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  1. Registriert seit
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    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    @Wildwusel

    PLUS mal innerlich auf Durchzug schalten:

    Wenn die innere Stimme sagt:
    "Siehst, wie immer. Keiner mag dich. Alle anderen sind befreundet miteinander, nur du..."

    Dann nicht ergriffen staunen und sich das glauben sondern mal denken:

    "bla bla bla"

  2. Avatar von Mediterraneee
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    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen

    Wenn die innere Stimme sagt:
    "Siehst, wie immer. Keiner mag dich. Alle anderen sind befreundet miteinander, nur du..."

    Dann nicht ergriffen staunen und sich das glauben sondern mal denken:

    "bla bla bla"
    Das hast Du wunderschön gesagt!

    Man sollte eben nicht alles glauben, was man denkt.
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.



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    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Zitat Zitat von Anky-v-G Beitrag anzeigen

    Diese Floskel, dass man sich selbst wert schätzen muss, damit es andere können... Ja, super! Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Das kann man sich einreden, aber fühlen tut man es deshalb noch lange nicht. Da soll mal jemand das Patentrezept rausrücken, wie man das Gefühl der Wertschätzung sich selbst gegenüber aufbauen soll, wenn man jahrelang vom Gegenteil überzeugt ist und auch (gefühlt) ständig darin bestätigt wird.

    ..
    Aber du hast es doch auch geschafft und hast auch beschrieben, wie du dahin gekommen bist. Die Bauanleitung hast du doch selbst beschrieben ...

    „Wertschätzung“ ist ein großes Wort, im Übrigen. Das heißt doch nicht, dass man sich selbst ständig sagen muss: „ich bin die beste und die tollste“. Sondern eher, dass man mit sich selbst und seinen Stärken und Schwächen im Reinen ist. Das Ganze aber mit dem Spiegel der emotionalen /sozialen Intelligenz. Ich bin früher zB in der Schule übelst gemobbt worden, weil ich damals als Einzelkind diese Intelligenz nicht hatte. Das kann man aber lernen, durch Beobachten und Reflektieren.
    "Battlestar Galactica: The Eye of Jupiter (#3.11)" (2006)
    __________________________________________________ ______________
    Captain Kara 'Starbuck' Thrace: Can I make a suggestion that you won't like?
    Major Lee 'Apollo' Adama: Do you make any other kind?

    Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body, but rather to skid in broadside, totally worn out, and loudly proclaiming "Wow!" (Hunter S. Thompson)

  4. Avatar von Mediterraneee
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    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Zitat Zitat von Anky-v-G Beitrag anzeigen
    Wir empfinden es nun einmal so, und unsere Gefühle sind nicht mehr oder weniger wert als die der anderen.
    Das hat ja niemand behauptet, Anky. Jedes Gefühl hat seine Berechtigung einfach dadurch, dass es da ist.
    Die Frage ist nur, bringt es einen weiter, sich von diesen unglücklichmachenden Gefühlen bestimmen zu lassen.
    Oder ist es nicht besser, wenn man sich in eine andere Richtung orientiert, um sich selbst aus diesem Sumpf herauszuziehen.
    Und wenn es nur in ganz kleinen Schritten geht, dann eben so. Besser als zu resignieren und zu sagen Ist eben so!
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.


  5. Avatar von Mediterraneee
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    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Ich finde übrigens nicht, dass das Ziel des Sich-selbst-Mögens ist, dass andere einen dann auch mögen (irgendwer schrieb das hier). Das Ziel ist, dass man nicht davon abhängig ist, ob einen andere mögen.
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.



  6. Registriert seit
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    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Zitat Zitat von Mediterraneee Beitrag anzeigen
    Ich finde übrigens nicht, dass das Ziel des Sich-selbst-Mögens ist, dass andere einen dann auch mögen (irgendwer schrieb das hier). Das Ziel ist, dass man nicht davon abhängig ist, ob einen andere mögen.
    Grundsätzlich richtig, aber wenn andere einen auch mögen, macht es das Leben einfacher .

