche Eindrücke preis gibt. Bleibt es bei der reinen Geschichte a la "er hat gesagt.... und ich habe gesagt...." empfinde ich persönlich das als Zeitverschwendung und Wende mich ab.
Ich habe irgendwo einen interessanten Gedanke aufgeschnappt, eine freie Übersetzung davon wäre: dumme Leute lästern über andere, einfache Leute erzählen reine Geschichten, reife Menschen unterhalten sich über Theorien. Ich merke, es fällt mir schwer zu übersetzen, hoffe die Grundidee ist trotzdem erkennbar.
Ich bin ehrlich gesagt an reine Geschichten absolut nicht interessiert, nicht mal die eigene interessiert mich. Das sind für mich nur Lebensumstände. Erst wenn es darum geht, was sie in mir auslösen, wird meine Aufmerksamkeit geweckt.
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10.09.2019, 14:54Inaktiver User
AW: Wie empfindet ihr das älter werden?
Das finde ich auch sehr treffend.
Great minds discuss ideas.
Average minds discuss events.
Small minds discuss people.
Soll Eleanor Roosevelt gesagt haben.
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10.09.2019, 15:00
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10.09.2019, 16:37Inaktiver User
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10.09.2019, 17:37
AW: Wie empfindet ihr das älter werden?
Ich finde schon, dass Leben einiges an Mut erfordert.
Um sich auf Veränderung einfach einzulassen, hilft auch Optimismus.
Du hast dich ja irgendwie an der Neugier festgebissen.
Das bin ich zum Beispiel überhaupt nicht und wahnsinnig entdeckungslustig bin ich auch nicht.
Trotzdem erlebe ich für meinen Geschmack recht viel, ohne mir viele Gedanken zu machen.
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10.09.2019, 17:52Inaktiver User
AW: Wie empfindet ihr das älter werden?
Kannst Du da mal ein paar Beispiele nennen?
Ich mein - es gibt ja Dinge, die muss man planen und wollen - also zum Beispiel eine mehrmonatige (oder bei normalen Angestellten sogar mehrwöchige) Motorradtouren.
Dann gibt es Dinge wo man sich verändern will, weil man mit etwas unzufrieden ist oder sich verbessern will - von Wohnung, über Beruf, bis zu Lebensort, soziales Leben etc.
Auch da muss man ja (meist) aktiv werden.
Und dann gibt es eben Dinge die einfach so passieren.
Das können schöne Dinge sein - Du wirst befördert und kriegst einen interessanteren Aufgabenbereich - oder blöde Dinge - Du verlierst Deinen Job. Du wirst verlassen oder verliebst Dich glücklich in Deinen Nachbarn.
Da musste/darfste dann jeweils mit umgehen.
Passiert bei Dir "automatisch" so viel, dass Du gar nicht selbst aktiv werden musst?
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10.09.2019, 18:39Inaktiver User
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10.09.2019, 18:39
AW: Wie empfindet ihr das älter werden?
Ich bin in den letzten 15 Jahren vier mal umgezogen.
Partner gewechselt, ich wurde beruflich versetzt, ich habe ein Ehrenamt übernommen, weil ich davon in der Zeitung las.
Es gibt Kinder die weit weg wohnen, es gibt Enkel, alte Eltern.
Ich wüsste jetzt nicht, was da so genau geplant war.
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10.09.2019, 18:46




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