    Bin gerade noch über ein passendes Zitat von Don Kurz gestolpert : „Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

    Treffender kann man das nicht formulieren.

  7. Avatar von Mediterraneee
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    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Kara_Thrace, klar ist das Leben schöner, wenn man gemocht wird, das stelle ich auf keinen Fall in Frage.
    Nur ist es besser, wenn man nicht auf die Zuneigung anderer angewiesen ist und sich wertlos fühlt, wenn diese mal ausbleibt.
    Wenn man sich selbst Freund sein kann, dann ist die Freundschaft anderer ein Gewinn, und nicht etwas, das man braucht wie die Luft zum Atmen.
    Menschen spüren ja auch, ob man sie gern hat um ihrer selbst willen oder weil man sie für das eigene Selbstverständnis braucht. Insofern widerspreche ich Don Kurz ein bisschen. One may not know the inner battles, but one may feel they have influence.
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.



  8. Registriert seit
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    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Ich glaube, dass das ein Problem besonders von Frauen ist, dass wir überall und von jedem gemocht werden wollen. Wenn man einen stabiles soziales Netz hat, dann ist es mir nicht mehr so wichtig, was andere außerhalb davon von mir denken mögen, ich lebe meine Überzeugungen. Selbstverständlich bedeutet das nicht, dass man über die Gefühle der anderen einfach hinweghobelt.
    Aber wenn man das Gefühl hat, es gibt überhaupt niemanden, dem man persönlich wichtig ist, dann kann das wirklich wehtun. Jemand hat es schon gesagt, ich glaube es war Horus: Wenn man anderen Interesse zeigt, weil man etwas "zurückbekommen" möchte, dann merken das die anderen und fühlen sich vielleicht sogar unter gewissen Druck gesetzt, Einfach natürlich bleiben und nicht zuviel von anderen erwarten.


  9. Registriert seit
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    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Zitat Zitat von Mediterraneee Beitrag anzeigen
    Ich finde übrigens nicht, dass das Ziel des Sich-selbst-Mögens ist, dass andere einen dann auch mögen (irgendwer schrieb das hier). Das Ziel ist, dass man nicht davon abhängig ist, ob einen andere mögen.


  10. Registriert seit
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    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Zitat Zitat von Glasmurmel60 Beitrag anzeigen
    Du hast bedingt Recht mit dem Glauben dass wir die negativen Gefühle die wir fühlen durcha us wert sind und man sie uns wirklich zugestehen sollte und sie nicht immer wieder in Abrede stellen darf - doch was bringt Dir dieses Recht letztendlich?
    Hilft es Dir Dich besser zu fühlen macht es Dir damit nur irgendwas leichter ? - ich für mich glaube nicht
    So meinte ich das nicht, als ich schrieb, dass unsere Gefühle ebenso eine Daseinsberechtigung haben. Sondern dass nicht die Gefühle der anderen unbedingt das Maß aller Dinge sind. ;)
    Weiterhin hat mich der Gedanke tatsächlich blockiert, dass meine Gefühle "falsch" seien. Denn dadurch habe ich diese verleugnet, anstatt mich mit ihnen auseinander zu setzen und die Ursache dafür zu finden.

    Der erste Schritt der eigenen Wertschätzung war, auch meine negativen Gefühle erstmal zuzulassen und mich somit wirklich ernst zu nehmen. So konnte ich dann heraus finden, woher diese Gefühle kommen, wann ich diese überhaupt habe und ob sie berechtigt oder doch nur in meinem Kopf sind. Meist stellte sich dann letzteres heraus, und ich begann, vermeintlich negatives aus einer anderen Perspektive zu sehen.

    Beispiel: Ich war fest davon überzeugt, dass ich minderwertig bin und mich niemand mag. Da konnte jemand noch so nett zu mir sein... ein böser Blick (vielleicht nur aus einer schlechten Laune heraus, die nichts mit mir zu tun hatte) hat das alles zunichte gemacht. Bei negativen Reaktionen habe ich immer mein schlechtes Selbstbild bestätigt gefühlt, während ich Nettigkeiten als reine Höflichkeit abgetan habe. Heute nehme ich positive Reaktionen genauso an wie negative. Und ich habe mich von dem Gedanken gelöst, dass mich jeder mögen "muss". Wenn jemand nicht nett zu mir ist, ist das keine Bestätigung mehr für meine Minderwertigkeit, sondern nur die Tatsache, dass gerade diese Person mich halt nicht mag.

    Es erfordert allerdings auch viel Kraft, aus diesem Teufelskreis heraus zu kommen. Und es gibt immer wieder Rückschläge (leider).

    Leider sehe ich WarumWarum noch nicht so richtig auf diesem Weg und ich hoffe sehr für sie dass sie ihn doch bald gehen möchte es würde ihr mit Sicherheit helfen
    Dito.

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    „Wertschätzung“ ist ein großes Wort, im Übrigen. Das heißt doch nicht, dass man sich selbst ständig sagen muss: „ich bin die beste und die tollste“. Sondern eher, dass man mit sich selbst und seinen Stärken und Schwächen im Reinen ist. Das Ganze aber mit dem Spiegel der emotionalen /sozialen Intelligenz. Ich bin früher zB in der Schule übelst gemobbt worden, weil ich damals als Einzelkind diese Intelligenz nicht hatte. Das kann man aber lernen, durch Beobachten und Reflektieren.
    Ja, da stimme ich Dir zu. Bei mir kam beides zusammen: Ein sehr liebloses durch - physische wie psychische - Gewalt geprägtes Elternhaus und dazu noch Mobbing in der Schule.

    Zitat Zitat von Mediterraneee Beitrag anzeigen
    Das hat ja niemand behauptet, Anky. Jedes Gefühl hat seine Berechtigung einfach dadurch, dass es da ist.
    Ich habe nicht geschrieben, dass das hier jemand behauptet hat. Nur hat man selbst das Gefühl, dass die eigenen Gefühle nicht berechtigt sind, wenn einem z. B. Selbstmitleid nachgesagt wird. Zumindest ist das bei mir so. Und dann fühlt man sich als Betroffener noch schlechter, weil man auch noch so negative Gefühle wie Selbstmitleid hat, was ja per se eine negative Konnotation in der Gesellschaft hat. Und am allerschlimmsten ist, dass man weiß, dass es kein Selbstmitleid ist, die Außenwelt es aber so wahrnimmt.

    Bei mir führt das dazu, dass ich das Gefühl habe, "falsch" zu sein, "falsch" zu fühlen und einfach nicht in diese Gesellschaft zu passen. Und schon fühle ich mich schnell wieder als "nicht normal" = minderwertig = unbedeutend.

    Die Frage ist nur, bringt es einen weiter, sich von diesen unglücklichmachenden Gefühlen bestimmen zu lassen.
    Der Forentitel (auf den ich mich bezog) wurde womöglich nicht gewählt, weil man sich von diesem Gefühl bestimmen lässt, sondern weil die TE sich aktuell so fühlt.

    Ich bin ja durchaus bei Euch, dass man aus dem Sumpf der negative Gefühle ausbrechen muss. Nur klappt das nicht durch Verleugnung, sondern durch Bewusstmachen und sich damit auseinander setzen.

    Oder ist es nicht besser, wenn man sich in eine andere Richtung orientiert, um sich selbst aus diesem Sumpf herauszuziehen.
    Und wenn es nur in ganz kleinen Schritten geht, dann eben so. Besser als zu resignieren und zu sagen Ist eben so!
    Jemand, der denkt "ist eben so", sucht m. E. keine Hilfe mehr in einem Forum.

    Zitat Zitat von Mediterraneee Beitrag anzeigen
    Ich finde übrigens nicht, dass das Ziel des Sich-selbst-Mögens ist, dass andere einen dann auch mögen (irgendwer schrieb das hier). Das Ziel ist, dass man nicht davon abhängig ist, ob einen andere mögen.
    Volle Zustimmung!

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